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- Für Bewertung eines neuen Projekts ist ein Diskontierungssatz (Kapitalkosten) notwendig
- Dieser Diskontierungssatz stellt das Risiko des Projekts dar
- Lösung: Suche eines börsennotierten Vergleichsunternehmens, dessen Geschäftsmodell dem Projekt entspricht
- Assets der Aktivseite
- Alles das, was zukünftig Cashflows generiert
→ Passivseite = Finanzierung der Assets / Aufteilung der Ansprüche auf die Cashflows der Aktivseite
- Das systematische Risiko der Vermögenswerte selbst
- Schwankung der Cashflows durch Assets im Vergleich zum Gesamtmarkt
- Betrachtet werden nur die Vermögenswerte → imaginärer Asset-Deal (keine FK-Geber)
- β_E misst Risiko/Renditeanforderung aus Sicht eines Aktionärs
- Aktionäre tragen nicht nur operatives Risiko der Assets, sondern auch Finanzierungsrisiko durch Verschuldung
- FK-Geber haben vorrangigen Anspruch auf Cashflows → Durch Verschuldung: β_E > β_u
- Bereinigt den Effekt, dass β_E durch Verschuldung steigt
- Zeigt: Wie wäre das Beta des EK, wenn das Unternehmen keine Schulden hätte?
- Gibt syst. Risiko der Vermögenswerte bereinigt um Kapitalstruktur an
β_u = E/(E+D) · β_E + D/(E+D) · β_D -
E = Marktwert EK,
D = Marktwert FK
β_D = 0, wenn kein Ausfallrisiko besteht
β_u = nach Marktwerten gewichtetes Durchschnittsbeta
r_u = E/(E+D) · r_E + D/(E+D) · r_D
- Gibt an: welche Rendite würden Investoren fordern, wenn das Unternehmen vollständig EK-finanziert wäre?
→ Bewertung der Vermögenswerte (Unlevering)
- Liquide Mittel sind risikofrei
→ ziehen β_E runter → β_E wird niedriger dargestellt als es eigentlich ist
- Korrektur: Nettoverschuldung = Fremdkapital − liquide Mittel (statt Bruttoverschuldung)
→ nur Nettoverschuldung beeinflusst das operative Risiko
- Vergleich mit nur einem Beta eines Unternehmens ist fehleranfällig
→ Betrachtung der gesamten Branche reduziert Schätzfehler
WACC = E/(E+D) · r_E + D/(E+D) · r_D · (1 − τ_c)
- Zinszahlungen auf FK sind abzugsfähige Betriebsausgaben
→ Tax Shield - r_D · (1 − τ_c) = Nettofremdkapitalkosten nach Steuern
WACC = r_u − D/(E+D) · r_D · τ_c - WACC = Kapitalkosten bei EK-Finanzierung (r_u) abzüglich des Steuervorteils
- WACC eines verschuldeten Unternehmens ist kleiner als r_u
- Das echte Marktportfolio kann niemals abschließend abgebildet werden
- Alle verwendeten Indizes (DAX40, S&P 500 etc.) sind nur Proxies → CAPM ist empirisch schwer testbar
- Fehler bei CF-Schätzung haben größere Auswirkung als Abweichungen beim Diskontierungssatz
- Manager können Diskontierungssatz nicht manipulieren: r_f (öffentlich), r_M − r_f (empirische Daten), β (Marktdaten)
- Andere Praktiken (z.B. historische Durchschnittsrenditen) sind fehleranfälliger