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Umfassende Sammlung von 200 Karteikarten basierend auf den Vorlesungsmodulen 1 bis 4 zu Digitalen Innovationen.
Name | Mastery | Learn | Test | Matching | Spaced | Call with Kai |
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Marktwert der Top-Plattformen
Die weltweit 242 größten Plattformen haben einen Marktwert von ca. 6.75×1012EUR.
Anteil der Super-Plattformen
Die 7 größten Super-Plattformen halten gemeinsam 69% des Gesamtwerts der weltweiten Plattformökonomie.
Internetökonomie
Wirtschaftliche Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien zur Abwicklung von Transaktionen über digitale Märkte und Netzwerke.
Ziel der Internetökonomie
Die Wertschöpfung durch digitale Transaktionen und Vernetzung.
Zentrale Treiber der Internetökonomie
Technologische Innovationen wie Datenvernetzung, Prozessdigitalisierung, mobile Technologien und Augmented Reality.
Dematerialisierung
Ein Prinzip der Internetökonomie, bei dem der materielle Vermögensanteil durch die Digitalisierung abnimmt.
Economies of Scale in der DI
Skaleneffekte, bei denen die Grenzkosten für zusätzliche digitale Einheiten gegen 0 tendieren.
Economies of Scope in der DI
Verbundeffekte, durch die neue Märkte leicht und effizient erschließbar werden.
Netzwerkeffekte
Der Wert eines Produkts oder einer Plattform steigt mit der Anzahl ihrer Nutzer*innen.
Netzwerkökonomie
Wirtschaftliche Nutzung von Datennetzen und Plattformen zur Beeinflussung von Kommunikations- und Transaktionsprozessen.
Direkte Netzwerkeffekte
Effekte, bei denen mehr Nutzer*innen einen direkt höheren Nutzen für jede einzelne Person bedeuten (z. B. Messenger).
Indirekte Netzwerkeffekte
Höherer Nutzen durch die Zunahme komplementärer Nutzergruppen oder Angebote (z. B. Käufer und Verkäufer).
Plattformökonomie
Digitalisierung von Wertschöpfungsketten und Vernetzung von Märkten basierend auf Netzwerkeffekten.
Two-sided Market
Ein Marktmodell der Plattformökonomie mit mindestens zwei Nutzergruppen und einer Plattform als Intermediär.
Integrale Plattformkern
Der vom Betreiber bereitgestellte Teil einer Plattform, der Regeln, Prozesse und Funktionalitäten definiert.
Peripherie (Plattform)
Komplementäre Güter und Services von externen Anbietern, die über APIs einen Mehrwert schaffen.
Digitale Güter
Immaterielle Güter, die vollständig digital in binärer Form gespeichert und über Netzwerke vertrieben werden.
Gleichwertigkeit von Original und Kopie
Eine Eigenschaft digitaler Güter unter Nutzung von informationsverlustfreien Codierverfahren.
First Copy Costs
Die hohen Fixkosten bei der Erstproduktion eines digitalen Gutes im Gegensatz zu niedrigen Reproduktionskosten.
Systemabhängigkeit
Die Eigenschaft digitaler Güter, oft nur in Kombination mit komplementären Gütern (Software/Hardware) nutzbar zu sein.
Erfahrungsgüter
Güter, bei denen die Qualität erst nach dem Konsum bestimmt werden kann, was oft Probeversionen erfordert.
Standardisierung
Sicherstellung reibungsloser Kommunikation und Interoperabilität zwischen verschiedenen Systemen (z. B. USB-Standard).
Standards
Konventionen zur einheitlichen Lösung wiederkehrender technischer Probleme.
Normen
Spezielle Standards, die formale Anforderungen wie Konsens und Autorisierung erfüllen.
Lock-In Effekt
Die Bindung von Nutzlern an eine Technologie oder Plattform durch hohe finanzielle oder zeitliche Wechselkosten.
Wechselkosten
Kosten für das Überwinden alter Gewohnheiten, Lernaufwand und Kompatibilitätsprobleme beim Anbieterwechsel.
Wirtschaftsinformatik (WINF)
Wissenschaft zur Beschreibung, Erklärung, Prognose und Gestaltung rechnergestützter Informationssysteme.
Realwissenschaft
Ein Teilbereich der WINF, der reale Phänomene der Wirklichkeit untersucht.
Formalwissenschaft
Nutzt formale Modelle, Methoden und Theorien zur Strukturierung von Systemen.
Ingenieurwissenschaft (WINF)
Fokus auf die systematische Gestaltung und Konstruktion von Informationssystemen.
