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Diese Flashcards decken die Geschichte der Psychologie ab, von Wundts Anfängen der experimentellen Psychologie bis zur Gestaltpsychologie und den entsprechenden Theorien und Vertretern.
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Wilhelm Wundt (1832–1920)
Gründete 1879 in Leipzig das erste experimentalpsychologische Institut überhaupt und gilt als Vater der naturwissenschaftlichen Psychologie.
Geburtsstunde der Psychologie als eigenständige Wissenschaft
Markiert durch die Gründung des Leipziger Instituts durch Wilhelm Wundt im Jahr 1879.
Elementenpsychologie
Ein von Wundt geprägter Ansatz, der das Ziel verfolgt, das Bewusstsein in nicht weiter aufteilbare Bestandteile (Elemente des Bewusstseins) zu zerlegen.
Instruierte, kontrollierte Selbstbeobachtung
Ein von Wundt als unabdingbar angesehener Teil der experimentellen Psychologie zur Erfassung von Bewusstseinsinhalten.
Wilhelm Dilthey
Gilt als Vater der geisteswissenschaftlichen Psychologie; er kritisierte die Elementenpsychologie mit dem Satz: „Die Natur erklären wir, das Seelenleben verstehen wir“.
Zerlegung vs. Zergliederung
Wundts Ansatz der Elementenpsychologie zielte auf die Zerlegung ab, während Diltheys beschreibende Psychologie auf die Zergliederung fokussierte.
Phi-Phänomen
1912 von Max Wertheimer nachgewiesene Scheinbewegung, bei der getrennt dargebotene Lichtreize als fließende Bewegung eines einzigen Punktes wahrgenommen werden.
Berliner Schule der Gestalttheorie
Psychologische Gruppe um Max Wertheimer, Wolfgang Köhler und Kurt Koffka, die in den 1920er Jahren die Eigenlogik von Gestalten untersuchte.
Übersummativität
Zentraler Leitsatz der Gestaltpsychologie, der besagt, dass das Ganze mehr oder etwas anderes ist als die Summe seiner Teile.
Gestaltgesetze
Regeln der Wahrnehmung nach Max Wertheimer (1922/23), wie z. B. das Prinzip der Nähe, der Ähnlichkeit, der Verbundenheit oder der Vertrautheit.
Phänomenologie
Eine von Edmund Husserl begründete Methode, die Erfahrungen so betrachtet, wie sie dem Bewusstsein erscheinen, ohne sie vorab naturwissenschaftlich zu erklären.
Ganzheitliche Wahrnehmung
Konzept der Gestaltpsychologie, das davon ausgeht, dass Individuen Reize ganzheitlich erleben und die Forschungsmethode diesem phänomenologischen Menschenbild folgen muss.