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Diese Flashcards decken die Grundlagen der Kristallographie, Packungstypen, Legierungen und Ionenverbindungen basierend auf der 7. Übungsstunde ab.
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Kristall
Eine sich im Raum ausdehnende repetierende Symmetrie einer Elementarzelle.
Einheitszelle (Elementarzelle)
Die kleinste Einheit, die die gesamte Symmetrie und Stöchiometrie des Kristalls enthält; sie ist ein Parallelepiped mit 3 Paaren von parallelen Seiten.
Bravais-Gitter
Die insgesamt 14 verschiedenen Gittertypen, die den 7 Kristallsystemen zugeordnet werden.
Drehinversionsachsen
Eine Symmetrieoperation, bei der ein Objekt gedreht und anschließend an einem Inversionszentrum gespiegelt wird.
Gleitspiegelebene
Eine Symmetrieoperation, bei der ein Objekt um eine gewisse Distanz verschoben und dann an einer Ebene parallel zur Verschiebungsrichtung gespiegelt wird.
Schraubenachsen
Eine Symmetrieoperation, bei der ein Objekt um eine gewisse Distanz verschoben und dann um einen gewissen Winkel gedreht wird.
Hexagonal-dichteste Packung (hcp)
Eine Packung vom Mg-Typ mit der Schichtabfolge ABAB, einer Packungsdichte von 74.05% und einer Koordinationszahl (K.Z.) von 12.
Kubisch-dichteste Packung (cp/ccp)
Eine Packung vom Cu-Typ mit der Schichtabfolge ABCABC, einer Packungsdichte von 74.05% und einer Koordinationszahl (K.Z.) von 12.
Atomberechnung in der kubischen Einheitszelle
Ein Atom zählt +1, wenn es komplett innerhalb der Zelle liegt, +1/2 auf einer Seitenfläche, +1/4 auf einer Kante und +1/8 auf einem Eckpunkt.
Raumfüllungsgrad (Pa)
Das Verhältnis von Kugelvolumen zu Zellvolumen, berechnet als Pa=VZelleN×VKugel.
Kubisch flächenzentrierte Packung (fcc)
Eine Struktur mit N=4 Atomen pro Einheitszelle, bei der die Flächendiagonale der Beziehung 4r=a0×2 folgt.
Kubisch raumzentrierte Packung (bcc)
Eine Struktur mit 2 Atomen pro Einheitszelle, bei der die Raumdiagonale der Beziehung 4r=a0×3 folgt.
Polymorphie
Die Eigenschaft eines Stoffes, unter verschiedenen Druck- und Temperaturbedingungen unterschiedliche strukturelle Modifikationen anzunehmen (z. B. Zinnpest).
Oktaederlücken (Größe)
Lücken, in denen die besetzende Kugel laut Skript < 0.41 mal kleiner als die dichtest gepackte Kugel sein muss.
Tetraederlücken (Größe)
Lücken, in denen die besetzende Kugel laut Skript < 0.23 mal kleiner als die dichtest gepackte Kugel sein muss.
Feste Lösung
Eine Mischung, bei der die Fremdatome zufällig verteilt sind, da die geschmolzene Mischung schnell abgekühlt wurde.
Intermetallische Verbindung
Eine Verbindung, bei der langsames Abkühlen zu einer geordneten, stöchiometrischen Zusammensetzung führt.
Substitutionslegierung
Eine Legierung, bei der einzelne Metallatome im Gitter durch Atome anderer Metalle mit ähnlicher Größe ersetzt werden.
Einlagerungsverbindung
Eine Verbindung, bei der Lücken im Gitter durch kleinere Fremdatome besetzt werden (z. B. Stahl durch Kohlenstoff in Eisen).
Ionenverbindungen
Stoffe mit hohen Schmelzpunkten, geringer elektrischer Leitfähigkeit im Festzustand (aber gut in Schmelze/Lösung), die hart, spröde und in polaren Lösungsmitteln löslich sind.
Regel der Radienquotienten
Die Vorhersage der Koordinationszahl (KZ) und Geometrie basierend auf dem Quotienten r−r+ (Kationenradius zu Anionenradius).
Radienverhältnis für Koordinationszahl 6
Ein Radienquotient r−r+ zwischen 0.414 und 0.732, was zu einer oktaedrischen Geometrie führt (z. B. NaCl).
Lückenverhältnis in kdp/hdp
In den dichtesten Packungen entspricht die Anzahl der Oktaederlücken (Oh) der Anzahl der Kugeln in der Einheitszelle, während die Anzahl der Tetraederlücken (Td) genau 2×Oh beträgt.

Monoklin (P, C)

Triklin

Orthorhombisch (P, I, F, C)

Hexagonal

Trigonal

Tetragonal

Kubisch