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4 Change-Typologien von Veränderungen.
Reparieren
Verbessern
Neu ausrichten
Durch Turbulenzen navigieren
4 interne und externe Auslöser für Veränderungen.
Intern | Extern |
Struktur | Technologie |
Kultur | Politik |
Technologie | Ökonomie |
Organisation | Institutionen / Ökologie / Soziales Umfeld |
6 externe Arten von Ursachen für Veränderungen.
Technologische Veränderungen
Politische Veränderungen
Ökonomische Veränderungen
Institutionelle Veränderungen
Ökologische Veränderungen
Soziale Veränderungen
In welchen drei Ebenen wirkt der Changeprozess immer?
Individuum
Gruppe
Organisation
drei Winning Strategies.
Love it! – Situation akzeptieren, etwas Positives abgewinnen
Change it! – Veränderung anstoßen
Leave it! – Umfeld verlassen
Welches Phänomen beschreibt die J-Kurve des Veränderungsmanagements?
Nach dem Veränderungsimpuls folgt zunächst ein Leistungsabfall (nicht sofort Verbesserung), bevor die Leistung wieder steigt → kurvenförmiger Verlauf in J-Form
Dreier-Logik des Change Managements.
Gemeinsames Verständnis der Ausgangslage: „Warum sollen wir uns verändern?"
Attraktives Zukunftsbild / Sollzustand: „Wohin wollen wir uns entwickeln?"
Maßgeschneiderter Weg vom Ist zum Soll
drei Phasen im Modell nach Lewin?
Unfreezing (Auftauen) – bestehenden Zustand auflösen
Changing (Verändern) – Veränderung durchführen
Refreezing (Einfrieren) – Erreichtes stabilisieren und integrieren
4 Elemente der Veränderungsformel.
Positive Vision × Leidensdruck × Erste Schritte > Kosten der Veränderung
Positive Vision – Vorstellung des positiven Zustands nach der Veränderung
Leidensdruck – negative Konsequenzen wenn keine Veränderung erfolgt
Erste Schritte – Wissen wie der Weg zur Veränderung aussieht
Kosten der Veränderung – Zeitaufwand, Unsicherheiten, persönliche Überwindung
7 Phasen der Reaktionen auf Veränderungen.
Phase | Bezeichnung | Beschreibung |
1 | Schock | Realität trifft auf eigene Erwartungen |
2 | Ablehnung / Verneinung | Vermeintliche eigene Kompetenz reicht aus um abzulehnen |
3 | Rationale Einsicht | Notwendigkeit wird sichtbar → Unsicherheit |
4 | Emotionale Akzeptanz | Veränderung wird in ersten Schritten angenommen |
5 | Lernen | Neue Verhaltensweisen werden ausprobiert |
6 | Erkenntnis | Zusammenhänge zwischen neuem Verhalten und Erfolg werden erkannt |
7 | Integration | Erfolgreiche Veränderungen werden ins eigene Verhalten integriert |
erste Schritt nach Kotter? Warum ist er besonders wichtig?
Schritt 1: Ein Gefühl für Dringlichkeit erzeugen (Sense of Urgency) → Ohne wahrgenommene Dringlichkeit keine Motivation zur Veränderung; Marktuntersuchungen, potenzielle Krisen identifizieren und diskutieren
Welche 4 Personengruppen, prozentuale Verteilung?
Gruppe | Anteil | Haltung |
Promoter / Treiber | 5% | „Hurra, das mache ich gerne" – Commitment |
Skeptiker / Bereitwillige Zuschauer | 40% | „Da schauen wir mal" – Passive Unterstützung |
Bremser / Abwartende | 40% | „Naja, wenn es gar nicht anders geht" – Hinnehmen |
Gegner / Verweigerer | 15% | „Mach ich nie" – Lustlosigkeit / Opposition |
Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren:
Erfolgsfaktoren | Misserfolgsfaktoren |
Klare Vision | Unscharfe Vision |
Konkrete Zielvorgaben | Fehlendes Problemverständnis |
Partizipation und Kommunikation | Unzureichende Kommunikation |
Integrativer Ansatz | Teiloptimierungsversuche |
Einleitung eines Kulturwandels | Fehlender Mut |
Top-Management-Commitment | Zu kurzer Zeithorizont |
Welche Projektarten sollten unbedingt durch CM begleitet werden?
Organisations- und IT-Projekte (z.B. Einführung neuer Vertriebssysteme, Marketingkonzepte, neue Organisationsformen, SAP-Projekte, große selbstentwickelte IT-Systeme)
Gibt es „projektspezifisches" Change Management?
Ja – Change-Management-Vorhaben lassen sich als Projekt durchführen; klassisches PM-Phasenmodell (Analyse → Planung → Umsetzung → Kontrolle) wird mit Lewin-Phasen (Unfreezing → Changing → Refreezing) kombiniert
Wer ist für das CM in Projekten zuständig?
Beim Projektmanager (alles aus einer Hand, aber PM meist kein ausgebildeter Change Manager)
Außerhalb des Projekts (externe Expertise, aber Kompetenzproblematik und fehlende Verzahnung)
Wie verbindet man Projekt- und Change Management?
Verbindung an folgenden Stellen:
Meilensteinplanung – Abstimmung an definierten Zeitpunkten
Stakeholdermanagement – gemeinsame Analyse vorab
Kommunikationsmanagement – Rolle des Change Managers im Kommunikationsplan
Risikomanagement – Stand des Wandels im Risikobericht
Was ist ein Change Agent?
Der Change Agent initiiert und überwacht den Veränderungsprozess (oft externer Berater). Aufgaben:
Unterstützung bei Initiierung des Vorhabens
Aufbau der Kommunikation
Erkennen und Vorbeugen von Widerständen
Herstellung von Transparenz
Überwachung von Geschwindigkeit und Kosten
Sparringspartner für alle Beteiligten
Wie hängen CM und Widerstand zusammen?
Widerstand ist eine normale Begleiterscheinung; CM-Aufwand besteht zu erheblichem Teil aus dem Umgang damit; Widerstände können Konflikte verdecken oder erzeugen
5 Werkzeuge des Change Managements.
Kraftfeldanalyse
Story der Veränderung
Benchmarking / Akteursanalyse
Fokusgruppen / Interviewtechniken
BSC / Strategisches Roadmapping / Action Learning
Was ist die Kraftfeldanalyse?
Methode nach Lewin: Analyse der hemmenden und fördernden Kräfte zwischen Ist- und Sollzustand → daraus werden Maßnahmen abgeleitet. Vorgehen in 11 Schritten (Ist/Soll beschreiben → Kräfte benennen, gewichten, sortieren → Maßnahmenplan → Erfolgskontrolle)