Sportliche Leistungsfähigkeit, Kondition, Koordination und Adaption

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Vokabel-Lernkarten zu den Grundlagen der sportlichen Leistungsfähigkeit, den Komponenten der Kondition und Koordination, Belastungsnormativen sowie funktionellen und morphologischen Anpassungen.

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31 Terms

1
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Sportliche Leistungsfähigkeit

Die komplexe Fähigkeit zur Erbringung einer bestimmten sportlichen Leistung auf einem spezifischen Niveau, beruhend auf dem Zusammenwirken verschiedener Leistungskomponenten.

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<p>Strukturmodell der sportlichen Leistungsfähigkeit (Weineck 2004 a)</p>

Strukturmodell der sportlichen Leistungsfähigkeit (Weineck 2004 a)

Ein Systemmodell, das die Komponenten Kondition, Technik, taktisch-kognitive, psychische, soziale und koordinative Fähigkeiten sowie veranlagungsbedingte Faktoren und deren Wechselwirkungen abbildet.

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<p>Schema personeninterner Bedingungen sportlicher Leistungen (Weineck 2004 a)</p>

Schema personeninterner Bedingungen sportlicher Leistungen (Weineck 2004 a)

Ein Modell zur Differenzierung zwischen direkten personeninternen Leistungsbedingungen (z. B. Kondition, Technik, Taktik) und indirekten personeninternen Bedingungen (Systeme, Organe und Gewebe).

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Anforderungsprofil

Die Gesamtheit aller sportartenspezifischen physischen, psychischen und kognitiven Voraussetzungen, aus denen konkrete Trainingsziele (Grob- und Feinziele) abgeleitet werden.

5
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Ausdauer

Die psychische und physische Widerstandsfähigkeit gegen Ermüdung bei länger dauernden Belastungen sowie die Fähigkeit zur schnellen Regeneration.

6
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Kurzzeitausdauer

Ausdauerleistung bei einer Belastungsdauer von 35Sekunden35\,\text{Sekunden} bis 2Minuten2\,\text{Minuten}.

7
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Mittelzeitausdauer

Ausdauerleistung bei einer Belastungsdauer von 2Minuten2\,\text{Minuten} bis 10Minuten10\,\text{Minuten}.

8
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Langzeitausdauer

Ausdauerleistung bei einer Belastungsdauer von mehr als 10Minuten10\,\text{Minuten}.

9
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Aerobe Energiegewinnung

Stoffwechselweg zur Energiegewinnung unter Nutzung von Sauerstoff mit hoher Kapazität, aber niedriger Energieflussrate.

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Anaerobe Energiegewinnung

Stoffwechselweg zur Energiegewinnung ohne Sauerstoffverbrauch mit geringer Kapazität und hoher Energieflussrate (unterteilt in alaktazid und laktazid).

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Frequenzschnelligkeit

Die Fähigkeit, zyklische Bewegungen bei geringen äußeren Widerständen mit höchster Geschwindigkeit auszuführen.

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Aktionsschnelligkeit

Die Fähigkeit, azyklische Bewegungen bei geringen äußeren Widerständen mit höchster Geschwindigkeit auszuführen.

13
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Einfachreaktion

Die schnelle Ausführung einer festgelegten Bewegung als Antwort auf ein eindeutiges Startsignal (z. B. Start beim 100m100\,\text{m}-Sprint).

14
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Wahlreaktion

Die schnelle Auswahl und Ausführung einer angemessenen Bewegung aus mehreren Handlungsmöglichkeiten in einer variablen Spielsituation.

15
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Intramuskuläre Koordination

Das synchrone Zusammenspiel der Muskelfasern innerhalb eines einzelnen Muskels für eine schnelle und maximale Kraftentfaltung.

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Intermuskuläre Koordination

Das abgestimmte Zusammenspiel verschiedener Muskelgruppen bei einem zielgerichteten Bewegungsablauf.

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Kinästhetische Differenzierungsfähigkeit

Koordinative Fähigkeit zur Erreichung einer hohen Feinabstimmung einzelner Bewegungsphasen basierend auf der genauen Muskel- und Bewegungswahrnehmung (z. B. Ballgefühl).

18
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Orientierungsfähigkeit

Koordinative Fähigkeit zur Bestimmung und Anpassung der Körperposition und -bewegung in Raum und Zeit bezogen auf ein Aktionsfeld oder ein bewegtes Objekt.

19
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Kopplungsfähigkeit

Koordinative Fähigkeit, Teilkörperbewegungen bezüglich eines bestimmten Handlungsziels räumlich, zeitlich und dynamisch zweckmäßig miteinander zu verbinden.

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Rhythmisierungsfähigkeit

Koordinative Fähigkeit, einen von außen vorgegebenen oder verinnerlichten Rhythmus zu erfassen und in der eigenen Bewegung umzusetzen.

21
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Gleichgewichtsfähigkeit

Koordinative Fähigkeit, den gesamten Körper im Gleichgewichtszustand zu halten oder diesen während bzw. nach umfangreichen Körperverlagerungen wiederherzustellen.

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Adaption

Funktionelle und/oder morphologische (organische, strukturelle) Anpassung des menschlichen Organismus bzw. seiner Teilsysteme als Reaktion auf gezielte sportliche Belastungsreize.

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Funktionelle Anpassung

Akute physiologische Reaktionen des Körpers auf eine Belastung (z. B. Anstieg der Herzfrequenz, der Atemfrequenz und des Blutdrucks).

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Morphologische Anpassung

Langfristige strukturelle und organische Veränderungen des Körpers durch wiederkehrende Trainingsreize (z. B. linksventrikuläre Hypertrophie, Muskelhypertrophie, Zunahme der Knochendichte).

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<p>Funktionelle vs. Morphologische Anpassungen</p>

Funktionelle vs. Morphologische Anpassungen

Gegenüberstellung der akuten Reaktionen (z. B. Herzfrequenzanstieg) und langfristigen organischen Veränderungen (z. B. Herzwandhypertrophie, Kapillarisierung, Zunahme der Knochendichte) bei sportlicher Belastung.

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(Reiz-)Intensität

Belastungskomponente, die die Stärke oder den Anstrengungsgrad eines einzelnen Trainingsreizes angibt.

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(Reiz-)Dauer

Belastungskomponente, die die zeitliche Einwirkdauer eines einzelnen Trainingsreizes oder die Wiederholungszahl beschreibt.

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(Reiz-)Dichte

Belastungskomponente, die das zeitliche Verhältnis von Belastungs- und Erholungsphasen im Training regelt.

29
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(Reiz-)Umfang

Belastungskomponente, die die Gesamtmenge aller in einer Trainingseinheit gesetzten Reize umfasst.

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(Reiz-)Komplexität

Belastungskomponente, die den Schweregrad und den kognitiv-koordinativen Anspruch einer Bewegungshandlung festlegt.

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Russ Cook

Ein 2727-jähriger britischer Ultraläufer, der Afrika in 337Tagen337\,\text{Tagen} über 16.000km16.000\,\text{km} vom Kap Agulhas bis zum Kap Ben Sakka laufend durchquerte und dabei gut 700.000Euro700.000\,\text{Euro} an Spenden sammelte.