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Was sind Objekte produktionswirtschaftlichen Handelns?
Sachen/Bestandsgrößen, die auf den Transformationsprozess einwirken, daran beteiligt oder davon betroffen sind
Welche zwei Arten von Objekten produktionswirtschaftlichen Handelns gibt es?
Materiell (Sachobjekte) und immateriell (Rechte, Infos, Dienste)
Wie werden Objektarten in Input-/Output-Vektoren nummeriert?
i = 1,…,m für Inputobjektarten, i = m+1,…,m+n für Outputobjektarten
Was enthält der Inputvektor x?
Nur positive Werte, die den Verbrauch darstellen
Was enthält der Outputvektor y?
Nur positive Werte, die die Erzeugung darstellen
Wie lautet die Formel für den z-Vektor?
z = y − x
Wie erscheinen Inputs und Outputs im z-Vektor?
Inputs als negative Werte, Outputs als positive Werte
Was ist eine Produktionsaktivität?
Der z-Vektor einer Aktivität (z = y − x)
Was ist eine Grundaktivität?
Eine Aktivität zur Herstellung einer Mengeneinheit eines Hauptprodukts (bzw. zur Reduktion einer Einheit eines unerwünschten Inputs)
Was beschreibt das Aktivitätsniveau λ?
Die Anzahl, wie oft eine Grundaktivität durchgeführt wird (z = λ1·z1 + λ2·z2 + …)
Was ist die Technik T?
Die Menge aller im Planungszeitraum theoretisch möglichen Produktionsaktivitäten
Was bedeutet Additivität einer Technik?
Eine Aktivität ist beliebig oft wiederholbar (λ·z ∈ T für λ ∈ N); passt zu diskreten (ganzzahligen) Produktionsmengen
Was bedeutet Linearität (Kegeltechnik)?
Alle nicht-negativen reellen Linearkombinationen sind möglich (λ ∈ R0+)
Wie hängen Additivität und Linearität zusammen?
Lineare Techniken sind immer auch additiv, aber nicht umgekehrt
Was ist das Restriktionenfeld R?
Alle extern vorgegebenen Beschränkungen der Ein-/Ausbringungsmengen (z.B. Liefer-/Absatzverträge, Kapazitäten): R = {z | zmin ≤ z ≤ zmax}
Was definieren die Untergrenzen zmin?
Maximale Inputmengen für Inputobjektarten und minimale Outputmengen für Outputobjektarten
Was definieren die Obergrenzen zmax?
Minimale Inputmengen für Inputobjektarten und maximale Outputmengen für Outputobjektarten
Wie lautet die Formel für den Produktionsraum Z?
Z = T ∩ R (Technik geschnitten mit Restriktionenfeld)
Wie lauten die 3 Schritte zur Bestimmung des Produktionsraums Z?
zmin und zmax bestimmen, 2. Restriktionenfeld R formulieren, 3. Z = T ∩ R aufstellen
Wie lauten die 4 Schritte zur Erstellung eines Produktionsdiagramms?
Restriktionen als Ungleichungen formulieren, 2. Aktivitätsniveaus substituieren, 3. In Geradengleichungen umformen, 4. Geraden ins Koordinatensystem einzeichnen
Wann heißt eine Technik T endlich generierbar?
Wenn alle Aktivitäten der Technik als Kombination einer endlichen Menge technisch möglicher Grundaktivitäten darstellbar sind
Was ist eine elementare Technik?
Eine Technik, die nur eine einzige Grundaktivität beinhaltet
Was kennzeichnet die glatte Produktion?
Input:Output = 1:1 (z.B. Blech biegen)
Was kennzeichnet die konvergierende Produktion?
Input:Output = m:1 (z.B. Montage)
Was kennzeichnet die divergierende Produktion?
Input:Output = 1:n (z.B. Demontage)
Was kennzeichnet die umgruppierende Produktion?
Input:Output = m:n (z.B. Kuppelproduktion wie Müllverbrennung)
Was kennzeichnet die vernichtende Produktion?
Input:Output = m:0 (z.B. Abfallentsorgung)
Was kennzeichnet die schöpfende Produktion?
Input:Output = 0:n (theoretischer Fall)
Was ist eine einstufige Technik?
Eine Technik, bei der keine Objektart gleichzeitig Output einer und Input einer anderen Aktivität ist
Was bedeutet "outputseitig determiniert"?
Je Aktivität gibt es nur einen Outputkoeffizienten ungleich 0
Was bedeutet "inputseitig determiniert"?
Je Aktivität gibt es nur einen Inputkoeffizienten ungleich 0
Was ist eine mehrstufige Technik?
Eine Technik, bei der Objektarten Zwischenprodukte sind: der Output einer Aktivität wird Input einer anderen Aktivität
Was ist eine zyklische Technik?
Eine Technik mit mind. einer geschlossenen Produktionskette: der Output einer nachgelagerten Aktivität wird wieder Input einer vorgelagerten
Wann ist eine Technik nicht endlich generierbar?
Wenn keine/unendlich viele Grundaktivitäten existieren oder bei Kombination weitere technische Bedingungen eingehalten werden müssen
Was ist die Gutenberg-Technik?
Eine Technik ohne konstante Input-/Output-Koeffizienten, die stattdessen von einer stufenlos variierbaren Intensität rho abhängen (rho_min bis rho_max)
Was beschreibt die zeitspezifische Form der Gutenberg-Technik?
Verbrauch/Ausbringung abhängig von Zeitdauer t und Intensität rho: x = a(rho)·t
Was beschreibt die produktspezifische Form der Gutenberg-Technik?
Verbrauch/Ausbringung abhängig von Outputmenge y: a_y(rho) = a(rho)/b(rho)
Was ist das Ziel des Intensitätssplittings?
Die stufenlose Gutenberg-Technik durch eine endlich generierbare Technik anzunähern (diskrete Intensitätsstufen)
Wann entsteht beim Intensitätssplitting ein Mehrverbrauch?
Bei konvexen Verbrauchsfunktionen führt die stufenweise Approximation zu systematischem Mehrverbrauch