Personalführung: Motivation und Motivationstheorien

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13 Terms

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Bedürfnisse

 kennzeichnen ein generelles Mangelempfinden

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Motiv

  • zeitlich relativ überdauernde, inhaltlich spezifische psychische Disposition

  • wird unter gegebenen Bedingungen aktiviert und dient als Antrieb einer Handlung

3
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Aktivierung der Motive

  • aus der Person selbst oder von außen

  • intrinsische Motivation resultiert aus der Tätigkeit

  • extrinsische Motivation kommt durch Anreize zustande, die außerhalb der Tätigkeit liegen (z.B. Kollegen, Vorgesetzte, Entgelt)

4
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Inhaltstheorien der Motivation

  • beinhalten Inhalt und Wirkung individueller Bedürfnisse

  • Verhalten wird auf Bedürfnisse zurückgeführt

  • Theorien liefern eine Zusammenstellung von Bedürfnissen oder Bedürfnisgruppen

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Beispiele

(a) Bedürfnispyramide Maslow

(b) Zwei-Faktoren-Theorie Herzbergs

(c) McClellands Theorie der gelernten Bedürfnisse

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(a) Bedürfnispyramide Maslow

  • physiologische Bedürfnisse

  • Sicherheitsbedürfnisse

  • soziale Bedürfnisse

  • Ich-Bedürfnisse

  • Bedürfnisse nach Selbstverwirklichung

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(b) Zwei-Faktoren-Theorie Herzbergs

  • Hygienefaktoren/Frustratoren (z.B. Unternehmenspolitik, Kollegen, Vorgesetzte, Gehalt)

  • Motivatoren (z.B. Leistungserfolg, Anerkennung, Arbeitsinhalte, Aufstiegsmöglichkeiten)

8
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(c) McClellands Theorie der gelernten Bedürfnisse

  • Leistungsmotiv

  • Machtmotiv

  • Affiliationsmotiv

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Prozesstheorien der Motivation

  • erklären, wie Motivation formal und losgelöst von konkreten Bedürfnissen entsteht (Motivationsprozesse)

  • Grundmodell moderner Prozesstheorien: Valenz-Instrumentalitäts-Erwartungs-Theorie (VIE) Vrooms

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Valenz-Instrumentalitäts-Erwartungs-Theorie (VIE-Theorie) der Führung (Vroom)

  • psychologisch fundierte ökonomische Entscheidungstheorie

  • Grundannahme: Menschen wählen Verhaltensweisen, die ihren Nutzen maximieren

  • Motivation ist nicht nur eine Frage angeborener oder erlernter Motive, sondern auch durch die relative Bedeutung der Motive für die individuelle Zielerreichung bestimmt

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Anstrengungsbereitschaft von Menschen hängt ab von:

  1. Valenz = Wertigkeit eines Endziels: Darin kommt die Gewichtung aktueller Motive zum Ausdruck

  2. Instrumentalität = geschätzte Realisierbarkeit des Endziels; dabei werden die zur Verfügung stehenden Mittel (Ergebnis erster Ebene) berücksichtigt

  3. Erwartung = Einschätzung, ob durch eine Handlung das Endziel zu realisieren ist; dafür muss die Wahrscheinlichkeit dafür ermittelt werden, inwiefern eine Handlung zum Ergebnis erster Ebene führt; Einschätzung ist geprägt durch Erfahrungen und Einstellungen

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Anstrengungsbereitschaft ist das Produkt aus Valenz, Erwartung und Instrumentalität

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Wahl einer Handlungsalternative

  • Eine Person, die verschiedene Handlungsmöglichkeiten mit jeweils ungewissem Ausgang und unterschiedlichen Konsequenzen hat, wählt diejenige Alternative, bei der das Produkt aus V x I x E am höchsten ist.

  • Ein außerordentlich attraktives Resultat, das aber nur mit sehr geringer Wahrscheinlichkeit eintritt, wird deshalb zu Gunsten eines weniger vorteilhaften Ergebnisses aufgegeben, das mit höherer Sicherheit zu realisieren ist