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Welche drei Arten gibt es eine value Proposition (Nutzenversprechen) zu formulieren?
Alle Vorteile: Was spricht für mein Produkt?
Vorteilhafte Punkte der Differenz: Wieso sollte der Kunde sich für mich entscheiden?
Resonanzfokus: Was will der Kunde vom Produkt?
Erkläre die Value Proposition basierend auf allen Vorteilen. Gehe dabei auf den Inhalt, Voraussetzungen und Risiken ein.
Was spricht für mein Produkt?
z.B. Vorteil: leicht zu konstruieren
z.B. Nachteil: Wenig Informationen zu Kundenbedürfnissen und Fähigkeiten der Wettbewerber
Inhalt: Alle Vorteile, die Kunden aus einem Marktangebot erhalten
Voraussetzung: Kenntnis des eigenen Marktangebots
Risiko: “Behauptung” des Mehrwerts (ohne Vergleich zu Alternativen)
Erkläre die Value Proposition basierend auf vorteilhaften Punkten der Differenz. Gehe dabei auf den Inhalt, Voraussetzungen und Risiken ein.
Wieso sollte der Kunde sich für mich entscheiden?
z.B. Vorteil: Vergleicht die Vorteile des Produkts des Verkäufers mit der Konkurrenz
z.B. Nachteil: Vermittelt den Zielkunden nicht immer Wert der Differenz
Inhalt: Alle Vorteile, die das Produkt im Vergleich zur nächstbesten Alternative hat
Voraussetzung: Kenntnis des eigenen Produkts und der nächstbesten Alternative
Risiko: “Vermutung” des Wertes (noch unklar für Unternehmen, welche Unterschiede aus Kundensicht am wichtigsten sind)
Erkläre die Value Proposition basierend auf Resonanzfokus. Gehe dabei auf den Inhalt, Voraussetzungen und Risiken ein.
Was will der Kunde vom Produkt?
z.B. Vorteil: Dokumentiert den Wert der Überlegenheit sowie den Nutzen
z.B. Nachteil: komplex
Inhalt: Die ein oder zwei Punkte der Differenz (und vielleicht ein Punkt der Parität), deren Verbesserung dem Kunden auf absehbarer Zeit den größten Nutzen bringen werden (d.h. nur ein zwei wichtigsten Vorteile, die Unternehmen überlegen im Vergleich zur Konkurrenz machen, nennen)
Voraussetzung: Kenntnis des Kundenmehrwerts: Wissen, wie das eigene Produkt auf dem Markt den Kunden einen höheren Wert bietet als die nächstbeste Alternative
Risiko: Klare Kommunikation an Kunden
→ Bester Ansatz für die Formulierung einer Value Proposition
Wofür wird ein Geschäftsmodell verwendet?
Geschäftsmodell erklärt und strukturiert die erwartete Wertschöpfung
Welche drei Aspekte (Kernfragen) sind nach Peter Drucker für das Design von Geschäftsmodellen relevant?
Nutzenversprechen (Value proposition)
Wertschöpfungsarchitektur (Value chain architecture)
Ertragsmodell (Revenue model)
Erkläre die Begriffe Nutzenversprechen (Value proposition), Wertschöpfungsarchitektur (Value chain architecture) und Ertragsmodell (Revenue model) im Kontext von Geschäftsmodell-Design. (Modell von Peter Drucker)
Nutzenversprechen (value proposition)
Welchen Wert bietet das Unternehmen seinen Kunden und Partnern, die an der Wertschöpfungskette beteiligt sind?
Wertschöpfungsarchitektur (value chain architecture)
Wie generiert das Unternehmen den Wert entlang der Wertschöpfungskette?
Ertragsmodell (Revenue model)
Wie generiert das Unternehmen Umsatz? Wie verdient das Unternehmen Geld?
Erkläre das Nutzenversprechen (Value Proposition) am Beispiel Zalando.
value proposition von Zalando an die Kunden:
endless choice: “If its not on Zalando, it doesn´t exist”
Tailored digital experience: “Zalando always knows what I want and what inspires me”
Seamless Convenience (Bequemlichkeit): “I Always buy fashion on Zalando - it´s so conventient, why would I look anywhere else?”
Erkläre das Nutzenversprechen (value Proposition) am Beispiel Tesla.
