VL Alkene und Alkine & E-Reaktionen

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Beta Eliminierung

  • Wichtigste Nebenreaktion der nukleophilen Substitution von Halogenalkanen

  • Eliminierung führt zur Ausbildung der Doppelbindung

  • Reaktionsprodukten von HX Eliminierungen sind Alkene (Verbindungen mit CC Doppelbindungen)

  • Alkene und Alkine zählen zu ungesättigten Kohlenwasserstoffen (C-Atome binden nicht maximale Anzahl von Wasserstoffatomen)

  • Alkane (CnH2n+2) -2H -> Alkene (CnH2n) -2H -> Alkine (CnH2n-2)

<ul><li><p><span>Wichtigste Nebenreaktion der nukleophilen Substitution von Halogenalkanen</span></p></li><li><p><span>Eliminierung führt zur Ausbildung der Doppelbindung</span></p></li><li><p><span>Reaktionsprodukten von HX Eliminierungen sind Alkene (Verbindungen mit CC Doppelbindungen)</span></p></li><li><p><span>Alkene und Alkine zählen zu ungesättigten Kohlenwasserstoffen (C-Atome binden nicht maximale Anzahl von Wasserstoffatomen)</span></p></li><li><p><span>Alkane (CnH2n+2) -2H -&gt; Alkene (CnH2n) -2H -&gt; Alkine (CnH2n-2)</span></p></li></ul><p></p>
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C-Atome in Alkanen, Alkenen, Alkinen - Eigenschaften

  • C-Atome in Alkanen sp3 -> gesättigte Kohlenwasserstoffe, nur C-H und C-C Einfachbindungen, eine sigma Bindung, frei drehbare Bindungen, tetraedrisch, 153pm lang, 109,5° Winkel, 346 kj/mol

  • C-Atome in Alkenen sp2 -> ungesättigte Kohlenwasserstoffe, C-C Doppelbindungen dazu, trigonal planar, 134pm lang, 120° Winkel, 602 kj/mol, pi und sigma Bindung, Bindungen nicht frei drehbar

  • C-Atome in Alkinen sp -> C-C Dreifachbindung dazu, zweite pi Bindung dazu, linear, 121pm lang, 180° Winkel, 836 kj/mol

3
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Nomenklatur

  • Wie Alkane nur anstatt Endung -an ist Endung -en (Alkene) und -in (Alkine)

  • Mehrere Doppel- und Dreifachbindungen durch di, tri etc. angedeutet (dien, triin)

  • 1.Längste Kette

    • Stammname ergibt sich aus längster Kette die möglichst viele Mehrfachbindungen enthält

    • Nummerierung so, dass sich niedrigste Positionsziffern für Mehrfachbindungen ergeben

  • 2.Substituenten und Mehrfachbindungen

    • Substituenten der Hauptkette immer mit Positionsziffer und alphabetisch geordnet dem Stammnamen voranstellen

    • Position der Mehrfachbindungen als einzelne Ziffer dem Stammnamen/Endung vorangestellt -> besagt, dass die Bindung zwischen dem C-Atom mit dieser Nummer und dem nächsten C-Atom der Hauptkette lokalisiert ist

  • 3.Konfigurationsbezeichnungen

    • E/Z analog zu R/S dem Gesamtnamen vorangestellt

4
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E/Z

  • Durch C-C Doppelbindung keine freie Drehung -> unterschiedliche räumliche Anordnungen möglich

  • Z (zusammen) -> die jeweils höher priorisierten Gruppen liegen auf derselben Seite der Doppelbindung

  • E (entgegen) -> die höher priorisierten Gruppen liegen auf gegenüberliegenden Seiten

  • Priorität bestimmt nach CIP (höhere OZ -> höhere Priorität)

  • Nicht bei Alkinen da Dreifachbindung linear -> alle Substituenten auf einer Linie

  • Im Z-Isomer liegen größere Gruppen auf selber Seite der Doppelbindung -> kommen sich näher und stoßen sich ab (sterische Verhinderung) -> hat größere Energie -> weniger stabil

  • Im E-Isomer liegen größere Gruppen weiter entfernt -> stoßen sich nicht ab -> geringere Energie -> stabiler (thermodynamisch)

  • Um Z zu E umzuwandeln müsste Doppelbindung rotieren (schwer durch pi-Bindung) -> viel Energie benötigt (270 kj/mol) -> wandeln sich bei Raumtemperatur nicht spontan ineinander um (Z-Isomere sind metastabil) -> können nur durch hohe Temperaturen (400-500°C) oder photochemische Isomerisierung umgewandelt werden

