Einführung in die Produktion und Logistik

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153 Terms

1
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Was sind Objekte produktionswirtschaftlichen Handelns?

Sachen/Bestandsgrößen, die auf den Transformationsprozess einwirken, daran beteiligt oder davon betroffen sind

2
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Welche zwei Arten von Objekten produktionswirtschaftlichen Handelns gibt es?

Materiell (Sachobjekte) und immateriell (Rechte, Infos, Dienste)

3
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Wie werden Objektarten in Input-/Output-Vektoren nummeriert?

i = 1,…,m für Inputobjektarten, i = m+1,…,m+n für Outputobjektarten

4
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Was enthält der Inputvektor x?

Nur positive Werte, die den Verbrauch darstellen

5
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Was enthält der Outputvektor y?

Nur positive Werte, die die Erzeugung darstellen

6
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Wie lautet die Formel für den z-Vektor?

z = y − x

7
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Wie erscheinen Inputs und Outputs im z-Vektor?

Inputs als negative Werte, Outputs als positive Werte

8
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Was ist eine Produktionsaktivität?

Der z-Vektor einer Aktivität (z = y − x)

9
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Was ist eine Grundaktivität?

Eine Aktivität zur Herstellung einer Mengeneinheit eines Hauptprodukts (bzw. zur Reduktion einer Einheit eines unerwünschten Inputs)

10
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Was beschreibt das Aktivitätsniveau λ?

Die Anzahl, wie oft eine Grundaktivität durchgeführt wird (z = λ1·z1 + λ2·z2 + …)

11
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Was ist die Technik T?

Die Menge aller im Planungszeitraum theoretisch möglichen Produktionsaktivitäten

12
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Was bedeutet Additivität einer Technik?

Eine Aktivität ist beliebig oft wiederholbar (λ·z ∈ T für λ ∈ N); passt zu diskreten (ganzzahligen) Produktionsmengen

13
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Was bedeutet Linearität (Kegeltechnik)?

Alle nicht-negativen reellen Linearkombinationen sind möglich (λ ∈ R0+)

14
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Wie hängen Additivität und Linearität zusammen?

Lineare Techniken sind immer auch additiv, aber nicht umgekehrt

15
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Was ist das Restriktionenfeld R?

Alle extern vorgegebenen Beschränkungen der Ein-/Ausbringungsmengen (z.B. Liefer-/Absatzverträge, Kapazitäten): R = {z | zmin ≤ z ≤ zmax}

16
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Was definieren die Untergrenzen zmin?

Maximale Inputmengen für Inputobjektarten und minimale Outputmengen für Outputobjektarten

17
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Was definieren die Obergrenzen zmax?

Minimale Inputmengen für Inputobjektarten und maximale Outputmengen für Outputobjektarten

18
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Wie lautet die Formel für den Produktionsraum Z?

Z = T ∩ R (Technik geschnitten mit Restriktionenfeld)

19
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Wie lauten die 3 Schritte zur Bestimmung des Produktionsraums Z?

  1. zmin und zmax bestimmen, 2. Restriktionenfeld R formulieren, 3. Z = T ∩ R aufstellen

20
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Wie lauten die 4 Schritte zur Erstellung eines Produktionsdiagramms?

  1. Restriktionen als Ungleichungen formulieren, 2. Aktivitätsniveaus substituieren, 3. In Geradengleichungen umformen, 4. Geraden ins Koordinatensystem einzeichnen

21
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Wann heißt eine Technik T endlich generierbar?

Wenn alle Aktivitäten der Technik als Kombination einer endlichen Menge technisch möglicher Grundaktivitäten darstellbar sind

22
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Was ist eine elementare Technik?

Eine Technik, die nur eine einzige Grundaktivität beinhaltet

23
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Was kennzeichnet die glatte Produktion?

Input:Output = 1:1 (z.B. Blech biegen)

24
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Was kennzeichnet die konvergierende Produktion?

Input:Output = m:1 (z.B. Montage)

25
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Was kennzeichnet die divergierende Produktion?

Input:Output = 1:n (z.B. Demontage)

26
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Was kennzeichnet die umgruppierende Produktion?

Input:Output = m:n (z.B. Kuppelproduktion wie Müllverbrennung)

27
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Was kennzeichnet die vernichtende Produktion?

