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Diese Flashcards decken die Grundbegriffe der Betriebswirtschaftslehre ab, einschließlich Bedürfnissen, Güterarten, dem ökonomischen Prinzip, Erfolgskennzahlen sowie Zielsystemen und Unternehmensverantwortung nach dem Vorlesungsskript von Prof. Dr. Thomas Egner.
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Grundbedürfnisse
Lebensnotwendige Bedürfnisse, die befriedigt werden müssen, wie Nahrung, Kleidung, Wohnung und medizinische Versorgung.
Wahlbedürfnisse
Lebensbereichernde Bedürfnisse, die befriedigt werden können, wie Literatur, Schmuck, Unterhaltung und Reisen.
Verbrauchsgüter
Sachgüter, die bei der Nutzung untergehen oder verbraucht werden, zum Beispiel Getränke, Waschmittel, Benzin oder Arznei.
Gebrauchsgüter
Sachgüter, die über einen längeren Zeitraum hinweg genutzt werden können, wie Kleidung, Möbel, Fahrzeuge oder Häuser.
Dienstleistungen
Immaterielle Güter, die durch menschliche Arbeit erbracht werden, wie Unterricht, Haare schneiden, Rechtsberatung oder ärztliche Behandlung.
Rationalprinzip / Ökonomisches Prinzip
Die Grundannahme der Wirtschaftswissenschaften, dass knappe Ressourcen so eingesetzt werden sollten, dass eine bestmögliche Zielerreichung erfolgt.
Maximalprinzip
Eine Ausprägung des ökonomischen Prinzips, bei der mit einem gegebenen Einsatz an Mitteln ein maximaler Erfolg erzielt werden soll.
Minimalprinzip
Eine Ausprägung des ökonomischen Prinzips, bei der ein bestimmter Erfolg mit minimalem Einsatz an Mitteln erreicht werden soll.
Effektivität
Misst den Grad der Zielerreichung und beantwortet die Frage, ob "die richtigen Dinge gemacht werden" (doing the right things).
Effizienz
Misst das Verhältnis von Leistung und Ressourceneinsatz und beantwortet die Frage, ob "die Dinge richtig gemacht werden" (doing the things right).
Volkswirtschaftslehre (VWL)
Befasst sich mit wirtschaftlichen Zusammenhängen auf übergeordneter, gesamtwirtschaftlicher Ebene und den Beziehungen zwischen Haushalten, Betrieben, Staat und Ausland.
Betriebswirtschaftslehre (BWL)
Wissenschaftszweig, bei dem die Zusammenhänge auf Ebene der einzelnen Wirtschaftsteilnehmer (Haushalt und Betrieb) im Forschungsmittelpunkt stehen.
Unternehmen (nach Schneider)
Jede erwerbswirtschaftlich tätig Person oder Einheit, die mit dem Ziel der Gewinnmaximierung für die Beteiligten tätig ist.
Wertschöpfung
Das Ergebnis des betrieblichen Transformationsprozesses, berechnet als: Wertscho¨pfung=Leistung−Vorleistung.
Formalziele
Übergeordnete Ziele, die den Erfolg des wirtschaftlichen Handelns messen, wie Sparsamkeitsgrad, Ergiebigkeitsgrad, Produktivität und Rentabilität.
Eigenkapitalrentabilität
Das Verhältnis von Erfolg zu Eigenkapital: EigenkapitalErfolg.
Gesamtkapitalrentabilität
Das Verhältnis von Erfolg plus Fremdkapitalzinsen zum Gesamtkapital: GesamtkapitalErfolg+Fremdkapitalzinsen.
Umsatzrentabilität
Das Verhältnis von Erfolg zu Umsatz: UmsatzErfolg.
Zielharmonie
Eine Zielbeziehung, bei der eine Maßnahme gleichzeitig zur Verbesserung der Erreichung von zwei verschiedenen Zielen führt.
Zielkonflikt
Eine Zielbeziehung, bei der Maßnahmen zur Verwirklichung eines Zieles ein anderes Ziel negativ beeinflussen.
Shareholder Value-Ansatz
Ein Ansatz, bei dem die Unternehmensleitung ihr Handeln primär an den Interessen der Unternehmenseigentümer ausrichtet, um deren Vermögen zu mehren.
Stakeholder Value-Ansatz
Ein Ansatz, bei dem die Interessen aller am Unternehmen interessierten Personen (Stakeholder) bei der Festlegung der Unternehmensziele berücksichtigt werden.
Corporate Social Responsibility (CSR)
Die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen, über die im Rahmen einer nichtfinanziellen Berichterstattung (z. B. Umweltschutz, Arbeitsbedingungen) berichtet werden muss.