Zoologie fragen folien

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86 Terms

1
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Welche arten gehören zu den Porifera?

- Clalcarea (Kalkschwämme)
- Demospongea (Hornkieselschwämme)
- Hexactinellida (Glasschwämme)

2
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Was bedeutet protandrisch?

erst männliche, dann weibliche Gameten


3
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Was bedeutet protogyn?

Welche Apomorphien weisen die Echinodermata auf?

- Adulti Pentradialsymmetrisch
- Ambulakralsystem
- Mesodermales Kalkskelett
- mutables Kollagenes Bindegewebe

4
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Was ist das Pinacoderm?

Kleidet Außenseiten sowie Ränder der größeren Kanäle mit Pinacocyten aus Porifera

<p><span>Kleidet Außenseiten sowie Ränder der größeren Kanäle mit Pinacocyten aus Porifera</span></p>
5
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Was bildet den apikalen Zell-Zell-Verbindungskomplex?

Zonula adhaerens mit adherens junctions

<p><span>Zonula adhaerens mit adherens junctions</span></p>
6
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Was ist die Spermatogenese?

1 Spermatoycyte → 4 strukturelle identische Spermien

7
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Welche Apomorhien weißt die Cnidaria auf?

- Cnidocyten & Cniden
- Sessiler Polyp, freilebende Meduse (Generationswechsel)
- Gastrodermis
- epitheler Aufbau
- Gastrulation

8
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Welche Arten gehören zu den Cnidaria?

- Anthozoa
- Hydrozoa
- Scyphozoa
- Cubozoa

9
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Was sind die Anthozoa und welche Eigenschaften haben sie?

- Blumentiere (Anemonen, Korallen)
- Keine Medusen

<p><span>- Blumentiere (Anemonen, Korallen)</span><br><span>- Keine Medusen</span></p>
10
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Was sind die Scyphozoa und welche Eigenschaften haben sie?

Scheibenquallen, Schirmquallen
- Strobilation
- Entwicklung von verschieden Medusen (Ephyren)

<p><span>Scheibenquallen, Schirmquallen</span><br><span>- Strobilation</span><br><span>- Entwicklung von verschieden Medusen (Ephyren)</span></p>
11
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Was ist die sogenannte Ephyra?

Jugendstadium der Scyphozoa

12
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Was ist die sog. Metagenese?

Wechsel zwischen zwei- und ungeschlechtlicher Fortpflanzung

13
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Welche Eigenschaften hat das Medusenstadium?

- Sexuelle Fortpflanzung
- Freilebend
- Tentakel
- Samen- &Eizellen werden ins Meer entlassen

14
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Welche Eigenschaften hat das Polypenstadium

- Asexuelle Fortpflanzung
- Nährpolyp mit Mundöffnung und Tentakeln
- Fortpflanzungspolyp

15
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Was sind Nesselzellen?

- Cnidocyten/Nematocyten
- ausschließlich bei Cnidaria
- in Epidermis eingebettet
- Bilden Nesselkapseln (Cniden/Cnidocysten)

16
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Was bezeichnet man als Heterogenie?

Wechsel zwischen zwei eingeschlechtlichen Fortpflanzungen

17
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Was ist das Clitellum?

- Verdickte drüsenreiche Epidermisregion
- umgibt den Körper in wenigen, hintereinanderliegenden Segmenten

18
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Wann wird das Clitellum ausgebildet und welche Funktion hat es?

- Bildet sich mit der Geschlechtsreife (mit ein bis zwei Jahren)
- dient der Fortpflanzung (Partner liegen aneinander)
- Bildung von Eierkokon (Eier werden im Kokon befruchtet)

<p><span>- Bildet sich mit der Geschlechtsreife (mit ein bis zwei Jahren)</span><br><span>- dient der Fortpflanzung (Partner liegen aneinander)</span><br><span>- Bildung von Eierkokon (Eier werden im Kokon befruchtet)</span></p>
19
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Wie verläuft die Ontogenese der Trochophora-Larve?

Mesoteloblasten bleiben erhalten und erzeugen neue Zellen Richtung Vorderende

20
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Was ist die Teloblastie?

teloblastische Sprossung, die sequentielle Entstehung der Segmente im Körper eines Ringelwurms durch sequentielle inäquale Teilungen von endständigen Stammzellen, den Teloblasten

21
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Was ist eine Trochophora-Larve?

