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- Projekt erzeugt in t=0 einen Verlust (negatives EBIT) → senkt den steuerpflichtigen Gesamtgewinn des Unternehmens
- Unternehmen spart Steuern → wird wie Steuersparnis behandelt
Unverschuldetes Nettoeinkommen
= EBIT × (1 − τ_c)
= (Umsatz − Ausgaben − Abschreibung) × (1 − τ_c)
- Kapitalstruktur wird ignoriert
- Annahme: nur Eigenfinanzierung (EK)
→ Nettoeinkommen wird als „unverschuldetes Nettoeinkommen" bezeichnet
- Erzielbarer Wert bei bestmöglicher alternativer Verwendung
- Da dieser Wert verloren geht → werden als Auszahlung des Projekts behandelt
- Beispiel: Vermietung der Produktionshalle
- Indirekte Auswirkungen des Projekts auf Gewinne anderer Geschäftsaktivitäten des Unternehmens
- Beispiel: Schreiner stellt neben Tischen jetzt auch Stühle her → Mengenrabatt auf Holz
- Umsätze des neuen Produkts verdrängen Umsätze bereits vorhandener Produkte
- Entgangene Umsätze sind als negativer inkrementeller Effekt zu berücksichtigen
- Beispiel: 25 % der Kunden hätten das alte Produkt gekauft → entgangener Umsatz muss abgezogen werden
- Entgangener Umsatz:
Kannibalisierungsrate × Anzahl Kunden × Preis altes Produkt
- Unwiederbringliche Kosten der Vergangenheit
- Fallen unabhängig davon an, ob das Projekt durchgeführt wird → NICHT INKREMENTELL
- Da das Geld bereits verloren ist, beeinflusst es den CF des neuen Projektes nicht mehr
- Gemeinkosten sind üblicherweise fix → keine Berücksichtigung bei inkrementellen Einnahmen
- Nur zusätzliche GK, die durch das Projekt anfallen, sollten berücksichtigt werden