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Pädagogische Psychologie Definition
Befasst sich mit Erleben & Verhalten beispielsweise in erzieherischen, schulischen & anderen institutionellen Kontexten
Wichtige Themenbereiche Pädagogische Psychologie
Lernen, Lehren, Motivation, Erziehung (oder auch Gleichaltrigenbeziehung, Kompetenzförderung)
Kognitive Theorien der Moralische Entwicklung durch Piaget Stadien
Stadium der heteronomen Moral (4-8 Jahre)
Zwischenstadium
Stadium der autonomen Moral (ab 11/12 Jahren)
Stadium der heteronomen Moral
Regeln:
durch Autoritäten gesetzt (zb Eltern)
Unantastbar & unveränderbar
Nichteinhaltung wird bestraft Moralisches Urteil:
Folgen sind entscheidend
Intention vernachlässigt (Moralischer Realismus)
Zwischenstadium
Anstieg kognitiver Reife und Kontakts mit Gleichaltrigen
Stadium der autonomen Moral
Regeln:
Ausarbeitet in Zusammenspiel mit Gleichaltrigen
Gegenseitig verhandelbar & veränderbar Moralisches Urteil:
Intention entscheidend
Mitberücksichtigen der Folgen (moralischer Relativismus)
Kritik an Kognitiven Theorien nach Piaget
Moralische Entwicklung profitiert von Kontakt zu älteren
Kinder stellen Regeln schon früh in Frage
Stereotype Sicht auf Beziehungen
Keine Untersuchung wie man sich verhalten soll
Moralische Entwicklung nach Kindesalter?
Moralische Entwicklung nach Kohlberg (Kognitive Theorien) Allgemein
Moralische Entwicklung als lebenslanger Prozess
Zentrale Fertigkeit = Soziale Perspektivübernahme
Moralische Entwicklung nach Kohlberg (Kognitive Theorien) Stadien
Egozentrische Perspektive (3-6 Jahre)
Sozial informationale Rollenübernahme (6-8 Jahre)
Selbstreflektive Rollenüernahme (8-10 Jahre)
Wechselseitige Rollenübernahme (10-12 Jahre)
Rollenübernahme im Rahmen eines sozialen Systems (ab 12 Jahre)
Moralisches Dilemma
Entscheidung zwischen mehreren konfligierenden Normen/ Regeln/ Interessen
Moralische Entwicklung nach Kohlberg (Kognitive Theorien) Kritik
Entwicklung vor 10 Jahre?
Stufenkonzept
Keine Universalität (kulturspezifisch)
Defintion von Moral
Vernachlässigung emotionaler Faktoren
Fürsorgemoral durch Gilligan
Unterscheidet in
Gerechtigkeitsmoral
Fürsorgemoral
Kritik an Kohlberg = Maskuline Form der Moral
Metaananlysen zeigen keinen Geschlechtsunterschied
Gerechtigkeitsmoral Gilligan
Fürsorgemoral Gilligan
Empathietheorie Hoffmann Allgemein
Empathietheorie Hoffmann Entwicklungsniveaus
Entscheidend: Übergang globale -> egozentrische Empathie
Empathie vs Mitgefühl
Bedeutung moralischer Emotionen
Indikatoren für moralische Urteile, Ausdruck moralischer Sensibilität
Schuld/ Scham
Affektive Reaktion auf eigene Verletzungen moralischer Verpflichtungen
Moralischer Stolz
Affektive Reaktion auf Überwindung egoistischer Neigungen
Ärger/ Empörung
Affekte Reaktion auf moralische Verletzungen anderer
Moral als Willensakt
Fördernde Faktoren Moralischer Entwicklung
Funktionen der Familie
Sozialisation
Prozess durch den Werte, Normen, Fähigkeiten, Wissen & Verhaltensweisen erworben werden die für soziale Rolle als angemessen gilt
Eltern als wichtigste Sozialisationsinstanz
Erziehungsstil Definition
Gesamtheit der bewussten & unbewussten Verhaltensweisen im Rahmen der elterlichen Sozialisation
4 Erziehungsstile
Autoritativer Erziehungsstil
Beziehung zu Eltern im Jugendalter
Modifizierter autoritativer Erziehungsstil
Monitoring
Informiertheit über Aufenthaltsort, Aktivitäten & Befinden des Kindes
Einflussgrößen beim Monitoring
Folgen von Inadäquatem Monitoring
Weitere Faktoren auf Monitoring
Familiäre Einflussfaktoren auf den Bildungserfolg der Kinder
Mögliche Folgen einer Trennung/ Scheidung der Eltern
Wovon sind die Folgen einer Trennung/ Scheidung abhängig?