Input:Output = m:0 (z.B. Abfallentsorgung)

28
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Was kennzeichnet die schöpfende Produktion?

Input:Output = 0:n (theoretischer Fall)

29
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Was ist eine einstufige Technik?

Eine Technik, bei der keine Objektart gleichzeitig Output einer und Input einer anderen Aktivität ist

30
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Was bedeutet "outputseitig determiniert"?

Je Aktivität gibt es nur einen Outputkoeffizienten ungleich 0

31
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Was bedeutet "inputseitig determiniert"?

Je Aktivität gibt es nur einen Inputkoeffizienten ungleich 0

32
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Was ist eine mehrstufige Technik?

Eine Technik, bei der Objektarten Zwischenprodukte sind: der Output einer Aktivität wird Input einer anderen Aktivität

33
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Was ist eine zyklische Technik?

Eine Technik mit mind. einer geschlossenen Produktionskette: der Output einer nachgelagerten Aktivität wird wieder Input einer vorgelagerten

34
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Wann ist eine Technik nicht endlich generierbar?

Wenn keine/unendlich viele Grundaktivitäten existieren oder bei Kombination weitere technische Bedingungen eingehalten werden müssen

35
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Was ist die Gutenberg-Technik?

Eine Technik ohne konstante Input-/Output-Koeffizienten, die stattdessen von einer stufenlos variierbaren Intensität rho abhängen (rho_min bis rho_max)

36
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Was beschreibt die zeitspezifische Form der Gutenberg-Technik?

Verbrauch/Ausbringung abhängig von Zeitdauer t und Intensität rho: x = a(rho)·t

37
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Was beschreibt die produktspezifische Form der Gutenberg-Technik?

Verbrauch/Ausbringung abhängig von Outputmenge y: a_y(rho) = a(rho)/b(rho)

38
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Was ist das Ziel des Intensitätssplittings?

Die stufenlose Gutenberg-Technik durch eine endlich generierbare Technik anzunähern (diskrete Intensitätsstufen)

39
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Wann entsteht beim Intensitätssplitting ein Mehrverbrauch?

Bei konvexen Verbrauchsfunktionen führt die stufenweise Approximation zu systematischem Mehrverbrauch

