Management betrieblicher Funktionen - Einführung & Grundbegriffe der BWL

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Flashcards zu den Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, basierend auf dem ersten Kapitel der Vorlesung 'Management betrieblicher Funktionen'.

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31 Terms

1
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Betrieb

Eine planvoll organisierte Wirtschaftseinheit, in der Produktionsfaktoren kombiniert werden, um Güter und Dienstleistungen herzustellen und abzusetzen.

2
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Unternehmen

Ein Betrieb in einem marktwirtschaftlichen Wirtschaftssystem.

3
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Firma

Der Name, unter dem ein Kaufmann seine Geschäfte betreibt.

4
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Fabrik

Eine Produktionsstätte bzw. der Ort der Erstellung von Sachgütern.

5
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Homo oeconomicus

Ein theoretisches Modell eines Wirtschaftssubjekts, das nach dem Rationalprinzip handelt, seinen Eigennutz maximiert, über vollständige Informationen verfügt und auf extrinsische Anreize reagiert.

6
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Shareholder-Ansatz

Ein Koordinationsmodell der Unternehmung, bei dem der Vorrang der Eigentümer (Shareholder) und die Gewinnmaximierung im Zentrum stehen.

7
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Stakeholder-Ansatz

Ein Koordinationsmodell (Harmoniemodell), bei dem alle Anspruchsgruppen (Stakeholder) als gleichberechtigt angesehen werden und ein Konsens angestrebt wird.

8
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Minimumprinzip

Eine Ausprägung des ökonomischen Prinzips, bei der ein definierter Output mit minimalem Aufwand (InputInput) realisiert werden soll.

9
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Maximumprinzip

Eine Ausprägung des ökonomischen Prinzips, bei der mit einem definierten InputInput ein möglichst hoher Output realisiert werden soll.

10
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Optimumprinzip

Eine Ausprägung des ökonomischen Prinzips, bei der das Verhältnis von Einsatz (InputInput) und Zielerreichung (OutputOutput) optimiert werden soll.

11
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Produktivität (Formel)

Produktivita¨t=Ausbringungsmenge (mengenma¨ßiger Output)Faktoreinsatzmenge (mengenma¨ßiger Input)\text{Produktivität} = \frac{\text{Ausbringungsmenge (mengenmäßiger Output)}}{\text{Faktoreinsatzmenge (mengenmäßiger Input)}}

12
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Wirtschaftlichkeit (Formel)

Wirtschaftlichkeit=Ertrag (wertma¨ßiger Output)Aufwand (wertma¨ßiger Input)\text{Wirtschaftlichkeit} = \frac{\text{Ertrag (wertmäßiger Output)}}{\text{Aufwand (wertmäßiger Input)}}

13
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Eigenkapitalrentabilität

GewinnEigenkapital×100%\frac{\text{Gewinn}}{\text{Eigenkapital}} \times 100\,\%

14
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Gesamtkapitalrentabilität

Gewinn+FremdkapitalzinsenGesamtkapital×100%\frac{\text{Gewinn} + \text{Fremdkapitalzinsen}}{\text{Gesamtkapital}} \times 100\,\%

15
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Umsatzrentabilität

GewinnUmsatz×100%\frac{\text{Gewinn}}{\text{Umsatz}} \times 100\,\%

16
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Balanced Scorecard

Ein in den 1990er Jahren von Kaplan und Norton entwickelter Steuerungsansatz, der finanzielle Kennzahlen über Ursache-Wirkungs-Ketten mit Kunden-, Prozess- und Lernperspektiven verknüpft.

17
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DuPont-System

Ein 1919 entwickeltes Kennzahlensystem in Pyramidenform, das den Return on Investment (ROIROI) als Spitzenkennzahl nutzt und in Umsatzrentabilität und Kapitalumschlag zerlegt.

18
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ROI (Return on Investment)

Umsatzrentabilita¨t×Kapitalumschlag\text{Umsatzrentabilität} \times \text{Kapitalumschlag}

19
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Zahlungsunfähigkeit

Ein Insolvenzgrund gemäß §17\S 17 InsO, wenn ein Unternehmen seine fälligen Zahlungspflichten nicht mehr erfüllen kann.

20
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Überschuldung

Ein Insolvenzgrund gemäß §19\S 19 InsO, wenn die Verbindlichkeiten das Vermögen des Schuldners übersteigen, sofern keine positive Fortbestehensprognose vorliegt.

21
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Liquidität 1. Grades (Cash Ratio)

Zahlungsmittelkurzfristige Verbindlichkeiten×100%\frac{\text{Zahlungsmittel}}{\text{kurzfristige Verbindlichkeiten}} \times 100\,\%

22
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Liquidität 3. Grades (Current Ratio)

Zahlungsmittel+kurzfristige Forderungen+Vorra¨tekurzfristige Verbindlichkeiten×100%\frac{\text{Zahlungsmittel} + \text{kurzfristige Forderungen} + \text{Vorräte}}{\text{kurzfristige Verbindlichkeiten}} \times 100\,\%

23
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Goldene Bilanzregel (Fristenkongruenz)

Die Forderung, dass die Bindungsdauer des Vermögens (AktivaAktiva) mit der Fristigkeit des zur Finanzierung herangezogenen Kapitals (PassivaPassiva) übereinstimmen sollte.

24
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Deckungsgrad A

EigenkapitalAnlagevermo¨gen×100%\frac{\text{Eigenkapital}}{\text{Anlagevermögen}} \times 100\,\%

25
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Einzahlungen / Auszahlungen

Stromgrößen, die den Zufluss bzw. Abfluss liquider Mittel (Bargeld und Sichtguthaben) betreffen und die Liquiditätsrechnung beeinflussen.

26
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Einnahmen / Ausgaben

Stromgrößen, welche das Nettogeldvermögen (Zahlungsmittelbestand+ForderungenVerbindlichkeiten\text{Zahlungsmittelbestand} + \text{Forderungen} - \text{Verbindlichkeiten}) erhöhen bzw. vermindern.

27
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Ertrag / Aufwand

Stromgrößen, die das Reinvermögen (Eigenkapital) erhöhen bzw. vermindern und in der Gewinn- und Verlustrechnung (GuVGuV) erfasst werden.

28
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Leistungen / Kosten

Stromgrößen der Kosten- und Leistungsrechnung (KLRKLR), die den bewerteten Wertzugang bzw. Güterverzehr im Rahmen der typischen betrieblichen Tätigkeit darstellen.

29
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Neutraler Aufwand

Aufwand, der keine Kosten darstellt, weil er betriebsfremd, periodenfremd oder außerordentlich ist.

30
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Zusatzkosten

Kalkulatorische Kosten, denen kein Aufwand in der Finanzbuchhaltung gegenübersteht (z. B. kalkulatorischer Unternehmerlohn).

31
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EBIT

Abkürzung für Earnings Before Interest and Taxes; entspricht dem Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern.