1/30
Flashcards zu den Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, basierend auf dem ersten Kapitel der Vorlesung 'Management betrieblicher Funktionen'.
Name | Mastery | Learn | Test | Matching | Spaced | Call with Kai | Chat |
|---|
No analytics yet
Send a link to your students to track their progress
Betrieb
Eine planvoll organisierte Wirtschaftseinheit, in der Produktionsfaktoren kombiniert werden, um Güter und Dienstleistungen herzustellen und abzusetzen.
Unternehmen
Ein Betrieb in einem marktwirtschaftlichen Wirtschaftssystem.
Firma
Der Name, unter dem ein Kaufmann seine Geschäfte betreibt.
Fabrik
Eine Produktionsstätte bzw. der Ort der Erstellung von Sachgütern.
Homo oeconomicus
Ein theoretisches Modell eines Wirtschaftssubjekts, das nach dem Rationalprinzip handelt, seinen Eigennutz maximiert, über vollständige Informationen verfügt und auf extrinsische Anreize reagiert.
Shareholder-Ansatz
Ein Koordinationsmodell der Unternehmung, bei dem der Vorrang der Eigentümer (Shareholder) und die Gewinnmaximierung im Zentrum stehen.
Stakeholder-Ansatz
Ein Koordinationsmodell (Harmoniemodell), bei dem alle Anspruchsgruppen (Stakeholder) als gleichberechtigt angesehen werden und ein Konsens angestrebt wird.
Minimumprinzip
Eine Ausprägung des ökonomischen Prinzips, bei der ein definierter Output mit minimalem Aufwand (Input) realisiert werden soll.
Maximumprinzip
Eine Ausprägung des ökonomischen Prinzips, bei der mit einem definierten Input ein möglichst hoher Output realisiert werden soll.
Optimumprinzip
Eine Ausprägung des ökonomischen Prinzips, bei der das Verhältnis von Einsatz (Input) und Zielerreichung (Output) optimiert werden soll.
Produktivität (Formel)
Produktivita¨t=Faktoreinsatzmenge (mengenma¨ßiger Input)Ausbringungsmenge (mengenma¨ßiger Output)
Wirtschaftlichkeit (Formel)
Wirtschaftlichkeit=Aufwand (wertma¨ßiger Input)Ertrag (wertma¨ßiger Output)
Eigenkapitalrentabilität
EigenkapitalGewinn×100%
Gesamtkapitalrentabilität
GesamtkapitalGewinn+Fremdkapitalzinsen×100%
Umsatzrentabilität
UmsatzGewinn×100%
Balanced Scorecard
Ein in den 1990er Jahren von Kaplan und Norton entwickelter Steuerungsansatz, der finanzielle Kennzahlen über Ursache-Wirkungs-Ketten mit Kunden-, Prozess- und Lernperspektiven verknüpft.
DuPont-System
Ein 1919 entwickeltes Kennzahlensystem in Pyramidenform, das den Return on Investment (ROI) als Spitzenkennzahl nutzt und in Umsatzrentabilität und Kapitalumschlag zerlegt.
ROI (Return on Investment)
Umsatzrentabilita¨t×Kapitalumschlag
Zahlungsunfähigkeit
Ein Insolvenzgrund gemäß §17 InsO, wenn ein Unternehmen seine fälligen Zahlungspflichten nicht mehr erfüllen kann.
Überschuldung
Ein Insolvenzgrund gemäß §19 InsO, wenn die Verbindlichkeiten das Vermögen des Schuldners übersteigen, sofern keine positive Fortbestehensprognose vorliegt.
Liquidität 1. Grades (Cash Ratio)
kurzfristige VerbindlichkeitenZahlungsmittel×100%
Liquidität 3. Grades (Current Ratio)
kurzfristige VerbindlichkeitenZahlungsmittel+kurzfristige Forderungen+Vorra¨te×100%
Goldene Bilanzregel (Fristenkongruenz)
Die Forderung, dass die Bindungsdauer des Vermögens (Aktiva) mit der Fristigkeit des zur Finanzierung herangezogenen Kapitals (Passiva) übereinstimmen sollte.
Deckungsgrad A
Anlagevermo¨genEigenkapital×100%
Einzahlungen / Auszahlungen
Stromgrößen, die den Zufluss bzw. Abfluss liquider Mittel (Bargeld und Sichtguthaben) betreffen und die Liquiditätsrechnung beeinflussen.
Einnahmen / Ausgaben
Stromgrößen, welche das Nettogeldvermögen (Zahlungsmittelbestand+Forderungen−Verbindlichkeiten) erhöhen bzw. vermindern.
Ertrag / Aufwand
Stromgrößen, die das Reinvermögen (Eigenkapital) erhöhen bzw. vermindern und in der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) erfasst werden.
Leistungen / Kosten
Stromgrößen der Kosten- und Leistungsrechnung (KLR), die den bewerteten Wertzugang bzw. Güterverzehr im Rahmen der typischen betrieblichen Tätigkeit darstellen.
Neutraler Aufwand
Aufwand, der keine Kosten darstellt, weil er betriebsfremd, periodenfremd oder außerordentlich ist.
Zusatzkosten
Kalkulatorische Kosten, denen kein Aufwand in der Finanzbuchhaltung gegenübersteht (z. B. kalkulatorischer Unternehmerlohn).
EBIT
Abkürzung für Earnings Before Interest and Taxes; entspricht dem Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern.