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34 Terms
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Welche Motive werden in der Regel frustriert?
Das Anerkennungsmotiv (Hauptmotiv). Weiter auch: Wichtigkeits-, Autonomie- und Solidaritätsmotiv
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Weshalb entwickeln Personen einen narzisstischen Stil? (Biografie)
• Die Person bekam nur wenig Anerkennung/weniger als sie gebraucht hätte/ wenig positives Feedback --> oft mit Abwertung konfrontiert. • Die Person wollte (und will immer noch) von wesentlichen Bezugspersonen positives Feedback bekommen.
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Weshalb ist das negative Feedback bei der Ausbildung eines narzisstischen Stils so wichtig? (Biografie)
Die Person erhielt solches Feedback nicht nur ab und zu, sondern über lange Zeit hinweg, durchweg, in vielen Kontexten und von Personen, denen die betroffene Person eine hohe definitorische Macht zuschreibt.
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Was sind die Konsequenzen des negativen Feedbacks für die Person?
Die betroffene Person glaubt diese Annahmen irgendwann selbst und entwickelt ein negatives Selbstschema.
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Welches Erlebnis macht die betroffene Person in der Interaktion mit relevanten Personen und was sieht sie als Lösung dafür?
Erfahrung, ständig bewertet zu werden: dauerhaft auf dem Prüfstand zu sein.
Lösung: genau das tun, was die relevanten Personen (oft der Vater) erwarten. z.B. wenn nur gute Leistungen für die Eltern zählen. --> Man erkauft sich das Okaysein dadurch, dass man alles tut, um gute Leistungen aufzubringen.
Solange man erfolgreich im Sinne der relevanten Bewerter agiert, erhält man dafür positives Feedback und entwickelt daraufhin zusätzlich ein positives Selbstschema.
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Weshalb werden in der Kindheit auch das Wichtigkeits-, Solidaritäts- und Autonomiemotiv frustriert?
Liegt v.a. daran, dass eine relevante Bezugsperson, die so handelt, im Grunde an der Person des Kindes gar nicht interessiert ist. Aus diesem Grund gibt sie ihm auch keine Wichtigkeitssignale, ist nicht solidarisch und schränkt dessen Autonomie ein (da das Kind "ja nicht gut funktioniert").
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Welche typischen Manifestationen des narzisstischen Stils zeigen sich?
• Hohe Erfolgsorientierung • Macher-Mentalität • Wunsch nach Bewunderung und Egozentrik • Einerseits von ihrer Person und ihren Fähigkeiten (zum Teil in unrealistisch positiver Weise) überzeugt, andererseits jedoch (massive) Selbstzweifel • Starke Neigung zu sozialen Vergleichen • Zielgerichteter Einsatz von Empathie (um andere zu manipulieren - z.B. Einschätzen, was einem anderen gerade wichtig ist)
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Weshalb ist das Beziehungsmotiv Anerkennung zentral?
Ist das zentrale Beziehungsmotiv dieses Stils. Besonders ausgeprägter Wunsch als Person ein Feedback zu erhalten, dass man o.k. ist, liebenswert ist, viele positive Eigenschaften besitzt (kompetent, intelligent, leistungsfähig etc.).
Wunsch, solche Botschaften in allen Beziehungen zu erhalten (von Partnern, Freunden, Arbeitskollegen, Chefs usw.). Dabei ist das positive Feedback wie "Futter" (macht zufrieden, löst angenehmen affektiven Zustand aus).
Positives Feedback von jemandem, der selbst besonders kompetent oder besonders mächtig ist, wirkt besonders angenehm (besonders hoher "Nährwert" des Futters).
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Was geschieht, wenn das Beziehungsmotiv Anerkennung frustriert wird?
Bleibt positives Feedback aus, entsteht Zustand von Mangel ("Hungern" nach Anerkennung). Bei negativem Feedback Auslösung negativer emotionaler Zustände (Gefühl, abgelehnt und abgewertet zu werden). Je länger Motiv nach Anerkennung frustriert wird, desto dominanter wird das Motiv.
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Weshalb ist das Beziehungsmotiv Autonomie wichtig für Narzissten und was geschieht bei Einschränkungen diesbezüglich?
Wollen über grosse Teile des eigenen Lebens selbst bestimmen. Wird die Autonomie respektiert, entsteht Gefühl von Freiheit und Selbstbestimmung. Gegenüber Interaktionspartner, der Freiheiten gibt, wird mehr Respekt entwickelt.
Bei Einschränkung durch andere resultiert schnell psychologische Reaktanz. Generell sind Personen mit starkem Autonomie-Motiv reaktanzempfindlich (beim Eindruck, bevormundet zu werden, Ärger- und Widerstandsreaktion).
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Was bedeutet das Beziehungsmotiv Solidarität für Narzissten? Was wird erzeugt, wenn dieses frustriert/ anerkennt wird?
Ausgeprägter Wunsch, von Interaktionspartnern Solidarität zu erfahren: Dass diese an ihrer Seite sind, sie unterstützen, sich mit ihr verbünden, sie nicht im Stich lassen, sich nicht gegen sie wenden.
Erhalten dieser Solidarität erzeugt Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Bei fehlendem Solidaritätsgefühl resultiert Gefühl von Bedrohung, von Im-Stich-gelassen-Werden, von Verraten-Werden oder aber starkes Gefühl von Traurigkeit.
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Was ist das entscheidende Charakteristikum bezüglich des Selbstschemata, für den narzisstischen Stil?
Doppeltes Selbstschemata:
• Einerseits negatives Schema mit Selbstzweifeln, die sich im Laufe der Biografie entwickelt haben ("Ich bin nicht kompetent", "Ich kann nichts", etc.). • Andererseits positives Selbstschema aufgrund kompensatorischer Leistung und Erfolge ("Könnerschema").
Je negativer das negative Schema, desto unrealistischer i.d.R. die Annahmen des positiven Schemas (notwendig, um das negative Schema "in Schach zu halten"). --> Zusammenwirken der beiden Schemata: gegenseitige Hemmung
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Was ist das Default-Setting beim Selbstschemata?
Trotz doppeltem Selbstschemata (negativ und positiv) und gegenseitiger Hemmung, ist der Default, dass das positive Schemata stärker aktiviert ist als das negative. Aber: dabei keine völlige Hemmung des negativen Schemas (d.h. Selbstzweifel lauern immer im Hintergrund und erzeugen Gefühl von Unbehagen).
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Wie erklärt man sich die Kritikempfindlichkeit von Narzissten? Was ist die Konsequenz davon?
(Selbst-)Schema-Aktivierung (positiv oder negativ) erzeugt generalisierten Zustand ("Ich bin einfach toll!" versus "Ich ein kompletter Versager!").
Kritik ist ein Stimulus, der das negative Schema aktiviert. Auch sehr leichte Kritik kann bei narzisstischem Stil das negative Schema komplett aktivieren ("hyperallergisches" Schema).
Kritikempfindlichkeit als Problem für die narzisstische Person. Sie reagieren schroff und verprellen so Interaktionspartner.
Konsequenz: Kann konstruktive Kritik kaum für Weiterentwicklung nutzen
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Welche Beziehungsschemata zum Motiv Anerkennung gibt es?
Bei narzisstischem Stil negative Beziehungsschemata vorhanden z.B. "In Beziehungen wird man bewertet." z.B. "In Beziehungen wird man abgewertet." z.B. "Jede Schwäche kann gegen einen verwendet werden."
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Welche Aspekte einer narzisstischen Person werden durch das Beziehungsschemata zum Motiv Anerkennung beeinflusst?
Beeinflusst die Haltung narzisstischer Personen gegenüber neuen Beziehungen. Gewisses Misstrauen, da man davon ausgeht, getestet, bewertet und massiv abgewertet zu werden. So verschiedenes wie ein Date oder ein Vorstellungsgespräch wird subjektiv empfunden zu einer Prüfungs- und Stresssituation.
Entspannung und Vertrauen erst, wenn sich Eindruck einstellt, dass Interaktionspartner einen nicht abwertet.
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Welche Beziehungsschemata zum Motiv Autonomie gibt es? Welche Konsequenzen für den Alltag bringen sie?
Bei narzisstischem Stil negative Beziehungsschemata vorhanden. z.B. "Andere versuchen mich zu kontrollieren." z.B. "Andere versuchen mich zu bevormunden."
Konsequenz: Machen narzisstische Personen vorsichtig (sie rechnen damit, dass das in Beziehungen leicht passieren kann)
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Welche Beziehungsschemata zum Motiv Solidarität gibt es? Welche Konsequenzen für den Alltag bringen sie?
Bei narzisstischem Stil negative Beziehungsschemata vorhanden. z.B. "Du kannst dich nicht auf andere verlassen." z.B. "Im Ernstfall werden andere dich im Stich lassen."
Narzisstische Personen rechnen daher eher nicht damit, dass Interaktionspartner solidarisch sein werden.
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Welche Normschemata zum Motiv Anerkennung gibt es?
Sind Kompensationen negativer Schemata (v.a. von Selbst-, aber auch von Beziehungsschemata). z.B. "Sei erfolgreich!" z.B. "Leiste viel!" z.B. "Beweise immer, wie gut du bist!" z.B. "Sei der Beste!"
