Business Model Management und Agile Innovation

0.0(0)
Studied by 0 people
call kaiCall Kai
Locked
learnLearn
examPractice Test
spaced repetitionSpaced Repetition
heart puzzleMatch
flashcardsFlashcards
GameKnowt Play
Card Sorting

1/55

flashcard set

Earn XP

Description and Tags

Vokabel-Flashcards basierend auf Vorlesungsnotizen zu Business Models, Innovation, Crowdsourcing und agilen Methoden (Scrum).

Last updated 5:55 PM on 7/21/26
Name
Mastery
Learn
Test
Matching
Spaced
Call with Kai
Chat

No analytics yet

Send a link to your students to track their progress

56 Terms

1
New cards

Business Model (Osterwalder & Pigneur, 2010)

Beschreibt die Grundlage, wie eine Organisation Werte schafft, liefert und erfasst (creates, delivers, captures value).

2
New cards

Allgemeine Business-Model-Definition (Massa et al., 2017)

Eine Beschreibung einer Organisation und wie diese Organisation funktioniert, um ihre Ziele zu erreichen (z.B. Profitabilität, Wachstum, sozialer Impact).

3
New cards

Front-end/Back-end-Modell

Besteht aus dem Front-end (Marktperspektive: Sales Channels, Customer Relationships, Revenue Model) und dem Back-end (interne Perspektive: Key Partners, Key Activities, Key Resources).

4
New cards

Theater-Analogie für Front-end/Back-end

Front-end entspricht der Front-stage (was der Kunde wertschätzt), Back-end entspricht der Back-stage (was die Front-stage ermöglicht).

5
New cards

Digitales Business Model (Veit et al., 2014)

Ein Business Model, das auf IT-Produkten/-Services basiert und/oder bei dem IT den Austausch von Produkten/Services ermöglicht.

6
New cards

Business Model als Vehikel für Innovation

Beispiel: Xerox 914 Copier - Ein Leasingmodell statt Kauf ermöglichte die Vermarktung der neuen Technologie.

7
New cards

Business Model als Quelle der Innovation

Beispiel: Curated Shopping (Outfittery) - Es gibt kein neues Produkt, aber ein neues Geschäftsmodell.

8
New cards

Al-Debei & Avison Sicht

Das Business Model ist eine Zwischenschicht zwischen Business Strategy und Business Processes (inkl. Information Systems).

9
New cards

Drei generische Strategien nach Porter (1980)

Differentiation, Cost Leadership, Focus.

10
New cards

Vier Arten von Innovation (Massa & Tucci)

Product/Service Innovation, Process Innovation, Organizational Innovation, Business Model Innovation.

11
New cards

9 Bausteine der Business Model Canvas

Key Partners, Key Activities, Key Resources, Value Propositions, Customer Relationships, Channels, Customer Segments, Cost Structure, Revenue Streams.

12
New cards

Customer Segments

Gruppen von Personen/Organisationen, die ein Unternehmen mit einer dedizierten Value Proposition erreichen und für die es Wert schaffen möchte.

13
New cards

Value Propositions

Ein Bündel von Produkten und Services, das für ein Customer Segment Wert schafft.

14
New cards

Channels

Beschreiben, wie eine Value Proposition durch Kommunikation, Distribution und Sales an ein Customer Segment kommuniziert und geliefert wird.

15
New cards

Customer Relationships

Beschreiben die Art der Beziehung mit jedem Customer Segment sowie Kundenakquise und -bindung.

16
New cards

Revenue Streams

Resultieren aus einer erfolgreich angebotenen Value Proposition; Art und Weise, wie ein Unternehmen Wert erfasst.

17
New cards

Key Resources

Die wichtigsten Assets, die nötig sind, um die anderen Elemente des Business Models zu liefern.

18
New cards

Key Activities

Die wichtigsten Aktivitäten, die eine Organisation gut ausführen muss, damit das Business Model funktioniert.

19
New cards

Key Partnerships

Das Netzwerk aus Lieferanten und Partnern, die externe Ressourcen oder Aktivitäten einbringen.

20
New cards

Cost Structure

Beschreibt alle Kosten, die zum Betrieb des Business Models anfallen.

21
New cards

Job to be done (Christensen)

Der Fortschritt, den eine Person in einem bestimmten Umstand zu erzielen versucht.

22
New cards

Drei Dimensionen eines Jobs

Functional (Aufgabe lösen), Social (Eindruck bei anderen), Emotional (wie man sich fühlen möchte).

23
New cards

Customer Profile (Value Proposition Canvas)

Besteht aus drei Hauptbestandteilen: Customer Jobs, Pains und Gains.

24
New cards

Value Map (Value Proposition Canvas)

Besteht aus drei Bestandteilen: Products & Services, Pain Relievers und Gain Creators.

25
New cards

Pains

Alles, was Kunden vor, während oder nach einem Job stört oder sie daran hindert, ihn zu erledigen.

26
New cards

Gains

Die Ergebnisse und Vorteile, die Kunden sich wünschen (Typen: Required, Expected, Desired, Unexpected Gains).

27
New cards

Problem-Solution Fit

Evidenz, dass Kunden bestimmte Jobs/Pains/Gains wichtig sind und die Value Proposition diese adressiert.