Larve der Annelida (und Mollusca, Brachiopoda, Nemertea, Phoronida) die aus der Spiralquartett-4d-Furchung hervorgeht

22
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Welche Eigenschaften hat die Trochophora-Larve?

- Wimpernschopf (Fortbewegung)
- präoraler Wimpernkranz (Protoroch) Nahrung/Fortbewegung
- postoraler Wimpernkranz (Metatroch)
- Cricumanaler Telotroch (Hinternede)

<p><span>- Wimpernschopf (Fortbewegung)</span><br><span>- präoraler Wimpernkranz (Protoroch) Nahrung/Fortbewegung</span><br><span>- postoraler Wimpernkranz (Metatroch)</span><br><span>- Cricumanaler Telotroch (Hinternede)</span></p>
23
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Was ist das Metanephridium?

- mit Coelom verbundene Kanäle, die der Exkretion und der Ausleitung der Gameten dienen
- gehen z.T. auf Einstülpung der Epidermis zurück

<p><span>- mit Coelom verbundene Kanäle, die der Exkretion und der Ausleitung der Gameten dienen</span><br><span>- gehen z.T. auf Einstülpung der Epidermis zurück</span></p>
24
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Wie ist das Protonephridium aufgebaut?

Wie ist das Metanphridium aufgebaut?

Wie ist das Protonephridium aufgebaut?
- Filter und Kanal zusammengefasst
- ohne Blutgefäße
- ohne Coelom



Wie ist das Metanphridium aufgebaut?
- Filter und Kanal getrennt
- mit Blutgefäßen
- mit Coelom

<p><span>Wie ist das Protonephridium aufgebaut?</span><br><span>- Filter und Kanal zusammengefasst<br>- ohne Blutgefäße<br>- ohne Coelom</span></p><p><br><br><span>Wie ist das Metanphridium aufgebaut?</span><br><span>- Filter und Kanal getrennt</span><br><span>- mit Blutgefäßen</span><br><span>- mit Coelom</span></p>
25
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Welche Charakteristika hat ein Segment?

- 1 Paar Coelomräume
- 1 Paar Metanphridien
- 1 Paar Ganglien
- 1 Paar Extremitäten


26
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Was für ein Nervensystem haben Arten der Annelida?


Strickleiternervensystem

27
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Welche Eigenschaften sind typisch für die Gastropoda?

- Torsion
- Streptoneurie
- ein Paar Kopftentakel
- Zwitter
- Radula
- reduzierte Trochophora
- Mesoderm 4d-Zelle

28
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Was passiert durch die Torsion mit der Mantelhöhle?

ursprünglich posterior gelegene Mantelhöhle verlagert sich nach anterior

29
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Was ist eine Spermatophore?

ein Spermienklumpen

30
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Welche Funktion hat die Eiweißdrüse?

Dotterbildung nach Befruchtung der Eizelle

31
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Was ist der sogenannte Liebespfeil?

Wird von einer Schnecke auf die andere geschossen. Enthält Pheromone die die Bildung von Vorgängerspermien verhindert und bestimmt wer die männliche Rolle einnimmt

32
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Wie lautet die wissenschaftliche Bezeichnung der Weinbergschnecke?

Helix pomatia


33
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Was ist ein Hectocotylus?

Was ist die Bursa copulatrix?


Besonderer Arm zur Fortpflanzung

Begattungstasche

34
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Was ist das Gonopericardialsystem?


- Coelom (sek. Leibeshülle) entwickelt sich zu 2 paar kleinen Hohlräumen, die die Gonaden und das Herz umgeben und diese Organe mit einem Coelomepithel überziehen- Darm und Mitteldarmdrüsen nicht von einem Coelomepithel überzogen -> primäre Leibeshöhle

35
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Als was bezeichnet man die Ecdysis?

Häutung

36
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Was ist die sogenannte Ovovivipar?

Eier schlüpfen im Körper

37
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Wovon geht die Ecdysozoa-Hypothese aus?

- Häutung als Pleisomorphie für ganze Gruppe
- (gilt als wahrscheinlicher, weil sparsamer)

38
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Wovon geht die Articulata-Hypothese aus?

