Akustik

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117 Terms

1
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Direktschall

Der Schall, der ohne Umweg direkt von der Quelle zum Ohr gelangt. Er kommt als erstes an und ist verantwortlich für:

Deutlichkeit und Klarheit des Klangs

Den Eindruck der räumlichen Anordnung der Musiker

Den Näheeindruck zum Ensemble

2
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Frühe Reflexionen (bis ca. 80ms nach dem Direktschall)

Schallwellen, die einmal oder mehrmals an Wänden, Decke oder Boden reflektiert wurden, bevor sie den Hörer erreichen.

Das Gehirn verschmilzt sie noch mit dem Direktschall — sie kommen zu nah beieinander, um als Echo wahrgenommen zu werden.

Erzeugt:

Verstärkung des Direktschalls

Dimensionseindruck des Raums (man spürt, wie groß der Saal ist)

Gefühl von Intimität (Deckenreflexion hierfür entscheidend)

3
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Diffusschall (Nachhall, ab ca. 80ms)

Die Summe aller reflektierenden Schallwellen

ein gleichmäßiger Klangteppich aus unzähligen Reflexionen

Bewirkt:

Verschmelzung der Einzelstimmen zum Gesamtklang

Überbrückung von Lücken im zeitlichen Ablauf der Musik

Erhöhung des Lautstärkeeindrucks

4
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Nachhallzeit T₆₀

Die Zeit, in der der Schall nach Abschalten der Quelle um 60 dB abfällt

Berechnet mit Sabinschen Nachhallformel: T = 0,163 x V/A (V = Raumvolumen in m³, A = äquivalente Absorptionsfläche)

Richtwerte:

Kammermusik: ~1,4s

Sinfonische Musik: ~1,5-2s

Orgelmusik: bis 5s

Je höher die Frequenz, desto kürzer die Nachhallzeit, weil hohe Frequenzen stärker absorbiert werden.

5
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C80 - Klarheitsmaß

Verhältnis der Schallenergie innerhalb der ersten 80ms zur Energie danach

(für Musik)

6
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C50 - Deutlichkeitsmaß

(für Sprache)

Verhältnis der Schallenergie innerhalb der ersten 50ms

Bei C50 = 0 beträgt die Sprachverständlichkeit etwa 70%

Kirchen mit langen Nachhallzeiten haben sehr schlechte C50-Werte (langsam und deutlich sprechen)

7
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Hallradius

Der Punkt im Raum, an dem Direktschall und reflektierender Schall gleich groß sind

Näher an der Quelle dominiert der Direktschall

weiter weg dominiert der Diffusschall

Semperoper = etwa 6m

8
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Absorber

Kontrolle des Nachhalls

9
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Höhenabsorber

(über 500 Hz)

poröse Materialen wie Vorhänge, Teppiche, Publikum

Absorbieren hohe Frequenzen, reflektieren tiefe

10
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Tiefenabsorber

(unter 500 Hz)

Plattenschwinger (Membrane Absorber), eg Holzvertäfelung, Helmholtzresonator

Je schwerer die Platte und je tiefer der Hohlraum, desto tiefer die absorbierte Frequenz

11
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Mittenabsorber

(um 500 Hz)

dünne Platten mit flachem Hohlraum

Schlitze in Platten

12
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Äußeres Ohr

der Gehörgang leitet den Schall zum Trommelfell

Die Form der Ohrmuschel beeinflusst schon hier, aus welcher Richtung ein Ton zu kommen scheint

13
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Mittelohr

das Trommelfell überträgt die Schwingung auf drei Knöchelchen: Hammer, Amboss, Steigbügel

Impedanzanpassung

Ohne diesen Teil des Ohrs würde fast alle Energie verloren gehen

14
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Innenohr / Cochlea

Der Steigbügel überträgt die Schwingung auf die Perilymphe, eine Flüssigkeit

Diese versetzt die Basilarmembran in Bewegung

15
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Die Basilarmembran — das Herzstück

das eigentliche Analysewerkzeug des Ohrs

nicht gleichmäßig

wird von der Basis zur Apex (Spitze) hin breiter und dicker

<p><span>das eigentliche Analysewerkzeug des Ohrs</span><br><br><span>nicht gleichmäßig</span><br><br><span>wird von der Basis zur Apex (Spitze) hin breiter und dicker</span></p>
16
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Ortstheorie des Hörens

Hohe Frequenzen = Basis (Eingang der Schnecke)

Tiefe Frequenzen = Apex (Spitze der Schnecke)

