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Vokabel-Lernkarten basierend auf der Einführungsvorlesung zu Klimaschutzzielen, gesetzlichen Grundlagen wie dem GEG, der DIN V 18599 sowie bauphysikalischen und anlagentechnischen Prinzipien.
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Treibhauspotential (GWP) von Kohlenstoffdioxid
Dies ist die Maßzahl für den relativen Beitrag zum Treibhauseffekt und liegt für CO2 bei 1.
Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKW) Treibhauspotential
Das Treibhauspotential (GWP) von FCKW beträgt 13.900.
IPCC (Weltklimarat)
Eine zwischenstaatliche Institution der Vereinten Nationen mit derzeit 195 Mitgliedsländern, die den Stand der wissenschaftlichen Forschung zum Klimawandel für politische Entscheidungsträger zusammenfasst.
CO2-Äquivalent
Eine Maßzahl für den relativen Beitrag einer chemischen Verbindung zum Treibhauseffekt über einen bestimmten Zeitraum (in der Regel 100 Jahre).
Pariser Klimaschutzabkommen (2015)
Nachfolgeabkommen für das Kyoto-Protokoll, trat 2016 in Kraft; Ziel ist die Begrenzung der Erderwärmung auf unter 2 °C und Treibhausgasneutralität zwischen 2050 und 2100.
Klimaschutzgesetz 1. Novelle (Ziel 2045)
Nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes wurde die Reduktion der Treibhausgasemissionen bis 2045 gegenüber 1990 auf 100 % verschärft.
Kyoto-Protokoll
Beschlossen 1997, in Kraft getreten 2005; erster rechtlich bindender internationaler Klimavertrag mit Emissionsreduktionsverpflichtungen.
Hüllfläche
Die wärmeübertragende Umfassungsfläche, die die Grenze zwischen konditionierten Räumen und der Außenluft, dem Erdreich oder nicht konditionierten Räumen bildet.
Primärenergie
Die direkt in den Energiequellen vorhandene Energie (z.B. Brennwert von Kohle, Wasserkraft, Wind oder Solarstrahlung).
End- oder Sekundärenergie
Energie, die aus der Primärenergie durch Umwandlung gewonnen wird und dem Verbraucher zur Nutzung zur Verfügung steht (z.B. Strom, Erdgas, Fernwärme).
Nutzenergie
Der Anteil der Endenergie, der dem Verbraucher nach Abzug von Verlusten (z.B. Leitungswärmeverlusten) tatsächlich zur Verfügung steht (z.B. Licht, Wärme).
Graue Energie
Primärenergieaufwand, der für die Errichtung eines Gebäudes notwendig ist (Gewinnung, Herstellung, Verarbeitung, Transport und Entsorgung der Materialien).
Vakuumwärmedämmung (VIP)
Ein Sonderdämmstoff mit einem pulverförmigen Dämmstoff im Stützkern, der sehr platzsparende Bauteile ermöglicht.
WLS 033
Wärmeleitfähigkeitsstufe, die eine Wärmeleitfähigkeit von λ=0,033W/mK angibt.
B1 (Brandverhalten)
Einteilung von Baustoffen, die als "schwerentflammbar" gelten.
Passivhaus Standard Classic
Ein Gebäudestandard, bei dem der Jahresheizwärmebedarf ca. 15kWh/m2a und der maximale Primärenergiebedarf 60kWh/m2a nicht überschreiten darf.
n50-Wert (Passivhaus)
Anforderung an die Luftdichtheit eines Passivhauses; der Wert muss kleiner als 0,6h−1 sein.
Gebäudeenergiegesetz (GEG)
Gesetz, das die EnEV, das EnEG und das EEWärmeG zusammenführt und Anforderungen an die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden stellt.
65%-EE-Pflicht
Gesetzliche Verankerung im GEG, nach der beim Einbau neuer Heizungsanlagen mindestens 65% der Wärme aus erneuerbaren Energien stammen müssen.
H'T
Kennwert für den spezifischen Transmissionswärmeverlust eines Gebäudes.
Niedrigstenergiegebäude
Energetischer Standard für alle Neubauten ab 2021 gemäß EU-Vorgabe, definiert im Gebäudeenergiegesetz seit 2020.
Energiebedarfsausweis
Ein Energieausweis, dessen Kennwerte auf einer rechnerischen Prognose basieren und nutzerunabhängig sind.
Energieverbrauchsausweis
Ein Energieausweis, der auf gemessenen Verbrauchsdaten über einen Zeitraum von mindestens 36 Monaten basiert.
Witterungsbereinigung
Verfahren beim Verbrauchsausweis, um jährliche Klimaschwankungen aus den Verbrauchsdaten herauszurechnen.
Brennwert vs. Heizwert
Der Heizwert umfasst die bei Verbrennung freigesetzte Energie; der Brennwert nutzt zusätzlich die Kondensationswärme des Wasserdampfes im Abgas.
COP (Coefficient of Performance)
Leistungszahl einer Wärmepumpe, die das Verhältnis von abgegebener Wärmeleistung zur erforderlichen Antriebsleistung zu einem bestimmten Zeitpunkt angibt.
Carnot-Gütegrad
Gibt den Grad der Annäherung einer realen Wärmepumpe an die theoretisch höchstmögliche Leistungszahl an.
Monoenergetischer Betrieb (Einträger)
Betrieb einer Wärmepumpe mit Strom als einzigem Energieträger, wobei bei Bedarf ein elektrischer Nacherhitzer zugeschaltet wird.
Smart Grid
Eine intelligente Vernetzung von Gebäuden, Quartieren und Energieträgern zur Erhöhung der Effizienz im Verbund.
TABS (Thermoaktive Bauteilsysteme)
Systeme zur Wärmeübergabe wie Betonkernaktivierung oder oberflächennahe Aktivierung.
Wärmeplanungsgesetz
Gesetz, das am 1.Januar2024 in Kraft trat und die kommunale Wärmeplanung mit dem Ziel einer treibhausgasneutralen Versorgung bis 2045 regelt.
Blockheizkraftwerk (BHKW)
Anlage, die nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung gleichzeitig Strom und Wärme erzeugt.