  • Anwendung: Licht-induzierte Isomerisierung einer Doppelbindung läuft am Retinal ab -> Sehen

<ul><li><p><span>Durch C-C Doppelbindung keine freie Drehung -&gt; unterschiedliche räumliche Anordnungen möglich</span></p></li><li><p><span>Z (zusammen) -&gt; die jeweils höher priorisierten Gruppen liegen auf derselben Seite der Doppelbindung</span></p></li><li><p><span>E (entgegen) -&gt; die höher priorisierten Gruppen liegen auf gegenüberliegenden Seiten</span></p></li><li><p><span>Priorität bestimmt nach CIP (höhere OZ -&gt; höhere Priorität)</span></p></li><li><p><span>Nicht bei Alkinen da Dreifachbindung linear -&gt; alle Substituenten auf einer Linie</span></p></li><li><p><span>Im Z-Isomer liegen größere Gruppen auf selber Seite der Doppelbindung -&gt; kommen sich näher und stoßen sich ab (sterische Verhinderung) -&gt; hat größere Energie -&gt; weniger stabil</span></p></li><li><p><span>Im E-Isomer liegen größere Gruppen weiter entfernt -&gt; stoßen sich nicht ab -&gt; geringere Energie -&gt; stabiler (thermodynamisch)</span></p></li><li><p><span>Um Z zu E umzuwandeln müsste Doppelbindung rotieren (schwer durch pi-Bindung) -&gt; viel Energie benötigt (270 kj/mol) -&gt; wandeln sich bei Raumtemperatur nicht spontan ineinander um (Z-Isomere sind metastabil) -&gt; können nur durch hohe Temperaturen (400-500°C) oder photochemische Isomerisierung umgewandelt werden</span></p></li><li><p><span>Anwendung: Licht-induzierte Isomerisierung einer Doppelbindung läuft am Retinal ab -&gt; Sehen</span></p></li></ul><p></p>
5
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cyclische Alkene/Alkine

  • Nomenklatur gleich -> Präfix cyclo wird Stammnamen vorangestellt

  • Doppelbindungen in kleinen Ringen (<7) fast immer cis (Z)

  • Trans (E) Doppelbindungen führen zu hoher Ringspannung -> erst ab 8-gliedrigen Ringen

6
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Alkene

  • Ungesättigte Kohlenwasserstoffe

  • Früher Olefine

  • CnH2n

  • Sehr elektronenreiche Teilchen, relativ schwache pi-Bindung wird leicht durch Elektrophile angegriffen

  • Konfigurationsstabil

  • C2-4 Gase, C5-15 Flüssigkeiten, <C15 Feststoff

  • Unpolare (hydrophobe oder lipophile) Verbindungen nicht mischbar mit Wasser

  • Bilden mit Sauerstoff hochexplosives Gemisch

  • Elektrophile Addition: Elektrophil greift Doppelbindung an (Halogenaddition, Hydrierung, HX, Epoxidierung, Dihydroxylierung, Hydroborierung) - (+I, +M Substituenten erhöhen Reaktivität)

  • Radikalische Addition: Halogenaddition, HX-Addition

  • Konzertierte Addition: Cycloadditionen

  • Nukleophile Addition: Addition von Nukleophilen (-I, -M Substituenten erhöhen Reaktivität)

7
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Synthese Alkene/Alkine - Eliminierung

  • Nebenreaktion der nukleophilen Substitution

  • Halogenalkane -> Alkene

  • Abgangsgruppe wird protoniert und entfernt -> Mehrfachbindung entsteht

  • Abgangsgruppe mit Proton am benachbarten beta-Kohlenstoff nötig

  • Nukleophil ist fast immer auch eine Base -> Nukleophile Substitution (Abgangsgruppe ersetzt) und Eliminierung (Base entfernt Proton) konkurrieren

  • Starke Basen, hohe Temperaturen und sterisch gehinderte Substrate -> Eliminierung bevorzugt

  • Für Dreifachbindung (Alkine) muss zweimal HX abgespalten werden

  • Beta-Eliminierung: das H Atom (Proton) stammt relativ zur Abgangsgruppe in Position 1 aus Position 2