40
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Wann ist eine Objektart erwünscht?
Wenn man mehr davon haben will (z.B. Output "Fertigbier")
41
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Wann ist eine Objektart unerwünscht?
Wenn man weniger davon haben will (z.B. Emissionen, Verbrauch)
42
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Wovon hängt die Einordnung als erwünscht/unerwünscht/neutral ab?
Sie ist subjektiv und situationsabhängig (Ort, Zeit, Menge) – nicht an Input vs. Output gebunden
43
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Was ist die Definition von (realem) Aufwand?
Nachteilige/negative Ergebnisse
44
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Was ist die Definition von (realem) Ertrag?
Vorteilhafte/positive Ergebnisse
45
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Wann dominiert eine Aktivität z1 eine Aktivität z2?
Wenn zi1 ≥ zi2 für jede erwünschte Objektart, zi1 ≤ zi2 für jede unerwünschte Objektart, und in mind. einem Fall eine echte Ungleichung gilt
46
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Wann ist eine Aktivität effizient?
Wenn sie von keiner anderen Aktivität der Technik dominiert wird
47
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Was ist der effiziente Rand?
Die Menge aller effizienten Aktivitäten einer Technik T
48
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Was bedeutet Erfolg einer Produktionsaktivität?
Mehrwert des bewirkten Nutzens minus hervorgerufene Schäden einer Aktivität
49
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Welche drei Zieldimensionen kann der Erfolg einer Produktionsaktivität umfassen?
Ökonomische Ziele, ökologische Ziele, soziale Ziele
50
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Was ist eine Erfolgsfunktion w?
Eine eindeutige Zuordnung eines Wertes zu einer Aktivität z, also w(z) ∈ R
51
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Wie lautet die Formel der additiv-separablen Erfolgsfunktion?
w(z) = w1(z1) + w2(z2) + … + wm(zm)
52
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Was ist die Voraussetzung für eine additiv-separable Erfolgsfunktion?
Es dürfen keine Wechselwirkungen zwischen den Objektarten bestehen
53
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Wie lautet die Formel der linearen Erfolgsfunktion?
w(z) = p1·z1 + p2·z2 + … + pm·zm
54
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Was bedeutet pk in der linearen Erfolgsfunktion?
Gewichtungsfaktor, ökonomisch interpretiert als Preis
55
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Was passiert bei positivem Marktpreis (pk > 0) und einem Input?
Es entstehen Kosten (Objekt- und Wertstrom entgegengerichtet)
56
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Was passiert bei positivem Marktpreis (pk > 0) und einem Output?
Es entstehen Erlöse (Objekt- und Wertstrom entgegengerichtet)
57
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Was passiert bei negativem Marktpreis (pk < 0) und einem Input?
Es entstehen Erlöse (Objekt- und Wertstrom gleichgerichtet)
58
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Was passiert bei negativem Marktpreis (pk < 0) und einem Output?
Es entstehen Kosten (Objekt- und Wertstrom gleichgerichtet), z.B. bei Entsorgung
59
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Was ist die Definition von Kosten?
Wert aller Waren/Dienstleistungen, die pro Periode für betriebliche Aktivitäten verbraucht werden
60
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Was ist die Definition von Erlös?
Wert aller Waren/Dienstleistungen, die pro Periode produziert/verkauft werden
61
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Wie lautet die Formel für den Gewinn?
G(z) = Erlös L(z) − Kosten K(z)
62
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Was ist der Break-even-Point?
Der Punkt, an dem Kosten = Erlöse sind (Gewinn = 0); trennt Gewinnzone von Verlustzone
63
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Wie lautet die Formel für den Deckungsbeitrag?
d(z) = variabler Erlös Lvar(z) − variable Kosten Kvar(z)
64
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Wie berechnet sich der Gewinn aus dem Deckungsbeitrag?
G(z) = d(z) − Kfix
65
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Was beschreibt die Lernkurve?
Wie eine wiederholte (manuelle) Durchführung einer Tätigkeit die Bearbeitungszeit pro Mengeneinheit sowie den Ausschuss senkt
66
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Wie lautet die Formel der Lernkurve?
k(y) = a · y hoch (−b), mit a,b ≥ 0
67
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Was bedeuten a, b und y in der Lernkurven-Formel?
a = Herstellungskosten des 1. Werkstücks, b = Kostensenkungspotenzial, y = kumulierte Produktionsmenge
68
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Wie lautet die Formel der linearen Preis-Absatz-Funktion?
e(y) = beta − alpha·y (alpha,beta > 0)
69
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Was bedeutet alpha in der Preis-Absatz-Funktion?
Die Geschwindigkeit der Preisreduktion
70
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Was bedeutet beta in der Preis-Absatz-Funktion?
Der Preis bei Absatz von 1 Stück
71
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Was bedeutet y in der Preis-Absatz-Funktion?
Das Umsatzvolumen (verkaufte Stückzahl)
72
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Wie lautet die Formel für den Gesamtumsatz?
L(y) = e(y) · y
73
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Wie wird das Absatzmaximum bestimmt?
Über die Bedingung e(y) = 0, daraus folgt y = beta/alpha (maximal verkaufte Stückzahl)
74
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Wie wird das Umsatzmaximum bestimmt?
