Fiszki: Atemmechanik & Regulation | Quizlet

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107 Terms

1
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Bei unserer Atmung kommt es zu drei Austauschformen, welche ?

Austausch 1: Konvektion = gerichtete Strömung

Austausch 2 & 3: Diffusion

<p>Austausch 1: Konvektion = gerichtete Strömung</p><p>Austausch 2 &amp; 3: Diffusion</p>
2
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Bis wohin verbreitet sich die Luft per Konvektion ( Austausch 1) & ab wann geschieht alles über die Diffusion ?

Bis in die pulmonale Ventilation mit Konvektion.

Ab den Alveolen -> Diffusion

3
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Wo findet der Luftaustausch/ Gasaustausch statt ?

In den Alveolen (kleinste Einheit in Lunge)

4
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Im gesamten Lufttransportkreislauf, wo ist der Sauerstoffpartialdruck am geringsten ? Wo ist er am höchsten ?

Am höchsten = im Lungengewebe (in Alveolen) & im arteriellen Blut

Am geringsten = in den Mitochondrien

5
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Warum ist der Sauerstoffpartialdruck in den Mitochondrien am tiefsten ?

Fällt durch verbrauch der Zellatmung (oxidative Phosphorylierung) auf einen sehr niedrigen Wert

6
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Warum ist der Sauerstoffpartialdruck in den Alveolen am höchsten ?

Weil in den Alveolen der direkte Gasaustausch stattfinden muss

7
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Wird der benötigte Sauerstoff von der Luft von den Mitochondrien über Diffusion oder Konvektion aufgenommen ?

Über Konvektion, Sauerstoff muss gerichtet zu den Mitochondrien gelangen

8
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Die Atmung wird vom Gehirn aus gesteuert, welche Sensoren verbinden das Gehirn mit dem pulmunalen Kreislauf ?

O2-Sensor

CO2-Sensor

pH-Sensor

-> Sind Neuronensensoren, die ans Atmungszentrum gehen

9
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Wie wird die Atmung vom Atmungszentrum weitergeleitet ?

Mit der Hilfe von Muskeln & motorischen Fasern

10
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Was sind entscheidende Faktoren des Gasaustausches ?

Ventilation, Perfusion und Diffusion sind entscheidend für effizienten Gasaustausch

<p>Ventilation, Perfusion und Diffusion sind entscheidend für effizienten Gasaustausch</p>
11
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Was bewirkt die Ventilation im System des effizienten Gasaustausches ?

Berechnung ?

Gewährleistet gute Frischluftzufuhr

Berechnung: VE = exp. Atemzugvolumen x Atemfrequenz

(Normalwert in Ruhe: 7-8 l/min)

<p>Gewährleistet gute Frischluftzufuhr</p><p>Berechnung: VE = exp. Atemzugvolumen x Atemfrequenz</p><p>(Normalwert in Ruhe: 7-8 l/min)</p>
12
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Was bewirkt die Perfusion im System des effizienten Gasaustausches ?

Berechnung ?

Gewährleistet eine gute Durchblutung

Berechnung: HZV = Herzfrequenz x Schlagvolumen

(Normalwert (in Alveole) : 5 l/min)

<p>Gewährleistet eine gute Durchblutung</p><p>Berechnung: HZV = Herzfrequenz x Schlagvolumen</p><p>(Normalwert (in Alveole) : 5 l/min)</p>
13
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Wie ist die Diffusion im System des effizienten Gasaustausches am effizientesten ? Berechnung ?

Durch eine grosse Oberfläche & eine geringe Grenzschicht

Berechnung: M = (P1 -P2) x (F/d) x D(k)

(M= Diffusionsdruck, P=Druck, F= Fläche, d= Dicke, D=Konstante)

<p>Durch eine grosse Oberfläche &amp; eine geringe Grenzschicht</p><p>Berechnung: M = (P1 -P2) x (F/d) x D(k)</p><p>(M= Diffusionsdruck, P=Druck, F= Fläche, d= Dicke, D=Konstante)</p>
14
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Eine gute Arterialisierung braucht...

-gute Frischluftzufuhr (Ventilation)

-gute Durchblutung (Perfusion)

-grosse Oberfläche & geringe Grenzschicht (Diffusion)

15
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Welche beiden Faktoren können die Effizienz von der Diffusion beeinflussen ?

-Mehr Sauerstoff vorhanden = mehr Diffusion

-Je dünner die Grenzschicht zwischen Alveole & EC, desto mehr Gasaustausch kann passieren

16
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Was passiert zusätzlich zu dem Gasaustausch zwischen Alveolen & EC ?

Es kommt zur kompletten Anpassung des Sauerstoffgradienten !

17
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Der Atmungstrack wird in zwei Teile gegliedert. welche ?

oberer & unterer Respirationstrakt

<p>oberer &amp; unterer Respirationstrakt</p>
18
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Wie kommt es, dass der Thorax eine gewisse Beweglichkeit hat & so der Luge beim sich Füllen mit Luft ausweichen kann ?

Im Thorax erlauben die Rippen mit ihren Knorpeln die nötigen elastischen Bewegungen beim Atmen

19
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Wie ist die Luftröhre aufgebaut ?

Luftröhre verzweigt sich in Bronchien, durch Knorpel stabilisierte Röhren

20
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Wo befindet sich die Lunge ?

Jede Lunge befindet sich in einer Pleurahöhle welche Pleuraflüssigkeit enthält (diese erzeugt einen leichten Unterdruck)

-> Sie ist frei bewegbar

21
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Wovon werden die Bronchien überdeckt ?

Ein Flimmerepithel

22
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Wozu dient das Flimmerepithel über den Bronchien ?

-Es transportiert Mukus und Partikel oralwärts

-> Staub und Bakterien können bereits im Schleim der Nase abgefangen werden

-> In den Atemwegen produzieren Becherzellen eine Schleimschicht

-> Wässrige Salzlösung wird darunter sezerniert

-> Cilien schlagen in eine und alle in die gleiche Richtung

-Schleim wird mundwärts verschoben und verschluckt

=> mukoziliäre Clearance

<p>-Es transportiert Mukus und Partikel oralwärts</p><p>-&gt; Staub und Bakterien können bereits im Schleim der Nase abgefangen werden</p><p>-&gt; In den Atemwegen produzieren Becherzellen eine Schleimschicht</p><p>-&gt; Wässrige Salzlösung wird darunter sezerniert</p><p>-&gt; Cilien schlagen in eine und alle in die gleiche Richtung</p><p>-Schleim wird mundwärts verschoben und verschluckt</p><p>=&gt; mukoziliäre Clearance</p>
23
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Was passiert wenn die Schleimschicht oberhalb der Flimmerhärchen nicht abgeführt wird ?

