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Vokabel-Lernkarten zum Thema Erbrecht basierend auf den Vorlesungsnotizen von Johanna Zlabinger.
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Rechtsnachfolgen?
Einzelrechtsnachfolge
Gesamtrechtsnachfolge
Gesamtrechtsnachfolge?
Rechte & Pflichten fĂŒr gesamte Verlassenschaft â Universalerbe
Einzelrechtsnachfolge?
Rechte & Pflichten fĂŒr eine bestimmte Sache â VermĂ€chtnis = âLetztwillige VerfĂŒgungâ
Die drei Erbechtstitel?
Erbvertrag
Testament=VerfĂŒgung
Gesetzliche Erbfolge
Testament
Einseitiges letztwillige VerfĂŒgung, mit der eine Person ihren letzten Willen festlegt
Kodizill
Letztwillige VerfĂŒgung ohne Erbeinsetzung, z. B. fĂŒr VermĂ€chtnisse oder Auflagen.
Auflage
Verpflichtung, dass der BegĂŒnstigte etwas Bestimmtes tun oder unterlassen muss.
Erbvertrag
Vertragliche Vereinbarung ĂŒber eine Erbschaft, grundsĂ€tzlich zwischen eingetragenen Partnern oder Ehegatten.
Gesetzliche Erbfolge
Wer erbt, wenn keine wirksame letztwillige VerfĂŒgung etwas anderes bestimmt
Grundlagen eines Erbvertrag?
o  Zwischen Eheleuten
o  Ÿ des Vermögens
o  Notar
o Ănderungen â beide einverstanden
Was MUSS ein Testament beinhalten?
-Alle Vermögenswerte
-AUSDRĂCKLICH â eigenhĂ€ndig geschrieben und unterschrieben
-Einsetzung eines Erben
Was KANN ein Testament beinhalten?
VermÀchtnis
Ersatzerbe
Nacherbe(Darf Erbe nicht belasten oder verkaufen)
Testament zur Person?
18 Jahre
Voll geschÀftsfÀhig
14-18âmĂŒndlich vor einem Gericht oder notar
Nicht voll geschĂ€ftsfĂ€hig â das selbe
Formen des Testament?
Privat
Ăffentlich
Nottestament
Arten von privaten Testaments?
EigenhÀndiges Testament
FreihÀndiges Testament
EigenhÀndiges Testament (Privat)?
private letztwillige VerfĂŒgung
eigenhÀndig
am hÀufigsten
Am schnellsten
FremdhÀndiges Testament(Privat)?
Mit dem Computer
Oder von einer anderen Person unterschrieben
Testamentzeugen bei fremdhÀndig?
3 Testamenzeugen
Keine Zeugenâ <14 Jahre, taub, BegĂŒnstigter
Gleichzeitig anwesend
IndentitÀt
âAls Testamentzeugeâ
Nacherbe?
Eine Person, die erst nach dem Vorerben erbt, wobei das Erbe vom Vorerben nicht belastet oder verkauft werden darf.
Ersatzerbe?
Eine Person, die eingesetzt wird, um das Erbe anzutreten, falls der ursprĂŒngliche Erbe verstorben ist.
Ăffentliches Testament?
Vor
-Gericht
-Notar
Nottestament?
Eine mĂŒndlich oder schriftlich abgegebene letzte VerfĂŒgung in Notsituationen, die 3 Monate gĂŒltig ist.
System der gesetzlichen Erbfolge
Parental oder Liniensystem
Was ist das Pflichtteilsrecht?
Das Pflichtteilsrecht ist eine Absicherung der 1 Linie und des eingetragenen Ehepartners. In dem Falle das diese Berechtigten auf ein Erbe, durch ein Testament kein Erbe bekommen wĂŒrden, werden diese dadurch abgesichert.
Wie viel bekommen die Abgesicherten?
œ des gesetzlichen Anteils
Was ist die Geldforderung?
Die Abgesicherten sind berechtigt, den Anteil in Form von Geld ausbezahlt zu bekommen. Dieser ist jedoch erst nach einem Jahr (nach dem Tod des Erblassers) verfĂŒgbar und kann bis zu 5 Jahre gestundet werden.
Was wird ebenso berĂŒcksichtigt beim Pflichtteilsrecht?
Schenkungen zu Lebenszeiten
Pflichtteilsherabsetzung (âUdo JĂŒrgens §â)
Herabsetzung des Pflichtteils auf die HĂ€lfte des bereits halbierten Betrag, wenn ĂŒber 20 Jahre kein Kontakt bestand und kein NaheverhĂ€ltnis vorliegen.
Eheliches VorausvermÀchtnis
zusĂ€tzliche BegĂŒnstigungen des Ehepartners neben seinem Erbteil
NaheverhÀltniss
Enge persönliche bzw familiÀre Beziehung zwischen Personen
ErbunfÀhigkeit
Ausschluss vom Erbrecht
o  VorsÀtzliche strafbare Handlung > 1 Jahr gegen Verstorbene/Ehepartner und Verwandte gerade Linie
o  Letztwillige VerfĂŒgung â Zwang, Betrug, Verheimlichung, âŠ
o  Schweres seelisches Leid gegen Verstorbene
o  FamiliÀre Pflichten schwer vernachlÀssigt
o  VorsĂ€tzliche Straftat â lebenslang oder 20 Jahre
-Wenn Verstorbener NICHT verziehen hat!
o  ERBVERZICHT!