<ul><li><p><span>Nebenreaktion der nukleophilen Substitution</span></p></li><li><p><span>Halogenalkane -&gt; Alkene</span></p></li><li><p><span>Abgangsgruppe wird protoniert und entfernt -&gt; Mehrfachbindung entsteht</span></p></li><li><p><span>Abgangsgruppe mit Proton am benachbarten beta-Kohlenstoff nötig</span></p></li><li><p><span>Nukleophil ist fast immer auch eine Base -&gt; Nukleophile Substitution (Abgangsgruppe ersetzt) und Eliminierung (Base entfernt Proton) konkurrieren</span></p></li><li><p><span>Starke Basen, hohe Temperaturen und sterisch gehinderte Substrate -&gt; Eliminierung bevorzugt</span></p></li><li><p><span>Für Dreifachbindung (Alkine) muss zweimal HX abgespalten werden</span></p></li><li><p><span>Beta-Eliminierung: das H Atom (Proton) stammt relativ zur Abgangsgruppe in Position 1 aus Position 2</span></p></li></ul><p></p>
8
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E1

  • Nur Substrat bestimmt Reaktionsgeschwindigkeit

  • Abgangsgruppe verlässt Molekül -> Carbeniumion entsteht, Base entfernt ein Proton -> Doppelbindung entsteht (Zwei Schritte nacheinander)

  • Carbeniumion als Zwischenstufe (nur drei Bindungen, sp2, planare Struktur) -> muss stabilisiert werden durch Hyperkonjugation oder +M oder polar protisches LM

  • Gute Abgangsgruppe nötig, wenn Abgangsgruppe an terminalem C -> keine E1

  • Räumliche Information geht verloren da kein Zusammenhang zwischen den beiden Schritten -> Gemische von E und Z entstehen -> stabileres überwiegt (meist E)

  • Höher substituiertes Produkt (Saytzew-Produkt) entsteht eher als Hofmann-Produkt

  • Reaktion kann auch im Neutralen oder bei schwacher Säurekatalyse stattfinden

<ul><li><p><span>Nur Substrat bestimmt Reaktionsgeschwindigkeit</span></p></li><li><p><span>Abgangsgruppe verlässt Molekül -&gt; Carbeniumion entsteht, Base entfernt ein Proton -&gt; Doppelbindung entsteht (Zwei Schritte nacheinander)</span></p></li><li><p><span>Carbeniumion als Zwischenstufe (nur drei Bindungen, sp2, planare Struktur) -&gt; muss stabilisiert werden durch Hyperkonjugation oder +M oder polar protisches LM</span></p></li><li><p><span>Gute Abgangsgruppe nötig, wenn Abgangsgruppe an terminalem C -&gt; keine E1</span></p></li><li><p><span>Räumliche Information geht verloren da kein Zusammenhang zwischen den beiden Schritten -&gt; Gemische von E und Z entstehen -&gt; stabileres überwiegt (meist E)</span></p></li><li><p><span>Höher substituiertes Produkt (Saytzew-Produkt) entsteht eher als Hofmann-Produkt</span></p></li><li><p><span>Reaktion kann auch im Neutralen oder bei schwacher Säurekatalyse stattfinden</span></p></li></ul><p></p>
9
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E2

  • Beide Reaktionspartner am geschwindigkeitsbestimmenden Schritt beteiligt

  • Base greift beta-H von gegenüberliegender Seite der Abgangsgruppe an, C-H Bindung bricht, Doppelbindung entsteht, Abgangsgruppe raus -> alles ein einziger Schritt

  • Nur ein Übergangszustand, keine Zwischenstufe

  • Auch 1,2-anti-Eliminierung (trans-Eliminierung) genannt -> bezeichnet NICHT Konfiguration des Produkts

  • Je mehr Base und je stärker desto schneller die Reaktion

  • Abgangsgruppe und H was deprotoniert wird müssen anti-periplanar zueinander sein -> Stereochemie des Edukts spiegelt sich in Stereochemie des Produkts wieder (stereospezifisch)

<ul><li><p><span>Beide Reaktionspartner am geschwindigkeitsbestimmenden Schritt beteiligt</span></p></li><li><p><span>Base greift beta-H von gegenüberliegender Seite der Abgangsgruppe an, C-H Bindung bricht, Doppelbindung entsteht, Abgangsgruppe raus -&gt; alles ein einziger Schritt</span></p></li><li><p><span>Nur ein Übergangszustand, keine Zwischenstufe</span></p></li><li><p><span>Auch 1,2-anti-Eliminierung (trans-Eliminierung) genannt -&gt; bezeichnet NICHT Konfiguration des Produkts</span></p></li><li><p><span>Je mehr Base und je stärker desto schneller die Reaktion</span></p></li><li><p><span>Abgangsgruppe und H was deprotoniert wird müssen anti-periplanar zueinander sein -&gt; Stereochemie des Edukts spiegelt sich in Stereochemie des Produkts wieder (stereospezifisch)</span></p></li></ul><p></p>
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Konkurrenzreaktionen abschätzen

