Pädagogische Psychologie

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206 Terms

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Pädagogische Psychologie Definition

Befasst sich mit Erleben & Verhalten beispielsweise in erzieherischen, schulischen & anderen institutionellen Kontexten

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Wichtige Themenbereiche Pädagogische Psychologie

Lernen, Lehren, Motivation, Erziehung (oder auch Gleichaltrigenbeziehung, Kompetenzförderung)

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Kognitive Theorien der Moralische Entwicklung durch Piaget Stadien

  1. Stadium der heteronomen Moral (4-8 Jahre)

  2. Zwischenstadium

  3. Stadium der autonomen Moral (ab 11/12 Jahren)

4
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Stadium der heteronomen Moral

Regeln:

  • durch Autoritäten gesetzt (zb Eltern)

  • Unantastbar & unveränderbar

  • Nichteinhaltung wird bestraft Moralisches Urteil:

  • Folgen sind entscheidend

  • Intention vernachlässigt (Moralischer Realismus)

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Zwischenstadium

Anstieg kognitiver Reife und Kontakts mit Gleichaltrigen

6
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Stadium der autonomen Moral

Regeln:

  • Ausarbeitet in Zusammenspiel mit Gleichaltrigen

  • Gegenseitig verhandelbar & veränderbar Moralisches Urteil:

  • Intention entscheidend

  • Mitberücksichtigen der Folgen (moralischer Relativismus)

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Kritik an Kognitiven Theorien nach Piaget

  • Moralische Entwicklung profitiert von Kontakt zu älteren

  • Kinder stellen Regeln schon früh in Frage

  • Stereotype Sicht auf Beziehungen

  • Keine Untersuchung wie man sich verhalten soll

  • Moralische Entwicklung nach Kindesalter?

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Moralische Entwicklung nach Kohlberg (Kognitive Theorien) Allgemein

  • Moralische Entwicklung als lebenslanger Prozess

  • Zentrale Fertigkeit = Soziale Perspektivübernahme

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Moralische Entwicklung nach Kohlberg (Kognitive Theorien) Stadien

  1. Egozentrische Perspektive (3-6 Jahre)

  2. Sozial informationale Rollenübernahme (6-8 Jahre)

  3. Selbstreflektive Rollenüernahme (8-10 Jahre)

  4. Wechselseitige Rollenübernahme (10-12 Jahre)

  5. Rollenübernahme im Rahmen eines sozialen Systems (ab 12 Jahre)

10
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Moralisches Dilemma

Entscheidung zwischen mehreren konfligierenden Normen/ Regeln/ Interessen

11
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Moralische Entwicklung nach Kohlberg (Kognitive Theorien) Kritik

  • Entwicklung vor 10 Jahre?

  • Stufenkonzept

  • Keine Universalität (kulturspezifisch)

  • Defintion von Moral

  • Vernachlässigung emotionaler Faktoren

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Fürsorgemoral durch Gilligan

Unterscheidet in

  • Gerechtigkeitsmoral

  • Fürsorgemoral

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  • Kritik an Kohlberg = Maskuline Form der Moral

  • Metaananlysen zeigen keinen Geschlechtsunterschied

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Gerechtigkeitsmoral Gilligan

  • Moralisches urteil = Orientierung an Prinzipien von Recht, Vernunft & Pflicht
  • Höchste Entwicklungsstufe = Autonomie des Urteils von sozialen Bedingungen
  • Annahme = eher Männlich
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Fürsorgemoral Gilligan

  • Moralisches Urteil = Orientierung an Prinzipien von Mitmenschlichkeit, Kontextsensibilität & Verantwortung
  • Höchste Stufe = Übernahme Verantwortung für sich & andere
  • Annahme = eher Weiblich
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Empathietheorie Hoffmann Allgemein