Es kommt zu schweren Atembeschwerden

-> CFTR cystic fibrosis tm conductance regulator als Cl- transporter = Mukoviszidose

24
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Wie wird der Schleim oberhalb des Flimmerepithels abtransportiert ?

Die Zilien bewegen sich immer in die gleiche Richtung -> Aufwärts

Der Schleim wandert dadurch langsam nach oben & wird dann heruntergeschluckt (wichtig weil Schleim sammelt Bakterien & Dreck, welches im Magen dann verdaut & zerstört wird)

<p>Die Zilien bewegen sich immer in die gleiche Richtung -&gt; Aufwärts</p><p>Der Schleim wandert dadurch langsam nach oben &amp; wird dann heruntergeschluckt (wichtig weil Schleim sammelt Bakterien &amp; Dreck, welches im Magen dann verdaut &amp; zerstört wird)</p>
25
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Was befindet sich zwischen der Schleimhaut & den Flimmerhärchen/ Zilien ?

Eine Schicht Salzlösung, welche die Zilien vom verkleben schützt

<p>Eine Schicht Salzlösung, welche die Zilien vom verkleben schützt</p>
26
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Wie wird der Abtransport des Schleim oberhalb des Flimmerepithels genannt ?

mukoziliäre Clearance

27
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Bis zu welcher Generation steigt der Strömungswiderstand & wie wird die Luft danach transportiert ?

Bis zur 7. Generation = grösster Wiederstand

Danach Lufttransport über Diffusion

28
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Wovon wird die Weite der Bronchien kontrolliert ?

Werden vom vegetativen Nervensystem kontrolliert

29
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Wohin verzweigen sich die Bronchien ?

In die Alveolensäckchen

30
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Was sind Bronchien ?

Kollapsfähige Atemwege mit Wänden glatter Muskulatur -> glatte Muskulatur ermöglicht wechsel von grösserem oder kleinerem Bronchiendurchmesser

31
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Wovon werden die Alveolen umgeben ? Wieso ?

Elastische Fasern und ein Kapillarnetzwerk

-> Elastischen Fasern sind für den Dehnungswiderstand verantwortlich

Grund: Möglichst grosse Fläche für den Gasaustausch

32
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Alveolen: worüber findet der Gasaustausch statt ?

Gasaustausch findet über Typ-I-Pneumocyten statt

33
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Was sind Typ-I-Pneumocyten ?

Sind ganz flache Zellen

-> Der Abstand zwischen Blutplasma & alveolärem Luftraum soll möglichst klein sein - für effizienten Gasaustausch

<p>Sind ganz flache Zellen</p><p>-&gt; Der Abstand zwischen Blutplasma &amp; alveolärem Luftraum soll möglichst klein sein - für effizienten Gasaustausch</p>
34
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Was macht der Surfactant-Faktor & wovon wird er synthetisiert ?

Surfactant-Faktor = Phosphorlipid-Komplex

Limitiert bzw. verringert die Oberflächenspannung um 80-90%

Typ-II-Pneumocyten synthetisieren den Surfactant-Faktor

<p>Surfactant-Faktor = Phosphorlipid-Komplex</p><p>Limitiert bzw. verringert die Oberflächenspannung um 80-90%</p><p>Typ-II-Pneumocyten synthetisieren den Surfactant-Faktor</p>
35
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Funktionsweise der Surfactants:

Alveoli ohne Surfactants:

Grosse Oberflächenspannung = viel Kraft

Wassermoleküle interagieren miteinander & führen zu hoher Spannung an Oberfläche der Zelle

-> Gesetz von LaPlace: Druck innerhalb von kleinen Alveolen ist grösser als innerhalb von grösseren Alveolen

-> Konsequenz: Eingeatmete Luft würde nur in die Alveolen mit kleinerem Druck gehen & dies würde zur Kollabierung der kleinen Alveolen mit grösserem Innendruck führen = Kollabierung der Lunge

Alveoli mit Surfactants:

Wassermoleküle können nicht mehr so gut interagieren. In den kleinen Alveoli ist die Konz. der Surfactants grösser & der Druck wird tief gehalten. Der Druck wird in jedem Alveoli gleich hoch gehalten. Dh wenn eingeatmete Luft eindringt verteilt sie sich gleichmässig über alle Alveolen.

<p>Alveoli ohne Surfactants:</p><p>Grosse Oberflächenspannung = viel Kraft</p><p>Wassermoleküle interagieren miteinander &amp; führen zu hoher Spannung an Oberfläche der Zelle </p><p>-&gt; Gesetz von LaPlace: Druck innerhalb von kleinen Alveolen ist grösser als innerhalb von grösseren Alveolen</p><p>-&gt; Konsequenz: Eingeatmete Luft würde nur in die Alveolen mit kleinerem Druck gehen &amp; dies würde zur Kollabierung der kleinen Alveolen mit grösserem Innendruck führen = Kollabierung der Lunge </p><p>Alveoli mit Surfactants:</p><p>Wassermoleküle können nicht mehr so gut interagieren. In den kleinen Alveoli ist die Konz. der Surfactants grösser &amp; der Druck wird tief gehalten. Der Druck wird in jedem Alveoli gleich hoch gehalten. Dh wenn eingeatmete Luft eindringt verteilt sie sich gleichmässig über alle Alveolen. </p>
36
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Welche Muskelgruppen unterstützen die Atmung ?

Inspirationsmuskeln:

-Sternocleidomastoidmuskeln

-äussere Zwischenrippenmuskeln

-Zwerchfell

Expirationsmuskeln: (werden in Ruhe fast nicht gebraucht)

-innere Zwischenrippenmuskeln

-Bauchmuskeln

<p>Inspirationsmuskeln:</p><p>-Sternocleidomastoidmuskeln</p><p>-äussere Zwischenrippenmuskeln </p><p>-Zwerchfell</p><p>Expirationsmuskeln: (werden in Ruhe fast nicht gebraucht)</p><p>-innere Zwischenrippenmuskeln </p><p>-Bauchmuskeln </p>
37
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Welche Wiederstände innerhalb des Atmungssystems müssen zur Atmung überwunden werden ?

Dehnungs- (Compliance) und Strömungs- (Resistance) widerstände müssen überwunden werden

(Strömungswiderstand wird durch Fasern gebildet - Es kommt zu Reibung bei der Einatmung durch den Luftstrom)

38
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Wie stark agiert die Atemmuskulatur bei ruhiger Atmung ?

