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Diese Flashcards decken die Grundbegriffe der Betriebswirtschaftslehre ab, einschließlich Bedürfnissen, Güterarten, dem ökonomischen Prinzip, Erfolgskennzahlen sowie Zielsystemen und Unternehmensverantwortung nach dem Vorlesungsskript von Prof. Dr. Thomas Egner.

Last updated 7:08 AM on 7/6/26
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23 Terms

1
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Grundbedürfnisse

Lebensnotwendige Bedürfnisse, die befriedigt werden müssen, wie Nahrung, Kleidung, Wohnung und medizinische Versorgung.

2
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Wahlbedürfnisse

Lebensbereichernde Bedürfnisse, die befriedigt werden können, wie Literatur, Schmuck, Unterhaltung und Reisen.

3
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Verbrauchsgüter

Sachgüter, die bei der Nutzung untergehen oder verbraucht werden, zum Beispiel Getränke, Waschmittel, Benzin oder Arznei.

4
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Gebrauchsgüter

Sachgüter, die über einen längeren Zeitraum hinweg genutzt werden können, wie Kleidung, Möbel, Fahrzeuge oder Häuser.

5
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Dienstleistungen

Immaterielle Güter, die durch menschliche Arbeit erbracht werden, wie Unterricht, Haare schneiden, Rechtsberatung oder ärztliche Behandlung.

6
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Rationalprinzip / Ökonomisches Prinzip

Die Grundannahme der Wirtschaftswissenschaften, dass knappe Ressourcen so eingesetzt werden sollten, dass eine bestmögliche Zielerreichung erfolgt.

7
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Maximalprinzip

Eine Ausprägung des ökonomischen Prinzips, bei der mit einem gegebenen Einsatz an Mitteln ein maximaler Erfolg erzielt werden soll.

8
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Minimalprinzip

Eine Ausprägung des ökonomischen Prinzips, bei der ein bestimmter Erfolg mit minimalem Einsatz an Mitteln erreicht werden soll.

9
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Effektivität

Misst den Grad der Zielerreichung und beantwortet die Frage, ob "die richtigen Dinge gemacht werden" (doing the right things).

10
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Effizienz

Misst das Verhältnis von Leistung und Ressourceneinsatz und beantwortet die Frage, ob "die Dinge richtig gemacht werden" (doing the things right).

11
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Volkswirtschaftslehre (VWL)

Befasst sich mit wirtschaftlichen Zusammenhängen auf übergeordneter, gesamtwirtschaftlicher Ebene und den Beziehungen zwischen Haushalten, Betrieben, Staat und Ausland.

12
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Betriebswirtschaftslehre (BWL)

Wissenschaftszweig, bei dem die Zusammenhänge auf Ebene der einzelnen Wirtschaftsteilnehmer (Haushalt und Betrieb) im Forschungsmittelpunkt stehen.

13
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Unternehmen (nach Schneider)

Jede erwerbswirtschaftlich tätig Person oder Einheit, die mit dem Ziel der Gewinnmaximierung für die Beteiligten tätig ist.

14
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Wertschöpfung

Das Ergebnis des betrieblichen Transformationsprozesses, berechnet als: Wertscho¨pfung=LeistungVorleistung\text{Wertschöpfung} = \text{Leistung} - \text{Vorleistung}.

15
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Formalziele

Übergeordnete Ziele, die den Erfolg des wirtschaftlichen Handelns messen, wie Sparsamkeitsgrad, Ergiebigkeitsgrad, Produktivität und Rentabilität.

16
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Eigenkapitalrentabilität

Das Verhältnis von Erfolg zu Eigenkapital: ErfolgEigenkapital\frac{\text{Erfolg}}{\text{Eigenkapital}}.

17
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Gesamtkapitalrentabilität

Das Verhältnis von Erfolg plus Fremdkapitalzinsen zum Gesamtkapital: Erfolg+FremdkapitalzinsenGesamtkapital\frac{\text{Erfolg} + \text{Fremdkapitalzinsen}}{\text{Gesamtkapital}}.

18
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Umsatzrentabilität

Das Verhältnis von Erfolg zu Umsatz: ErfolgUmsatz\frac{\text{Erfolg}}{\text{Umsatz}}.

19
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Zielharmonie

Eine Zielbeziehung, bei der eine Maßnahme gleichzeitig zur Verbesserung der Erreichung von zwei verschiedenen Zielen führt.

20
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Zielkonflikt

Eine Zielbeziehung, bei der Maßnahmen zur Verwirklichung eines Zieles ein anderes Ziel negativ beeinflussen.

21
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Shareholder Value-Ansatz

Ein Ansatz, bei dem die Unternehmensleitung ihr Handeln primär an den Interessen der Unternehmenseigentümer ausrichtet, um deren Vermögen zu mehren.

22
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Stakeholder Value-Ansatz

Ein Ansatz, bei dem die Interessen aller am Unternehmen interessierten Personen (Stakeholder) bei der Festlegung der Unternehmensziele berücksichtigt werden.

23
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Corporate Social Responsibility (CSR)

Die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen, über die im Rahmen einer nichtfinanziellen Berichterstattung (z. B. Umweltschutz, Arbeitsbedingungen) berichtet werden muss.