GGP-w - Testfragen 4. Test

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Danke an Valentin und Victor fĂŒr die Hilfe bei der Erarbeitung der Fragen!

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35 Terms

1
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Was sind die NUTS Regionen?

  • standardisiertes System der EU zur geografischen Unterteilung ihrer Mitgliedsstaaten

  • Diese Gliederung bildet Grundlage, um:

    • regionale Wirtschaftsentwicklung statistisch zu erfassen

    • EU-Regionalpolitik einheitlich und gezielt steuern zu können.

2
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Welche NUTS-Ebenen gibt es?

  • NUTS 0: Der jeweilige Nationalstaat (z. B. Österreich).

  • NUTS 1: GrĂ¶ĂŸere Regionen oder Landesteile (z. B. Ost-, SĂŒd- und Westösterreich).

  • NUTS 2: Mittlere Regionen (in Österreich entspricht dies den neun BundeslĂ€ndern).

  • NUTS 3: Kleinere Regionen (in Österreich werden diese aus 35 Gruppen von Bezirken gebildet).

3
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Was ist das LEADER-Programm?

  • Ziel: Entwicklung und Förderung des lĂ€ndlichen Raums in Europa (macht ĂŒber 90 % der FlĂ€che aus)

  • Problem: LĂ€ndliche Regionen leiden durch Strukturwandel und Privatisierung unter Abwanderung, Überalterung und schlechter Infrastruktur.

  • Lösung: EU fördert „innovative Ideen“, um:

    • WettbewerbsfĂ€higkeit zu steigern

    • Umwelt zu schĂŒtzen

    • die LebensqualitĂ€t zu verbessern

    • Diversifizierung der Wirtschaft zu erreichen.

4
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Nenne ein Beispiel fĂŒr LEADER!

  • Beispiel: Das „Steirische Vulkanland“ in Österreich (Zusammenschluss von 33 Gemeinden).

  • Umsetzung: Region wurde durch Fokus auf regionale Kulinarik, Handwerk und Landschaft (Geotourismus) erfolgreich aufgewertet.

5
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Wann trat Österreich der EU bei und wie wird dieser Schritt wirtschaftlich bewertet?

  • Beitrittsjahr: 1995.

  • Wird im Nachhinein als Erfolg gewertet, brachte der Wirtschaft wichtige Impulse

  • Vier Grundfreiheiten der EU vereinfachten Handelsbeziehungen stark

6
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Wie entwickelte sich der Außenhandel (Import/Export) seit dem Beitritt?

  • Österreichs Ein- und Ausfuhrquoten sind enorm gestiegen.

  • Die Handelsbilanz war im Großteil des Zeitraums negativ (es wurde mehr importiert als exportiert).

  • Die Importkosten (v. a. Energie) stiegen durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine drastisch.

7
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Was sind die wichtigsten ExportgĂŒter Österreichs?

  • Maschinen, Fahrzeuge, Chemieerzeugnisse, Eisen, Stahl und Metallwaren.

  • Auch Tourismus durch auslĂ€ndische GĂ€ste wird zum Export gezĂ€hlt und trĂ€gt maßgeblich zur positiven Handelsbilanz bei.

8
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Mit welchen LĂ€ndern wickelt Österreich den Großteil seines Außenhandels ab?

  • Etwas weniger als 70 % der Ein- und Ausfuhren werden mit dem EU-Ausland abgewickelt.

  • Der wichtigste Handelspartner (sowohl beim Import als auch beim Export) ist Deutschland (29,1 % der Exporte, 31,9 % der Importe).

  • Weitere wichtige Partner sind USA, Italien, die Schweiz und China.

9
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Was versteht man unter „Hidden Champions“?

  • Das sind Unternehmen, die folgende Kriterien erfĂŒllen:

    • Oftmals mittelstĂ€ndische Unternehmen.

    • Bewegen sich in ihrer Branche an den ersten drei PlĂ€tzen der Weltmarktspitze.

    • Erzielen sehr hohe UmsĂ€tze.

    • Exportieren mehr als 80 % ihrer Erzeugnisse in die ganze Welt.

    • Werden in der breiten Öffentlichkeit kaum als „Champions“ wahrgenommen.