-Bei ruhiger Atmung wird die Atemmuskulatur fast nur zur Einatmung benutzt

-> Danach gehen Thorax und Lunge passiv in Atemruhelage zurück

39
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Beschreibe die Bewegung des Zwerchfells während der Ruhe, der Inspiration & der Exspiration

Ruhe: Zwerchfell entspannt

Inspiration: Kontraktion des Zwerchfells - Lunge wird auseinander & runter gezogen = Brustraumvolumen steigt

Exspiration: Entspannung des Zwerchfells = Brustraum Volumen sinkt

<p>Ruhe: Zwerchfell entspannt</p><p>Inspiration: Kontraktion des Zwerchfells - Lunge wird auseinander &amp; runter gezogen = Brustraumvolumen steigt </p><p>Exspiration: Entspannung des Zwerchfells = Brustraum Volumen sinkt </p>
40
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Wieviel Anteil an der Atmung nimmt die Zwerchfellatmung (Bauchatmung) während der Ruheatmung ?

ca. 2/3 der Arbeit

41
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Was ist die Rippenatmung & was bewirkt sie ?

Rippenatmung = Bewegung bei starker Atmung

-> Rippen sind untereinander mit Zwischenrippenmuskeln verbunden

-> Rippenatmung (=Brustatmung) ergänzt bei der aktiven Arbeit progressiv mehr

Sie verbreitert den Brustkorb - Blasebalgprinzip

-> Betrachtung des Bildes: Wie verhält sich der Brustkorb während der Atmung ?

<p>Rippenatmung = Bewegung bei starker Atmung</p><p>-&gt; Rippen sind untereinander mit Zwischenrippenmuskeln verbunden</p><p>-&gt; Rippenatmung (=Brustatmung) ergänzt bei der aktiven Arbeit progressiv mehr</p><p>Sie verbreitert den Brustkorb - Blasebalgprinzip</p><p>-&gt; Betrachtung des Bildes: Wie verhält sich der Brustkorb während der Atmung ?</p>
42
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Wodurch wird das Volumen, welches durch eine Kontraktion des Thorax entsteht gefüllt ?

Kontraktion bewirkt: Rippen bewegen sich nach vorne & werden nach oben gezogen

-> Das dadurch entstehende Volumen wird durch den gebildeten Unterdruck mit Luft gefüllt => Rippen/ Brustatmung

43
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Wie sind die einzelnen Rippen miteinander verbunden ?

Sind mit Zwischenrippenmuskeln verbunden

44
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Wie wird ein Lungenkollaps verhindert ?

Der negative Druck im Intrapleuralspalt hält die Lunge entfaltet

-> Der elastische Zug (rote Pfeile in Abbildung) erlaubt Bewegungen der Lunge ggü dem Thorax

<p>Der negative Druck im Intrapleuralspalt hält die Lunge entfaltet</p><p>-&gt; Der elastische Zug (rote Pfeile in Abbildung) erlaubt Bewegungen der Lunge ggü dem Thorax</p>
45
New cards

Was ist ein Pneumothorax ?

Lebensbedrohliche Erkrankung bei der die Luft, durch ein Loch in Pleuraspalt eindringt & sich zwischen Lunge & Brustkorb ansammelt -> dringt in Pleurahöhle ein

-> Führt zu Lungenkollaps

<p>Lebensbedrohliche Erkrankung bei der die Luft, durch ein Loch in Pleuraspalt eindringt &amp; sich zwischen Lunge &amp; Brustkorb ansammelt -&gt; dringt in Pleurahöhle ein</p><p>-&gt; Führt zu Lungenkollaps</p>
46
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Was ist bei einem Pneumothorax "kaputt" ?

Die Pleurahöhle ist geöffnet (sollte sie nicht sein), dh Luft dringt in Pleurahöhle ein was zu einem Lungenkollaps führt.

(Behandlung: Luft muss abgesogen & Öffnung geschlossen werden)

<p>Die Pleurahöhle ist geöffnet (sollte sie nicht sein), dh Luft dringt in Pleurahöhle ein was zu einem Lungenkollaps führt.</p><p>(Behandlung: Luft muss abgesogen &amp; Öffnung geschlossen werden)</p>
47
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Was wird von Ruhedehnungskurven beschrieben ?

Beschreiben passives Dehnungsverhalten von Lunge / Thorax

-Lungenvolumen in Abhängigkeit vom dehnenden Druck

-Zeigt die elastischen Kräfte bei verschiedenen Lungenvolumina

-Gilt bei entspannter Atmungsmuskulatur

<p>Beschreiben passives Dehnungsverhalten von Lunge / Thorax</p><p>-Lungenvolumen in Abhängigkeit vom dehnenden Druck</p><p>-Zeigt die elastischen Kräfte bei verschiedenen Lungenvolumina</p><p>-Gilt bei entspannter Atmungsmuskulatur</p>
48
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Betrachte die Abbildung der Graphik, welche Aussagen können über das Verhalten der Kurven festgelegt werden ?

Lungenbilder links:

-Bild 1: Lunge komplett gefüllt

-Bild 2: Nur Dehnung des Thorax ohne Muskelaktivität

-Bild 4: Lunge ist wenig gefüllt (ca 2l)

-> Kurve B., R. & G. sind in Ruhestellung des Thorax alle im Lungenvolumen übereinstimmend - jedoch bei verschiedenem Druck.

-> Die rote Kurve zeigt an, dass eine starke Tendenz besteht die Lunge kleiner zu machen = es muss bei schwerem Atmen gegen die Dehnung angekämpft werden.

-> Es herrscht ein Gleichgewicht am Ende der normalen Ausatmung

-> Bei 55% der Vitalkapazität erreicht der Thorax die Ruhestellung. Über diesem Wert kehrt die Zugrichtung des Thorax um

<p>Lungenbilder links:</p><p>-Bild 1: Lunge komplett gefüllt</p><p>-Bild 2: Nur Dehnung des Thorax ohne Muskelaktivität</p><p>-Bild 4: Lunge ist wenig gefüllt (ca 2l)</p><p>-&gt; Kurve B., R. &amp; G. sind in Ruhestellung des Thorax alle im Lungenvolumen übereinstimmend - jedoch bei verschiedenem Druck.</p><p>-&gt; Die rote Kurve zeigt an, dass eine starke Tendenz besteht die Lunge kleiner zu machen = es muss bei schwerem Atmen gegen die Dehnung angekämpft werden.</p><p>-&gt; Es herrscht ein Gleichgewicht am Ende der normalen Ausatmung</p><p>-&gt; Bei 55% der Vitalkapazität erreicht der Thorax die Ruhestellung. Über diesem Wert kehrt die Zugrichtung des Thorax um</p>
49
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Was ist Compliance ?

