ITWE 3 - Data Representation

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16 Terms

1
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Data

Can represent :

  • Text

  • Simple data Types

  • Code

  • Images

  • Documents

2
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Transformation

  • A transformation is necessary

    • From one data format to another

  • Two transformation principles

    • Pair wise trans. for every representation

    • Transform to canonical representation

3
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Pair-wise Transformation

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4
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Transform to Canonical Represantion

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5
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Warum braucht man überhaupt Datenrepräsentation?

• Über das Netz gehen nur Bytes – sie können Text, einfache Typen, Datenstrukturen, Code, Bilder oder Dokumente bedeuten

• Ohne Erklärung sind Daten reines Rauschen

• Ziel ist Interoperabilität zwischen unterschiedlichen Systemen

• Man muss also nicht nur die Daten senden, sondern auch, wie sie zu lesen sind

6
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Wie funktioniert die pair-wise Transformation?

• Jede Repräsentation wird direkt in jede andere überführt

• n² Transformationen, also viel Code

• Bessere Performance: pro Übertragung läuft nur eine Transformation

• Der Sender teilt seine Repräsentation mit, der Empfänger rechnet um ("receiver makes it right")

• Nachteil: Der Empfänger muss alle Formate kennen

7
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Wie funktioniert die Transformation in eine kanonische Repräsentation?

• Alle Seiten wandeln in ein gemeinsames Zwischenformat um

• Nur 2n Transformationen, also weniger Code

• Schlechtere Performance: pro Übertragung laufen zwei Transformationen (rein und wieder raus)

• Das externe Format gibt die Protokollspezifikation vor oder die Partner handeln es aus

8
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Was bedeuten big-endian und little-endian?

• Big-endian: höchstwertiges Byte zuerst

• Little-endian: niederwertigstes Byte zuerst

• Beispiel 2004 dezimal = 0x000007D4

• Big-endian im Speicher: 00 00 07 D4

• Little-endian im Speicher: D4 07 00 00

9
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Welche Systeme nutzen welche Byte-Reihenfolge?

• Die meisten Rechnersysteme little-endian: Intel x86, x86-64

• Einige big-endian: Motorola 68k, PowerPC

• Die meisten Netzwerkprotokolle big-endian: IP, TCP, UDP, DNS, HTTP/2

• Deshalb heißt big-endian auch Network Byte Order

10
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Was ist US-ASCII?

• 7-Bit-Kodierung mit 128 Zeichen

• Nicht druckbare Zeichen: Carriage Return, Line Feed, Tab

• Druckbar: lateinisches Alphabet, Ziffern, einige Symbole

11
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Was ist Unicode?

• Vergibt für jedes Zeichen einen Codepoint

• Rund 1,1 Millionen Codepoints im Universal Coded Character Set

• Die ersten 128 Codepoints sind identisch mit ASCII

• Mehrere Kodierungsformate: UTF-8 (1–4 Byte), UTF-16 (2 oder 4 Byte), UCS-2 (fest 2 Byte), UTF-32 (fest 4 Byte)

12
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Warum ist die Byte-Reihenfolge bei UTF-8 egal, bei UTF-16 aber nicht?

• UTF-8 ist eine Folge einzelner 8-Bit-Zahlen – innerhalb eines Bytes gibt es keine Reihenfolge zu klären

• UTF-16 und UTF-32 bestehen aus 16- bzw. 32-Bit-Zahlen, deren Bytes geordnet werden müssen

• Lösung: LE oder BE explizit aushandeln oder ein Byte Order Mark (U+FEFF) voranstellen

• In UTF-8 hat das BOM keine Bedeutung, taucht aber manchmal als EF BB BF auf

13
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Textbasierte oder binäre Protokolle – was sind die Unterschiede?

• Textbasiert: leicht zu verstehen und zu debuggen; Beispiele SMTP, FTP, HTTP/1.1

• Binär: effizienter bei Nachrichtengröße und Umwandlung; Beispiele DNS, HTTP/2

14
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Welche Eigenschaften hat JSON?

• Textbasiertes Austauschformat nach dem Prinzip der kanonischen Repräsentation

• Key-Value-Struktur mit einfachen Datentypen, Verschachtelung für Baumstrukturen

• Selbstbeschreibend: das Textformat zeigt Länge und Verschachtelung an

• Plattformunabhängig und weit verbreitet, stammt aus JavaScript

• Für Objektgraphen (mit Querverweisen) schlecht geeignet

15
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Welche Nachteile hat JSON?

• Weniger effizient als eine Binärkodierung (Text muss erst umgewandelt werden)

• Es gibt keine typsicheren Definitionen für Datenstrukturen

• Deshalb existieren neben JSON weitere Formate – jedes ist ein Kompromiss aus Lesbarkeit, Effizienz und Typsicherheit

16
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Welche Eigenschaften hat XML?

• Textbasiert, kanonische Repräsentation, mit Tags und Attributen

• Muss well-formed sein: genau ein Wurzelelement, alle Tags geschlossen und korrekt verschachtelt, Attributwerte in Anführungszeichen, reservierte Zeichen maskiert

• Metasprache: über ein XML Schema lässt sich ein eigenes Datenformat definieren und automatisch validieren

• Sehr verbose und für Binärdaten ungeeignet