VL Alkene und Alkine & E-Reaktionen

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1
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Beta Eliminierung (Nebenreaktion, Ergebnisse, gehört wozu?, Formeln)

  • Wichtigste Nebenreaktion der nukleophilen Substitution von Halogenalkanen

  • Eliminierung führt zur Ausbildung der Doppelbindung → Alken

  • Alkene und Alkine zählen zu ungesättigten Kohlenwasserstoffen (C-Atome binden nicht maximale Anzahl von Wasserstoffatomen)

  • Alkane (CnH2n+2) -2H -> Alkene (CnH2n) -2H -> Alkine (CnH2n-2)


<ul><li><p>Wichtigste Nebenreaktion der nukleophilen Substitution von Halogenalkanen</p></li><li><p>Eliminierung führt zur Ausbildung der Doppelbindung → Alken</p></li><li><p>Alkene und Alkine zählen zu ungesättigten Kohlenwasserstoffen (C-Atome binden nicht maximale Anzahl von Wasserstoffatomen)</p></li><li><p>Alkane (CnH2n+2) -2H -&gt; Alkene (CnH2n) -2H -&gt; Alkine (CnH2n-2)</p></li></ul><p></p>
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E/Z - wodurch, E, Z, +Stabilität, Priorität, Alkine, Umwandlung

  • Durch C-C Doppelbindung keine freie Drehung -> unterschiedliche räumliche Anordnungen möglich

  • Z (zusammen) -> die jeweils höher priorisierten Gruppen liegen auf derselben Seite der Doppelbindung → kommen sich näher → sterische Hinderung → weniger stabil

  • E (entgegen) -> die höher priorisierten Gruppen liegen auf gegenüberliegenden Seiten → liegen entfernter → nicht sterisch gehindert → stabiler

  • Priorität bestimmt nach CIP (höhere OZ -> höhere Priorität)

  • Nicht bei Alkinen da Dreifachbindung linear -> alle Substituenten auf einer Linie

  • Um Z zu E umzuwandeln müsste Doppelbindung rotieren (schwer durch pi-Bindung) -> viel Energie benötigt (270 kj/mol) -> wandeln sich bei Raumtemperatur nicht spontan ineinander um (Z-Isomere sind metastabil) -> können nur durch hohe Temperaturen (400-500°C) oder photochemische Isomerisierung umgewandelt werden


<ul><li><p>Durch C-C Doppelbindung keine freie Drehung -&gt; unterschiedliche räumliche Anordnungen möglich</p></li><li><p>Z (zusammen) -&gt; die jeweils höher priorisierten Gruppen liegen auf derselben Seite der Doppelbindung → kommen sich näher → sterische Hinderung → weniger stabil</p></li><li><p>E (entgegen) -&gt; die höher priorisierten Gruppen liegen auf gegenüberliegenden Seiten → liegen entfernter → nicht sterisch gehindert → stabiler</p></li><li><p>Priorität bestimmt nach CIP (höhere OZ -&gt; höhere Priorität)</p></li><li><p>Nicht bei Alkinen da Dreifachbindung linear -&gt; alle Substituenten auf einer Linie</p></li><li><p>Um Z zu E umzuwandeln müsste Doppelbindung rotieren (schwer durch pi-Bindung) -&gt; viel Energie benötigt (270 kj/mol) -&gt; wandeln sich bei Raumtemperatur nicht spontan ineinander um (Z-Isomere sind metastabil) -&gt; können nur durch hohe Temperaturen (400-500°C) oder photochemische Isomerisierung umgewandelt werden</p></li></ul><p></p>
3
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Alkene - (Gruppe, alter Name, Formel, Bindung-Eigenschaften, Stabilität, Aggregatzustand, Eigenschaften, Sauerstoff)

  • Ungesättigte Kohlenwasserstoffe

  • Früher Olefine

  • CnH2n

  • Sehr elektronenreiche Teilchen, relativ schwache pi-Bindung wird leicht durch Elektrophile angegriffen

  • Konfigurationsstabil

  • C2-4 Gase, C5-15 Flüssigkeiten, <C15 Feststoff

  • Unpolare (hydrophobe oder lipophile) Verbindungen nicht mischbar mit Wasser

  • Bilden mit Sauerstoff hochexplosives Gemisch


4
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Synthese Alkene/Alkine - Eliminierung (Ergebnis, Vorgehen, warum beta, Verbindung zu SN, Voraussetzungen, wie entstehen Alkine,


  • Halogenalkane -> Alkene

  • Abgangsgruppe wird protoniert und entfernt -> Mehrfachbindung entsteht

  • Abgangsgruppe mit Proton am benachbarten beta-Kohlenstoff nötig

  • Nukleophil ist fast immer auch eine Base -> Nukleophile Substitution (Abgangsgruppe ersetzt) und Eliminierung (Base entfernt Proton) konkurrieren

