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Diese Flashcards decken die Themen Gewässertypen, Waldökosysteme (Auwald, Bruchwald, Moor), Baumartenbestimmung, Holzanatomie sowie forstwirtschaftliche Begriffe und Berechnungen ab.
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Wie werden natürliche Fließgewässer in aufsteigender Größe sortiert?
Rinnsal - Bach - Fluss - Strom
Was charakterisiert ein Auwald-Ökosystem?
Ein Auwald ist eine natürliche Pflanzengesellschaft entlang von Bächen und Flüssen, die stark von Überschwemmungen, hohen Grundwasserpegeln, hohem Nährstoffeintrag und Sedimentablagerungen beeinflusst wird.
Welche Eigenschaften weist ein Bruchwald auf?
Ein Bruchwald ist permanent nass, örtlich überstaut, langfristig geflutet und sumpfig. Der Oberboden besteht aus einer 10 bis 20cm starken Torfschicht, wobei kaum anorganische Sedimente wie Sand oder Schlick abgelagert werden.
Wie entsteht Torf in einem Moor?
In permanent wassergesättigten Böden wird abgestorbenes organisches Material aufgrund von Sauerstoffmangel unvollständig abgebaut. Wenn die Produktion organischer Substanz schneller verläuft als deren Abbau, entsteht Torf mit einem Anteil organischer Substanz von >30%.
Worauf deutet ein zitronenartiger Geruch beim Zerreiben von Nadeln hin?
Dieser Geruch ist charakteristisch für die Douglasie.
Was unterscheidet Tannen von anderen Nadelbäumen laut Manuskript?
Tannen haben zwei weiße Stomastreifen an der Nadelunterseite und einen Saugnapf an den Nadeln.
Was ist die Funktion des Bastes (sekundäre Rinde) im Baumstamm?
Der Bast verwandelt sich in Kork und anschließend in die Borke, die als äußerste Schicht eine Schutzfunktion übernimmt.
Welche Rolle spielt das Kambium beim Dickenwachstum?
Im Kambium werden neue Zellen gebildet, die später als der letzte Jahresring beim Splintholz sichtbar sind.
Was ist der Unterschied zwischen Splintholz und Kernholz?
Splintholz ist junges, helles Holz, das die Wasser- und Nährstoffversorgung über ein Kapillarsystem leistet. Kernholz ist der innere, meist dunklere Teil aus abgestorbenen Zellen, der als stabiles Trägergerüst dient und widerstandsfähiger gegen Schädlinge ist.
Was versteht man unter Splintholzarten und Reifholzarten?
Splintholzarten (z. B. Birke, Erle, Linde) bilden kein Kernholz. Reifholzarten (z. B. Fichte) bilden Kernholz, das sich farblich nicht vom Splintholz unterscheidet.
Warum sind Jahresringe bei Tropenhölzern schwer zu erkennen?
Wegen des andauernden Wachstums sind die Grenzen schwer erkennbar; Wachstumszonen ergeben sich hier primär durch den Wechsel von nassen und trockenen Zeiten.
Wie groß ist die Spannweite der Jahresringbreite?
Sie schwankt zwischen einem Minimum von ca. 1mm (z. B. bei der Eibe) und einem Maximum von einigen Zentimetern (z. B. bei Pappel und Küstentanne).
Was ist ein Fallkerb?
Ein keilförmiger Schnitt am dickeren Ende eines Erdstammes, der bei der Baumfällung die Fällrichtung vorgibt.
Wie wird der Begriff 'Kalamitäten' im Forstkontext definiert?
Kalamitäten sind großflächige Beschädigungen oder Vernichtungen von Wald durch tierische Schädlinge, Feuer, Schneedruck, Sturm oder andere Naturereignisse.
Was versteht man unter 'Kluppen'?
Die manuelle Ermittlung des Durchmessers von Rundholz mittels eines Messschiebers (Kluppe).
Wie wird der Stamminhalt eines Baumes mathematisch berechnet?
Da die Grundfläche G ein Kreis ist (G=π×r2), berechnet sich das Volumen V mit der Formel V=π×r2×h.
Warum begünstigt Trockenheit und Hitze den Befall durch Borkenkäfer bei Fichten?
Borkenkäfer sind wärmeliebend. Zudem verringert Trockenheit die Abwehrkraft der Fichte, da für die Produktion von schützendem Harz zu wenig Wasser zur Verfügung steht.