10
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In welchen Branchen sind Österreichs Hidden Champions besonders stark vertreten und welche Beispiele gibt es?

  • Branchen: Ein Großteil wirtschaftet in den Bereichen Maschinenbau, Metallverarbeitung und Elektroindustrie.

  • Beispiele: Swarovski Optik, Engel, Doppelmayr, Anton Paar, Firma Rauch FruchtsĂ€fte

11
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Was sind ESZB und EZB und was ist ihr Ziel?

  • ESZB (EuropĂ€isches System der Zentralbanken): ZustĂ€ndig fĂŒr Geldpolitik. Hauptziel: PreisstabilitĂ€t.

  • EZB: Sitz in Frankfurt. Steuert Inflation (Zielwert: 2 %) ĂŒber den Leitzins. Hat alleiniges Recht zur Banknotenausgabe.

12
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Was ist die „gefĂŒhlte Inflation“?

  • Subjektive Wahrnehmung von PreisĂ€nderungen.

  • Wirkt viel stĂ€rker als die tatsĂ€chliche Preissteigerung.

13
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Warum ist Wettbewerb wichtig und wovon wird er beeinflusst?

  • Gilt als „Lebenselixier der Marktwirtschaft“.

  • Wird vom Leitzins beeinflusst („billiges“ Geld fördert Investitionen der Unternehmen).

14
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Was ist ein USP (Alleinstellungsmerkmal) und welche Gefahr birgt es?

  • USP (Unique Selling Proposition): Einzigartige Besonderheit eines Produkts/Unternehmens.

  • Gefahr: Zu starkes Abheben kann zu einer Monopolstellung fĂŒhren. Dies hebt das Funktionieren der Marktwirtschaft auf.

15
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Was sind Kartelle und sind diese erlaubt?

  • Kartelle dienen der Verschaffung von Wettbewerbsvorteilen.

  • Sie sind grundsĂ€tzlich verboten.

16
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Welche Ausnahmen der Kartellbildung sind erlaubt?

  • Krisenkartelle: Zeitlich begrenzt, um Krisen abzuwenden.

  • Mittelstandskartelle: Um die KonkurrenzfĂ€higkeit von Klein- und Mittelbetrieben gegenĂŒber Großen zu sichern.

  • Normenkartelle: Festlegung einheitlicher Standards (z. B. USB-C).

17
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Was ist das magische Vieleck (warum "magisch"?)

  • Veranschaulicht Ziele der Wirtschaftspolitik

  • "magisch“, weil nicht alle Ziele gleichzeitig umsetzbar sind

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Was ist Zielharmonie? (Vieleck)?

  • Wenn ein Wirtschaftsziel ein anderes positiv beeinflusst

  • Bsp: Hohes Wirtschaftswachstum -> fördert VollbeschĂ€ftigung

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Was ist ein Zielkonflikt (Vieleck)?

  • Wenn ein Wirtschaftsziel ein anderes negativ beeinflusst

  • Bsp: Steigende Nachfrage durch VollbeschĂ€ftigung -> verstĂ€rkte Inflation

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Was besagt Smiths Prinzip der "unsichtbaren Hand"?

  • Mensch wird von Eigennutz getrieben und versucht seine VerhĂ€ltnisse zu bessern -> fördert unbewusst wohl der Gesellschaft (z.B bessere Marktversorgung)

  • "wie von unsichtbarer Hand gesteuert"

21
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Welche Rolle spielt der Eigennutz des Menschen in Smiths Theorie?

StÀrkt Motivation der Menschen und treibt die Wirtschaft voran.

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Wie funktioniert die Selbstregulierung auf dem Markt?

  • Über Angebot und Nachfrage: Ist Nachfrage hoch, steigen die Preise.

  • Dies lockt wegen höherer Gewinne neue Produzenten an wodurch das Angebot wĂ€chst, der Wettbewerb hĂ€rter wird und die Preise in der Folge wieder sinken.

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Was beschreibt das “Laissez-Faire-Prinzip”?

  • beschreibt die sich selbst ĂŒberlassene Wirtschaft (ohne staatliche Eingriffe)

  • bringt nach Smiths Ansicht allen Menschen Vorteile

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Aufgaben des Staates laut "Laissez-faire"-Prinzip von Smith?