Tesla as a technology and design company focused on energy innovation
developing from being a (car) manufacturer into a provider of complete transport systems
Value Proposition:
transition to sustainable energy
electric cars could be better than gasoline-powered cars
instant torque, incredible power, zero emissions
charging at home (never have to visit a gas station or spent money on gasoline
Supercharger network provides convenient access to high speed charging
Beschreibe wie das Nutzenversprechen (value proposition) Ansatzpunkte für unternehmerische Innovationen sein können. Nenne ein Beispiel
Bessere oder erste Adressierung (bisher unbefriedigter) Kundenbedürfnisse
z.B. Schaffung neuer Märkte (Blue Ocean Strategie)
z.B. eBay (Nutzenversprechen: vertrauensvolle Transaktionen), Zalando, Daimler
Beschreibe wie die Wertschöpfungsarchitektur (value chain architecture) Ansatzpunkte für unternehmerische Innovationen sein können. Nenne ein Beispiel.
Veränderung der Bestandteile der Wertschöpfungskette, der internen und externen Architektur der Leistungserstellung
z.B. veränderte Produktions- oder Logistikketten
z.B. DELL (eigene PCs direkt an Kunden vertreiben und customized PC anstatt standardisierte PCs) , IKEA, airbnb
Beschreibe wie das Ertragsmodell (Revenue model) Ansatzpunkte für unternehmerische Innovationen sein können. Nenne ein Beispiel.
Auswahl/Mix der Ertragstypen bishin zum gesamten Ertragsmodell: Auswahl der Quellen zur Generation von Umsatz (Aus welchen Quellen werde die Erträge des Geschäftsmodells generiert?)
z.B. Software-as-a-Service (Saas), freemium
z.B. Netflix (Abo-Modell anstatt Bezahlen/Film), Bild.de, Spotify
Wofür wird das Business Model Canvas genutzt? (Alexander Osterwalder und Yves Pigner)
Nutzung für schrittweise Entwicklung eines innovativen Geschäftsmodells
Zähle die zentralen Bausteine, die in Business Model Canvas für ein Geschäftsmodell betrachtet werden auf.
Customer Segments
Value Proposition (muss zu jedem in 1. identifizierten Customer Segement passen)
Customer Relationships (z.B einmalig z.B. Festivals oder wiederkehrender Kontakt)
Channels (wie soll die Value Proposition zu dem Kunden gelangen?)
Key Activities (Welche Aktivitäten bringen die Value Proposition an den Kunden?)
Key Resources (Welche Ressourcen werden für die Ausführung der Key Activitities benötigt? z.B. Wissen, Material, Plattform)
Key Partners (Welche anderen Player müssen an den Geschäftsmodell für die Erfüllung der Value Proposition beteiligt werden?)
Cost Structure
Revenue Streams (alle Customer Segmente mit einbeziehen, wie sie jeweils Umsatz generieren können)
rechts: Bausteine für die Kundenbeziehungen (1-4); links: Bausteine für Unternehmen, um Zielkunden bedienen zu können (1-7); unten Kostenstruktur + Umsatz (8-9)

Womit wird im Business Model Canvas gestartet?
Mit dem Kunden

Erkläre das Business Model Canvas am Beispiel von LinkedIn
Customer Segments:
User, Recruiter/HR/Abteilungen, Advertiser
Value Proposition:
User: berufliche Präsentation und Aufbau von Netwerken
Recruiter: gezieltes Active Sourcing durch Userdaten
Advertiser: Möglichkeit des Zielgruppen-Targetings
Customer Relationships:
Netzwerkeffekte (innerhalb und zwischen den Usergruppen)
Channels:
Website, Apps
Key Activities:
Plattform weiterentwickeln
Key Resources:
Große Anzahl von Usern (Netzwerkeffekte)
Key Partners:
Infrastruktur
Cost Structure:
Webhosting, Marketing
Revenue Streams:
Premium-Mitgliedschaften, Gebühren für Recruiter, Werbung

Welche Aspekte müssen bei den Bausteinen eines Geschäftsmodells in Business Canvas berücksichtigt werden?
einzelnen Bausteine resultieren aus den vier Bereichen Kunden, Angebot, Infrastruktur und finanzielle Realisierbarkeit
Kein Geschäftsmodell ist statisch und verbleibt im Ursprungsentwurf: nach dem “proof-of-concept” ändern sich einzelne Bausteine bis hin zum kompletten Design des Geschäftsmodells
Was ist der Unterschied zwischen “Closed” Innovation und “Open” Innovation?