IT-Kernberufe
Berufe von IT-Spezialist*innen, die sich mit Planung, Entwicklung und Dokumentation von Systemen befassen.
Network Operator
Ein Beispiel für einen IT-Kernberuf, der für den Betrieb von Netzwerken zuständig ist.
Application Developer
IT-Kernberuf, der sich auf die Entwicklung von Anwendungsprogrammen spezialisiert.
IT-Mischberufe
Hybrid-Fachleute, die als Verbindung zwischen IT-Spezialisten und Anwendern fungieren.
IT-Projektmanager*in
Ein IT-Mischberuf, der die Koordination von IT-Projekten übernimmt.
IT-Randberufe
Berufe wie Secretärin oder Buchhalterin, bei denen die IT-Nutzung Unterstützung, aber nicht Kernaufgabe ist.
Business Engineering
Methodenbasierte Gestaltung von Unternehmensveränderungen beim Übergang zum Informationszeitalter.
Geschäftsstrategie (Business Engineering)
Die Ebene, die das 'Was' definiert (Ziele, Wettbewerbsposition, Portfolio).
Prozessebene (Business Engineering)
Die Ebene, die das 'Wie' definiert (Abläufe, Verantwortlichkeiten, Informationsfluss).
Informationssystemebene (Business Engineering)
Die Ebene, die das 'Womit' definiert (Software, Hardware, Datenstrukturen).
Nutzerorientierung
Fokus auf die Bedürfnisse der Nutzer (User-Centered Design) zur Schaffung von Mehrwert.
Digital Natives
Personen, die mit Informationstechnologie aufgewachsen sind und intuitive Bedienung erwarten.
Digital Immigrants
Personen, die Informationstechnologie erst später im Leben erlernt haben.
Nutzungsorientierung
Fokus darauf, wie Bedürfnisse im Kontext erfüllt werden (Value-in-Context).
Usability
Die Gebrauchstauglichkeit eines Systems zur effizienten Aufgabenerfüllung.
User Experience (UX)
Umfasst emotionale Faktoren und die Ästhetik bei der Nutzung eines Systems.
Nutzenorientierung
Ziel der Erreichung von Mehrwert für Nutzer, Unternehmen und Gesellschaft.
Syntax
Regeln zur Kombination von Zeichen und die formale Darstellung in Zeichensystemen.
Semantik
Die inhaltliche Bedeutung von Daten durch Interpretation und Kontext.
Homonym
Ein gleichlautender Ausdruck mit unterschiedlichen Bedeutungen, dessen Klärung den Kontext erfordert.
Informationen
Entstehen aus Daten, die in eine organisierte, strukturierte und interpretierbare Form gebracht werden.
IS-Input
Daten aus internen oder externen Quellen, die in ein Informationssystem eingegeben werden.
Wissen
Die zweckdienliche Vernetzung von Informationen im Bewusstsein, die Individuen handlungsfähig macht.
Merkmale von Wissen
Gerechtfertigte wahre Überzeugung, Handlungsorientierung und Personenbindung.
Explizites Wissen
Wissen, das formulierbar und in Dokumenten oder Anleitungen festlegbar ist.
Implizites Wissen
Schwer verbalisierbares, erfahrungsbasiertes Wissen (z. B. Fahrradfahren).
Wissenstreppe
Modell zur Darstellung der Entwicklung von Daten über Informationen zu Wissen und Wettbewerbsvorteilen.
Modell
Eine vereinfachte, zweckorientierte Abbildung eines Sachverhalts oder der Realität.
Abbildungseigenschaft
Ein Merkmal von Modellen, das besagt, dass sie eine Repräsentation eines Originals sind.
Verkürzungseigenschaft
Modelle bilden nur die für den Zweck relevanten Attribute ab und reduzieren Komplexität.
Istmodell
Die Abbildung eines aktuell existierenden Zustands eines Systems.
Sollmodell
Die Darstellung eines angestrebten Zielzustands eines Systems.
Abstrahieren
Ausblenden unwesentlicher Details, um den Fokus auf das Wesentliche zu legen.
Partitionieren
Zerlegung komplexer Sachverhalte in Teilbereiche zur Erhöhung der Übersichtlichkeit.
Projizieren
Die Betrachtung eines Sachverhalts aus einer bestimmten Perspektive unter Ausblendung des Irrelevanten.
Fachexpert*innen (Modellierung)
Personen, die das inhaltliche Detailwissen über den Modellierungsgegenstand beisteuern.