Fasst Panarthropoda mit Annelida zusammen (Articulata: Gliedertiere=Segmente)

39
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Wie ist die Cuticula der Ecdysozoa von oben nach unten aufgebaut?

Epicuticula
Exocuticula
Endocuticula

<p><span>Epicuticula</span><br><span>Exocuticula</span><br><span>Endocuticula</span></p>
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Was ist das Pharynx?

Saugmuskulatur zum Ansaugen von Nahrung

41
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Was bedeutet Rudiment?


Vormals komplexe Struktur die zurückgebildet wurde

42
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Was ist die Cephalisation?

- Kopf trennt sich morphologisch vom restlichen Körper ab
- als Folge gerichteter Fortbewegung (Lokomotion)
- führt zu Cerebralisation

43
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Was bezeichnet man als Cerebralisation?

Ausbildung von Sinnesorganen am vorderen Körperende


44
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Was bezeichnet man als Tagmata?

Funktionell differenzierte Körperabschnitte


45
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Was ist ein Tagma?

Funktionseinheit die sich aus mehreren Segmenten Zusammensetzt

46
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Was ist ein Cephalon?


Acron (Körperspitze) und 5 Rumpfsegmente zu Kopfschild verschmolzen

47
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Welche Besonderheit hat die Geißelantenne?

Sie besitzt im Pedicellus ein Johnstonsches Organ zur Wahrnehmung von Schwingungen und Bewegung

48
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Was ist das Arthropodium?


Das Spaltbein


<p><span>Das Spaltbein</span></p><p><br></p>
49
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Was ist der Myriapoda und welche Merkmale weißt er auf?

Tausendfüßer:
- Mandibel
- Paarige Antenne
- Pro Segment 1 Paar Extremitäten

50
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Welche Apomorphien besitzten die Chelicerata?

- Körpergliederung in Prosoma und Opisthoma
- scherenartige Cheliceren

51
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Apomorphien

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52
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Was sind die Tetraconata?

Schwestergruppe aus Crustacea und Insecta

53
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Welche Mundwerkzeuge haben die Insecta?

- Labrum
- Mandibel
- Maxille
- Labium
- (Hypopharynx)


<p><span>- Labrum<br>- Mandibel<br>- Maxille<br>- Labium<br>- (Hypopharynx)</span></p><p><br></p>
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Was Ist die Deuterostomie?

Urmund wird zum After
Mund entsteht neu

55
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Welche Apomorphien weisen die Echinodermata auf?

dulti Pentradialsymmetrisch
- Ambulakralsystem
- Mesodermales Kalkskelett
- mutables Kollagenes Bindegewebe

56
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Was ist die Protostomie?

Mund entsteht aus/am Pol des Urmundes
After entsteht neu

57
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Was sind Pedicellarien?

- modifizierte Stacheln (mit Epidermis überzogen)
- haben kleine Greiforgane
- Dienen als Putzorgan

58
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Was bezeichnet man als Fissiparie?

Fähigkeit eines Tieres einen neuen Organismus aus abgetrennten Körperteilen zu generieren

59
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Was wird aus dem Protocoel?

Axocoel

60
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Was wird aus dem Mesocoel?

Hydrocoel

61
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Was wird aus dem Metacoel?

Somatocoel

62
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Was passiert mit dem linken und dem rechten Axocoel?

Links: mündet nach außen
Rechts: Bildet Dorsalblasen

63
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Was passiert mit dem linken und rechten Hydrocoel?

Links: Ringkanal mit Radiärkanälen, mit linke Axocoel verbunden
Rechts: Vollständig reduziert

64
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Was passiert mit dem linken und rechten Somatocoel?

Links: großes Körpercoloem
Rechts: großes Körpercoelom

65
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Nenne die drei Hauptstadien der Neurulation beim Froschembryo

  1. Neuralplatte – Verdickung des Ektoderms

  2. Neuralrille & Neuralleisten – Einkerbung und Aufbau der Neuralleisten

  3. Neuralrohr – Verschließung des Neuralrohrs → Vorläufer des ZNS

66
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Wie entsteht das Neuralrohr während der Neurulation?