  • Starke Basen, hohe Temperaturen und sterisch gehinderte Substrate -> Eliminierung bevorzugt

  • Für Dreifachbindung (Alkine) muss zweimal HX abgespalten werden

  • Beta-Eliminierung: das H Atom (Proton) stammt relativ zur Abgangsgruppe in Position 1 aus Position 2


<p></p><ul><li><p>Halogenalkane -&gt; Alkene</p></li><li><p>Abgangsgruppe wird protoniert und entfernt -&gt; Mehrfachbindung entsteht</p></li><li><p><span style="color: rgb(249, 15, 15);">Abgangsgruppe mit Proton am benachbarten beta-Kohlenstoff nötig</span></p></li><li><p>Nukleophil ist fast immer auch eine Base -&gt; Nukleophile Substitution (Abgangsgruppe ersetzt) und Eliminierung (Base entfernt Proton) konkurrieren</p></li><li><p>Starke Basen, hohe Temperaturen und sterisch gehinderte Substrate -&gt; Eliminierung bevorzugt</p></li><li><p>Für Dreifachbindung (Alkine) muss zweimal HX abgespalten werden</p></li><li><p>Beta-Eliminierung: das H Atom (Proton) stammt relativ zur Abgangsgruppe in Position 1 aus Position 2</p></li></ul><p></p>
5
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E1 (Geschwindigkeit, Ablauf, räumliche Info → Stabilität, Produktarten)

  • Nur Substrat bestimmt Reaktionsgeschwindigkeit

  • Räumliche Information geht verloren da kein Zusammenhang zwischen den beiden Schritten -> Gemische von E und Z entstehen -> stabileres überwiegt (meist E)

  • Höher substituiertes Produkt (Saytzew-Produkt) entsteht eher als Hofmann-Produkt

  • Reaktion kann auch im Neutralen oder bei schwacher Säurekatalyse stattfinden

Ablauf - zwei Schritte

  • Abgangsgruppe geht ab

  • Nimmt Bindung (Elektronenpaar mit)

  • Elektronenmangel entsteht -> Carbeniumion

  • Base (Nucleophil) nimmt Proton auf

  • Klappt rein -> Doppelbindung


<ul><li><p>Nur Substrat bestimmt Reaktionsgeschwindigkeit</p></li><li><p>Räumliche Information geht verloren da kein Zusammenhang zwischen den beiden Schritten -&gt; Gemische von E und Z entstehen -&gt; stabileres überwiegt (meist E)</p></li><li><p><span style="color: rgb(252, 252, 252);">Höher substituiertes Produkt</span><span style="color: rgb(246, 7, 7);"> </span>(Saytzew-Produkt) entsteht eher als Hofmann-Produkt</p></li><li><p>Reaktion kann auch im Neutralen oder bei schwacher Säurekatalyse stattfinden</p></li></ul><p>Ablauf - zwei Schritte </p><ul><li><p>Abgangsgruppe geht ab</p></li><li><p>Nimmt Bindung (Elektronenpaar mit)</p></li><li><p>Elektronenmangel entsteht -&gt; Carbeniumion</p></li><li><p>Base (Nucleophil) nimmt Proton auf</p></li><li><p>Klappt rein -&gt; Doppelbindung</p></li></ul><p></p>
6
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E2 (Geschwindigkeit, Ablauf, Zwischenschritte, stereoinfo)

  • Beide Reaktionspartner am geschwindigkeitsbestimmenden Schritt beteiligt

  • Nur ein Übergangszustand, keine Zwischenstufe

  • Auch 1,2-anti-Eliminierung (trans-Eliminierung) genannt -> bezeichnet NICHT Konfiguration des Produkts

  • Abgangsgruppe und H was deprotoniert wird müssen anti-periplanar zueinander sein (180°) -> Stereochemie des Edukts spiegelt sich in Stereochemie des Produkts wieder (stereospezifisch)


Ablauf - nur ein Schritt

  • Base greift beta H an -> C-H Bindung bricht

  • Doppelbindung entsteht

  • Abgangsgruppe raus


<ul><li><p>Beide Reaktionspartner am geschwindigkeitsbestimmenden Schritt beteiligt</p></li><li><p>Nur ein Übergangszustand, keine Zwischenstufe</p></li><li><p>Auch 1,2-anti-Eliminierung (trans-Eliminierung) genannt -&gt; bezeichnet NICHT Konfiguration des Produkts</p></li><li><p>Abgangsgruppe und H was deprotoniert wird müssen anti-periplanar zueinander sein (180°) -&gt; Stereochemie des Edukts spiegelt sich in Stereochemie des Produkts wieder (stereospezifisch)</p></li></ul><p></p><p>Ablauf - nur ein Schritt</p><ul><li><p>Base greift beta H an -&gt; C-H Bindung bricht</p></li><li><p>Doppelbindung entsteht</p></li><li><p>Abgangsgruppe raus</p></li></ul><p></p>
7
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Konkurrenzreaktionen abschätzen (Basizität, Substitution, sterischer Anspruch, E1/2)