Volumendehnbarkeit wird auch als Compliance bezeichnet

50
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Welche Zyklusphasen der neuronalen Kontrolle beinhaltet der Atemrhythmus ?

- Inspiration

- Post-inspiration

- Exspiration

51
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Was geschieht mit dem Lungenvolumen wenn wir einatmen ?

Inspiration:

-Das Zwerchfell wird aktiviert (I-Rampe)

-Das Lungenvolumen (obere grüne Kurve) nimmt stetig zu & die Luft wird in die Lunge gesogen

Post-Inspirationsphase:

-Technisch fangen wir schon auszuatmen, feuern aber noch Inspirationsnerven weiter = die Kurve geht nicht direkt auf 0 sondern sinkt kontrolliert ab

-Das Zwerchfell entspannt sich nicht schlagartig sondern gebremst = sorgt dafür, dass die Luft gleichmässig ausströmt (es werden zusätzliche Muskeln genutzt)

Expiration:

Bei Ruheatmung ist Ausatmen ein passiver Vorgang = die Lunge zieht sich durch Eigenelastizität zusammen

-> Das Lungenvolumen sinkt weiter ab, bis der Zyklus von vorne beginnt

<p>Inspiration:</p><p>-Das Zwerchfell wird aktiviert (I-Rampe)</p><p>-Das Lungenvolumen (obere grüne Kurve) nimmt stetig zu &amp; die Luft wird in die Lunge gesogen</p><p>Post-Inspirationsphase:</p><p>-Technisch fangen wir schon auszuatmen, feuern aber noch Inspirationsnerven weiter = die Kurve geht nicht direkt auf 0 sondern sinkt kontrolliert ab</p><p>-Das Zwerchfell entspannt sich nicht schlagartig sondern gebremst = sorgt dafür, dass die Luft gleichmässig ausströmt (es werden zusätzliche Muskeln genutzt)</p><p>Expiration:</p><p>Bei Ruheatmung ist Ausatmen ein passiver Vorgang = die Lunge zieht sich durch Eigenelastizität zusammen</p><p>-&gt; Das Lungenvolumen sinkt weiter ab, bis der Zyklus von vorne beginnt</p>
52
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Die 3 Atemzyklusphasen werden über mehrere motorische Nerven kontrolliert, wie ?

-Der N. phrenicus zeigt anwachsende Aktivität während Zwerchfellkontraktion

-Kontrolliertes Nachlassen und erhöhter Strömungswiderstand im Kehlkopf (N. laryng. rec.) verlangsamen Ausatmung

-Speziell bei forcierter Atmung werden zusätzliche Muskeln aktiviert (Abdominal /Interkostal-/Hilfsmuskeln - Nn. interc. int. -> inaktiv bei Inspiration)

<p>-Der N. phrenicus zeigt anwachsende Aktivität während Zwerchfellkontraktion </p><p>-Kontrolliertes Nachlassen und erhöhter Strömungswiderstand im Kehlkopf (N. laryng. rec.) verlangsamen Ausatmung </p><p>-Speziell bei forcierter Atmung werden zusätzliche Muskeln aktiviert (Abdominal /Interkostal-/Hilfsmuskeln - Nn. interc. int. -&gt; inaktiv bei Inspiration)</p>
53
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Wo sitzt das Atemzentrum ?

Im Hirnstamm = Pons

<p>Im Hirnstamm = Pons</p>
54
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Wo wird ein stabiler Atem-Rhythmus generiert ?

Im Prä-Bötzinger Komplex generiert im Pons (Hirnstamm)

-> Die Herznetzwerkzentren liegen in unmittelbarer Nachbarschaft

<p>Im Prä-Bötzinger Komplex generiert im Pons (Hirnstamm)</p><p>-&gt; Die Herznetzwerkzentren liegen in unmittelbarer Nachbarschaft</p>
55
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Die Herznetzwerkzentren liegen in unmittelbarer Nachbarschaft des Atemzentrums (Pons), was hat da für Auswirkungen ?

Es kommt zu einer kardio-respiratorische Kopplung

-> Herzschlag & Atmung wird gleichzeitig erhöht/ gesenkt - bei Einatmung schlägt das Herz leicht schneller als bei Ausatmung

56
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Welche Faktoren können Einfluss auf die Atmung nehmen ?

Psychische & motorische:

-Arbeit & Willkür

-Emotion & Temperatur

geben Impulse an Rhythmusgenerator in Pons & Atemmuskeln

Die Bewegung in diesen wird durch Mechanorezeptoren in Lunge & Thorax, Chemorezeptoren & Mechanorezeptoren im Bewegungsapparat wahrgenommen

<p>Psychische &amp; motorische:</p><p>-Arbeit &amp; Willkür</p><p>-Emotion &amp; Temperatur</p><p>geben Impulse an Rhythmusgenerator in Pons &amp; Atemmuskeln</p><p>Die Bewegung in diesen wird durch Mechanorezeptoren in Lunge &amp; Thorax, Chemorezeptoren &amp; Mechanorezeptoren im Bewegungsapparat wahrgenommen</p>
57
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Wofür ist es wichtig, dass die Mechanorezeptoren im Bewegungsapparat die Bewegung der Atemmuskeln wahrnehmen ?

Um bei erhöhter Aktivität mehr Atmung zu betreiben

<p>Um bei erhöhter Aktivität mehr Atmung zu betreiben</p>
58
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Wie kann die Lungenvolumina gemessen werden ?

Früher: über Glockenspirometer

Heute: Atemstromstärke wird gemessen, Volumina werden berechnet

59
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Welche 4 Lungenvolumina werden unterschieden ?

RV = Residualvolumen = Luft die immer in der Lunge bleibt - verhindert, dass Lungenbläschen kollabieren

ERV = exspiratorisches Reservevolumen = Menge, die nach einer normalen Einatmung noch zusätzlich ausgepresst werden kann

V(t) = Atemzugvolumen = Luftmenge, die bei normaler Ruhe-Atmung ganz entspannt ein-& ausgeatmet wird

IRV: inspiratorisches Reservevolumen = Menge, die nach einer normalen Einatmung noch zusätzlich maximal eingeatmet werden kann

<p>RV = Residualvolumen = Luft die immer in der Lunge bleibt - verhindert, dass Lungenbläschen kollabieren</p><p>ERV = exspiratorisches Reservevolumen = Menge, die nach einer normalen Einatmung noch zusätzlich ausgepresst werden kann</p><p>V(t) = Atemzugvolumen = Luftmenge, die bei normaler Ruhe-Atmung ganz entspannt ein-&amp; ausgeatmet wird</p><p>IRV: inspiratorisches Reservevolumen = Menge, die nach einer normalen Einatmung noch zusätzlich maximal eingeatmet werden kann</p>
60
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Welches ist die maximal Vitalkapazität der Lungenvolumina ?

ca. 4-5 L

-> nimmt mit dem Alter ab

61
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Betrachte das Bild aufmerksam & untersuche die rote Kurve !