Gehirn fragt, “wo schwingt die Membran,” daraus entsteht die Tonhöhenwahrnehmung

17
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Verdoppelung der Frequenz (Ortstheorie des Hörens)

der Resonanzpunkt verschiebt sich um nur 3,5–4mm

deshalb funktioniert das Ohr logarithmisch

eine Oktave ist immer ein gleich großer gefühlter Schritt

18
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Fletcher-Munson-Kurve

Das Ohr ist am empfindlichsten zwischen ca. 2000–5000 Hz (Sprachbereich)


Tiefe und sehr hohe Frequenzen brauchen wesentlich mehr Schalldruck, um gleich laut zu klingen

Bei geringen Lautstärken hören wir Bässe und Höhen schlechter — bei großen Lautstärken gleicht sich das an

19
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Richtungshören

Gehirn weis, woher Ton kommt durch (3) Mechanismen

Laufzeitunterschied, Lautstärkeunterschied, Klangfarbenunterschied

20
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Blauert'schen Bänder

ein besonderes Phänomen

Bestimmte Frequenzbereiche erzeugen automatisch einen Richtungseindruck

Frequenzen unter 600 Hz wirken als kämen sie von vorne

zwischen 800–1800 Hz und ab 10.000 Hz als kämen sie von hinten

21
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Durch was weis das Gehirn woher Töne kommen?

Laufzeitunterschied, Lautstärkeunterschied, Klangfarbenunterschied

22
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Was sind Beispiele von Tiefenabsorber?

Holzvertäfelung, Helmholtzresonator

23
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was Bewirkt eine Diffusschall?

Verschmelzung der Einzelstimmen zum Gesamtklang

Überbrückung von Lücken im zeitlichen Ablauf der Musik

Erhöhung des Lautstärkeeindrucks

24
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Wie heißt die Formel für die Berechnung der Nachhallzeit und wie lautet sie?

Sabinsche Nachhallformel: T = 0,163 x V/A

(V = Raumvolumen in m³, A = äquivalente Absorptionsfläche)

25
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Was sind die Richtwerte der Sabinschen Nachhallformel?

Kammermusik: ~1,4s

Sinfonische Musik: ~1,5-2s

Orgelmusik: bis 5s

26
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Was ist die Hallradius und was bestimmt sie?

Größe des Raums

bestimmt die Verhältnis von Raumvolumen zu Absorption

r = 0,057 · √(V/T)

27
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Was ist Schall überhaupt?

eine Druckveränderung, die sich durch ein Medium ausbreitet

Eine schwingende Membran (z.B. ein Lautsprecher oder eine Geigensaite) verdichtet und verdünnt die Luft abwechselnd

28
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Frequenz

wie viele Schwingungen pro Sekunde, in Hz

29
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Wellenlänge

der Abstand zwischen zwei Druckmaxima

30
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was ist Schallgeschwindigkeit

in Luft bei ~20°C ungefähr 343 m/s

abhängig von der Temperatur, aber nicht vom Luftdruck

31
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Nahfeld

direkt an der Schallquelle. Der Schall breitet sich als Kugelwelle aus

<p><span>direkt an der Schallquelle. Der Schall breitet sich als </span><strong>Kugelwelle</strong><span> aus</span></p>
32
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Wird der Schalldruck des Nahfelds halbiert, gedoppelt, oder was anderes bei jeder Verdoppelung des Abstands?

Welche Frequenzen dominieren?

halbiert

tiefe - deshalb klingt eine Schallquelle bassiger, je näher man ihr ist

33
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Fernfeld

weiter entfernt. Der Schall verhält sich wie eine ebene Welle

hier gibts Inferenz

<p><span>weiter entfernt. Der Schall verhält sich wie eine </span><strong>ebene Welle</strong><br><br><strong>hier gibts Inferenz</strong></p>
34
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Interferenz

Wenn zwei Schallwellen aufeinandertreffen

35
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Konstruktive Interferenz

beide Wellen sind phasengleich, die Amplituden addieren sich.

Der Schall wird lauter

36
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Destruktive Interferenz

beide Wellen sind gegenphasig, sie löschen sich aus


Stille an bestimmten Punkten im Raum

Problem für ungeplante Saale!