  • Je stärker die Basizität eines Nucleophils, umso eher Eliminierung

  • Je höher das C-Atom substituiert ist, das die Abgangsgruppe trägt, umso eher Eliminierung

  • Je größer und sterisch anspruchsvoller ein basisches Nucleophil ist, desto eher Eliminierung

  • In Gegenwart von starken Basen -> E2

  • In Anwesenheit von starken Basen oder guten Nucleophilen -> E1


<ul><li><p><span>Je stärker die Basizität eines Nucleophils, umso eher Eliminierung</span></p></li><li><p><span>Je höher das C-Atom substituiert ist, das die Abgangsgruppe trägt, umso eher Eliminierung</span></p></li><li><p><span>Je größer und sterisch anspruchsvoller ein basisches Nucleophil ist, desto eher Eliminierung</span></p></li><li><p><span>In Gegenwart von starken Basen -&gt; E2</span></p></li><li><p><span>In Anwesenheit von starken Basen oder guten Nucleophilen -&gt; E1</span></p></li></ul><p></p>
8
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Regioselektivität - Eliminierung (wodurch können mehrere Alkene gebildet werden, Hauptprodukt, Ausnahme)

welches Alken entsteht

  • Mehrere beta-H die entfernt werden können -> mehrere mögliche Alkene die gebildet werden können

  • Bei E1 Eliminierung ist das höher substituierte Alken, das Saytzev Produkt, das Hauptprodukt

  • Bei Verwendung sterisch sehr anspruchsvoller Basen kann der Angriff an der höher substituierten Position soweit sterisch gehindert sein, dass das thermodynamisch weniger stabile Hofmann Produkt zum Hauptprodukt wird


9
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Stereoselektivität - Eliminierung (welches stabiler, E1, E2)

welche räumliche Form des Alkens entsteht

  • E vor Z da stabiler

  • E2 -> anti-periplanare Anordnung wichtig (H und Abgangsgruppe müssen gegenüberliegen)

  • E1 -> oft Gemisch aus E und Z wegen Zwischenprodukt -> meist überwiegt E da stabiler


10
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Additionsreaktion (Zusammenhang E, Ablauf, warum, Partner)

Gegenreaktion zur Eliminierung

  • Pi-Bindung der C-C-Doppelbindung aufgebrochen und durch 2 neure Sigma-Bindungen ersetzt

  • Passiert weil Pi-Bindung deutlich schwächer ist als Sigma-Bindung -> Energiegewinn

  • Alkene/Alkine (Nucleophil) reagieren mit Elektrophil


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Katalytische Hydrierung (Edukt → Produkt, was, warum, wie)

  • Alkene -> Alkane

  • Wasserstoff reagiert kaum mit Alkenen da hohe Aktivierungsenergie

  • Katalysator nötig (Edelmetalle: Pd, Pt, auch aktivierende Metalle: fein verteiltes Ni)

  • Reaktionsbeschleunigung durch Absenkung der Aktivierungsbarriere

  • Katalysator wirkt nicht thermodynamisch sondern kinetisch und wird in Reaktionen nicht verbraucht (Regeneration)


<ul><li><p><span>Alkene -&gt; Alkane</span></p></li><li><p><span>Wasserstoff reagiert kaum mit Alkenen da hohe Aktivierungsenergie</span></p></li><li><p><span>Katalysator nötig (Edelmetalle: Pd, Pt, auch aktivierende Metalle: fein verteiltes Ni)</span></p></li><li><p><span>Reaktionsbeschleunigung durch Absenkung der Aktivierungsbarriere</span></p></li><li><p><span>Katalysator wirkt nicht thermodynamisch sondern kinetisch und wird in Reaktionen nicht verbraucht (Regeneration)</span></p></li></ul><p></p>
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Elektrophile Addition - Halogenwasserstoffsäuren (Reaktionspartner, Ablauf, Markovnikoff Regel, 2. Schritt, Endprodukt)

  • Iodwasserstoff HI, Bromwasserstoffsäure HBr, Salzsäure HCL

  • Elektrophiler Angriff eines Protons an Doppelbindung des Alkens -> Carbeniumion entsteht (tertiäres ist am stabilsten -> Markovnikoff-Regel)