  • affektive = zentrale moralische Komponente -> Motivation
  • Wohlergehen anderer als handlungsleitend
  • Perspektivübernahme = notwendig für moralisches Handeln
  • Aber: nur empathischer Affekt + Perspektivübernahme = moralische Entwicklung
  • Zusammenspiel emotionale Erregung + kognitive Leistung
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Empathietheorie Hoffmann Entwicklungsniveaus

  1. Globale Empathie
  2. Egozentrische Empathie
  3. Empathie für die Gefühle anderer
  4. Empathie für die Lebensverhältnisse anderer
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Entscheidend: Übergang globale -> egozentrische Empathie

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Empathie vs Mitgefühl

  • Jüngere Kinder = EMPathisches Stresserleben -> eigenes Leid lindern
  • Ältere Kinder = SYMpathisches Stresserleben -> Leid des anderen Lindern
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Bedeutung moralischer Emotionen

Indikatoren für moralische Urteile, Ausdruck moralischer Sensibilität

  • Komplexe, meist sekundäre Emotionen
  • Kognitiven Aspekt da sie Situationsverständnis erfordern
21
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Schuld/ Scham

Affektive Reaktion auf eigene Verletzungen moralischer Verpflichtungen

  • Schuld = Verhaltensänderung
  • Scham = Abwertung des eigenen Selbst
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Moralischer Stolz

Affektive Reaktion auf Überwindung egoistischer Neigungen

23
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Ärger/ Empörung

Affekte Reaktion auf moralische Verletzungen anderer

24
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Moral als Willensakt

  • Moralische Motivation führen nicht immer zu moralischem Verhalten
  • Muss Mensch wichtig sein moralisch zu handeln
  • Moralisches wissen + Moralische Gefühle = moralisches Handeln
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Fördernde Faktoren Moralischer Entwicklung

  • Sozial kognitive Entwicklung
  • Geschlecht
  • Erzeihungsstil
  • Hohe elterliche Responsivität
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Funktionen der Familie

  1. Existenzsicherung (Ernährung, Schutz, Gesundheit)
  2. Reproduktion (Nachwuchs überleben)
  3. Sozialisation
  4. Intimität & Zugehörigkeit
  • Unabhängig von Familienstruktur
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Sozialisation

Prozess durch den Werte, Normen, Fähigkeiten, Wissen & Verhaltensweisen erworben werden die für soziale Rolle als angemessen gilt

28
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Eltern als wichtigste Sozialisationsinstanz

  • Direkte Lehrer
  • Indirekte Sozialisations (Alltägliche Verhaltensweisen)
  • Führungskräfte für Soziales (Arrangeure der Erfahrungen)
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Erziehungsstil Definition

Gesamtheit der bewussten & unbewussten Verhaltensweisen im Rahmen der elterlichen Sozialisation

30
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4 Erziehungsstile

  1. Permissiv (Hohe Responsivität, Niedrige Lenkung)
  2. Vernachlässigend (Niedrige Responsivität, Niedrige Lenkung)
  3. Autoritativ (Hohe Responsivität, Hohe Lenkung)
  4. Autoritär (Niedrige Responsivität, Hohe Lenkung)
31
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Autoritativer Erziehungsstil

  • Insgesamt Kompetenter
  • Mädchen = große Zielstrebigkeit & Unabhängigkeit
  • Jungen = freundlicher & kooperativer
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Beziehung zu Eltern im Jugendalter

  • Zunahme Autonomiestreben & Konflikte
  • Abnahme wahrgenommener sozialer Unterstützung & Elterliche Kontrolle
  • Relevante Interaktionspartner & Ratgeber
  • Mehr Gleichberechtigung & Gegenseitigkeit
33
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Modifizierter autoritativer Erziehungsstil

  • Gut im Jugendalter
  • Angebot von Wärme & Unterstützung
  • Verhandlung akzeptierter Verhaltensweisen
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Monitoring

Informiertheit über Aufenthaltsort, Aktivitäten & Befinden des Kindes

35
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Einflussgrößen beim Monitoring

