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Vokabel-Flashcards zum 6-Schritte-Pflegeprozess, basierend auf den Vorlesungsnotizen zu Assessment, Diagnose, Planung, Durchführung und Evaluation.
Name | Mastery | Learn | Test | Matching | Spaced | Call with Kai |
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Pflege-assassment
Erster Schritt des Pflegeprozesses; umfasst die Einschätzung der aktuellen Situation durch Beobachtung, Befragung und Untersuchung des Patienten.
Pflegeanamnese
Bezeichnet im Gegensatz zum umfassenden Assessment nur die pflegerische Vorgeschichte des Patienten.
Peplau-Modell
Modell zur professionellen zwischenmenschlichen Beziehungsgestaltung, das bei der Befragung im Assessment beachtet werden sollte.
Inspektion
Untersuchungsmethode durch das Betrachten von Haut und Körperhaltung.
Palpation
Untersuchungsmethode durch Fühlen, zum Beispiel zur Bestimmung von Puls und Temperatur.
Perkussion
Untersuchungsmethode durch Abklopfen des Körpers.
Auskultation
Untersuchungsmethode durch Abhören, zum Beispiel von Blutdruck, Darmgeräuschen oder Herztönen.
Basisassessment
Beschreibt ein umfassendes Gesamtbild des Gesundheitszustands; orientiert sich oft an den Verhaltensmustern nach Gordon oder den ATL.
Fokusassessment
Gezielte Datensammlung für ein spezifisches Problem (z. B. Sturzrisiko), das zuvor im Basisassessment erkannt wurde.
Screening-Assessment
Kurze Einschätzung des Risikos mittels einfacher Instrumente wie dem Nutritional Risk Screening.
Fortlaufendes Assessment
Kontinuierlicher Prozess der Einschätzung, der während der gesamten Betreuung andauert und den Erfolg von Pflegemassnahmen zeigt.
Pflegediagnose (nach NANDA)
Klinische Beurteilung einer menschlichen Reaktion oder eine Neigung zu einer solchen Reaktion auf einen Gesundheitszustand oder Lebensprozesse.
Aktuelle Pflegediagnose
Beschreibt gegenwärtige menschliche Reaktionen auf Gesundheitszustände, z. B. Angst oder chronische Schmerzen.
Risikodiagnose
Beschreibt eine erhöhte Anfälligkeit für ein gesundheitsschädigendes Ereignis, gestützt durch Risikofaktoren (z. B. Dekubitusgefahr).
Syndrompflegediagnose
Bündelung einzelner aktueller oder Risiko-Pflegediagnosen, bei denen die Ursache bereits im Titel genannt wird (z. B. Frailty-Syndrom).
Gesundheitsförderungspflegediagnose
Beschreibt Reaktionen auf Grade des Wohlbefindens bei Personen, die bereit sind, dieses zu verbessern (z. B. Bereitschaft für verbesserten Flüssigkeitshaushalt).
Verdachtsdiagnose
Wird formuliert, wenn ein Problem vorliegt, aber noch Informationen fehlen, um die Diagnose endgültig zu sichern oder zu widerlegen.
Pflegeplanung
Der Prozess des Festlegens von Pflegezielen (Soll-Zustand) und Pflegemassnahmen.
SMART-Regel
Kriterien zur Überprüfung der Zielformulierung: Spezifisch, Messbar, Akzeptanz, Realistisch, Terminiert.
Pflegeintervention
Behandlung auf Basis von klinischem Urteil und Wissen, die durchgeführt wird, um Patientenergebnisse zu verbessern.
6-W-Regel
Schema zur Formulierung von Pflegemassnahmen: Wer, Was, Wann, Wie viel/oft, Womit, Wie.
Pflegeevaluation
Schritt 6 des Pflegeprozesses; Beurteilung der Wirkung der Pflege durch einen Ist-Soll-Vergleich.