Grenzumsatz L'(y) = 0 setzen und nach y auflösen, daraus folgt y = beta/(2·alpha)
75
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Wie wird das Gewinnmaximum bestimmt?
G(y) = L(y) − K(y); Grenzgewinn G'(y) = 0 setzen und nach y auflösen
76
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Wie lautet die Brundtland-Definition von Nachhaltigkeit?
Entwicklung, die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne künftigen Generationen die Befriedigung ihrer eigenen zu erschweren
77
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Was sind die drei Dimensionen der Triple Bottom Line?
Profit, People, Planet (ökonomisch, sozial, ökologisch)
78
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Was ist die Definition der Ökobilanzierung (LCA)?
Eine formale, standardisierte Methode zur Bewertung der Umweltauswirkungen von Produkten über den gesamten Lebenszyklus
79
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Wie lauten die 4 Phasen der Ökobilanzierung (LCA)?
1. Festlegung von Ziel und Untersuchungsrahmen, 2. Sachbilanz, 3. Wirkungsabschätzung, 4. Auswertung/Interpretation
80
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Was wird in der Phase "Festlegung von Ziel und Untersuchungsrahmen" bestimmt?
Grund der Studie, funktionelle Einheit, Systemgrenzen, Wirkungskategorien
81
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Was passiert in der Sachbilanz-Phase der LCA?
Datenerhebung aller relevanten Inputs/Outputs; entspricht dem z-Vektor aus Kapitel 1
82
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Aus welchen zwei Schritten besteht die Wirkungsabschätzung?
Klassifizierung (Zuordnung Stoffströme zu Wirkungskategorien) und Charakterisierung (Quantifizierung via Charakterisierungsfaktoren)
83
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Was sind Midpoint-Indikatoren?
Indikatoren, die die Umweltwirkung an einem Zwischenpunkt der Wirkungskette messen (näher an der Emission, robuster berechenbar), z.B. Klimawandel, Ozonabbau, Versauerung, photochemische Oxidantienbildung
84
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Was sind Endpoint-Indikatoren?
Indikatoren, die die Umweltwirkung am Endpunkt der Wirkungskette messen (der eigentliche Schaden, aber unsicherer), z.B. Schaden an menschlicher Gesundheit, Ökosystem-Diversität, Ressourcenverfügbarkeit
85
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Wie sind Midpoint- und Endpoint-Indikatoren miteinander verknüpft?
Über eine Funktionsbeziehung (ein Midpoint-Indikator wirkt sich auf mehrere Endpoints aus)
86
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Wie lautet die Formel zur Berechnung der Wirkungsindikatoren?
w = Q · z, mit Q als Charakterisierungsfaktoren-Matrix
87
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Was bedeutet die Notation "Wirkungskategorien h = 1, …, eta"?
Es gibt eta viele Wirkungskategorien, durchnummeriert von 1 bis eta
88
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Was ist die Definition der Sozialbilanzierung (S-LCA)?
Eine Methode zur Abschätzung gesellschaftlicher Auswirkungen von Produkten/Services über den Lebenszyklus
89
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Was ist das Ziel der S-LCA?
Verbesserung der sozialen Bedingungen der Stakeholder entlang des Lebenszyklus von Produkten und Prozessen
90
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Welche Stakeholder-Kategorien werden in der S-LCA unterschieden?
Arbeiter, Konsumenten, Gesellschaft, lokale Gemeinschaft, Wertschöpfungskette
91
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Worin unterscheidet sich der Fluss bei LCA und S-LCA?
LCA: physischer Fluss. S-LCA: organisatorischer/sozialer Kontext
92
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Worin unterscheiden sich die Auswirkungen bei LCA und S-LCA?
LCA: nur negative Auswirkungen. S-LCA: positive und negative Auswirkungen
93
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Worin unterscheiden sich die Daten bei LCA und S-LCA?
LCA: quantitativ. S-LCA: qualitativ/semi-quantitativ
94
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Was ist die Definition von LCSA?
Life Cycle Sustainability Assessment: gleichzeitige Bewertung ökologischer, sozialer und ökonomischer Aspekte in einer gemeinsamen Matrix
95
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Wie lauten die 6 Schritte der Nutzwertanalyse?
1. Alternativen festlegen, 2. Kriterien bestimmen, 3. Kriteriengewichte festlegen, 4. Teilnutzenwerte normieren, 5. Gesamtnutzen berechnen, 6. Entscheidung treffen
96
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Wie lautet die Formel für den Gesamtnutzen in der Nutzwertanalyse?
Nutzen(A) = Summe von g(i) · u'(zi), also Gewicht mal normiertem Teilnutzen, summiert über alle Kriterien
97
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Was sind die Hauptkritikpunkte an der Nutzwertanalyse?
Interpretierbarkeit des Gesamtnutzens fraglich, unterstellt Substituierbarkeit und Nutzenunabhängigkeit der Kriterien, Gewichte sind subjektiv, unzulässige Transformation von ordinaler in metrische Skala
98
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Was gibt das Managementsystem beim Regelkreisgedanken an das Ausführungssystem weiter?
Stellgrößen ("Soll")
99
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Was meldet das Ausführungssystem an das Managementsystem zurück?
Regelgrößen bzw. Feedback ("Ist")
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Was unterscheidet strategisches, taktisches und operatives Operations Management grundlegend?
Planungshorizont, Aggregationsgrad und Bedeutung für das Gesamtunternehmen (jeweils abnehmend von strategisch zu operativ)