28
New cards

Product-Market Fit

Evidenz, dass Produkte/Services echten Kundenwert schaffen und im Markt Traktion gewinnen.

29
New cards

Business Model Fit

Evidenz, dass die Value Proposition in ein profitables und skalierbares Business Model eingebettet werden kann.

30
New cards

Stage-Gate-Prozess

Ein linearer Innovationsprozess mit Stages (Informationssammlung) und Gates (Go/Kill-Entscheidungen); Phasen: Scoping, Build Business Case, Development, Testing & Validation, Launch.

31
New cards

Customer Development Process (Blank)

Besteht aus 4 Schritten: Customer Discovery, Customer Validation, Customer Creation, Company Building.

32
New cards

Lean-Startup-Schritte (Ries)

Zyklus aus: Hypothese generieren, Design/Build, Measure, Learn.

33
New cards

Business Hypothesis

Etwas, das wahr sein muss, damit die Idee (teilweise) funktioniert, aber noch nicht validiert wurde.

34
New cards

Creativity (Amabile, 1996)

Definiert als die Kombination aus Novelty (Neuheit) und Usefulness (Nützlichkeit).

35
New cards

Fitness-Landscape-Konzept

Ideengenerierung als Suche in einem mehrdimensionalen Raum nach Peaks (hochwertigen Lösungen).

36
New cards

Cognitive Entrenchment

Eingeschränkte kognitive Flexibilität, weil das menschliche Gedächtnis assoziativ ist und eng verknüpftes Wissen leichter abrufbar ist.

37
New cards

Razor & Blade Pattern

Ein Kernprodukt wird günstig verkauft, um wiederkehrende Umsätze mit einem passenden Verbrauchsprodukt zu erzielen (z.B. Gillette, Nespresso).

38
New cards

Business Prototyping

Praxis, schnelle, günstige und grobe Studienmodelle zu bauen, um Desirability (Wunsch), Feasibility (Machbarkeit) und Viability (Rentabilität) zu lernen.

39
New cards

Minimum Viable Product (MVP)

Das minimale Feature-Set, das die Value Proposition zum Leben erweckt, um mit Kunden/Partnern Hypothesen zu testen.

40
New cards

Split Testing (A/B Testing)

Vergleich der Performance von zwei oder mehr Optionen zwischen einer Treatment- und einer Kontrollgruppe.

41
New cards

Crowdsourcing (Howe, 2006)

Eine traditionell von einem Angestellten ausgeführte Aufgabe wird durch einen offenen Aufruf an eine große, undefinierte Gruppe von Menschen ausgelagert.

42
New cards

Crowdfunding-Typen

Crowdsponsoring (nicht-monetär), Crowdinvesting (Anteile), Crowdlending (Zinsen), Crowddonation (Spende).

43
New cards

Curse of Knowledge

Das Phänomen, dass es schwierig ist, sich vorzustellen, etwas nicht zu wissen, sobald man es weiß; erschwert effektive Kommunikation.

44
New cards

Gap Theory of Curiosity (Loewenstein)

Neugier entsteht, wenn wir eine Lücke in unserem Wissen spüren, was Schmerz verursacht, den wir beseitigen wollen.

45
New cards

Velcro-Theorie des Gedächtnisses

Je mehr sensorische Haken eine Idee hat (Konkretheit), desto besser bleibt sie im Gedächtnis haften.

46
New cards

Sinatra Test

Ein Beispiel allein reicht aus, um Glaubwürdigkeit in einer Domäne herzustellen ("If I can make it there, I'll make it anywhere").

47
New cards

Verification vs. Validation

Verification prüft, ob das Produkt Spezifikationen erfüllt (intern); Validation prüft, ob es Kundenbedürfnisse erfüllt (extern).

48
New cards

Agiles Manifest Kernwerte

Individuen & Interaktionen > Prozesse & Tools; Funktionierende Software > Dokumentation; Zusammenarbeit mit Kunden > Vertragsverhandlung; Reagieren auf Veränderung > Plan befolgen.

49
New cards

Scrum

Ein Framework, um komplexe adaptive Probleme zu bearbeiten und dabei Produkte mit höchstmöglichem Wert produktiv und kreativ zu liefern.

50
New cards

Scrum-Rollen

Product Owner (Wertmaximierung), Scrum Master (Coaching), Development Team (Umsetzung).

51
New cards

Scrum-Artefakte

Product Backlog (Gesamtliste), Sprint Backlog (Sprint-Aufgaben), Burn-down Chart (Fortschritt).

52
New cards

Definition of Done (DoD)

Gemeinsames Verständnis der Erwartungen, die ein Increment erfüllen muss, um als releasbar zu gelten.

53
New cards

Scrum-Säulen (Pillars)

Transparency (Transparenz), Inspection (Überprüfung), Adaptation (Anpassung).

54
New cards

Exploitation vs. Exploration

Exploitation ist das Management bestehender Business Models (Profit); Exploration ist die Suche nach neuen Business Models (Innovation).

55
New cards

Innovator's Dilemma

Etablierte Unternehmen zögern, in disruptive Technologien zu investieren, da neue Produkte anfangs eine schlechtere Performance für bestehende Kunden bieten.

56
New cards

Metered Funding

Inkrementelle Investitionen in Projekte basierend auf erbrachter Evidenz statt Pauschalbudgets.