BWL Kosten- und Leistungsrechnung Flashcards

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Vokabel-Karteikarten zu den wichtigsten Verben, Fachbegriffen und Systemen der BWL Kosten- und Leistungsrechnung.

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36 Terms

1
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zurechnen vs. verrechnen

zurechnen bedeutet, Kosten direkt einem konkreten Objekt (Produkt oder Auftrag) zuzuordnen; verrechnen bezeichnet das Verteilen oder Ansetzen von Kosten in der Rechnungsstellung bzw. Kalkulation.

2
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der Betriebsabrechnungsbogen (BAB)

Ein tabellarisches Instrument der Kostenstellenrechnung, das waagerecht die Kostenstellen und senkrecht die Kostenarten darstellt und zur Verteilung der Gemeinkosten dient.

3
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die Kostenstellenrechnung

Die zweite Stufe der Kostenrechnung, die beantwortet, wo im Betrieb die Gemeinkosten angefallen sind.

4
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die Hauptkostenstelle (Endkostenstelle)

Eine Kostenstelle (z. B. Fertigung), deren Kosten direkt auf die Kostenträger (Endprodukte) verrechnet werden.

5
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die Hilfskostenstelle (Vorkostenstelle)

Eine Kostenstelle (z. B. Fuhrpark oder Energieversorgung), deren Kosten zunächst auf andere Kostenstellen umgelegt werden müssen.

6
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das Stufenleiterverfahren

Ein Verfahren der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung, bei dem jede Hilfskostenstelle schrittweise nur einmal umgelegt wird.

7
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die Herstellkosten

Kosten der Fertigung eines Erzeugnisses, die sich aus Materialeinzelkosten, Materialgemeinkosten, Fertigungseinzelkosten, Fertigungsgemeinkosten und Sondereinzelkosten der Fertigung zusammensetzen.

8
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die Selbstkosten

Die Gesamtkosten eines Produkts oder einer Dienstleistung; sie bilden die Grundlage für die Berechnung des Angebotspreises.

9
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die Kostenträgerrechnung

Die Stufe der Kostenrechnung, die ermittelt, wofür Kosten angefallen sind, und die Selbstkosten pro Einheit oder Auftrag berechnet.

10
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die Vorkalkulation

Eine Kalkulation, die vor der Auftragsannahme oder Produktion durchgeführt wird, um den Angebotspreis zu ermitteln.

11
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die Nachkalkulation

Eine nach Auftragsabschluss durchgeführte Kalkulation auf Basis der tatsächlichen Ist-Kosten zur Überprüfung der Wirtschaftlichkeit.

12
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die Zwischenkalkulation (Begleitkalkulation)

Eine Kalkulation während der Abwicklung langwieriger Aufträge, um laufende Kosten zu überprüfen und steuernd einzugreifen.

13
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die Rückkalkulation

Eine Kalkulation, die bei vorgegebenen Markt- oder Festpreisen rückwärts rechnet, um die maximal zulässigen Kosten oder die Gewinnspanne zu ermitteln.

14
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der Deckungsbeitrag

Die Differenz aus den Erlösen (Umsatz) und den variablen Kosten (Deckungsbeitrag=UmsatzvariableKostenDeckungsbeitrag = Umsatz - variable Kosten).

15
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die Gewinnschwelle (Break-Even-Point)

Der Punkt, an dem die Erlöse genau den Gesamtkosten entsprechen und der Gewinn somit Null beträgt.

16
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die Preisuntergrenze

Der Preis, der mindestens erzielt werden muss; kurzfristig deckt er gewöhnlich nur die variablen Kosten ab.

17
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kalkulatorische Kosten

Kostenarten (z. B. kalkulatorischer Unternehmerlohn, Zinsen, Miete, Abschreibung, Wagnisse), denen in der Finanzbuchführung kein oder ein anders hoher Aufwand gegenübersteht.

18
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die Ist-Kostenrechnung

Eine vergangenheitsorientierte Kostenrechnung, die auf den tatsächlich effektiv angefallenen Kosten basiert.

19
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die Normalkostenrechnung

Eine Kostenrechnung auf Basis geglätteter Durchschnittswerte vergangener Perioden, um zufällige Schwankungen auszugleichen.

20
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die Plankostenrechnung

Eine zukunftsorientierte Kostenrechnung, die mit Vorgabewerten (Plankosten) arbeitet.

21
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die Vollkostenrechnung

Ein System der Kostenrechnung, bei dem sämtliche angefallenen Kosten (fixe und variable) auf die Kostenträger verteilt werden.

22
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die Teilkostenrechnung

Ein System der Kostenrechnung, bei dem nur die variablen Kosten auf die Kostenträger verrechnet werden.

23
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die Einzelkosten

Kosten (wie Rohstoffe oder Fertigungslöhne), die einem Kostenträger direkt und verursachungsgerecht zugeordnet werden können.

24
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die Gemeinkosten

Kosten (wie Miete oder Gehälter der Verwaltung), die nicht direkt einem einzelnen Produkt zugeordnet werden können und über Schlüssel verteilt werden.

25
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die Sonderkosten der Fertigung

Einzelkosten, die speziell bei der Fertigung eines bestimmten Auftrags entstehen (z. B. Spezialwerkzeuge oder Zeichnungen).

26
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die Sonderkosten des Vertriebs

Einzelkosten, die speziell durch den Vertrieb eines bestimmten Auftrags entstehen (z. B. Spezialverpackung oder Fracht).

27
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das Verursachungsprinzip

Grundsatz, nach dem Kosten nur den Stellen oder Kostenträgern zugerechnet werden sollen, die sie tatsächlich verursacht haben.

28
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der Kalkulationszuschlag

Ein prozentualer Aufschlag, der sich auf den Einstandspreis bezieht, um den Verkaufspreis zu berechnen.

29
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die Handelsspanne

Ein prozentualer Unterschied zwischen Einstandspreis und Verkaufspreis, bezogen auf den Verkaufspreis.

30
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die Erlösrechnung

Das Gegenstück zur Kostenrechnung, das die durch den Verkauf von Gütern und Dienstleistungen erzielten Einnahmen erfasst.

31
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die Stückerfolgsrechnung

Ermittlung des Gewinns oder Verlusts pro Leistungseinheit durch Gegenüberstellung von Stückerlös und Stückkosten.

32
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die Periodenerfolgsrechnung

Ermittlung des Gesamterfolgs einer Unternehmung für einen bestimmten Zeitabschnitt (z. B. Monat oder Quartal).

33
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die Äquivalenzziffernrechnung

Ein Verfahren der Kalkulation, das bei der Fertigung von gleichartigen, aber im Ressourcenverbrauch abweichenden Sorten angewendet wird.

34
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die Kuppelprodukte

Erzeugnisse, die im Fertigungsprozess aus technischen Gründen zwangsläufig gleichzeitig entstehen (z. B. Bretter und Sägemehl).

35
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sachliche Abgrenzung

Verfahren zur Bereinigung der Aufwendungen der Buchhaltung um betriebsfremde, außerordentliche und periodenfremde Bestandteile für die Kostenrechnung.

36
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zeitliche Abgrenzung

Korrektur von Aufwendungen und Erträgen im Jahresabschluss zur periodengerechten Erfassung von Kosten und Leistungen.