37
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Beugung

Wellenlänge größer als das Objekt

die Welle biegt sich um das Objekt herum

<p><span>Wellenlänge größer als das Objekt</span><br><br><span>die Welle biegt sich um das Objekt herum</span></p>
38
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Bei Beugung…

lassen sich Tiefe Töne nicht blockieren

39
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Streuung

Wellenlänge ähnlich groß


der Schall wird diffus in alle Richtungen geworfen


in Konzertsälen erwünscht

40
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Reflexion

Wellenlänge kleiner als das Objekt

wie Licht an einem Spiegel
Hohe Töne reflektieren präzise

41
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Warum müssen Bassfallen in Studios so groß sein?

weil Tiefe Frequenzen heißt lange Wellenlängen (z.B. 100 Hz → 3,43m)

Ein Absorber muss physikalisch groß genug sein, um mit der Welle zu interagieren

42
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Warum kann man tiefe Frequenzen in Räumen kaum kontrollieren?

weil Tiefe Frequenzen = lange Wellenlängen (z.B. 100 Hz → 3,43m)

Ein Absorber muss physikalisch groß genug sein, um mit der Welle zu interagieren

43
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Was braucht man, um Basstöne günstig zu absorbieren?

entweder massive Materialien

tiefe Hohlräume (Helmholtzresonatoren)

sehr große Plattenabsorber

44
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Warum überhaupt messen?

Das Ohr kann Gefahr nicht selbst einschätzen.

subjektive Lautstärkeempfinden ist unzuverlässig: Was sich erträglich anfühlt, kann trotzdem schädlich sein

45
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Der Schalldruckpegel

die Grundgröße

Schall wird in Dezibel (dB) gemessen

logaritmisch

L = 20 · lg(p/p₀) dB

46
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Was sind die wichtige Referenzpunkte für den Schalldruckpegel?

0 dB — Hörschwelle

55 dB — häufige Lärmereignisse ab hier gefährden die Gesundheit

75 dB / 24h — laut WHO bereits schädlich

85 dB / 40h pro Woche — Grenze laut Energieäquivalenzprinzip

130 dB — Schmerzgrenze

Ab 137 dB — Gehörschutz gesetzlich vorgeschrieben


47
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Schalldruckpegel Referenz: 0 dB

Hörschwelle

48
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Schalldruckpegel Referenz: 55 dB

häufige Lärmereignisse ab hier gefährden die Gesundheit

49
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Schalldruckpegel Referenz: 75 dB

24h — laut WHO bereits schädlich

50
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Schalldruckpegel Referenz: 85 dB

40h pro Woche — Grenze laut Energieäquivalenzprinzip

51
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Schalldruckpegel Referenz: 137 dB

Gehörschutz gesetzlich vorgeschrieben

52
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Schalldruckpegel Referenz: 130 dB

Schmerzgrenze

53
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Energieäquivalenzprinzip

Lautstärke und Dosis

Pro 10 dB mehr halbiert sich die erlaubte Expositionszeit

54
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Lärm- und Arbeitsschutzverordnung

L EX,8h — Tages-Lärmexpositionspegel

L EX,40h — Wochen-Lärmexpositionspegel

L pc,peak — Höchstwert des momentanen Schalldrucks

55
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L EX,8h

Tages-Lärmexpositionspegel

56
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L EX,40h

Wochen-Lärmexpositionspegel

57
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L pc,peak

Höchstwert des momentanen Schalldrucks

58
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Ab 80 dB bzw. 135 dB peak

Information und Bereitstellung von Gehörschutz

59
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Ab 85 dB bzw. 137 dB peak

Gehörschutz, Kennzeichnung, Pflicht

60
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DIN 15905-5

gilt speziell für Veranstaltungen mit Publikum

61
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Bedingungen der DIN 15905-5

Mittelwert darf 99 dB innerhalb von 30 Minuten nicht überschreiten
135 dB peak darf nie überschritten werden

62
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Mittelohrentzündung

Krankheit, die Schallweiterleitung beeinträchtigt

63
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Gehörsturz

plötzlicher einseitiger Hörverlust, Ursache oft unklar

64
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Tinnitus

Phantomgeräusch ohne äußere Quelle

65
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Hyperakusis

ungewöhnliche Empfindlichkeit bei normalen Umgebungsgeräuschen

66
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Morbus Menière

einseitige Erkrankung des Innenohrs, mit Schwindel, Tinnitus und Hörverlust

67
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Dosis

Lautstärke x Zeit

68
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in welcher art von Wellen breitet sich eine Welle des Nahfelds aus?

als Kugelwelle

69
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Mittelohr

in diesem Teil des Ohrs, das Trommelfell überträgt die Schwingung auf drei Knöchelchen: Hammer, Amboss, Steigbügel