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Was sind charakteristische Konsequenzen der Normschemata?
Hohe Leistungsorientierung und Anstrengungsbereitschaft ("Sei der Beste!"). • Erfolg dient in erster Linie dazu, sich selbst (immer wieder aufs Neue) das negative Selbstschema zu widerlegen • Narzisstische Person hat aber keine klaren Kriterien, wann Erfolg eindeutig erreicht ist • Um befürchtete Kritik/Abwertung/Selbstabwertung sicher zu vermeiden, wird immer weiter Erfolgen hinterhergehetzt ("höher, schneller, weiter") • Daher Ignorieren und Überschreiten von Belastungsgrenzen (keine Pausen, Überstunden, kein Urlaub, keine Erholung bei Krankheit) → Risiko gesundheitlicher Schäden
Neigung zur Vermeidung ("Vermeide negative Bewertungen!") • Prüfungen, Bewerbungsgespräche, Einreichungen, Vorträge etc. werden (auch bei hinreichender Kompetenz) vermieden → Selbstsabotage • Beziehungsaufbau wird erschwert, da statt Öffnung Produzieren von das Selbst verdeckenden Erfolgs-Images • Vertrauen in Beziehungen wird langsam aufgebaut aufgrund der Abwertungsbefürchtungen → oft grosser Bekannten-, aber kleiner Freundeskreis bei diesem Stil
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Was sind die Normschemata zum Motiv Anerkennung?
Sind Kompensationen negativer Schemata (v.a. von Selbst-, aber auch von Beziehungsschemata). • z.B. "Lass dich nicht bevormunden!" • z.B. "Lass dich nie kontrollieren!" • z.B. "Werde nie abhängig!"
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Was sind die Konsequenzen der Normschemata zum Motiv Autonomie?
Charakteristische Konsequenzen dieser Normen: Unabhängigkeit ("Werde nie abhängig!"). • Person lernt, für sich selbst zu sorgen • Person lernt zu erkennen, was sie selbst will und was sie nicht will • Hohe Autonomie fördert ausserdem die Kreativität • Nachteil ist hohe Empfindlichkeit --> Sagt jemand, was man tun soll, kann das Reaktanz auslösen (d.h. Ärger und die Tendenz, eben genau das nicht zu tun) --> Kann in Partnerschaften und gegenüber Chefs problematisch sein
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Was sind die Normschemata zum Motiv Solidarität?
Sind Kompensationen negativer Schemata (v.a. von Selbst-, aber auch von Beziehungsschemata). z.B. "Verlass dich auf dich selbst!" z.B. "Sei selbst stark!" z.B. "Sei so unabhängig, dass du keine Hilfe von anderen brauchst!"
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Was sind die charakteristischen Konsequenzen der Normschemata vom Motiv Solidarität?
Charakteristische Konsequenzen dieser Normen: Zwangs-Autonomie ("Sei so unabhängig, dass du keine Hilfe von anderen brauchst!"). • Anders als autonom sein wollen, muss man gezwungenermassen autonom sein, um tatsächlich von anderen unabhängig zu sein. • Erhöht die Reaktanzempfindlichkeit (man muss auf Anweisungen etc. mit Widerstand reagieren). • Erzeugt Bindungsprobleme, da man als sich als autonomer Mensch nie völlig auf eine Beziehung einlassen kann.
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Welche generellen Regelschemata hat eine narzisstische Person?
• Personen mit narzisstischem Stil sind oft starke Regelsetzer. • d.h. sie definieren, was Interaktionspartner (für sie) zu tun haben und was nicht • Regeln sind Erwartungen an Interaktionspartner, von denen man ausgeht, dass andere sie erkennen und zu befolgen haben • Dabei hält man sich (aus welchen Gründen auch immer) für legitimiert --> solche Regeln zu setzen --> Interaktionspartner zu bestrafen, wenn sie die Regeln nicht befolgen
• Auch wenn diese Legitimation fiktiv ist, glaubt die narzisstische Person an ihre Existenz.
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Was sind typische Regeln bei narzisstischen Personen (Regelschemata)?
"Man hat mich wie eine VIP zu behandeln." "Man hat mir Sonderrechte zu gewähren." "Man hat mich nicht zu behindern!"
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Wie manifestieren sich die Regelschemata?