“Closed” Innovation:
Traditionell wird hinter verschlossener Tür geforscht, interne F&E
Idee: Schutz des eigenen Wissens, Schutz vor Wettbewerber
Problem: v.a. radikale Innovation benötigt diverses Wissen
“Open” Innovation:
Unternehmen arbeiten mit externen Experten an F&E-Projekten, Einbeziehen von Externen in den eigenen Innovationsprozess
Ziel: diverses Wissen
Erkläre das Inboud (outside-in) Open Innovation Konzept. Nenne Beispiele.
Externe Ideen, Wissen und Technologien erfassen (d.h. Aufnahme externes Wissen in den eigenen Innovationsprozess)
Ziel: Verbesserung des eigenen Innovationsprozesses
Bsp. Siemens, P&G
Erkläre das Outbound (inside-out) Open Innovation Konzept. Nenne Beispiele.
Nutzung von internen Technologien und Wissen (d.h. eigenes Wissen nach außen geben)
Ziel: Input für den Innovationsprozess anderer Unternehmen zur Verfügung stellen
Bsp. AkzoNobel
Welche drei Ebenen müssen bei einer offenen Innovationsbereitschaft betrachtet werden? Welche Herausforderungen gibt es auf den jeweiligen Ebenen?
Unternehmensebene:
Interne Organisations- und Managementpraktiken
offene Innovationskultur
Herausforderung:
Auswahl geeigneter Tools, um externen Wissen und Ideen für Innovationen zu erwerben
z.B. Lizensierung, Ideen-Wettbewerb, Crowdsourcing, Beteiligungen an Start-ups
Projektebene:
Projekt- und Gemeinschaftsmanagement
Herausforderung:
Aufbau von internen Fähigkeiten und offener Innovationsbereitschaft
Individuelle Ebene:
Fähigkeiten & Kompetenzen zur Vernetzung, Suche, Verarbeitung von externem Wissen
Herausforderung:
Grundlegend andere Herangehensweise: Open Innovation als fortlaufender Prozess
Was ist Innovation Crowdsourcing?
eine Form der Open Innovation
Gestaltung von Open Innovation zusammen mit der Crowd (tausenden Menschen außerhalb des Unternehmens)
“Not-invented-here” Syndrom (d.h. nur das eigene Wissen für den Innovationsprozess nutzen” soll durch Crowdsourcing überwunden werden)
Welche Bedenken haben Manager oft bei Innovation-Crowdsourcing?
Können Ideen, die aus Innovation Crowdsourcing entstanden sind, überhaupt als geistiges Eigentum des durchführenden Unternehmens geschützt werden?
Ist die Integration von Innovation Crowdsourcing in die bestehenden Strukturen des Unternehmens nicht ein großer administrativer Aufwand?
Befürchtung hoher Kosten
Können wir uns überhaupt sicher sein, eine adäquate Lösung für unser Problem zu erhalten?
Nenne die vier Typen von Crowdsourcing.
Wettbewerbe
Gemeinschaftliche Zusammenarbeit
Komplementär-Anbieter
Arbeitsmarkt
Welchen Zweck erfüllen die jeweiligen Typen von Crowdsourcing?
Wettbewerbe: Generierung von Lösungen für komplexe und neuartige Probleme durch Vielzahl unabhängiger Experten (z.B. Lego)
Gemeinschaftliche Zusammenarbeit: Generierung von Lösungen durch Zusammenarbeit diverser Experten an einem Thema (z.B. Innocentive)
Komplementär-Anbieter: Generierung von innovativen Lösungen zu verschiedenen Problemstellungen (z.B. AppStore)
Arbeitsmarkt: Effiziente und flexible Generierung von Arbeitsleistung externer Dienstleister (z.B. Freelancer) (z.B. Amazon)
Wann sind die jeweiligen Typen von Crowdsourcing geeignet?
Wettbewerb:
Unsicherheit, welche Fähigkeiten für die Lösung nötig sind
Gemeinschaftliche Zusammenarbeit:
Problem gut koordinierbar
Standardisierte Routinen und einzelne Module
Technologische Koordination der Crowd
Komplementär-Anbieter:
Varietät von Komplementärprodukten für Erfolg des Kernprodukts notwendig
Leichte technologische Anbindung
Arbeitsmarkt:
Sicherheit, welche Fähigkeiten für die Lösung nötig sind
Hohe Flexibilität bei Problemlösung gewünscht
Welche drei Elemente sollten beachtet werden, um Innovation Crowdsourcing erfolgreich betreiben zu können?
Vor dem Start:
Ist Innovation Crowdsourcing für das Unternehmen geeignet?
