Erbrecht Flashcards

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Vokabel-Lernkarten zum Thema Erbrecht basierend auf den Vorlesungsnotizen von Johanna Zlabinger.

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60 Terms

1
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Rechtsnachfolgen?

Einzelrechtsnachfolge

Gesamtrechtsnachfolge

2
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Gesamtrechtsnachfolge?

Rechte & Pflichten fĂŒr gesamte Verlassenschaft → Universalerbe

3
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Einzelrechtsnachfolge?

Rechte & Pflichten fĂŒr eine bestimmte Sache → VermĂ€chtnis = „Letztwillige VerfĂŒgung“

4
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Die drei Erbechtstitel?

Erbvertrag

Testament=VerfĂŒgung

Gesetzliche Erbfolge

5
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Testament

Einseitiges letztwillige VerfĂŒgung, mit der eine Person ihren letzten Willen festlegt

6
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Kodizill

Letztwillige VerfĂŒgung ohne Erbeinsetzung, z. B. fĂŒr VermĂ€chtnisse oder Auflagen.


7
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Auflage

Verpflichtung, dass der BegĂŒnstigte etwas Bestimmtes tun oder unterlassen muss.


8
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Erbvertrag

Vertragliche Vereinbarung ĂŒber eine Erbschaft, grundsĂ€tzlich zwischen eingetragenen Partnern oder Ehegatten.

9
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Gesetzliche Erbfolge

Wer erbt, wenn keine wirksame letztwillige VerfĂŒgung etwas anderes bestimmt

10
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Grundlagen eines Erbvertrag?

o   Zwischen Eheleuten

o   Ÿ des Vermögens

o   Notar

o Änderungen → beide einverstanden

11
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Was MUSS ein Testament beinhalten?

-Alle Vermögenswerte

-AUSDRÜCKLICH → eigenhĂ€ndig geschrieben und unterschrieben

-Einsetzung eines Erben

12
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Was KANN ein Testament beinhalten?

VermÀchtnis

Ersatzerbe

Nacherbe(Darf Erbe nicht belasten oder verkaufen)

13
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Testament zur Person?

18 Jahre

Voll geschÀftsfÀhig

14-18→mĂŒndlich vor einem Gericht oder notar

Nicht voll geschĂ€ftsfĂ€hig → das selbe

14
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Formen des Testament?

Privat

Öffentlich

Nottestament

15
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Arten von privaten Testaments?

EigenhÀndiges Testament

FreihÀndiges Testament

16
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EigenhÀndiges Testament (Privat)?

private letztwillige VerfĂŒgung

eigenhÀndig

am hÀufigsten

Am schnellsten

17
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FremdhÀndiges Testament(Privat)?

Mit dem Computer

Oder von einer anderen Person unterschrieben

18
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Testamentzeugen bei fremdhÀndig?

3 Testamenzeugen

Keine Zeugen→ <14 Jahre, taub, BegĂŒnstigter

Gleichzeitig anwesend

IndentitÀt

„Als Testamentzeuge“

19
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Nacherbe?

Eine Person, die erst nach dem Vorerben erbt, wobei das Erbe vom Vorerben nicht belastet oder verkauft werden darf.

20
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Ersatzerbe?

Eine Person, die eingesetzt wird, um das Erbe anzutreten, falls der ursprĂŒngliche Erbe verstorben ist.

21
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Öffentliches Testament?

Vor

-Gericht

-Notar

22
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Nottestament?

Eine mĂŒndlich oder schriftlich abgegebene letzte VerfĂŒgung in Notsituationen, die 3 Monate gĂŒltig ist.

23
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System der gesetzlichen Erbfolge

Parental oder Liniensystem

24
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Was ist das Pflichtteilsrecht?

Das Pflichtteilsrecht ist eine Absicherung der 1 Linie und des eingetragenen Ehepartners. In dem Falle das diese Berechtigten auf ein Erbe, durch ein Testament kein Erbe bekommen wĂŒrden, werden diese dadurch abgesichert.

25
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Wie viel bekommen die Abgesicherten?

œ des gesetzlichen Anteils

26
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Was ist die Geldforderung?

Die Abgesicherten sind berechtigt, den Anteil in Form von Geld ausbezahlt zu bekommen. Dieser ist jedoch erst nach einem Jahr (nach dem Tod des Erblassers) verfĂŒgbar und kann bis zu 5 Jahre gestundet werden.

27
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Was wird ebenso berĂŒcksichtigt beim Pflichtteilsrecht?

Schenkungen zu Lebenszeiten

28
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Pflichtteilsherabsetzung („Udo JĂŒrgens §“)

Herabsetzung des Pflichtteils auf die HĂ€lfte des bereits halbierten Betrag, wenn ĂŒber 20 Jahre kein Kontakt bestand und kein NaheverhĂ€ltnis vorliegen.