Spirogramm = Zeit wie viel Luft sich in versch. Atemmanövern in der Lunge befindet

= Lungenkapazitäten setzten sich immer aus mehreren Einzelvolumina zusammen

I) Die 4 Einzelvolumina sind die Bausteine & überlappen sich nicht (AZV, IRV, ERV, RV)

II) Lungenkapazitäten sind Summen aus zwei oder mehreren Volumina:

-Inspirationskapazität: Alles, was ab normaler Ausatmung eingeatmet werden kann (AZV+IRV)

-Vitalkapazität: Maximal zu erreichendes Luftvolumen bei maximaler Einatmung (IRV + AZV + ERV)

-Funktionelle Residualkapazität (FRK): Luft, die nach normaler Ausatmung in Lunge bleibt (ERV + RV)

-Totale Lungenkapazität: Volumen, dass überhaupt in die Lunge passt (VC (vital capacity) + RV)

Fazit:

-Man nutzt im Alltag nur ein kleines bisschen

-Man hat Reserven nach oben & nach unten

-Ein kleiner Rest bleibt immer = Residualvolumen

<p>Spirogramm = Zeit wie viel Luft sich in versch. Atemmanövern in der Lunge befindet</p><p>= Lungenkapazitäten setzten sich immer aus mehreren Einzelvolumina zusammen</p><p>I) Die 4 Einzelvolumina sind die Bausteine &amp; überlappen sich nicht (AZV, IRV, ERV, RV)</p><p>II) Lungenkapazitäten sind Summen aus zwei oder mehreren Volumina:</p><p>-Inspirationskapazität: Alles, was ab normaler Ausatmung eingeatmet werden kann (AZV+IRV)</p><p>-Vitalkapazität: Maximal zu erreichendes Luftvolumen bei maximaler Einatmung (IRV + AZV + ERV)</p><p>-Funktionelle Residualkapazität (FRK): Luft, die nach normaler Ausatmung in Lunge bleibt (ERV + RV)</p><p>-Totale Lungenkapazität: Volumen, dass überhaupt in die Lunge passt (VC (vital capacity) + RV)</p><p>Fazit:</p><p>-Man nutzt im Alltag nur ein kleines bisschen</p><p>-Man hat Reserven nach oben &amp; nach unten</p><p>-Ein kleiner Rest bleibt immer = Residualvolumen</p>
62
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Wie kann das Residualvolumen bestimmt werden ?

Residualvolumen = Luftmenge, die trotz maximaler willkürlicher Ausatmung in der Lunge und den Luftwegen verbleibt

-> Bestimmbar mit mit Helium-einwaschmethode bestimmt werden (weil es ist Restvolumen, welches man nicht einfach ausatmen kann)

63
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Wie verändert sich Druck- (Alveolardruck & Intrapleuraldruck) und Volumen bei der Ruheatmung:

Alveolardruck:

Inspiration (A1->A2): Zwerchfell zieht sich zusammen, Brustraum wird grösser -> Lunge geht in Unterdruck

= Luft wird von Aussen eingesogen

Exspiration (A3->A4): Die Lunge zieht sich elastisch zusammen - Druck in Alveolen wird positiv (+1 mmHg) -> Luft wird nach aussen gedrückt

Übergänge (A1,A3,A5): Umkehrpunkte = Druck ist 0 = es fliesst keine Luft

Intrapleuraldruck: Ist immer negativ (Vakuum, dass die Lunge offen hält)

Inspiration (B1->B2): Wenn sich der Brustkorb weitet, wird der Sog noch stärker - der Druck sinkt von -3 auf -6 mmHg = Lunge wird aufgesogen !

Exspiration (B2->B3): Brustkorb verengt sich, Sog lässt nach bleibt aber negativ

-> Luft fliesst immer von Hohem Druck zu niedrigem Druck: ohne Unterdruck in Inspiration gäbe es keinen Luftstrom nach innen

-> Thoraxvolumen ändert schneller als Luft fliesst, deshalb entsteht Unterdruck

<p>Alveolardruck: </p><p>Inspiration (A1-&gt;A2): Zwerchfell zieht sich zusammen, Brustraum wird grösser -&gt; Lunge geht in Unterdruck </p><p>= Luft wird von Aussen eingesogen </p><p>Exspiration (A3-&gt;A4): Die Lunge zieht sich elastisch zusammen - Druck in Alveolen wird positiv (+1 mmHg) -&gt; Luft wird nach aussen gedrückt </p><p>Übergänge (A1,A3,A5): Umkehrpunkte = Druck ist 0 = es fliesst keine Luft </p><p>Intrapleuraldruck: Ist immer negativ (Vakuum, dass die Lunge offen hält) </p><p>Inspiration (B1-&gt;B2): Wenn sich der Brustkorb weitet, wird der Sog noch stärker - der Druck sinkt von -3 auf -6 mmHg = Lunge wird aufgesogen !</p><p>Exspiration (B2-&gt;B3): Brustkorb verengt sich, Sog lässt nach bleibt aber negativ </p><p>-&gt; Luft fliesst immer von Hohem Druck zu niedrigem Druck: ohne Unterdruck in Inspiration gäbe es keinen Luftstrom nach innen </p><p>-&gt; Thoraxvolumen ändert schneller als Luft fliesst, deshalb entsteht Unterdruck </p>
64
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Wodurch wird der Strömungswiderstand hauptsächlich beeinflusst ?

Vom Durchmesser der Gefässe (Analogie mit Blutkreislauf)

-> Tabelle anschauen & verinnerlichen

<p>Vom Durchmesser der Gefässe (Analogie mit Blutkreislauf)</p><p>-&gt; Tabelle anschauen &amp; verinnerlichen</p>
65
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Wie wird der grösste Teil der nicht elastischen (viskösen) Widerstände in den Atemwegen noch genannt ?

Resistance

66
New cards

Wie kann der Strömungswiderstand gemessen werden ? Wie funktioniert das ?

In einem Plethysmograph

-> Person sitzt in einem luftdichten Raum

Beim Mundstück und in der Kammer werden Volumen und Druckveränderungen aufgezeichnet

Intrapulmonaler Druck und Volumen können indirekt über Kammerdruck und Volumenveränderungen bestimmt werden

=> Man kennt das Volumen des Kastens & schätzt das Volumen des Menschen. Man misst wieviel Luft geatmet wird & bei welchem Druck: P x V (Druck x Volumen bleibt konstant)

67
New cards

Was passiert bei obstruktiven Störungen der Atmung ?