Hat das Unternehmen ein Budget für das Innovation Crowdsourcing-Projekt zur Verfügung
Eindeutige Zielsetzung:
Was genau will das Unternehmen erreichen?
Wie werden die Teilnehmer incentiviert/belohnt?
Wie wird das Unternehmen sein geistiges Eigentum schützen?
Aktive Projektunterstützung:
Sollen die Mitarbeiter des Unternehmens in das Projekt eingebunden werden?
Soll das Unternehmen Moderator oder stiller Beobachter sein?
Erkläre folgende Aussage: “Im “normalen” Innovationsprozess gelangen nur wenige Ideen auf den Markt”.
Es werden zahlreiche Ideen überprüft → 1/3 davon werden in der Geschäftsanalyse einbezogen → wenige werden entwickelt → noch weniger getestet und kommerzialisiert
=> letztendlich gibt es 1 erfolgreiches Produkt von vielen anfänglichen Ideen
Welche zwei Perspektiven/Ansätze der Steuerung des Produktentwicklungsprozesses gibt es?
Deterministische, vorausschauende Perspektive eines Stage-Gate Prozesses (ähnlich zu Wasserfallmodell)
Experimentelle und adaptive Perspektive der agilen Entwicklung
=> beide Ansätze sind etabliert
=> agile Entwicklung hat unter Unsicherheit Vorteile
Erkläre die deterministische, vorausschauende Perspektive eines Stage-Gate-Prozesses. (Vorgehensweise zur Steuerung des Produktentwicklungsprozesses)
Fokus auf Analyse und Planung (vor dem Start des Produktentwicklungsprozess)
Teams können zu jeder Zeit genau sagen, was die Aufgabe, die Dauer der Aufgaben und die konkreten Features sind
= Wasserfallmodell

Erkläre die experimentelle und adaptive Perspektive der agilen Entwicklung. (Vorgehensweise zur Steuerung des Produktentwicklungsprozesses)
Fokus auf schnelle Anpassung an veränderte Rahmenbedingungen (Anpassung während des Produktentwicklungsprozesses anstatt Befolgung vorheriger Planung)
Änderungen im Projekt werden von Beteiligten erwartet und überraschen nicht
Teams können nicht genau sagen, was in der Zukunft passiert und passen den Projektumfang entsprechend an

Erkläre den Stage-Gate Prozess zur Steuerung des Produktentwicklungsprozesses nach Robert G. Cooper.
Stage:
Strukturiert den gesamten Produktentwicklungsprozess
Jeder Stage definiert eine Reihe von funktionsübergreifenden und parallelen Aktivitäten, die vom Projektteam durchgeführt werden sollen
Jeder Stage wird von einem Gate gefolgt
Gate:
Ein “Go/Kill-Entscheidungspunkt”
Ergebnisse werden bewertet
Entscheidung wird getroffen, (mehr) zu investieren
An jedem Gate wird Entscheidung über Fortführung/Beendigung des Projektes gefällt

Welche Kritik gibt es am Stage-Gate Prozess von Robert G. Cooper?
unflexible, langsam für kleine Verbesserungen
Nicht geeignet für radikale Innovation (Was wäre ein Gate-Kriterium?)
Sequenzielles Denken, aber Innovation geschieht in Iterationen
Was geschieht vor Gate 1 (Ideenprüfung)?
Wie werden neue Ideen erstellt?
fehlender Fokus auf das “Frontend der Innovation”
=> neue Ansätze z.B. agile Entwicklung, Learn Startup, Frugal Innovation, Open Innovation, Corporate Venture Capital
Was sind die vier Hauptwerte des agilen Manifest in der Software-Entwicklung?
Individuen und Interaktionen mehr als Prozesse und Werkzeuge
Funktionierende Software mehr als umfassende Dokumentation
Zusammenarbeit mit dem Kunden mehr als Vertragsverhandlung
Reagieren auf Veränderung mehr als das Befolgen eines Plans
Erkläre die Kernprinzipien der agilen Entwicklung entlang der vier Bereichen.
Iterativ, inkrementell und evolutionär:
Entwicklung wird in kleine Schritte unterteilt, die den Aufwand für Planung und Entwurf im Vorfeld minimieren
Iterationen sind kurze Zeitrahmen (Zeitboxen) von einer bis vier Wochen
Jede Iteration umfasst ein funktionsübergreifendes Team, das in allen Bereichen arbeitet
In einem täglichen Gespräch “Daily Scrum” berichten die Teammitglieder, was sie am Vortag getan haben, was sie heute tun wolle und welche Hindernisse sie auf dem Weg zum Ziel sehen
Die Arbeitssoftware ist der primäre Maßstab für den Fortschritt
Das Team umfasst einen Kundenvertreter (Product Owner), der den Fortschritt kontinuierlich überprüft und die Anpassung an die Kundenbedürfnisse sicherstellt
In wie fern geht die agile Entwicklung über Software hinaus?