  • Halogenid greift Carbeniumion nucleophil an -> zweite Sigma-Bindung entsteht -> Halogenalkan


<ul><li><p><span>Iodwasserstoff HI, Bromwasserstoffsäure HBr, Salzsäure HCL</span></p></li><li><p><span>Elektrophiler Angriff eines Protons an Doppelbindung des Alkens -&gt; Carbeniumion entsteht (tertiäres ist am stabilsten -&gt; Markovnikoff-Regel)</span></p></li><li><p><span>Halogenid greift Carbeniumion nucleophil an -&gt; zweite Sigma-Bindung entsteht -&gt; Halogenalkan</span></p></li></ul><p></p>
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Elektrophile Addition - Hydratisierung (Problem, Lösung, Ablauf, Endprodukt)

  • Addition von Wasser an C-C Doppelbindung läuft nicht spontan da Alkene nicht mit Wasser mischbar und Wasser ist kein Elektrophil sondern Nucleophil

  • Findet Säure-katalysiert statt -> analog zur Addition von Halogenwasserstoffsäuren (Protonierung der Doppelbindung, Carbeniumion, Angriff Wasser, Deprotonierung)

  • Cis-Addition

  • Alkohole entstehen


<ul><li><p>Addition von Wasser an C-C Doppelbindung läuft nicht spontan da Alkene nicht mit Wasser mischbar und Wasser ist kein Elektrophil sondern Nucleophil</p></li><li><p>Findet Säure-katalysiert statt -&gt; analog zur Addition von Halogenwasserstoffsäuren (Protonierung der Doppelbindung, Carbeniumion, Angriff Wasser, Deprotonierung)</p></li><li><p>Cis-Addition</p></li><li><p>Alkohole entstehen</p></li></ul><p></p>
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Elektrophile Addition - Halogenierung (Reaktionspartner,

  • Passiert mit Cl2 und Br2 aber nt mit F2 (zur reaktiv) oder I2 (zu unreaktiv) -> Dihalogenalkane

  • Trans-Addition

  • 1.Halogen greift senkrecht zur pi-Bindung des Alkens an

  • 2.Halogen-Halogen Bindung wird polarisiert (Vorkomplexierung in pi-Komplex)

  • 3.Bruch der Halogen-Halogen Bindung -> cyclisches 3-Ring Halogeniumion gebildet

  • 4.verbleibendes Halogenid macht Rückseitenangriff auf ein C-Atom des Halogeniumions in Sn2-artiger Reaktion -> trans-Additionsprodukt gebildet

  • Ergebnis: 1,2-Dihalogenalkan


<ul><li><p>Passiert mit Cl2 und Br2 aber nt mit F2 (zur reaktiv) oder I2 (zu unreaktiv) -&gt; Dihalogenalkane</p></li><li><p>Trans-Addition</p></li><li><p>1.Halogen greift senkrecht zur pi-Bindung des Alkens an</p></li><li><p>2.Halogen-Halogen Bindung wird polarisiert (Vorkomplexierung in pi-Komplex)</p></li><li><p>3.Bruch der Halogen-Halogen Bindung -&gt; cyclisches 3-Ring Halogeniumion gebildet</p></li><li><p>4.verbleibendes Halogenid macht Rückseitenangriff auf ein C-Atom des Halogeniumions in Sn2-artiger Reaktion -&gt; trans-Additionsprodukt gebildet</p></li><li><p>Ergebnis: 1,2-Dihalogenalkan</p></li></ul><p></p>
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Elektrophile Addition - Epoxidierung

  • Epoxide sind dreigliedrige Sauerstoffringe

  • Entstehen durch Chlor- und Bromhydrine -> basenkatalysierte intramolekulare Sn2 Reaktion unter Substitution des Halogens  -> Ring schließt sich

  • Alternative: direkte Oxidation der Alkene mit Persäuren


<ul><li><p><span>Epoxide sind dreigliedrige Sauerstoffringe</span></p></li><li><p><span>Entstehen durch Chlor- und Bromhydrine -&gt; basenkatalysierte intramolekulare Sn2 Reaktion unter Substitution des Halogens&nbsp; -&gt; Ring schließt sich</span></p></li><li><p><span>Alternative: direkte Oxidation der Alkene mit Persäuren</span></p></li></ul><p></p>
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Stereoselektive Synthese von Diolen

  • Diole haben zwei Hydroxygruppen, wenn diese an benachbarten Kohlenstoffen sitzen -> 1,2-Diol

  • Cis-1,2-Diol -> syn-Addition ODER Trans-1,2-Diol -> anti-Addition

  • 1.Aus Alken wird Epoxid gebildet durch Reagenz mCPBA

  • 2.Epoxid wird hydrolysiert (Ringöffnung durch Sn2-artigen Rückseitenangriff)