  • Staat darf auf keinen Fall ins Selbstregulierungsprinzip eingreifen

  • soll nur fĂŒr Rechtspflege, Landesverteidigung und fĂŒr Bereiche, die fĂŒr private Unternehmer uninteressant/ungeeignet sind, sorgen

25
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Warum fĂŒhrt Wettbewerb laut Smith zu einer besseren Versorgung der Gesellschaft?

  • Weil Unternehmer aus Eigennutz MarktlĂŒcken suchen und fĂŒllen

  • Konsumenten profitieren dadurch von einer besseren Marktversorgung

  • Zudem fungiert der Wettbewerb als Regulativ → verhindert ĂŒberzogene Preise

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Was ist mit dem “natĂŒrlichen Preis” gemeint?

  • Der Preis, der sich auf lĂ€ngere Zeit fĂŒr ein Gut einpendelt

  • Setzt sich aus eigentlichen Herstellungs/Arbeitskosten zusammen

27
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Was bedeutet Globalisierung im Zusammenhang mit Smiths Ideen?

Smiths historische Forderungen nach Freihandel und internationaler Arbeitsteilung haben dazu gefĂŒhrt, dass sich die MarktkrĂ€fte heutzutage ĂŒber die ganze Welt verteilt haben.

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Was versteht man unter wirtschaftspolitischem Liberalismus?

Das völlige Fehlen jeglicher staatlichen Eingriffe in den Marktprozess.

29
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Welche Auswirkungen hat der Arbeitsmarkt laut neoliberaler Theorie?

  • Arbeitsmarkt funktioniert wie ein normaler Markt: Angebot und Nachfrage bestimmen Lohnhöhe und Zahl der BeschĂ€ftigten.

  • Werden Löhne (z. B. durch Gewerkschaften oder Mindestlöhne) kĂŒnstlich zu hoch gehalten, verursacht dies Arbeitslosigkeit, da Unternehmen weniger Leute einstellen können

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Was ist Humankapital und welche Rolle spielt es?

Humankapital stellt auf dem Arbeitsmarkt genau das dar, was ein Arbeiter an Wissen, Können und Zeit mit auf den Job bringt

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Ursache der Arbeitslosigkeit laut Neoliberalismus?

  • Zu hohe Löhne (wenn Firmen mit zu hohen Mindestlöhnen nur wenige Arbeiter einstellen können)

  • Hohe Steuern

  • hohe ArbeitslosenunterstĂŒtzung

  • Lösung: Senkung der Flexibilisierung der Löhne nach unten und Verminderung von Lohnnebenkosten

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Unterschied Angebot- & Nachfragenorientierter Wirtschaftspolitik? Was ist Mixed Policy?

  • Angebot: Unternehmen sollen Steuersenkung bekommen, um mehr herzustellen -> Mehr gewinn

  • Nachfrage: Konsumenten sollen mehr Kaufkraft erhalten (z.B durch Sozialleistungen) um Nachfrage hochzutreiben

  • Mixed Policy: In der Praxis werden meist beide AnsĂ€tze kombiniert

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Grundidee Neoliberalismus in Bezug auf Staat und Markt?

  • Markt als Institution dem Staat ĂŒberlegen

  • Staat soll zurĂŒckbleiben und nur selektiv eingreifen

  • Staat muss Wettbewerb schĂŒtzen (no Monopol) und Marktversagen wie Umweltverschmutzung vermeiden

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Folgen neoliberaler Arbeitsmarktpolitik unter PrÀsident Bush?

  • "Working poor": Viele Jobs mit niederigen Löhnen und geringer Sicherheit entstanden -> großes Wirtschaftswachstum und BeschĂ€ftigung, aber Menschen waren trotz mehrerer Jobs arm

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Wie kann die "unsichtbare Hand" zu negativen Folgen fĂŒhren?

  • Wenn ein Unternehmen Maximalprofit priorisiert und dadurch Kosten fĂŒr Gesellschaft ignoriert

  • z.B. Umweltverschmutzung, wo Staat laut Neoliberalismus eingreifen muss, um Chancengleichheit zu sichern