Verlassenschaft
Gesamtheit der vererbbaren Vermögenswerte und Schulden des Verstorbenen
Verlassenschaftsverfahren
Gerichtliches Verfahren zur Abwicklung der Verlassenschaft und Feststellung der Erben
Todesfallaufnahme
Aufnahme der wichtigsten Informationen ĂŒber den Verstorbenen, seine Angehöhrigen, sein Vermögen, Schulden und letztwillige VerfĂŒgungen
ErbantirttserklÀrung
ErklÀrung einer Person, dass sie die Erbschaft antretenwill
Unbedingte ErbantrittserklÀrung
Annahme der Erbschaft mit gesetzlich unbeschrĂ€nkter Haftung fĂŒr dei Nachlassschulden
Bedingte ErbantrittserklÀrung
Annahme der Erbschaft mit gesetzlich beschrÀnkter Haftung
Nicht Antritt
Verweigerung des Erbes
Gerichtsedikt
Ăffentliche Ausschreibung des Erbes
Einantwortungsurkunde
offizieller Nachweis, dass die Erbschaft auf den Erben ĂŒbergegangen ist
Heimfall
Ăbergang der Verlassenschaft auf den Staat, wenn keine Erben vorhanden sind
Aktiva
Vermögenswerte der Verlassenschaft
Passiva
Schulden und Verbindlichkeiten der Verlassenschaft
Verlassenschaftsverfahren
o  Notar = Gerichtskommissar
FĂŒhrt Verlassenschaftsverfahren
Kein Streit=AuĂerstreitverfahren
Grundbuch O.K.=Wer wird im grundbuch eingetragen?
Schutz minderjĂ€hrige: das erbe muss besonders geschĂŒtzt werden
o Wenn Erbe < 5000⏠â kein Verfahren âArmutshalber abgetan!â
o  Wenn keine Erben â âHeimfĂ€lligâ-Staat
Ablauf Verlassenschaftsverfahren
Tod â Totenschein â Sterbeurkunde
AG + PV
Notar â Todesfallaufnahme (persönliche/finanzielle VerhĂ€ltnisse)
Gerichtsedikt â unbekannte GlĂ€ubiger
Aktiva > 5000âŹ
ErbantrittserklÀrung
-Bedingte
-Nichtantritt
-Unbedingte
Einantwortungsurkunde
Sonstiges?
o  Erblasser
o  Erbfall
o  Erbanfall
o  Erbeserben à Erbe ab Unterschrift
o  Erbrecht im objektiven und subjektiven Sinn
o  Nicht vererbl. = ber. Der Person z.B.: Unterhalt
o  Kodizill
o  Legat & Legatar (=VerfĂŒgender)
o  Erbengemeinschaft
o  Erbquote
Erblasser
Person die stirbt und das Vermögen vererbt
Erbfall
Tod des Erblassers
Erbanfall
Ăbergang des Erbes auf den Erben
Erbquote
Der Anteil am Erbe
Erbeserbe
Erbe eines Erben, der Erbe muss zum tod des Erblassers noch leben und dann sterben, bevor er das erbe erhÀlt
Erbrecht im objektiven Sinn
Die Spielregeln. Die gesamten Regeln des Erbrechts.
Erbrecht im subjektiven Sinn
Konkretes Recht einer Person, eine Erbschaft zu erwerben
Kodizil
Letztwillige VerfĂŒgung, die keine Erbeinsetzung enthĂ€lt
Legat
Ăberreichung eines bestimmten Gegenstand oder Vorteil, ohne Erbe zu sein
Legatar
Person die ein VermÀchtnis erhÀlt
GĂŒltige Bedingung im Testament
Eine an ein zukĂŒnftiges Ereignis geknĂŒpfte VerfĂŒgung (z. B. âMein Sohn erhĂ€lt mein Wertpapierdepot, wenn er sein Jusstudium abschlieĂtâ).
GĂŒltige Befristung im Testament
Eine an ein bestimmtes Alter oder Datum gebundene VerfĂŒgung (z. B. âMeine Tochter erhĂ€lt mit ihrem 25. Geburtstag meinen gesamten Schmuckâ).
GĂŒltige Auflage im Testament
Eine Anordnung im Testament, die den Bedachten zu einer Pflicht veranlasst (z. B. Bestattung und Grabpflege); bei NichterfĂŒllung verliert der Bedachte die Zuwendung.
Sittenwidrige Bedingungen im Testament
UnzulĂ€ssige Vorgaben (z. B. Verbot zu heiraten oder Zwang, eine bestimmte Person zu heiraten); sie gelten als nicht beigesetzt und lassen das Testament gĂŒltig.