  • Je stärker die Basizität eines Nucleophils, umso eher Eliminierung

  • Je höher das C-Atom substituiert ist, das die Abgangsgruppe trägt, umso eher Eliminierung

  • Je größer und sterisch anspruchsvoller ein basisches Nucleophil ist, desto eher Eliminierung

  • In Gegenwart von starken Basen -> E2

  • In Anwesenheit von starken Basen oder guten Nucleophilen -> E1

<ul><li><p><span>Je stärker die Basizität eines Nucleophils, umso eher Eliminierung</span></p></li><li><p><span>Je höher das C-Atom substituiert ist, das die Abgangsgruppe trägt, umso eher Eliminierung</span></p></li><li><p><span>Je größer und sterisch anspruchsvoller ein basisches Nucleophil ist, desto eher Eliminierung</span></p></li><li><p><span>In Gegenwart von starken Basen -&gt; E2</span></p></li><li><p><span>In Anwesenheit von starken Basen oder guten Nucleophilen -&gt; E1</span></p></li></ul><p></p>
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Regioselektivität - Eliminierung

welches Alken entsteht

  • Mehrere beta-H die entfernt werden können -> mehrere mögliche Alkane die gebildet werden können

  • Bei E1 Eliminierung ist das höher substituierte Alken, das Saytzev Produkt, das Hauptprodukt

  • Bei Verwendung sterisch sehr anspruchsvoller Basen kann der Angriff an der höher substituierten Position soweit sterisch gehindert sein, dass das thermodynamisch weniger stabile Hofmann Produkt zum Hauptprodukt wird

12
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Stereoselektivität - Eliminierung

welche räumliche Form des Alkens entsteht

  • E vor Z da stabiler

  • E2 -> anti-periplanare Anordnung wichtig (H und Abgangsgruppe müssen gegenüberliegen)

  • E1 -> oft Gemisch aus E und Z wegen Zwischenprodukt -> meist überwiegt E da stabiler

13
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Additionsreaktion

Gegenreaktion zur Eliminierung

  • Pi-Bindung der C-C-Doppelbindung aufgebrochen und durch 2 neure Sigma-Bindungen ersetzt

  • Passiert weil Pi-Bindung deutlich schwächer ist als Sigma-Bindung -> Energiegewinn

  • Alkene/Alkine (Nucleophil) reagieren mit Elektrophil

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Katalytische Hydrierung

  • Alkene -> Alkane

  • Wasserstoff reagiert kaum mit Alkenen da hohe Aktivierungsenergie

  • Katalysator nötig (Edelmetalle: Pd, Pt, auch aktivierende Metalle: fein verteiltes Ni)

  • Reaktionsbeschleunigung durch Absenkung der Aktivierungsbarriere

  • Katalysator wirkt nicht thermodynamisch sondern kinetisch und wird in Reaktionen nicht verbraucht (Regeneration)

<ul><li><p><span>Alkene -&gt; Alkane</span></p></li><li><p><span>Wasserstoff reagiert kaum mit Alkenen da hohe Aktivierungsenergie</span></p></li><li><p><span>Katalysator nötig (Edelmetalle: Pd, Pt, auch aktivierende Metalle: fein verteiltes Ni)</span></p></li><li><p><span>Reaktionsbeschleunigung durch Absenkung der Aktivierungsbarriere</span></p></li><li><p><span>Katalysator wirkt nicht thermodynamisch sondern kinetisch und wird in Reaktionen nicht verbraucht (Regeneration)</span></p></li></ul><p></p>
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Elektrophile Addition - Halogenwasserstoffsäuren

  • Iodwasserstoff HI, Bromwasserstoffsäure HBr, Salzsäure HCL

  • Elektrophiler Angriff eines Protons an Doppelbindung des Alkens -> Carbeniumion entsteht (tertiäres ist am stabilsten -> Markovnikoff-Regel)

  • Halogenid greift Carbeniumion nucleophil an -> zweite Sigma-Bindung entsteht -> Halogenalkan