Ziel:
Flexibilität, motivierte Teams, verbesserte Kommunikation und Wissenstransfer, Engagement für gemeinsames Ziel
Arbeit in kleinen Iterationen: Testen als Kernaktivität der Entwicklung
Agile Arbeitspraktiken: kleine Teams, Selbstorganisation, neue Rollen
Nenne die Prinzipien der agilen Entwicklung.
Individuum im Mittelpunkt
Produkt im Fokus, Dokumentation eher zweitrangig
Kunden oder Benutzer integrieren und in Produkten denken
Fähigkeit, in einem unsicheren und turbulenten Umfeld reagieren zu können
==> ähnlich zum Design Thinking und Learn Startup-Ansatztes
Erkläre die agile Entwicklung anhand des Beispiels von StreetScooter.
iterativer Entwicklungsprozess: Development → Prototype → Development → Prototype → set up small series production
agile Entwicklung eines kontinuierlichen Flusses von MVPs und Prototypen

Was ist das “Learn Startup” -Ansatz von Eric Ries und wofür wird es verwendet?
beschreibt Unternehmerische Produktentwicklung und Markteinführung
Reduzierung von Waste
Methodik für Startups zur Verkürzung der Produktentwicklungszyklen durch hypothesengetriebenes Experimentieren, iterative Produktfreigaben und validiertes Lernen (Live-Testing im Markt)
Ziel: Entwicklung neuer Produkte und Risikominimierung durch Kundenfokus
Welche Schritte durchläuft der Build-Measure-Learn Loop für iteratives Vorgehen und validiertes Lernen?
Schritt 1: “The leap of faith”: Werthypothese, Wachstumshypothese (z.B. Hypothese, ob neue Funktion Wert generieren wird)
Schritt 2: “Build the MVP (Minimum Viable Product)”: Ziel: Hypothese testen; Zielgruppe: Early Adopter; Fokus: Time to market
Schritt 3: Reliable Kennzahlen (um bei Markteinführung messen zu können, ob MVP tatsächlich Wert schaffen kann")
Schritt 4: Split Tests & Kohortenanalysen
Schritt 5: “Pivot or Preserve”
→ Teil des Learn-Startup-Ansatzes

Erkläre die Schritte der Build-Measure-Learn Loop für iteratives Vorgehen und validiertes Lernen anhand der Entwicklung für ein multifunktionales Outdoor-Tool.
Schritt 1: Testen der “leap of faith”; Annahmen durch geeignete Hypothesen:
Wird irgendjemand ein Outdoor-Multi-Tool verwenden oder dafür bezahlen?
Ist ein Korkenzieher eine geschätzte Eigenschaft?
Schritt 2: “Build the MVP” (Minimum Viable Product): Wofür es dient und welche Merkmale es hat:
Zweck:
Testen der “lead of faith” Annahmen
Schnelles Lernen, nicht nur Produktdesign und Beantwortung technischer Fragen
Zielgruppe sind die frühzeitigen Anwender (“Early Adopter”)
Merkmale:
Feedback für eine Hypothese erzeugen
Minimale Build-Measure-Lern-Zykluszeit
Keine zusätzlichen Merkmale/Designs
Schritt 3: Reliable Kennzahlen: Genaue Erfolgsmessung als Grundlage für Entscheidungen:
Aufgabe des Startups:
konsequente Messung des Ist-Standes
Entwicklung eines Experiments, um zu lernen, wie die realen Zahlen näher an den idealen Geschäftsplan herangeführt werden können
Innovation Accounting: 3 Lern-Meilensteine:
Nutzung des MVP, um über den aktuellen Status zu informieren
Wachstumsmotor anpassen
Umschwenken oder beibehalten?
Prozess der Erstellung eines empirischen Beweises, dass wertschaffende Fakten für das heutige und zukünftige Geschäftsmodell des Unternehmens gefunden wurden
Warum kooperieren etablierte Unternehmen mit Startups?
übergeordnetes Ziel: Zugang zu Innovationen und zukünftiges Geschäft sichern
finanzielle Ziele: Rendite
PR-Ziele: Imagegewinn
strategische Ziele: Wachstum → Effizienzsteigerung → Förderung des Unternehmergeistes → Beobachtung von Technologien → Wachstum etc.