Die Resistance nimmt zu

-> Zbsp bei einer Schleimansammlung

=> eine Abflachung der Kurve zeigt eine Zunahme der Resistance -> Bild

<p>Die Resistance nimmt zu</p><p>-&gt; Zbsp bei einer Schleimansammlung</p><p>=&gt; eine Abflachung der Kurve zeigt eine Zunahme der Resistance -&gt; Bild</p>
68
New cards

Die Resistance nimmt bei einer obstruktiven Störung zu. Was passiert noch ?

Die Sekundenkapazität nimmt ab. -> FEV1-Wert

-> Bild mit Kurve betrachten

<p>Die Sekundenkapazität nimmt ab. -&gt; FEV1-Wert</p><p>-&gt; Bild mit Kurve betrachten</p>
69
New cards

Was sagt der FEV1-Wert aus ?

forciertes expiratorisches Volumen in 1s (= Sekundenkapazität)

<p>forciertes expiratorisches Volumen in 1s (= Sekundenkapazität)</p>
70
New cards

Was ist eine Konsequenz von restriktiven Strömungen ?

Eine verminderte Lungendehnungsfähigkeit

Nach voller Inspiration kann normalerweise so schnell wie möglich 70-80% des Volumens in 1s ausgeatmet werden - das wird durch restriktive Störungen gehemmt

<p>Eine verminderte Lungendehnungsfähigkeit</p><p>Nach voller Inspiration kann normalerweise so schnell wie möglich 70-80% des Volumens in 1s ausgeatmet werden - das wird durch restriktive Störungen gehemmt</p>
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Welche Ventilation ist die grössere, pulmonal oder alveolär ?

Die pulmonale Ventilation ist grösser.

-> Betrachte den Zyklus auf dem Bild - auswendig !

<p>Die pulmonale Ventilation ist grösser.</p><p>-&gt; Betrachte den Zyklus auf dem Bild - auswendig !</p>
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Von 7L Gesamtvolumen werden nur 2/3 für den Gasaustausch genutzt, wieso ?

Die Luft im Totraum, ist ein mit Luft gefüllter Raum, bei dem kein Gasaustausch stattfindet

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Was passiert mit der Inspirationsluft beim Einatmen ?

Sie wird beim Einatmen gefiltert, erwärmt und angefeuchtet

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Was für einen Druck haben die Partialdrücke von atmosphärischen Gasen ?

760mmHg

= entspricht dem Druck auf Meereshöhe

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Wie wissen Gase wohin & ob die diffundieren müssen ?

Gase diffundieren immer entlang ihrem Partialdruckgradienten: von hohem zu niedrigem Druck

Gasaustausch in Lunge:

pO2 von Aussenluft = 100mmHg

pO2 in Alveolen = 40mmHg

Zusätzlich: pCO2 aus Blut 46mmHg geht in Alveolen pCO2 40mmHg

Gasaustausch in Gewebe:

pO2 Ankommendes Blut = 100mmHg

Zellen verbrauchen Sauerstoff: pO2 < 40mmHg

-> Diffusion O2 verlässt Blut & geht in Zellen & CO2 (Abfallprodukt der Zellen) geht in Blut

-> Ergebnis: venöses Blut = pO2 = 40mmHg, pCO2 = 46mmHg

<p>Gase diffundieren immer entlang ihrem Partialdruckgradienten: von hohem zu niedrigem Druck</p><p>Gasaustausch in Lunge:</p><p>pO2 von Aussenluft = 100mmHg</p><p>pO2 in Alveolen = 40mmHg</p><p>Zusätzlich: pCO2 aus Blut 46mmHg geht in Alveolen pCO2 40mmHg</p><p>Gasaustausch in Gewebe:</p><p>pO2 Ankommendes Blut = 100mmHg</p><p>Zellen verbrauchen Sauerstoff: pO2 &lt; 40mmHg</p><p>-&gt; Diffusion O2 verlässt Blut &amp; geht in Zellen &amp; CO2 (Abfallprodukt der Zellen) geht in Blut</p><p>-&gt; Ergebnis: venöses Blut = pO2 = 40mmHg, pCO2 = 46mmHg</p>
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Wie verändert die Alveole Ventilation die Gaspartialdrücke ?

Bei Mehratmung (Hyperventilation) steigt der O2-Druck an und der CO2-Druck fällt drastisch ab

(-> CO2 regelt den pH im Blut, da dieser abfällt wird da Blut basisch =kribbeln & Schwindelgefühl )

-> Plateau: Maximalaufnahme von Sauerstoff

Bei normaler Ruheatmung verändern sich die Partialdrücke jedoch kaum

Bei flacher Atmung (Hypoventilation) fällt der pO2, während pCO2 ansteigt

Folge= der Körper bekommt zu wenig Sauerstoff & übersäuert

<p>Bei Mehratmung (Hyperventilation) steigt der O2-Druck an und der CO2-Druck fällt drastisch ab</p><p>(-&gt; CO2 regelt den pH im Blut, da dieser abfällt wird da Blut basisch =kribbeln &amp; Schwindelgefühl )</p><p>-&gt; Plateau: Maximalaufnahme von Sauerstoff </p><p>Bei normaler Ruheatmung verändern sich die Partialdrücke jedoch kaum</p><p>Bei flacher Atmung (Hypoventilation) fällt der pO2, während pCO2 ansteigt </p><p>Folge= der Körper bekommt zu wenig Sauerstoff &amp; übersäuert </p>
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Wie viel der eingeatmeten Frischluft kommt jeweils bei den Alveole an ?

ca. 10 %

-> Schutzmechanismus: dadurch bleiben die Gas-Werte in der Lunge stabil und schwanken nicht bei jedem einzelnen Atemzug massiv hin und her

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Wie stark schwanken alveoläre Partialdrücke während eines Atemzyklus ?

Sie schwanken nur gering

! Bei stärkerer Atmung sind die Schwankungen grösser (Amplitude vergrössert sich ein wenig)

-> Es kommt NICHT zu schnellen Änderungen, was gut ist für die Stabilität der Atmungskontrolle

<p>Sie schwanken nur gering</p><p>! Bei stärkerer Atmung sind die Schwankungen grösser (Amplitude vergrössert sich ein wenig)</p><p>-&gt; Es kommt NICHT zu schnellen Änderungen, was gut ist für die Stabilität der Atmungskontrolle</p>
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Wie & wie schnell erreicht der Erythrozyt seinen maximalen O2-Druck ?

