Marketing-Grundbegriffe und Konzepte

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Eine Zusammenstellung aller grundlegenden Begriffe und Konzepte aus den Marketing-Vorlesungsnotizen im Vokabelformat.

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33 Terms

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Käufermarkt

Ein Markt, bei dem das Angebot größer ist als die Nachfrage (Angebot>Nachfrage\text{Angebot} > \text{Nachfrage}), wodurch Käufer mehr Macht besitzen.

2
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Transaktionsmarketing

Ein Marketingfokus auf einzelne Verkäufe anstelle einer langfristigen Kundenbindung.

3
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Beziehungsmarketing

Der gezielte Aufbau langfristiger Kundenbeziehungen sowie der Kundenbindung.

4
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Kundenwert

Der wirtschaftliche Wert, den ein Kunde für ein Unternehmen besitzt.

5
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Gratifikationsprinzip

Prinzip, wonach Kunden ein Produkt dann kaufen, wenn der erwartete Nutzen die Kosten beziehungsweise Opfer übersteigt.

6
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Knappheitsprinzip

Prinzip, das besagt, dass begrenzte Ressourcen möglichst sinnvoll eingesetzt werden müssen.

7
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Broadening

Die Erweiterung des klassischen Marketingverständnisses auf weitere Bereiche oder Organisationen.

8
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Markenwert

Der zusätzliche Wert, den ein Produkt allein durch seine Marke erfährt.

9
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Direkter / indirekter Wettbewerb

Direkter Wettbewerb liegt bei ähnlichen Produkten vor; indirekter Wettbewerb besteht, wenn unterschiedliche Produkte dasselbe Bedürfnis erfüllen.

10
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Points-of-Parity (POP)

Eigenschaften, die eine Marke mit der Konkurrenz gemeinsam hat.

11
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Points-of-Difference (POD)

Eigenschaften, durch die sich eine Marke von der Konkurrenz abhebt und unterscheidet.

12
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Marktsegment

Eine abgegrenzte Gruppe von Kunden mit ähnlichen Bedürfnissen oder Merkmalen.

13
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4Ps

Die Kernkomponenten des Marketing-Mix: Product (Produkt), Price (Preis), Place (Vertrieb) und Promotion (Kommunikation).

14
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3Ps für Dienstleistungen

Erweiterung des Marketing-Mix bei Dienstleistungen: People (Personal), Process (Prozesse) und Physical Evidence (Ausstattung/Umfeld).

15
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Kern- / reales / erweitertes Produkt

Dreistufiger Produktbegriff: Kern = Grundnutzen; real = konkretes Produkt; erweitert = Zusatzleistungen.

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5 Produktebenen

Die fünf Stufen eines Produkts: Kernnutzen → Basisprodukt → erwartetes Produkt → erweitertes Produkt → potenzielles Produkt.

17
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Convenience / Shopping / Specialty / Unsought Goods

Produktarten nach Kaufverhalten: häufig gekaufte / verglichene / besondere, gezielt gesuchte / nicht aktiv gesuchte Produkte.

18
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Produktvariation

Die gezielte Veränderung einzelner Eigenschaften eines bereits bestehenden Produkts.

19
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Produktdifferenzierung

Die Gestaltung von Produkten so, dass sie sich von Konkurrenzprodukten unterscheiden.

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Produktelimination

Die Herausnahme eines Produkts aus dem Sortiment.

21
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Programmbreite / -tiefe

Programmbreite bezeichnet die Anzahl der Produktlinien; Programmtiefe bezeichnet die Varianten innerhalb einer Produktlinie.

22
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Produktlebenszyklus

Phasen des Markterfolgs eines Produkts: Einführung → Wachstum → Reife → Sättigung → Rückgang/Degeneration.

23
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Innovatoren / Nachzügler

Innovatoren kaufen neuartige Produkte sehr früh, wohingegen Nachzügler neue Produkte erst sehr spät erwerben.

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Integrierte Marketingkommunikation

Die inhaltliche Abstimmung aller Kommunikationsmaßnahmen eines Unternehmens aufeinander.

25
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Direktmarketing / interaktives Marketing

Die direkte bzw. wechselseitige Kommunikation mit einzelnen Kunden.

26
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Preis-Absatz-Funktion

Eine Funktion, die den Zusammenhang zwischen Preis und erzielbarer Absatzmenge darstellt.

27
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Skimming / Penetration

Skimming = hoher Einführungspreis; Penetration = niedriger Einführungspreis zur schnellen Marktgewinnung.

28
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Preisdifferenzierung

Das Anbieten desselben Produkts zu unterschiedlichen Preisen.

29
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Yield Management

Die bedarfsorientierte Anpassung von Preisen und Kapazitäten an die Nachfrage zur Maximierung des Umsatzerlöses.

30
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Disintermediation

Die Ausschaltung von Zwischenhändlern innerhalb des Vertriebswegs.

31
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Direkter / indirekter Vertrieb

Direkter Vertrieb = Verauf direkt vom Hersteller an den Kunden; indirekter Vertrieb = Verkauf über Zwischenhändler.

32
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Multi Channel

Die gleichzeitige Nutzung mehrerer verschiedener Vertriebskanäle (z. B. Laden und Onlineshop).

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Intensiver / selektiver / exklusiver Vertrieb

Intensiv = Nutzung möglichst vieler Händler; selektiv = Auswahl bestimmter Händler; exklusiv = Nutzung sehr weniger beziehungsweise exklusiver Händler.