1/20
Vokabel-Flashcards basierend auf Vorlesungsnotizen zu Martin Luthers Rechtfertigungslehre, den Grundlagen des Buddhismus und verschiedenen anthropologischen Schöpfungsansichten.
Name | Mastery | Learn | Test | Matching | Spaced | Call with Kai | Chat |
|---|
No analytics yet
Send a link to your students to track their progress
sola fide
Allein durch Glaube; die Rechtfertigung erfolgt nicht durch gute Taten, Ablasszahlungen oder moralische Leistungen.
sola gratia
Allein durch Gnade; das Heil ist ein göttliches Geschenk, das durch den Glauben angenommen wird.
peccator simul iustus
Ein theologischer Begriff von Luther, der besagt, dass der Mensch gleichzeitig Sünder und gerecht ist.
Siddhartha Gautama
Der Gründer des Buddhismus (Buddha), der als Königssohn zwischen 450−370v.Chr. lebte.
Tanha
Das Verlangen oder Begehren, welches die Ursache des Leidens (Dukkha) darstellt.
Kama-tanha
Das Begehren nach sinnlichen Freuden.
Bhava-tanha
Das Verlangen nach Existenz und Werden.
Vibhava-tanha
Das Verlangen nach Nicht-Existenz und Selbstvernichtung.
Dukkha
Das zentrale Konzept des Leidens als intrinsischer Bestandteil der menschlichen Existenz.
Dukkha-dukkha
Das körperliche und seelische Leiden.
Viparinama-dukkha
Leiden durch Veränderung, Vergänglichkeit und Enttäuschung, wenn etwas endet.
Sankhara-dukkha
Grundlegende Unzufriedenheit und das Gefühl der Unruhe oder Angst vor Veränderung und Verlust.
Lobha, Dosa und Moha
Die drei Ursachen des Leidens im Buddhismus: Gier, Hass und Unwissenheit.
Mara
Der Dämon, der das Rad des Lebens hält.
Jüngerer Schöpfungsbericht
Bericht, in dem Tiere vor dem Menschen durch Gottes Wort erschaffen werden und die Weltordnung im Mittelpunkt steht.
Älterer Schöpfungsbericht
Bericht, in dem der Mensch im Mittelpunkt steht, aus Erde geformt wird und Tiere nach dem Menschen für diesen erschaffen werden.
radah
Ein Begriff für Herrschen, der das Herrschen ohne oder gegen den Willen beschreibt.
kabasch
Ein Begriff, der Gewalt gegenüber Menschen bezeichnet.
maschal
Eine Form der Herrschaft ohne Gewalt, bei der die Ordnung im Vordergrund steht.
Gottesebenbildlichkeit
Der Mensch als gelebte Veranschaulichung von Gottes Wesen, geprägt durch Liebe, Nächstenliebe und Geistbegabung.
Erich Fromm (Existenzangst)
Die Erkenntnis der eigenen Sterblichkeit, Einsamkeit und Abgesondertheit als Quelle der Angst.