EC fliesst an Alveole vorbei (ca. 0.7s) & erhält über Diffusion O2 (Diffusion entlang des Partialdruckgradienten).

Der EC erreicht vor halber Kontaktstrecke seinen max. pO2

<p>EC fliesst an Alveole vorbei (ca. 0.7s) &amp; erhält über Diffusion O2 (Diffusion entlang des Partialdruckgradienten).</p><p>Der EC erreicht vor halber Kontaktstrecke seinen max. pO2</p>
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Wie verhält sich die Perfusionsverteilung (=Durchblutungsverteilung) innerhalb der Lunge ?

Die Perfusion der aufrechten Lunge vergrössert sich in Richtung Basis

-> A. pulmonalis kommt in der Mitte an, ein hydrostatischer Druckunterschied entsteht und resultiert im Fehlen von Blutfluss im Apex (=Spitz ganz Oben an Lunge)

<p>Die Perfusion der aufrechten Lunge vergrössert sich in Richtung Basis</p><p>-&gt; A. pulmonalis kommt in der Mitte an, ein hydrostatischer Druckunterschied entsteht und resultiert im Fehlen von Blutfluss im Apex (=Spitz ganz Oben an Lunge)</p>
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Wie verhält sich die Ventilationsverteilung innerhalb der Lunge ?

Die Ventilation der aufrechten Lunge vergrössert sich in Richtung Basis

Gund: basalen Alveolen werden im Vergleich zu den oberen, die unter Spannung stehen, weniger gedehnt

<p>Die Ventilation der aufrechten Lunge vergrössert sich in Richtung Basis</p><p>Gund: basalen Alveolen werden im Vergleich zu den oberen, die unter Spannung stehen, weniger gedehnt</p>
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Wieso werden die basalen Alveolen besser gedehnt werden als die oberen ?

Das liegt an der Schwerkraft und den damit verbundenen Druckverhältnissen im Pleuraspalt:

-Die oberen Alveolen sind durch diesen stärkeren Unterdruck bereits stärker gedehnt - also „vorgedehnt".

-Die unteren Alveolen sind weniger gedehnt -> sie haben mehr „Spielraum" zur Volumenzunahme.

<p>Das liegt an der Schwerkraft und den damit verbundenen Druckverhältnissen im Pleuraspalt:</p><p>-Die oberen Alveolen sind durch diesen stärkeren Unterdruck bereits stärker gedehnt - also „vorgedehnt".</p><p>-Die unteren Alveolen sind weniger gedehnt -&gt; sie haben mehr „Spielraum" zur Volumenzunahme.</p>
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Wie verhält sich das Ventilations-/Perfusions-Verhältnis innerhalb der Lunge ?

Das Verhältnis nimmt in Richtung Lungenbasis ab

Grund: Einschränkung auf die Ventilation ist weniger ausgeprägt als bei der Perfusion -> Auswirkung auf Quotient (nimmt von oben nach unten ab - liegt normalerweise zwischen 0,8 & 1 = gleich viel Ventilation & Perfusion (fast ausgeglichen))

<p>Das Verhältnis nimmt in Richtung Lungenbasis ab</p><p>Grund: Einschränkung auf die Ventilation ist weniger ausgeprägt als bei der Perfusion -&gt; Auswirkung auf Quotient (nimmt von oben nach unten ab - liegt normalerweise zwischen 0,8 &amp; 1 = gleich viel Ventilation &amp; Perfusion (fast ausgeglichen))</p>
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Die Ventilation & Perfusion ist regional unterschiedlich verteilt

-Die alveoläre Ventilation ist grösser an der Lungenbasis

-Die Perfusion (=Durchblutung) ist Aufgrund der Schwerkraft grösser an der Lungenbasis

-Das Verhältnis nimmt zur Basis ab

<p>-Die alveoläre Ventilation ist grösser an der Lungenbasis</p><p>-Die Perfusion (=Durchblutung) ist Aufgrund der Schwerkraft grösser an der Lungenbasis</p><p>-Das Verhältnis nimmt zur Basis ab</p>
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Durch körperliche Bewegung atmet man anders. Wie & was ist der Grund dafür ?

Grund für die Unterscheidung der Verhältnisse zwischen Ventilation & Perfusion = weil wir ein grosses Reservevolumina haben

-> Atemtiefe & Atemfrequenz verändern sich

<p>Grund für die Unterscheidung der Verhältnisse zwischen Ventilation &amp; Perfusion = weil wir ein grosses Reservevolumina haben</p><p>-&gt; Atemtiefe &amp; Atemfrequenz verändern sich</p>
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Durch was werden Atemtiefe & Atemvolumen limitiert bzw. nicht limitiert ?

limitiert durch:

-Perfusion (Blutfluss kann nicht mehr genügend Blut zum arbeitenden Muskel bringen)

nicht limitiert durch:

-Ventilation

-Diffusion

(-> in grosser Höhe stimmt das nicht mehr !)

<p>limitiert durch:</p><p>-Perfusion (Blutfluss kann nicht mehr genügend Blut zum arbeitenden Muskel bringen)</p><p>nicht limitiert durch:</p><p>-Ventilation</p><p>-Diffusion</p><p>(-&gt; in grosser Höhe stimmt das nicht mehr !)</p>
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Welches ist das Atem-Minuten-Volumen im Normalfall ?

6l-8l

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Wie verhält sich der Blutfluss in der Lunge bei Aktivität ?

-Blutfluss wird bei körperlicher Aktivität stark gesteigert

-Das ganze HZV (Herz-Zeit-Volumen) fliesst durch die Lunge!

<p>-Blutfluss wird bei körperlicher Aktivität stark gesteigert</p><p>-Das ganze HZV (Herz-Zeit-Volumen) fliesst durch die Lunge!</p>
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Wie verhält sich der Lungen-Blutdruck bei Aktivität ?

Er steigt nur moderat (Kurve = 5x mehr Blutfluss in der Lunge -> Kurve nur flach ansteigend)

= Druckpassives Verhalten

Vergleich:

-Körperkreislauf Anstieg von 120 auf 180 mmHg

-Lungenkreislauf von 15 auf 20 mmHg

<p>Er steigt nur moderat (Kurve = 5x mehr Blutfluss in der Lunge -&gt; Kurve nur flach ansteigend)</p><p>= Druckpassives Verhalten </p><p>Vergleich: </p><p>-Körperkreislauf Anstieg von 120 auf 180 mmHg</p><p>-Lungenkreislauf von 15 auf 20 mmHg</p>
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Wodurch werden Lungenkapillaren rekrutiert & gedehnt ?