Durch Einkerbung der Neuralplatte entsteht die Neuralrille. Die Neuralleisten heben sich an und bewegen sich nach innen → verschließen sich zu einem geschlossenen Neuralrohr, das aus dem Ektoderm stammt.


67
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Was ist der Canalis neurentericus und in welchem Stadium tritt er auf?

  • Ein durchgehender Kanal, der das Neuralrohr mit dem Darm verbindet.

  • Tritt im frühen Neurula-Stadium auf.

  • Verschwindet später (bei höheren Tieren) durch Verschluss des Darmendes.

  • Zeugt von gemeinsamer Entwicklung von ZNS und Darm.


68
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Was besagt die "Rekapitulationshypothese" (Haeckelsches Gesetz)?

  • mbryonale Entwicklungsstadien zeigen Anlagen von evolutionären Vorfahren.

  • Beispiel: Froschembryo hat Kiemenbögen → wie bei Fischen.

  • Aber: Keine vollständige Rekapitulation von Endstrukturen, nur von Anlagen.


69
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Wie entsteht die Augenblase im Embryo?

  • Aus Ektoderm (Haut) → Einstülpung des Ektoderms → Augenbecher.

  • Der Innenrand der Augenblase wird zum Netzhaut (Retina).

  • Der äußere Rand wird zur Pigmentepithel-Schicht.

  • Die Augenblase ist ein Ausstülpung des Zwischenhirns (Diencephalon).

70
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Was ist der Endostyl und welche Funktion hat er?

  • Schilddrüsen-ähnliche Struktur im Kiemendarm von Agnatha (z. B. Lanzettfisch)

  • Funktion:

    • Iodid-Aufnahme → Synthese von Schilddrüsenhormonen

    • Filterung von Nahrung (wie bei der Schilddrüse)

  • Evolutionärer Vorläufer der Schilddrüse bei Vertebraten


71
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Beschreibe den Blutkreislauf von Branchiostoma (Lanzettfisch).
:

Beschreibe den Blutkreislauf von Branchiostoma (Lanzettfisch).

  • Offener Kreislauf (kein Herz wie bei Fischen)

  • Aorta ventralis → Blut fließt nach vorn

  • Kiemenspalten → Blut wird oxygeniert

  • Vena cardinalis anterior/posterior → Rückfluss

  • Sinus venosus → Sammelbehälter für venöses Blut

  • Conus arteriosus → Verstärkung der Pulsation (kein echtes Herz)

  • Ductus cuvieri → Verbindung zwischen venösem und arteriellem System


72
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Nenne die Hauptmerkmale des Blutkreislaufs bei Gnathostomata (Kieferfische, Wirbeltiere).

  • Geschlossener Kreislauf

  • Herz mit 2–4 Kammern (z. B. 2 bei Fischen, 4 bei Säugetieren)

  • Atrium → Vorhof

  • Ventricle → Herzkammer

  • Conus arteriosus (Fische) oder Pulmonalarterien (Säugetiere)

  • Vena portae hepatis → Blut von Darm zur Leber

  • Sinus venosus → Sammelbehälter für venöses Blut (bei Fischen)


73
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Was ist der Peribranchialraum und wo befindet er sich?

  • Hohlraum um die Kiemen im Kiemendarm von Branchiostoma

  • Funktion:

    • Wasserzirkulation durch die Kiemen

    • O2-Aufnahme und CO₂-Abgabe

    • Nährstofftransport (bei Filternahrung)

74
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Beschreibe den Weg des Wassers durch den Körper von Branchiostoma.

  1. Eintritt durch Ostia (Poren)

  2. Durch Peribranchialraum → um die Kiemen

  3. Durch die Kiemenbogen → O₂-Aufnahme, CO₂-Abgabe

  4. Ausströmung durch Kiemenspalten

  5. Rückfluss über Vena cardinalisSinus venosus

  6. Zurück zur Aorta ventralis → Zirkulation


75
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Welche Merkmale charakterisieren die Acrania (z. B. Lanzettfisch, Branchiostoma)?