70
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Mittelohr

Teil des Ohrs, der für Impedanzanpassung verantwortlich ist

71
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Mittelohr

Ohne diesen Teil des Ohrs würde fast alle Energie verloren gehen

72
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Direktschall

Dieser Schall macht einen Klang deutlich und klar

73
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Direktschall

Ein Schall, der verantwortlich für den Eindruck der räumlichen Anordnung der Musiker

74
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Direktschall

sorgt für den Näheeindruck zum Ensemble

75
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Energieäquivalenzprinzip

Pro 10 dB mehr halbiert sich die erlaubte Expositionszeit

85dB = 40h
95dB = 4h

76
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Energieäquivalenzprinzip (Definition)

Die Schädigung des Gehörs hängt nicht nur von der Lautstärke ab, sondern von der Gesamtenergie, die das Ohr empfängt — also Lautstärke × Zeit. Laut und kurz kann genauso schädlich sein wie leise und lang

77
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Weitere Beispiele der Energieäquivalenzprinzip

80 dB → 400 Stunden

90 dB → 13 Stunden

100 dB → 1,4 Stunden

110 dB - ~8 Minuten

120 dB - ~1 Minute


Orchesterprobe liegt by 95 dB = 4h/Woche

78
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Was bedeutet T60 eigentlich?

T = Time
60 = Dezibel Abfallszeit (Typischen Konzertniveau) International einheitlich

79
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Wofür steht pc bei L pc,peak

p = pressure (Schalldruck)

c = C-Bewertungsfilter-Kurve

80
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Beispiele von Konstruktiver Interferenz im Saal

Lautsprecher, Stehende Wellen

Schwellung: Zwei Instrumente spielen fast denselben Ton (z.B. 440 Hz und 442 Hz). Die Wellen überlagern sich abwechselnd konstruktiv und destruktiv — man hört ein periodisches Anschwellen und Abschwellen. Streicher nutzen das zum Stimmen.

81
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Das ‘L’ bei Schalldruckpegel (L = 20 · lg(p/p₀))

das Ergebnis der Schalldruckpegel Formel, in dB

82
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Die ‘20’ bei Schalldruckpegel (L = 20 · lg(p/p₀))

Faktor

83
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Das ‘lg’ bei Schalldruckpegel (L = 20 · lg(p/p₀))

dekadischer Logarithmus (Basis 10)

84
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Das ‘p’ bei Schalldruckpegel (L = 20 · lg(p/p₀))

gemessener Schalldruck in Pascal

85
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Das ‘p₀’ bei Schalldruckpegel (L = 20 · lg(p/p₀))

Referenzschalldruck = 2·10⁻⁵ Pa (Hörschwelle bei 1000 Hz)

86
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Systemkette

der Weg des Schalls über 3 Glieder: Quelle, Medium, Empfänger

87
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Quellen

Anregungsmechanismus durch Energiezufuhr

Schwingungselement

Resonator

88
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Medium

Schallausbreitung durch die Luft

Begrenzungen durch Absorption, Reflexion, Nachhall

89
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Empfänger

Trommelfell

Mittelohr

Innenohr

Nervensystem

90
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Resonator (im Bezug auf Systemkette)

formt den Klang und setzt ihn in Schallwellen um

91
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Schwingungsarten

Eigenfrequenz

Erzwungene Schwingung

Resonanz

92
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Eigenfrequenz

die Frequenz, mit der ein Körper von selbst schwingt, wenn er aus der Ruhelage ausgelenkt wird

93
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Erzwungene Schwingung

eine externe periodische Erregung wird einem schwingenden System aufgezwungen

94
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Resonanz

wenn die Erregerfrequenz gleich der Eigenfrequenz ist, schwingt das System besonders stark mit.

kann zu Verstärkung oder Zerstörung führen

95
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Harmonische Obertöne & Partialtöne

Musikinstrumente erzeugen Partial- oder Teiltöne — keine perfekten Vielfachen der Grundfrequenz

96
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Tiefe Instrumente (Harmonische Obertöne & Partialtöne)

teiltonreich bis 5000Hz, klingen rauer, komplexer

97
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Hohe Instrumente (Harmonische Obertöne & Partialtöne)

teiltonarm, klingen weicher, wohlklingender

98
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Flatterecho

Entsteht zwischen zwei parallelen, schallharten Oberflächen


Schall prallt hin und her, ohne dass Energie absorbiert oder gestreut wird


Klingt nach einer Echo nach einem Handklatschen

99
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Wo sind Flatterechoen typisch

leeren Treppenhäusern, schlecht behandelten Proberäumen

100
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Wie vermeidet man eine Flatterecho

Absorption oder Streuung (Diffusoren) an mindestens einer der parallelen Flächen