Durch ein erhöhtes HZV (Herz-Zeit-Volumen)

-Rekrutierung = stärkere Vernetzung der Lunge

-Distension = Gefässe werden stärker gedehnt, damit mehr Blut fliessen kann (Druck nimmt nicht zwingend zu)

-> man beobachtet eine "mikrovaskuläre Reserve" in den Lungengefässen

<p>Durch ein erhöhtes HZV (Herz-Zeit-Volumen)</p><p>-Rekrutierung = stärkere Vernetzung der Lunge</p><p>-Distension = Gefässe werden stärker gedehnt, damit mehr Blut fliessen kann (Druck nimmt nicht zwingend zu)</p><p>-&gt; man beobachtet eine "mikrovaskuläre Reserve" in den Lungengefässen</p>
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Wie werden Ventilation & Durchblutung aufeinander abgestimmt ?

Durch lokale Kontrollmechanismen

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Wie handelt der lokale Kontrollmechanismus bei einem lokalen Ventilationsproblem in der Lunge ?

Wie wäre es im Körperkreislauf ?

Bild 1) Normalzustand

Bild 2) Bei Resistance Zunahme durch Verstopfung: pCO2 steigt an & pO2 geht runter (weil Luft nicht mehr gut ausgetauscht werden kann)

Bild 3) Der verringerte pO2 löst eine Vasokonstriktion rund um die Alveole aus. Diese kann nicht mehr so viel so viel CO2 synthetisieren

Im Körper: das Verhalten umgekehrt: ein tiefer pO2 löst eine Vasodilatation aus! (Damit mehr Blut kommt & das O2 entgegennehmen kann)

<p>Bild 1) Normalzustand</p><p>Bild 2) Bei Resistance Zunahme durch Verstopfung: pCO2 steigt an &amp; pO2 geht runter (weil Luft nicht mehr gut ausgetauscht werden kann)</p><p>Bild 3) Der verringerte pO2 löst eine Vasokonstriktion rund um die Alveole aus. Diese kann nicht mehr so viel so viel CO2 synthetisieren</p><p>Im Körper: das Verhalten umgekehrt: ein tiefer pO2 löst eine Vasodilatation aus! (Damit mehr Blut kommt &amp; das O2 entgegennehmen kann)</p>
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Wie wird der Sauerstoff im Blut transportiert ? Wie geht das ?

Sauerstoff wird von Erythrozyten transportiert

-> kleiner Teil O2 wird in Blutplasma gelöst (schlecht wasserlöslich) Rest wird von Alveole auf EC übergeben & dort mit Hämoglobin gebunden = hoher pO2

-> EC transportiert den Sauerstoff zu Geweben

-> Vor Abgabe: Niedriger Sauerstoffpartialdruck bei Übergabe. (Kleiner Teil wird über Diffusion von Plasma aufgenommen)

<p>Sauerstoff wird von Erythrozyten transportiert</p><p>-&gt; kleiner Teil O2 wird in Blutplasma gelöst (schlecht wasserlöslich) Rest wird von Alveole auf EC übergeben &amp; dort mit Hämoglobin gebunden = hoher pO2</p><p>-&gt; EC transportiert den Sauerstoff zu Geweben</p><p>-&gt; Vor Abgabe: Niedriger Sauerstoffpartialdruck bei Übergabe. (Kleiner Teil wird über Diffusion von Plasma aufgenommen)</p>
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Was für eine Rolle spielt Hämoglobin beim Binden von Sauerstoff ?

Hämoglobin erhöht die Sauerstofftransportkapazität erheblich -> ca. 70-facher Konzentrationsanstieg

<p>Hämoglobin erhöht die Sauerstofftransportkapazität erheblich -&gt; ca. 70-facher Konzentrationsanstieg</p>
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Welche pO2 hat das Hämoglobin an den verschiedenen Stationen im Lungenkreislauf ?

-Nach der Lunge: Arterielles Blut normalerweise zu fast 100% mit O2 gesättigt (4x O2 pro Hb)

-Nach den Kapillaren: immer noch 75% Sättigung

-> Verlust an O2 bei Ruheaktivitäten sehr klein (= Leistungsreserve die bei Arbeit angezapft werden kann)

<p>-Nach der Lunge: Arterielles Blut normalerweise zu fast 100% mit O2 gesättigt (4x O2 pro Hb)</p><p>-Nach den Kapillaren: immer noch 75% Sättigung </p><p>-&gt; Verlust an O2 bei Ruheaktivitäten sehr klein (= Leistungsreserve die bei Arbeit angezapft werden kann)</p>
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Wieso kann O2 so gut vom Hämoglobin aufgenommen werden ?

O2 kann so gut aufgenommen werden, weil sich die Konformation vom Hämoglobin ändert -> 4x O2 pro Hb

<p>O2 kann so gut aufgenommen werden, weil sich die Konformation vom Hämoglobin ändert -&gt; 4x O2 pro Hb</p>
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Wovon wird die Sauerstoffaffinität des Hämoglobins beeinflusst ?

Von pH, Temp, pCO2 und 2,3-BPG

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Einfluss des pH's auf die Sauerstoffaffinität des Hb:

-Durch Lactatproduktion gesteuert

-> Niedriger pH = O2 bindet weniger gut an Hb

<p>-Durch Lactatproduktion gesteuert</p><p>-&gt; Niedriger pH = O2 bindet weniger gut an Hb</p>
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Einfluss der Temp. auf die Sauerstoffaffinität des Hb:

Höhere Temp. = O2 bindet besser an Hb :

bei 40 Grad ist O2 weniger gut gebunden als bei 37 Grad

<p>Höhere Temp. = O2 bindet besser an Hb :</p><p>bei 40 Grad ist O2 weniger gut gebunden als bei 37 Grad</p>
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Einfluss von pCO2 auf die Sauerstoffaffinität des Hb:

hohe pCO2 = geringere Sauerstoffaffinität der Hb

geringerer pCO2 = Sauerstoffaffinität des Hb erhöht

-> Physiologisch sinnvoll: In Geweben mit hoher CO₂-Produktion (z. B. arbeitende Muskeln) wird Sauerstoff leichter abgegeben & n der Lunge (wo CO₂ abgeatmet wird) bindet Hämoglobin leichter Sauerstoff.

<p>hohe pCO2 = geringere Sauerstoffaffinität der Hb</p><p>geringerer pCO2 = Sauerstoffaffinität des Hb erhöht</p><p>-&gt; Physiologisch sinnvoll: In Geweben mit hoher CO₂-Produktion (z. B. arbeitende Muskeln) wird Sauerstoff leichter abgegeben &amp; n der Lunge (wo CO₂ abgeatmet wird) bindet Hämoglobin leichter Sauerstoff.</p>