• Erwartung, dass man (anders als andere) beim Arzt etc. nicht warten muss. • Erwartung, an der Kasse vorgelassen zu werden. • Erwartung, dass allgemeingültige Regeln für einen selber nicht gelten. • Erwartung, dass Partner einem unangenehme Aufgaben (wie Haushalt) abnimmt und einen vom Alltagskram befreit. • Auffassung, dass man Interaktionspartnern Aufgaben geben darf, die diese für einen zu erledigen haben ("Ich kann gut delegieren"). • Auffassung, im Strassenverkehr mehr Rechte als die anderen zu haben.
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Ist die Neigung zur Manipulation hoch bei diesem Stil?
Vergleichsweise starke Neigung zu manipulieren bei diesem Stil.
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Welche Zwecke verfolgen Narzissten mit ihren Manipulationen? Welche Methoden verwenden sie?
• Andere für die eigenen Ziele einspannen/ Aufgaben delegieren (Oft mittels Schmeichel-Strategie) • Sonderrechte etablieren • Zwecke - Bewunderung durch andere erhalten (Oft mittels "Mords-Molly-Spiel") • Einschüchterung • Verwendung manipulativer positiver & negativer Images • Einsatz von Gaslighting
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Was sind die Vorteile des narzisstischen Stils?
• Erhöhte Erfolgswahrscheinlichkeit (falls auch entsprechende Fähigkeiten vorhanden). → z.B. häufiger in Führungspositionen • Handlungsorientierung statt Grübeln. • Zuversicht und Annahme von Herausforderungen (hohe, langfristige Ziele). • Durchhaltewillen und Verzichtsfähigkeit (um hohe, langfristige Ziele zu erreichen). • Kreativität (da sich weniger um Konventionen scherend). • Lebensqualität (da Neigung, Dinge zu tun, die einem Spass machen).
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Was sind die Kosten des narzisstischen Stils?
Beziehungskosten • Durch hohes Ausmass an Regelsetzungen. • Durch Ausbeutung (unangenehme Aufgaben werden delegiert). • Durch Vernachlässigung von Freunden (da mehr Interesse an persönlichem Erfolg). • Interaktionspartner lässt sich beides irgendwann nicht mehr gefallen (verweigert Regeleinhaltung und Aufgabenannahme). • Konsequenzen: Ärgerreaktion (evtl. Bluthochdruck) und Beziehungskrise.
Gesundheitskosten • Durch Ignorieren von Belastungsgrenzen. • Konsequenzen: psychosomatische Symptome, Elan-Verlust/Erschöpfung, Burn-Out, Verlust von Arbeitsfreude.
Lern- und Leistungskosten • Durch Kritikempfindlichkeit (Ärgerreaktion bei Kritik und Umgeben mit Schmeichlern). • Konsequenzen: Wichtiges Feedback wird nicht geäussert oder ignoriert, Lernerfahrungen fehlen, Fehlentscheidungen werden wahrscheinlicher.
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Wie kann man die Kosten reduzieren?
Eigenen Persönlichkeitsstil, Schemata, Motive, Regeln etc. feststellen. • z.B. "Brauche ich in hohem Masse Lob und Anerkennung?" • z.B. "Habe ich deutliche Erwartungen, an die sich andere halten sollen, z.B. mich nicht zu behindern?"
Selbstanalyse und –reflektion von konkreten Erinnerungen • z.B. "Welche negativen Selbstzuschreibungen mache ich und welche Aspekte meiner Biografie könnten dazu beigetragen haben?" • z.B. "Wen manipuliere ich und zu was führt das letztendlich?"
Selbst-Mitgefühl • z.B. "Es ist einfach logisch, dass kein Mensch alles kann bzw. alles können muss." • z.B. "Anderen geht es genauso."
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Wie gestaltet man die Beziehung mit einer narzisstischen Person am besten?
Das Anerkennungsmotiv so gut füttern, wie man kann. • d.h. oft loben und positives Feedback geben (aber dabei authentisch bleiben). • Dabei geht es nicht um Informationsvermittlung, sondern um Ego-Futter.
Die hyperallergischen negativen Schemata so wenig wie möglich aktivieren. • So wenig wie möglich kritisieren. • Nie abwerten. • Viel Verständnis zeigen. • Kritik in Lob einbetten (z.B. "Das hast du sehr gut gemacht. Aber ich denke, jemand mit deinen Fähigkeiten könnte das sogar noch besser machen.") --> Trojaner.
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Wie geht man souverän mit einem Narzissten um?
• Sich bewusst machen: Ärger der narzisstischen Person liegt oft an ihren speziellen Regeln und hat weniger mit dem Interaktionspartner an sich zu tun. • Auf Kritik gelassen reagieren. • Machtkämpfe vermeiden. • Immer so argumentieren, dass narzisstische Person nicht das Gesicht verliert. • Trojanische Pferde verwenden