29
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Eheliches VorausvermÀchtnis

zusĂ€tzliche BegĂŒnstigungen des Ehepartners neben seinem Erbteil

30
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NaheverhÀltniss

Enge persönliche bzw familiÀre Beziehung zwischen Personen

31
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ErbunfÀhigkeit

Ausschluss vom Erbrecht

o   VorsÀtzliche strafbare Handlung > 1 Jahr gegen Verstorbene/Ehepartner und Verwandte gerade Linie

o   Letztwillige VerfĂŒgung – Zwang, Betrug, Verheimlichung, 


o   Schweres seelisches Leid gegen Verstorbene

o   FamiliÀre Pflichten schwer vernachlÀssigt

o   VorsĂ€tzliche Straftat → lebenslang oder 20 Jahre

-Wenn Verstorbener NICHT verziehen hat!

o   ERBVERZICHT!

32
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Verlassenschaft

Gesamtheit der vererbbaren Vermögenswerte und Schulden des Verstorbenen

33
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Verlassenschaftsverfahren

Gerichtliches Verfahren zur Abwicklung der Verlassenschaft und Feststellung der Erben

34
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Todesfallaufnahme

Aufnahme der wichtigsten Informationen ĂŒber den Verstorbenen, seine Angehöhrigen, sein Vermögen, Schulden und letztwillige VerfĂŒgungen

35
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ErbantirttserklÀrung

ErklÀrung einer Person, dass sie die Erbschaft antretenwill

36
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Unbedingte ErbantrittserklÀrung

Annahme der Erbschaft mit gesetzlich unbeschrĂ€nkter Haftung fĂŒr dei Nachlassschulden

37
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Bedingte ErbantrittserklÀrung

Annahme der Erbschaft mit gesetzlich beschrÀnkter Haftung

38
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Nicht Antritt

Verweigerung des Erbes

39
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Gerichtsedikt

Öffentliche Ausschreibung des Erbes

40
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Einantwortungsurkunde

offizieller Nachweis, dass die Erbschaft auf den Erben ĂŒbergegangen ist

41
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Heimfall

Übergang der Verlassenschaft auf den Staat, wenn keine Erben vorhanden sind

42
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Aktiva

Vermögenswerte der Verlassenschaft

43
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Passiva

Schulden und Verbindlichkeiten der Verlassenschaft

44
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Verlassenschaftsverfahren

o   Notar = Gerichtskommissar

FĂŒhrt Verlassenschaftsverfahren

Kein Streit=Außerstreitverfahren

Grundbuch O.K.=Wer wird im grundbuch eingetragen?

Schutz minderjĂ€hrige: das erbe muss besonders geschĂŒtzt werden

o Wenn Erbe < 5000€ → kein Verfahren „Armutshalber abgetan!“

o   Wenn keine Erben → „HeimfĂ€llig“-Staat

45
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Ablauf Verlassenschaftsverfahren

Tod → Totenschein → Sterbeurkunde

AG + PV

Notar → Todesfallaufnahme (persönliche/finanzielle VerhĂ€ltnisse)

Gerichtsedikt → unbekannte GlĂ€ubiger

Aktiva > 5000€

ErbantrittserklÀrung

-Bedingte

-Nichtantritt

-Unbedingte

Einantwortungsurkunde

46
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Sonstiges?

o   Erblasser

o   Erbfall

o   Erbanfall

o   Erbeserben à Erbe ab Unterschrift

o   Erbrecht im objektiven und subjektiven Sinn

o   Nicht vererbl. = ber. Der Person z.B.: Unterhalt

o   Kodizill

o   Legat & Legatar (=VerfĂŒgender)

o   Erbengemeinschaft

o   Erbquote

47
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Erblasser

Person die stirbt und das Vermögen vererbt

48
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Erbfall

Tod des Erblassers

49
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Erbanfall

Übergang des Erbes auf den Erben

50
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Erbquote

Der Anteil am Erbe

51
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Erbeserbe

Erbe eines Erben, der Erbe muss zum tod des Erblassers noch leben und dann sterben, bevor er das erbe erhÀlt

52
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Erbrecht im objektiven Sinn

Die Spielregeln. Die gesamten Regeln des Erbrechts.

53
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Erbrecht im subjektiven Sinn

Konkretes Recht einer Person, eine Erbschaft zu erwerben

54
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Kodizil

Letztwillige VerfĂŒgung, die keine Erbeinsetzung enthĂ€lt

55
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Legat

Überreichung eines bestimmten Gegenstand oder Vorteil, ohne Erbe zu sein

56
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Legatar

Person die ein VermÀchtnis erhÀlt

57
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GĂŒltige Bedingung im Testament

Eine an ein zukĂŒnftiges Ereignis geknĂŒpfte VerfĂŒgung (z. B. „Mein Sohn erhĂ€lt mein Wertpapierdepot, wenn er sein Jusstudium abschließt“).

58
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GĂŒltige Befristung im Testament

Eine an ein bestimmtes Alter oder Datum gebundene VerfĂŒgung (z. B. „Meine Tochter erhĂ€lt mit ihrem 25. Geburtstag meinen gesamten Schmuck“).

59
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GĂŒltige Auflage im Testament

Eine Anordnung im Testament, die den Bedachten zu einer Pflicht veranlasst (z. B. Bestattung und Grabpflege); bei NichterfĂŒllung verliert der Bedachte die Zuwendung.

60
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Sittenwidrige Bedingungen im Testament

UnzulĂ€ssige Vorgaben (z. B. Verbot zu heiraten oder Zwang, eine bestimmte Person zu heiraten); sie gelten als nicht beigesetzt und lassen das Testament gĂŒltig.