Besonderheiten bei Geschwisterbeziehungen
Wechselseitige Sozialisation bei Geschwistern
Geburt von Geschwistern
Oft Belastung für erstgeborenes Kind. Einflussgrößen:
Einflussfaktoren auf Qualität der Geschwisterbeziehung
Kennzeichen von Freundschaften
Freund Definition
Enge, wechselseitige, positive Beziehung zwischen zwei Menschen
Nutzen von Freunden
Freundschafts Stufen Alter
Stufe 0 = 3-7 Stufe 1 = 5-9 Stufe 2 = 7-12 Stufe 3 = 10-15 Stufe 4 = ab 12
Freundschafts Stufen Perskeptivübernahmen
Stufe 0 = Egozentrische/ undifferenzierte Stufe 1 = Subjektive/ differenzierte Stufe 2 = Selbstreflektive/ reziproke Stufe 3 = Wechselseitige Stufe 4 = Geseschaftliche/ Tiefen
Freundschafts Stufen Konzepte
Stufe 0 = Momentane Spielgefährten Stufe 1 = Einseitige Unterstützung Stufe 2 = Schön-Wetter-Kooperation Stufe 3 = Enge, wechselseitige Beziehungen Stufe 4 = Autonome, interdependente Freundschaft
Auswahl von Freunden
Peers vs Freunde
Peers sind:
Cliquen
Freundesgruppen die Kinder freiwillig bilden
Gruppenbildung schon ab Kindergarten
Geschlechtsunterschiede
Ausgangspunkt für Liebesbeziehungen
Positive Effekte von Freundschaft im Jugendalter
Rahmen Entdeckung eigenes Selbst
Grundlage für intime Beziehungen
Austausch über Probleme
Mögliche negative Effekte von Freundschaft
Aggressive, unsoziale Gleichaltrige
Selektionseffekt = Jugendliche mit schlechten Eigenschaften ziehen sich an
Sozialisationseffekt = Negative beeinflussung
Soziometrischer Status Definition
Ausmaß in dem Kinder von der gesamten Peergruppe gemocht werden
Soziometrischer Status Erfassung
Beliebte Kinder häufige Eigenschaften
Agelehnte Kinder
Vernachlässigte/ ignorierte Kinder
Kontroverse Kinder
Einflussfaktoren auf Soziometrischen Status
Externalisierendes & Internalisierendes Problemverhalten Verlauf
Soziale Beziehungen
Folge von Interaktionen zwischen mind 2 Personen
Soziales Netz
Objektive Charakteristika der Personen mit denen ein Mensch soziale Beziehungen pflegt (Alter, Geschlecht, Rolle etc)
Positive Effekte Sozialer Beziehungen
Geschlechtsunterschiede in sozialen Beziehungen
Frauen unterhalten intensivere soziale Netzwerke. Aber sowohl mehr positive als auch mehr negative Beziehungen
Zentrale Quellen sozialer Unterstützung
Kennzeichen der Liebe
Paarbeziehungen Ablauf
Kontaktaufnahme & Kennenlernen (Partnersuche)
Beginn der Paarbeziehung (Partnerschaft)
Häufiger, intimer Kontakt, emotionale Verbundenheit
Sichere Basis
Erproben & Aushandeln von Partnerschaftsdesign
Langfristige Paarbeziehung (Partnerschaft)
Gemeinsame Bewältigung des Alltags
Hohe affektive Bindung "Wir Gefühl"
Leidenschaft nimmt ab, Intimität & Hingabe steigt
Prädiktoren für langfristige Paarbeziehungen
Ähnlichkeit
Persönlichkeitsmerkmale
Offenheit & Kommunikation
Bemühen um Aufrechterhaltung der Beziehung
Familiengründung
Häufiges Lebensziel
Kinder = Wert an sich
Quelle von Glück & Sinn
Symbolische Verlängerung des eigenen Lebens
Gründe für abnehmenden Kinderwunsch
25% der Frauen seit 60ern Kinderlos
Freizeitangebot
Karriere
Sexualität ohne Kinder möglich
Mehr gesellschaftliche Akzeptanz
Unsichere Zukunft
Geringerer Lebensstandard
Positive der Elternschaft
Glücksgefühle
Sinnhaftigkeit des Lebens erleben
Wachsen an Verantwortung
Neue Kompetenzen
Herausforderungen/ Belastungen der Elternschaft
Stark veränderte Lebensbedingungen:
Neue Aufgaben
Veränderter Schlaf
Finanzielle Belastung
Weniger Zeit & soziale Kontakte
Auszug der Kinder (bzw des letzten Kindes)
Prozess des Loslassens, akzeptieren der Autonomie der Kinder
Meist mit mittleren Erwachsenenalter
Weniger Verantwortung & Mehr Zeit für die Eltern
Partnerschaften im mittleren & höheren Lebensalter
Oft hohe Zufriedenheit Wichtig:
Wertschätzung
Gemeinsame Aktivitäten, Ziele & Werte
Ausgeglichene Rollenverteilung (Selektionsbias?)
Lebenserwartung ohne Partnerschaft
Single Frauen = sterben statistisch 7-15 Jahre früher als Verheiratete (+23% Todesrisiko)
Single Männer = sterben 8-17 Jahre (+32%)
Ehelicher Selektionseffekt
Gesunde Menschen haben bessere Chancen Partner zu finden & zusammen zu bleiben
Eheschutzeffekt
Trennung/ Scheidung
Barrieren der Scheidung
Einflussfaktoren der Scheidung
Folgen der Scheidung für die Partner
Stieffamilien
Gleichgeschlechtliche Beziehungen
Verwitwung
Beziehung zu Eltern
Intergenerational stake-Phänomen
Höhere Beteiligung der Eltern am Kind als anders herum. Eltern schätzen Beziehung positiver ein wegen:
Beziehung zu Geschwistern
Freundschaften im mittleren Erwachsenenalter
Freundschaften im Seniorenalter
Abnahme sozialer Beziehungen im hohen Alter
Anzahl sinkt wegen
Disengagement Theorie
Psychische Energie älterer Menschen nimmt ab
Aktivitäts-Theorie
Aufrechterhaltung von sozialen Rollen, Kontakten & Aktivitäten. Interaktionen nehmen ab wegen:
Sozioemotionale Selektivitätstheorie Allgmein
Veränderung der Zeit- & Zukunftsperspektive im Lebenslauf. Veränderung der:
Sozioemotionale Selektivitätstheorie Ziele