Allgemeine Psychologie: Emotionen

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Diese Flashcards decken die Definitionen von Emotionen auf drei Ebenen, die zentralen Emotionstheorien (James-Lange, Zwei-Faktoren), Basisemotionen nach Ekman sowie die Rolle von Emotionen in der psychologischen Forschung ab.

Last updated 11:22 AM on 6/24/26
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16 Terms

1
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Emotionen (Drei-Komponenten-Modell)

Ein Zusammenspiel von Veränderungen im Erleben (kognitive Ebene), Veränderungen im Verhalten (motorische Ebene) und Veränderungen der körperlichen Erregung (physiologische Ebene).

2
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Kognitive Ebene (Erleben)

Beinhaltet die Veränderung der Aufmerksamkeit, die Bewertung und Interpretation von Ereignissen, das subjektive "Gefühl" sowie die Beanspruchung kognitiver Ressourcen.

3
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Motorische Ebene (Verhalten)

Umfasst das offene Verhalten und den emotionalen Ausdruck, wie z. B. Weinen, Lächeln, Angstausrufe sowie Handlungen wie Flucht oder Kampf.

4
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Physiologische Ebene (Körperliche Erregung)

Beinhaltet körperliche Reaktionen wie Herzschlag, Blutdruck, Atemfrequenz, Schweißdrüsenaktivität, hormonelle Tätigkeit sowie Magen-Darm-Aktivität.

5
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Basisemotionen (nach Ekman)

Primäre Emotionen (z. B. Ärger, Freude, Trauer, Furcht), die als Grundlage für alle emotionalen Empfindungen dienen und deren Vermischung zu sekundären Emotionen führt.

6
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Sekundäre Emotionen

Emotionale Zustände, die aus der Vermischung von Basisemotionen entstehen, wie zum Beispiel Liebe (FreudeAkzeptanz\text{Freude} - \text{Akzeptanz}) oder Neugierde (U¨berraschungAkzeptanz\text{Überraschung} - \text{Akzeptanz}).

7
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Emotionale Dialekte

Ein Phänomen, bei dem Gesichtsausdrücke kulturübergreifend zwar ähnlich sind, aber in unterschiedlichen Kulturen geringfügig anders "gesprochen" bzw. interpretiert werden.

8
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Display Rules (Darstellungsregeln)

Kulturell festgelegte Regeln, die vorgeben, welcher Emotionsausdruck in einem bestimmten Kontext als angemessen gilt.

9
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James-Lange-Theorie

Eine frühe Emotionstheorie, die besagt, dass die Wahrnehmung eines Reizes zuerst eine physiologische Erregung auslöst, deren Empfindung dann die Emotion darstellt.

10
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Zwei-Faktoren-Theorie (Theorie der kognitiven Bewertung)

Theorie, nach der eine Emotion aus der Kombination einer physiologischen Erregung und einer anschließenden kognitiven Bewertung dieser Erregung in Bezug auf die Situation entsteht.

11
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Evolutionsbiologische Emotionstheorien

Ansätze, die Basisemotionen als biologisch verankerte Strategien betrachten, die als Reaktion auf spezifische Umweltanforderungen in funktional spezialisierten Modulen ausgelöst werden.

12
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Konstruktivistische Ansätze

Theorien, die annehmen, dass Emotionen aus kulturell vereinbarten Kategorisierungen von ursprünglich unspezifischen affektiven Zuständen hervorgehen.

13
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Waffenfokus-Effekt (Pickel, 2009)

Ein psychologisches Phänomen, bei dem die Erinnerung an eine Straftat schlechter ausfällt, wenn eine Waffe involviert ist, da die Aufmerksamkeit durch die Emotion (Furcht/Bedrohung) auf die Waffe fokussiert wird.

14
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Emotion als Mediator

Ein Forschungsmodell, bei dem eine Emotion den Zusammenhang zwischen einer unabhängigen Variable (UVUV) und einer abhängigen Variable (AVAV) vermittelt (UVEmotionAVUV \rightarrow \text{Emotion} \rightarrow AV).

15
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Emotion als Moderator

Ein Forschungsmodell, bei dem die Stärke oder Richtung des Zusammenhangs zwischen zwei Variablen (XX und YY) davon abhängt, wie stark eine bestimmte Emotion ausgeprägt ist.

16
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Sieben universelle Gesichtsausdrücke

Nach Gerrig et al. (2018) umfassen diese: Freude, Überraschung, Ärger, Ekel, Furcht, Trauer und Verachtung.