<ul><li><p><span>Iodwasserstoff HI, Bromwasserstoffsäure HBr, Salzsäure HCL</span></p></li><li><p><span>Elektrophiler Angriff eines Protons an Doppelbindung des Alkens -&gt; Carbeniumion entsteht (tertiäres ist am stabilsten -&gt; Markovnikoff-Regel)</span></p></li><li><p><span>Halogenid greift Carbeniumion nucleophil an -&gt; zweite Sigma-Bindung entsteht -&gt; Halogenalkan</span></p></li></ul><p></p>
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Elektrophile Addition - Hydratisierung

  • Addition von Wasser an C-C Doppelbindung läuft nicht spontan da Alkene nicht mit Wasser mischbar und Wasser ist kein Elektrophil sondern Nucleophil

  • Findet Säure-katalysiert statt -> analog zur Addition von Halogenwasserstoffsäuren (Protonierung der Doppelbindung, Carbeniumion, Angriff Wasser, Deprotonierung)

  • Cis-Addition

<ul><li><p><span>Addition von Wasser an C-C Doppelbindung läuft nicht spontan da Alkene nicht mit Wasser mischbar und Wasser ist kein Elektrophil sondern Nucleophil</span></p></li><li><p><span>Findet Säure-katalysiert statt -&gt; analog zur Addition von Halogenwasserstoffsäuren (Protonierung der Doppelbindung, Carbeniumion, Angriff Wasser, Deprotonierung)</span></p></li><li><p><span>Cis-Addition</span></p></li></ul><p></p>
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Elektrophile Addition - Halogenierung

  • Passiert mit Cl2 und Br2 aber nt mit F2 (zur reaktiv) oder I2 (zu unreaktiv) -> Dihalogenalkane

  • Trans-Addition

  • 1.Halogen greift senkrecht zur pi-Bindung des Alkens an

  • 2.Halogen-Halogen Bindung wird polarisiert (Vorkomplexierung in pi-Komplex)

  • 3.Bruch der Halogen-Halogen Bindung -> cyclisches 3-Ring Halogeniumion gebildet

  • 4.verbleibendes Halogenid macht Rückseitenangriff auf ein C-Atom des Halogeniumions in Sn2-artiger Reaktion -> trans-Additionsprodukt gebildet

<ul><li><p><span>Passiert mit Cl2 und Br2 aber nt mit F2 (zur reaktiv) oder I2 (zu unreaktiv) -&gt; Dihalogenalkane</span></p></li><li><p><span>Trans-Addition</span></p></li><li><p><span>1.Halogen greift senkrecht zur pi-Bindung des Alkens an</span></p></li><li><p><span>2.Halogen-Halogen Bindung wird polarisiert (Vorkomplexierung in pi-Komplex)</span></p></li><li><p><span>3.Bruch der Halogen-Halogen Bindung -&gt; cyclisches 3-Ring Halogeniumion gebildet</span></p></li><li><p><span>4.verbleibendes Halogenid macht Rückseitenangriff auf ein C-Atom des Halogeniumions in Sn2-artiger Reaktion -&gt; trans-Additionsprodukt gebildet</span></p></li></ul><p></p>
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Elektrophile Addition - Epoxidierung

  • Epoxide sind dreigliedrige Sauerstoffringe

  • Entstehen durch Chlor- und Bromhydrine -> basenkatalysierte intramolekulare Sn2 Reaktion unter Substitution des Halogens  -> Ring schließt sich

  • Alternative: direkte Oxidation der Alkene mit Persäuren

<ul><li><p><span>Epoxide sind dreigliedrige Sauerstoffringe</span></p></li><li><p><span>Entstehen durch Chlor- und Bromhydrine -&gt; basenkatalysierte intramolekulare Sn2 Reaktion unter Substitution des Halogens&nbsp; -&gt; Ring schließt sich</span></p></li><li><p><span>Alternative: direkte Oxidation der Alkene mit Persäuren</span></p></li></ul><p></p>
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Stereoselektive Synthese von Diolen

  • Diole haben zwei Hydroxygruppen, wenn diese an benachbarten Kohlenstoffen sitzen -> 1,2-Diol

  • Cis-1,2-Diol -> syn-Addition ODER Trans-1,2-Diol -> anti-Addition

  • 1.Aus Alken wird Epoxid gebildet durch Reagenz mCPBA

  • 2.Epoxid wird hydrolysiert (Ringöffnung durch Sn2-artigen Rückseitenangriff)

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Oxidative Spaltung von C-C Doppelbindungen

  • C=C -> C=O + O=C