Systemanalytiker*innen (Modellierung)
Nutzen methodische Modellierungs- und Strukturierungskompetenz zur Erstellung des Modells.
Grundsätze ordnungsgemäßer Modellierung
Regeln wie Richtigkeit, Relevanz, Wirtschaftlichkeit, Klarheit, Vergleichbarkeit und Systematik.
Modellierungssprache
Künstliche Sprache bestehend aus Syntax, Semantik und Grammatik zur Erstellung von Modellen.
Entity-Relationship-Modell (ERM)
Modell zur Beschreibung der Datenstrukturen eines Informationssystems durch Entitäten und Beziehungen.
Entität
Ein individuell identifizierbares Objekt der Realwelt im ER-Modell.
Attribut
Spezifiziert eine Eigenschaft einer Entität (z. B. Name, Preis).
1:n-Beziehung
Ein Beziehungstyp, bei dem eine Entität mit mehreren anderen Entitäten verknüpft ist (z. B. eine Filiale hat viele Bestellungen).
n:m-Beziehung
Ein Beziehungstyp, bei dem mehrere Entitäten mit mehreren anderen Entitäten verknüpft sind (z. B. Lager und Artikel).
Geschäftsmodell
Modellhafte Darstellung, wie ein Unternehmen Mehrwert für Kunden schafft und Erträge generiert.
Digital Born Geschäftsmodell
Innovative Geschäftsmodelle, die erst durch die Digitalisierung möglich wurden (z. B. Influencer-Marketing).
Plattformbetriebenes Geschäftsmodell
Zusammenbringen von Angebot und Nachfrage über einen Intermediär zur Abwicklungsoptimierung.
Servitization
Erweiterung von Produkten durch Dienstleistungen, um den Kundennutzen zu steigern.
Product-as-a-Service
Wandel vom Produktverkauf zum Dienstleistungsangebot, bei dem Nutzung vor Besitz steht.
XaaS (Everything-as-a-Service)
Bereitstellung beliebiger Funktionen als Dienstleistung über das Internet.
Software-as-a-Service (SaaS)
Bereitstellung von Softwareanwendungen direkt über das Internet ohne lokale Installation.
Infrastructure-as-a-Service (IaaS)
Bereitstellung von IT-Ressourcen wie Rechenleistung oder Speicherplatz über das Netz.
Platform-as-a-Service (PaaS)
Bereitstellung einer Plattform zur Entwicklung und Bereitstellung von Anwendungen.
Service-Dominant Logic (SDL)
Fokus auf Dienstleistungen statt auf Güter, wobei Kunden aktive Coproduzenten der Wertschöpfung sind.
E-Commerce
Abwicklung von Markttransaktionen wie Kauf und Verkauf über das Internet.
M-Commerce
Durchführung von Markttransaktionen speziell über mobile Endgeräte.
Informationsphase (E-Commerce)
Die Phase der Phase der Suche und des Vergleichs von Angeboten auf einem elektronischen Markt.
Ubiquität
Die Eigenschaft des Internets, jederzeit und überall verfügbar zu sein.
Universelle Standards (Digitaler Markt)
Allgemein zugängliche technische Standards, die eine weltweite Kommunikation ermöglichen.
Sucheigenschaften
Produktmerkmale, die bereits vor dem Kauf gut beurteilt werden können.
Vertrauenseigenschaften
Qualitätsmerkmale, die vor dem Kauf schwer oder teuer einzuschätzen sind.
Vertikaler Markt
Markt mit Fokus auf eine bestimmte Branche über die gesamte Wertschöpfungskette.
Horizontaler Markt
Markt mit Fokus auf eine bestimmte Produktgruppe über verschiedene Branchen hinweg.
Statische Preisbildung
Preise werden über Listen oder Kataloge fest vorgegeben.
Dynamische Preisbildung
Preise werden flexibel nach Angebot, Nachfrage oder Nutzerverhalten angepasst.
Informationsasymmetrien
Situationen, in denen eine Marktseite mehr relevante Informationen besitzt als die andere.
Transaktionskosten (Digital)
Kosten für Suche, Kommunikation und Abwicklung, die durch digitale Märkte oft sinken.
Preisbündelung
Mehrere Güter werden als Paket zu einem Preis angeboten, der niedriger ist als die Einzelpreise.
Penetrationsstrategie
Ein niedriger Einführungspreis soll schnell Marktanteile und Lock-in-Effekte sichern.
Follow-the-Free-Strategie
Kostenlose Basisdienste für die Masse werden durch Zusatzleistungen oder Werbung finanziert.