  • Chordatenmerkmale (Notochord, Neuralrohr, Kiemenbogen, Canalis neurentericus, postanaler Schwanz)

  • Kein Schädel (Acrania = ohne Schädel)

  • Keine echten Knochen oder Knorpel

  • Kein Herz mit vier Kammern

  • Kein Kiefergelenk

  • Endostyl statt Schilddrüse

  • Offener Kreislauf

  • Filterfresser


76
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Nenne die Hauptmerkmale der Vertebrata (Craniota).

  • Schädel (Cranium) zum Schutz des Gehirns

  • Skelettelemente im Kopf (z. B. Kiefer, Ohrknochen)

  • Knorpel und Knochen (Skelett)

  • Mehrschichtige Epidermis (Haut)

  • Herz mit vier Abschnitten: Sinus venosus, Atrium, Ventrikel, Conus arteriosus

  • Schilddrüse

  • Hämoglobin in Erythrocyten

  • Lungen-Schwimmblasen-Organ (bei Lungenfischen)

  • Lymphgefäßsystem


77
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Was unterscheidet Cyclostomata (Rundmäuler) von Gnathostomata (Kieferfische)?

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78
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7 Probleme beim Wechsel vom Wasser aufs Land und eine evolutive Lösung für jedes.

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79
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Was ist das Lungen-Schwimmblasen-Organ und wie entstand es?

  • Dorsale Ausstülpung des VorderdarmsSchwimmblase (Fische)

  • Ventrale paarige AusstülpungLunge (Lungenfische, Tetrapoda)

  • Evolutionärer Übergang: Schwimmblase → Lunge (durch Verlust der Schwimmfunktion)

  • Lungenvenen führen sauerstoffreiches Blut direkt zum Herzen → getrennte Kreisläufe


80
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Warum ist Tiktaalik ein wichtiges Übergangsfossil?

  • Fisch mit Tetrapodenmerkmalen:

    • Freier Schultergürtel (wie bei Landwirbeltieren)

    • Reduktion der Rücken- und Afterflosse

    • Extremitäten mit Gelenken und Zehen (4-Zehen-Fuß)

    • Rippen zum Stützen des Körpers an Land

    • Lungen statt nur Kiemen

81
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Welche vier Merkmale charakterisieren die Amniota

  1. Amnion – Schutzflüssigkeit um Embryo

  2. Serosa – Außenhülle

  3. Allantois – Stoffwechselorgans (Gas- und Abfalltransport)

  4. Dotterreiche Eier – Nährstoffquelle

82
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Wie funktioniert die Entwicklung eines Amnioteneies?
Antwort:

  • Keimscheibe auf Dotter → Embryo

  • Amnion → Flüssigkeitskammer → Schutz

  • Allantois → Abfalltransport + Gasaustausch

  • Chorion → Außenhülle → Schutz & Gasaustausch

  • Serosa → Außenhaut

  • Eierhaut → Schutz vor Austrocknung
    Keine aquatische Larvedirekte Entwicklung

83
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Warum ist das sekundäre Munddach bei Säugetieren wichtig?
Antwort:

  • Trennung von Nahrungsweg und Atemweg

  • Atmung möglich, während Kauen oder Saugen

  • Saugen bei Säuglingen (durch Druckdifferenz)

  • Verbesserte Kau- und Sprachfähigkeit


84
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Was ist das sekundäre Kiefergelenk und wie entstand es?

  • Neue Gelenkverbindung zwischen Mandibula (Unterkiefer) und Squamosal (Schädel)

  • Ersatz des primären Kiefergelenks (Palatoquadratum + Mandibulare)

  • Evolutionärer Übergang:

    • Ohrknochen (Malleus, Incus) stammt aus Kiefergelenk-Elementen (Palatoquadratum → Malleus, Articular → Incus)

  • Bessere Kaukraft und bessere Gehörleistung

85
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Was ist thekodont und wie unterscheidet es sich von anderen Befestigungsarten?

  • Zahn in Knochen eingebettet (mit Wurzel)

  • Einwurzelig (z. B. Säugetiere)

  • Mehrwurzelig (z. B. Backenzähne)

  • Stabil → gut für Kauen

  • Im Gegensatz zu:

    • Acrodont (Zahn auf Knochenoberfläche, z. B. Echsen)

    • Pleurodont (Zahn an Kieferwand, z. B. Sphenodon)


86
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Wie unterscheidet sich der Blutkreislauf bei Amphibien von Säugetieren?

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