  • Kontrollverhalten
  • Aktive Suche der Eltern nach Informationen
  • Bereitschaft der Kinder sich den Eltern mitzuteilen
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Folgen von Inadäquatem Monitoring

  • Antisoziales Verhalten
  • Kontakt deviante Gleichaltrige
  • Substanzmissbrauch
  • Geringe schulische Leistung
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Weitere Faktoren auf Monitoring

  • Alter der Eltern
  • Attraktivität des Kindes
  • Kind als aktiver Gestalter
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Familiäre Einflussfaktoren auf den Bildungserfolg der Kinder

  • Bindungs- & Erziehungsstil
  • Häuslicher Anregungsgehalt
  • Parental involvement in Schooling
  • Autonomieunterstützung
  • Sozioökonomischer Status
39
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Mögliche Folgen einer Trennung/ Scheidung der Eltern

  • Gefühle von Verwirrung, Verrat oder Vernachlässigung
  • Effekt auf schulische Leistung
  • Psychische Anpassungsleistungen
  • Selbstkonzept
  • Erhöhtes eigenes Scheidungsrisiko als Erwachsene
40
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Wovon sind die Folgen einer Trennung/ Scheidung abhängig?

  • Elterliche Konflikte
  • Stress
  • Alter des Kindes (Bei kleinen besonders stark)
  • Beziehungsqualität zum getrennt lebenden Elternteil
  • Eigenschaften Eltern
41
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Besonderheiten bei Geschwisterbeziehungen

  • Längste Beziehung
  • Geteilte Gene & Umwelt
  • Geteilte Erinnerungen & Geschichte
  • Unaufkündbar
  • Relative Ähnlichkeit Alter
42
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Wechselseitige Sozialisation bei Geschwistern

  • Pionierfunktion älterer Geschwister
  • Regulations-, Betreuungs- & Lernfunktion (auch unerwünschte Verhaltensweisen)
  • Unterstützung, Anleitung, Hilfe & Fürsorge
43
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Geburt von Geschwistern

Oft Belastung für erstgeborenes Kind. Einflussgrößen:

  • Vorbereitung
  • Einbindung in neue Aufgaben
  • Ausmaß Stresserleben der Mutter
  • Ausmaß elterlicher Konflikte
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Einflussfaktoren auf Qualität der Geschwisterbeziehung

  • Autoritativer Erziehungsstil
  • Sichere Eltern-Kind-Bindung
  • Warmherzigkeit
  • Gleichbehandlung & Akzeptanz durch Eltern
  • Verhältnis der Eltern
  • Temperament der Kinder
45
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Kennzeichen von Freundschaften

  • Wechselseitigkeit
  • Freiwilligkeit
  • Auswahl
  • Symmetrie
  • Gleichberechtigung
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Freund Definition

Enge, wechselseitige, positive Beziehung zwischen zwei Menschen

47
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Nutzen von Freunden

  • Wechselseitiges Lernen
  • Unterstützung bei Problemen
  • Wohlbefinden & weniger Einsamkeit
  • Sozial-kognitive Kompetenzen
48
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Freundschafts Stufen Alter

Stufe 0 = 3-7 Stufe 1 = 5-9 Stufe 2 = 7-12 Stufe 3 = 10-15 Stufe 4 = ab 12

49
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Freundschafts Stufen Perskeptivübernahmen

Stufe 0 = Egozentrische/ undifferenzierte Stufe 1 = Subjektive/ differenzierte Stufe 2 = Selbstreflektive/ reziproke Stufe 3 = Wechselseitige Stufe 4 = Geseschaftliche/ Tiefen

50
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Freundschafts Stufen Konzepte

Stufe 0 = Momentane Spielgefährten Stufe 1 = Einseitige Unterstützung Stufe 2 = Schön-Wetter-Kooperation Stufe 3 = Enge, wechselseitige Beziehungen Stufe 4 = Autonome, interdependente Freundschaft

