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15 Terms

1
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Valenz

→ im Mittelpunkt steht das Verb → wichtigstes Element im Satz

→ drückt zugrundeliegende Geschehen aus und bestimmt damit die weiteren Teilnehmer des Satzes

2
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Intransitive Verben

→ verlangen kein Objekt

→ nullwertige (regnen, schneien) oder einwertige (schlafen, lachen) Verben

→ Wetter, Gefühle

3
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Intransitive Verben

→ verlangen mindestens ein Objekt

→ zweiwertige (lieben, hören) oder dreiwertige (schenken) Verben

4
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“Peter beobachtet den Dieb mit dem Fernrohr”

→ strukturelle Ambiguität (Mehrdeutigkeit)

→ einem Satz lassen sich bei gleicher Abfolge der Konstituenten mehrere Bedeutungen zuordnen → kann zweierlei interpretiert werden

1 Peter hat das Fernrohr und beobachtet den Dieb damit

2 Der Dieb hat das Fernrohr und Peter beobachtet ihn

5
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Phrase, Kopf

→ syntaktische Einheiten zwischen Wort⁃ und Satzebene

→ können aus einzelnen Wörtern bestehen, meist setzen sie sich jedoch aus mehreren Wörtern zusammen

Kopf

→ jede Phrase hat einen Kopf, der die Kategorie und die grammatischen Eigenschaften der gesamten Phrase bestimmt

6
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Phrasentypen

NP → Der Frosch springt in den See.

PP → Der Frosch springt in den See.

VP → Der Frosch springt in den See.

AP → Der Frosch springt sehr weit.

7
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S → NP VP

→ Ein Satz besteht aus einer Nominalphrase und einer Verbalphrase

→ Satz besteht mindestens aus Nomen und Verb (Mama schläft)

8
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Anwendung morphosyntaktischer Regeln auf nicht zulässige Bereiche

→ Übergeneralisierung

  • produktive Regel wird auf nicht zulässige Formen ausgedehnt

(gegeht statt gegangen)

9
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Kongruenz

→ Übereinstimmung von Satzelementen hinsichtlich morphologischer Merkmale

Subjekt⁃Verb⁃Kongruenz: du spielst

Kongruenz innerhalb einer NP: “Der Ball des Kindes

10
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Positionen finite Verb

V1 Verst: Hast du Hunger? (Fragesatz)

V2 Vzweit: Ich habe Hunger. (HS)

V3 Vend: Weil ich Hunger habe: (NS)

11
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Stellungsfeldermodell

Vorfeld ⁃ Linke SK ⁃ Mittelfeld - Rechte SK ⁃ Nachfeld

→ linke SK muss gefüllt sein

→ rechte SK, falls es zweiten Verbanteil gibt (Hast du mir ein Buch mitgebracht?)

Hauptsatz: finites Verb in der linken Satzklammer

Nebensatz: Konjunktion linke SK Verb in rechter SK

12
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Vollverb, Hilfsverb, Modalverb

Vollverben (lesen, schlafen, essen)

→ eigene Bedeutung

→ können allein Prädikat eines Satzes bilden

Hilfsverb (haben, sein, werden)

→ helfen, Zeitformen zu bilden

Modalverben (dürfen, können, wollen)

→ drücken aus, wie eine Handlung zu verstehen ist

→ stehen meist zusammen mit Vollverb im Infinitiv

13
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Satz

→ sprachliche Einheit, werden in geschriebener Sprache durch Punkte voneinander abgegrenzt

  • besteht aus Subjekt und Prädikat

  • sprachlich abgeschlossene Einheit

  • dient zum Ausdruck eines Gedanken

  • kleinte Atem⁃bzw. Intonationseinheit

14
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Satzklassifizierung (funktionale Sicht)

  • Aussagesatz (Susi bäckt einen Kuchen)

  • Fragesatz (Wann bäckt Susi einen Kuchen?)

  • Aufforderungssatz (Backe bitte einen Kuchen)

  • Wunschsatz (Wenn Susi doch einen Kuchen gebacken hätte)

  • Ausrufesatz (Susi bäckt ja doch einen Kuchen)

Fragesätze

  • Ergänzungsfrage (Was möchtest du trinken?)

  • Entscheidungsfrage (Möchtest du Saft trinken?)

  • Alternativfrage (Möchtest du Saft oder Cola trinken?)

15
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Satzklassifizierung (formale Sicht)

  • einfache Sätze → nur ein finites Verb

  • zusammengesetzte Sätze → mehrere Teilsätze, jeder Teilsatz ein finites Verb