+ Viele etablierte Unternehmen haben Angst, Innovationen sichtbar zu machen (z.B. Juristische Ängste, Wettbewerb & Ideendiebstahl, Verlust von Marketing und Markenwert) → Erfolgreiche Startups haben keine Angst, frühzeitig mit ihrem Produkt sichtbar zu werden

Welche häufigen Kooperationsmodelle mit Startups verfolgen etablierte Unternehmen?
Corporate Venture Capital
Startup-Programm
Erkläre das Corporate Venture Capital Kooperationsmodell für etablierte Unternehmen mit Startups.
Kapitalbeteiligung des etablierten Unternehmens an Startups
Am potentiellen Erfolg externer Innovationen teilhaben und strategische Einsichten in Nicht-kernmärkte gewinnen
Motivation aus Sicht des etablierten Unternehmens:
Möglichkeit, die Beteiligung über Zeit zu erhöhen/reduzieren
Zugriff auf ein vielversprechendes Startup durch vollständige Akquisition
Entscheidungen des Startups (zu eigenen Gunsten) beeinflussen
Stärkere Absicherung gegen Wettbewerber
Finanzielles Gewinnpotenzial

Erkläre das Startup-Programm Kooperationsmodell für etablierte Unternehmen mit Startups.
Keine Kapitalbeteiligung
stattdessen Bereitstellung von Expertise, Unternehmensressourcen, Büroräume etc.
Externe Innovation fördern und Unternehmensinnovationen generieren
Befristete, häufig kohortenbasierte Programme mit Schwerpunkt auf Mentoring, Coaching und Networking (z.B. Accelerators, Incubators)
kohortenbasiert = eine Aktivität, Analyse oder ein Lernprozess basiert auf einer definierten Gruppe von Personen (einer Kohorte)
Motivation aus Sicht des etablierten Unternehmens:
Geringeres, meist zeitlich begrenztes Engagement des etablierten Unternehmens (z.B. kein Eigenkapital)
Möglichkeit, sich mit einer größeren Anzahl von Startups zu befassen
Unternehmen als Plattform, um Startups in die Plattform zu integrieren
Möglichkeit für spätere Beteiligung/Akquisition
Wissenstransfer aus dem Start-up
Lernkontrollfrage: Bei Open Innovation…
a. ….werden keine Forschungsergebnisse geteilt
b. ….wird wenig Wert auf externe Akteure gelegt
c. ….wird auch außerhalb der aktuellen Firmengrenzen innoviert
d. ….wird sich nur auf den aktuellen Markt fokussiert
e. ….muss eine innovative Organisation auch externe Ideen, Wissen etc. erfassen
c. ….wird auch außerhalb der aktuellen Firmengrenzen innoviert
e. ….muss eine innovative Organisation auch externe Ideen, Wissen etc. erfassen
Lernkontrollfrage: Wer erfand den Stage-Gate Prozess?
a. Warren Buffet
b. Robert Cooper
c. Bill Gates
d. Steve Jobs
e. Joe Geschka
b. Robert Cooper
Lernkontrollfrage: Was beschreibt der Lean Startup Ansatz?
a. Reduzierung von "Waste"
b. Hypothesengetriebenes Arbeiten in der Weiterentwicklung von Produkten
c. Unternehmerische Produktentwicklung bis hin zur Markteinführung
d. Iterative Produktentwicklung basierend auf Experimenten und "live" Testung im Markt
e. Startups richten ihre Weiterentwicklungen sehr stark auf den Nutzen für etablierte Unternehmen aus
a. Reduzierung von "Waste"
b. Hypothesengetriebenes Arbeiten in der Weiterentwicklung von Produkten
c. Unternehmerische Produktentwicklung bis hin zur Markteinführung
d. Iterative Produktentwicklung basierend auf Experimenten und "live" Testung im Markt
Lernkontrollfrage: Welche Fragen beantwortet das Ertragsmodell innerhalb eines Geschäftsmodells?
a. In welchen Ländern/Regionen wird das Produkt verkauft?
b. Welchen Wert bietet das Unternehmen seinen Kunden?
c. Wie generiert das Unternehmen Umsatz?
d. Wie verdient das Unternehmen Geld?
e. In welchen Kanälen wird das Produkt verkauft?
c. Wie generiert das Unternehmen Umsatz?
d. Wie verdient das Unternehmen Geld?