51
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Auswahl von Freunden

  • Räumliche Nähe
  • Ähnliche Aktivitäten
  • Ähnliches Alter
  • Geschlecht
  • Ähnlichkeit Interessen & Verhalten
52
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Peers vs Freunde

Peers sind:

  • nicht selbst gewählt
  • nicht zwingend erwidernd
  • viele Personen
  • vielfältige Beziehungen
53
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Cliquen

Freundesgruppen die Kinder freiwillig bilden

  • Gruppenbildung schon ab Kindergarten

  • Geschlechtsunterschiede

  • Ausgangspunkt für Liebesbeziehungen

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Positive Effekte von Freundschaft im Jugendalter

  • Rahmen Entdeckung eigenes Selbst

  • Grundlage für intime Beziehungen

  • Austausch über Probleme

55
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Mögliche negative Effekte von Freundschaft

  • Aggressive, unsoziale Gleichaltrige

  • Selektionseffekt = Jugendliche mit schlechten Eigenschaften ziehen sich an

  • Sozialisationseffekt = Negative beeinflussung

56
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Soziometrischer Status Definition

Ausmaß in dem Kinder von der gesamten Peergruppe gemocht werden

57
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Soziometrischer Status Erfassung

  • Beliebheit/ Ablehnung
  • Social Impact (Alle Nennungen)
  • Social Preference (positive - negative Nennungen)
58
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Beliebte Kinder häufige Eigenschaften

  • Gute soziale Fertigkeiten
  • Kooperativ, Freundlich, Hilfsbereit
  • Assertiv aber auch Aggression zur Durchsetzung
59
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Agelehnte Kinder

  • Aggressiv abgelehnt = 40-50%, kriminelles & störendes Verhalten
  • Verschlossen abgelehnt = 10-25%, Zurückgezogen, argwöhnisch & schüchtern (Beide oft feindselig)
60
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Vernachlässigte/ ignorierte Kinder

  • Wenig gesellig, störend, aggressiv
  • Werden wenig bemerkt
61
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Kontroverse Kinder

  • Eigenschaften von sowohl beliebten als auch aggressiven Kindern
  • Als arrogant erlebt
62
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Einflussfaktoren auf Soziometrischen Status

  • Attraktivität
  • Sportlichkeit
  • Prosoziales Verhalten
  • Aggression
  • Sozialer Rückzug
  • Familiäre Faktoren
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Externalisierendes & Internalisierendes Problemverhalten Verlauf

  • Internalisierte Symptome = steigen bei aggressiven an & sinken bei nicht aggressiven
  • Externalisierte Symptome = Aggressiv abgelehnt steigt mit der Zeit, die anderen sinken
64
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Soziale Beziehungen

Folge von Interaktionen zwischen mind 2 Personen

  • Auch weitreichende Verknüpfungen
  • Mensch als aktiver Gestalter seiner Umwelt
65
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Soziales Netz

Objektive Charakteristika der Personen mit denen ein Mensch soziale Beziehungen pflegt (Alter, Geschlecht, Rolle etc)

66
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Positive Effekte Sozialer Beziehungen

  • Gesundheit & Lebenserwartung
  • Kognitive Leistung
  • Selbständigkeit
  • Verringertes Demenzrisiko
  • Hilfe bei Herausforderungen
67
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Geschlechtsunterschiede in sozialen Beziehungen

Frauen unterhalten intensivere soziale Netzwerke. Aber sowohl mehr positive als auch mehr negative Beziehungen

68
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Zentrale Quellen sozialer Unterstützung

  1. Partnerschaft (wichtigste Quelle)
  2. Kinder & Geschwister
  3. Freunde
  4. Institutionalisierte Hilfe
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Kennzeichen der Liebe

  1. Leidenschaft (Körperlich)
  2. Vertraulichkeit/ Intimität (Emotional)
  3. Selbstverpflichtung (Kognitiv)
  4. Fürsorglichkeit
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Paarbeziehungen Ablauf

  1. Kontaktaufnahme & Kennenlernen
  2. Beginn der Paarbeziehung
  3. Langfristige Paarbeziehung
71
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Kontaktaufnahme & Kennenlernen (Partnersuche)

  • Physische Attraktivität wichtig
  • Ähnlichkeit beim kennenlernen relevant
  • Homogen in Einstellungen & Interessen
  • Heterogen meist Persönlichkeitsmerkmale
  • Geschlechtsunterschiede = Frauen eher Fokus auf SÖS & Intelligenz, Männer eher physische Attraktivität (Evolutionstheoretische Erklärung)
72
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Beginn der Paarbeziehung (Partnerschaft)

  • Häufiger, intimer Kontakt, emotionale Verbundenheit

  • Sichere Basis

  • Erproben & Aushandeln von Partnerschaftsdesign

73
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Langfristige Paarbeziehung (Partnerschaft)

  • Gemeinsame Bewältigung des Alltags

  • Hohe affektive Bindung "Wir Gefühl"

  • Leidenschaft nimmt ab, Intimität & Hingabe steigt

74
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Prädiktoren für langfristige Paarbeziehungen

  • Ähnlichkeit

  • Persönlichkeitsmerkmale

  • Offenheit & Kommunikation

  • Bemühen um Aufrechterhaltung der Beziehung

75
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Familiengründung

  • Häufiges Lebensziel

  • Kinder = Wert an sich

  • Quelle von Glück & Sinn

  • Symbolische Verlängerung des eigenen Lebens

76
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Gründe für abnehmenden Kinderwunsch

25% der Frauen seit 60ern Kinderlos

  • Freizeitangebot

  • Karriere

  • Sexualität ohne Kinder möglich

  • Mehr gesellschaftliche Akzeptanz

  • Unsichere Zukunft

  • Geringerer Lebensstandard

77
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Positive der Elternschaft

  • Glücksgefühle

  • Sinnhaftigkeit des Lebens erleben

  • Wachsen an Verantwortung

  • Neue Kompetenzen

78
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Herausforderungen/ Belastungen der Elternschaft

Stark veränderte Lebensbedingungen:

  • Neue Aufgaben

  • Veränderter Schlaf

  • Finanzielle Belastung

  • Weniger Zeit & soziale Kontakte

79
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Auszug der Kinder (bzw des letzten Kindes)

  • Prozess des Loslassens, akzeptieren der Autonomie der Kinder

  • Meist mit mittleren Erwachsenenalter

  • Weniger Verantwortung & Mehr Zeit für die Eltern

80
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Partnerschaften im mittleren & höheren Lebensalter

  • Oft hohe Zufriedenheit Wichtig:

  • Wertschätzung

  • Gemeinsame Aktivitäten, Ziele & Werte

  • Ausgeglichene Rollenverteilung (Selektionsbias?)

81
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Lebenserwartung ohne Partnerschaft

  • Single Frauen = sterben statistisch 7-15 Jahre früher als Verheiratete (+23% Todesrisiko)

  • Single Männer = sterben 8-17 Jahre (+32%)

82
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Ehelicher Selektionseffekt

Gesunde Menschen haben bessere Chancen Partner zu finden & zusammen zu bleiben

83
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Eheschutzeffekt

  • Größere finanzielle Ressourcen
  • Mehr soziale Unterstützung
  • Aber nur bei harmonischen Paaren
84
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Trennung/ Scheidung

  • Bewältigung im mittleren Erwachsenenalter besser als im frühen
  • Erleichtert durch gute finanzielle Absicherung
  • Oft Absinken des Lebensstandards bei Frauen
  • Neue Partnersuche im mittleren Erwachsenenalter leichter als im späten
85
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Barrieren der Scheidung

  • Verpflichtung ggü Partner/ Kindern
  • Gemeinsamer Freundeskreis
  • Moralische & Religiöse Werte
  • Finanzielle Folge (Meist aber nur aufschieben)
86
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Einflussfaktoren der Scheidung

  • Intergenerationale Transmission
  • Geringere ökonomische Ressourcen
  • Geringere Konfliktlösekompetenz
  • Gehäufte Stresserfahrungen
  • Wertvorstellungen
87
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Folgen der Scheidung für die Partner

  • Häufig chronisch empfundener Stress
  • Stark negative Folgen bei starken finanziellen Einbußen
  • Frauen eher in der Lage neuen Freundeskreis aufzubauen
  • ggf Angst, Depression, Alkoholmissbrauch
  • Aber auch oft gesteigertes Wohlbefinden
88
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Stieffamilien

  • Min ein Partner hat ein Kind aus früherer Beziehung
  • Zunehmende Anzahl wegen mehr Scheidungen
  • Herausforderung für neue Paarbeziehung
  • Stiefväter häufiger
89
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Gleichgeschlechtliche Beziehungen

  • 2-7% der Bevölkerung
  • Stärkere Arbeitsteilung/ Gleichberechtigung
  • Bessere Konfliktlösung
  • Kaum Unterschiede bei Kindern
90
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Verwitwung

  • Häufiger bei Frauen
  • Mögliche Folgen = Trauer, Hoffnungslosigkeit, Gesundheitsveränderung, Umzug etc
  • Verarbeitung schwieriger = Partner Teil der Identität, geringere Wahrscheinlichkeit neuen Partner zu finden
91
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Beziehung zu Eltern

  • Oft positiv erlebt
  • Balance zw Eigenständigkeit & wechselseitiger Fürsorge
  • Intergenerational stake-Phänomen
92
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Intergenerational stake-Phänomen

Höhere Beteiligung der Eltern am Kind als anders herum. Eltern schätzen Beziehung positiver ein wegen:

  • stärkerem Harmoniebedürfnis älterer
  • Geschönte Wahrnehmung wegen hohe Investitionen
  • Stärkere Beurteilungsmilde
93
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Beziehung zu Geschwistern

  • Kindheit = emotionale Unterstützung & Solidarität
  • Jugend = auseinanderdriften wegen wichtigeren Freunden/ Partner
  • Junges erwachsenenalter = wiederfinden/ weiter driften
  • Mittleres/ spätes = hohe Vertrauen, Gemeinsame Sorge der Eltern
94
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Freundschaften im mittleren Erwachsenenalter

  • Zunehmende Selektivität
  • Abnahme der Anzahl von Freundschaften
  • Hohe Investition in bestehende Freundschaften
  • Quelle von Freude
95
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Freundschaften im Seniorenalter

  • Spenden Intimität, Gemeinschaft & Akzeptanz
  • Positive Effekte auf Gesundheit & Selbstwert
  • Gegenseitige Akzeptanz
  • Informationsaustausch & Verbindung zur Außenwelt
  • Emotionale Unterstützung
96
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Abnahme sozialer Beziehungen im hohen Alter

Anzahl sinkt wegen

  • Krankheit & Tod (ein drittel ca)
  • Aktiv & freiwillig beendet (ca 50%)
97
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Disengagement Theorie

Psychische Energie älterer Menschen nimmt ab

  • Weniger Aktivitäten
  • Befreiung von sozialen Pflichten
  • Weniger soziale Motivation Aber
  • Interindividuelle unterschiede
  • Rückzug nicht immer gewollt
98
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Aktivitäts-Theorie

Aufrechterhaltung von sozialen Rollen, Kontakten & Aktivitäten. Interaktionen nehmen ab wegen:

  • Sozialer Barrieren gegen Involviertsein, nicht Wunsch
  • Erzwungene Aufgabe von Rollen
99
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Sozioemotionale Selektivitätstheorie Allgmein

Veränderung der Zeit- & Zukunftsperspektive im Lebenslauf. Veränderung der:

  • Sozialen Präferenz
  • Beziehungsgestlatung
100
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Sozioemotionale Selektivitätstheorie Ziele

  • Jüngere = Informationserwerb
  • Ätere = Emotionsregulation