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Wo befindet sich die Niere
Die Nieren sind paaratig angelegt. Retroperitoneal in der Lumbalregion liegen (11-12 Brustwirbel 2-3 Lendenwirbel. 11cm lang, 2.5cm dick und 5cm breit. Jede Niere ist von ein Fettkapsel umhüllt. Darüber zieht sich eine Bindegewebsmembran → Capsuola fibrosa
Nierendurchblutung
Die Nierenarterie entspringt der Arota. Im Nierenhilus verzweigt sie weiter entlang der Nierenpyramiden über die Nierenrinde und ziehen sich bis zu den Nierenkapseln. Auf höhe Nierenpyramie entspringen die Arteriolen und versorgen die Glomeruli mit Blut.
In Ruhe beträgt die Nierenperfuson 1L pro minute
Nephron
In der Nierenrinde befinden sich etwa 1 Millionen Nephrone. Sie sind zuständig für die Urinproduktion und Harnproduktion. Der Endharn wird über die Sammerrohre über die Nierepramye an das Nierenkelchsystem geleitet
Glomerurlum
Die Glomerulumkapillaren sind mit einem permeablen Endothel ausgekleidet. Ihre Aufgaben bestehen daraus zu filtrieren. Sie lassen alle niedermolekularen Substanzen und Plasmawasser durch. Si filtrieren dies weiter an die Bowmanschie Kapsel. Diese Flüssigkeit ist der Primärharn. Dieser besteht aus allen Stoffen die im Blutplasma enthalten sind und ist sonst Eiweissfrei.
Anatomie der Nieren und des Nephron
Siehe Bild

Aufgabe proximaler Tubulus
Hauptrückresobartionsort vom Nephron. Ca 65% des filtrierten Natrium wird durch Natriumpumpen in die Tubuluszellen gepumpt. Von dort Pumpt ATP es weiter in die Gefässe. Aufgrund des osmatischen Druck → ausgelösst durch das Natrium, fliesst auch 65% des Wasser zurück in das Blut.
Weiter Substanzen die Rückresorbiert werden:
Magnesium
Kalium
Calcium
HCO3-
Glucose
Die verschiedenen Räume im Körper
Intrazellulär Raum → innerhalb der Zelle. 2/3 der Gesamtflüssigkeit
Extrazellulär Raum → Dieser teilt sich auf in:
Interstitieller Raum (interstitium) → Zwischenraum der Zellen. „Badet die Zellen in Flüssigkeit“ Austausch von Sauerstoff, Nährstoff und Abfallprodukte
Transzelluläraum → kleiner Teil jedoch klinisch wichtich. Bsp. Pleureaspar, Liquor, Peritonelraum
Intravasal Raum → Flüssigkeit in den Gefässen
Henleschleife
Weitere Harnkonzentration: Der aufsteigende Schnkel ist Wasserundurchlässig. Durch den Natrium - Kalium - Chlorid Symport werden die Elektrolyte in interstitium gepumpt und erhöhen die osmolaritäte. Die absteigende Schleife ist Wasserdurchlässig. Durch die erhöhte osmolarität fliesst das Wasser interstitiell.
Klinisch relevant: Schleifen Direutika wirken auf den NKCC Membrantransporten und hemmen dessen Wirkrung. = Diurese steigt
Distaler Tubulus
Hier findet die Feinabstimmung des Urin statt. Natrium und Chlorird wird durch den NaKaCl Symporter resorbiert. Die Rückresoprtion von Calcium findet in diesem Teil statt. Durch Aldosteron (Mineralcorticoid) aus der Nebennierenrinde passiert ein zusätliche Natium- & Wasserrückresorbtion und eine Kalium & H+ Sekretion.
Sammelrohr
Der Sammelrohr ist der letzte abschnitt des Tubulussystem wo es zu einer weiteren Rückresoption kommt. Liegt eine erhöhte Serumosmlarität vor wird aus dem Hypophysenhinterlappen ADH ausgeschuttet. Dies bewirkt eine erhöhte Permeabilität am Sammerohr. Vermehrt Wasser tritt ins Interstitium über und kehr zurück ins Gefässsystem.
Urin
Es werden 120ml - 125ml/min Primäharn produziert. Davon werden 124ml/min Rückresorbiert.
Harnpflichtige Stoffe:
Kreatinin
Harnstoff
Harnsäure
Dies sind die wichtigsten 3.
Weitere:
Hormone
Vitamine
Wasser
Elektrolyte
Aufgaben der Nieren
Harnbildung
Harnausscheidung mit Stoffwechselproduktion
Regulation Wasserhaushalt
Regulation Mineralhaushalt
Regulation Säure-Base Haushalt
Endokrine Funktion
Blutdruckregulation → RAAS
Verschiedene Drucksysteme: Hydrostatischen und Kolloidosmotischer
Hydrostatischer Druck drückt Flüssigkeit nach aussen
Kolloidosmotischer Druck ensteht durch Proteine, vor allem Albumin. Zieht wasser nach innen.
Sie spiel im Körper einander entgegen. Proteine befinden sich im Blut und dürfen nicht in den Urin gelangen. Falls dies passiert aufgrund eine pathologischen Veränderung ist der kollloidosmotische Druck gestört.
Der Filtrationsdruck
In den Kapillaren des Glomerulum sinkt der Druck bis am 50mmh. Dies kann aufgrund gegendrücke nicht ganz zur Filtration genutzt werden. Der hydrostatische Druck (aus der Bowmanschen Kapsel) und der kolloidosmotische Druck drücken gegen. Es wird ein MAP von mind. 60mmhg gebraucht um die Filtration zu gewährleisten.
.

Glomeruläre Filtrationsrate (GFR)
Bezeichnet die Pro Zeiteneinheit filtrierte Flüssigkeit. Die beiden Nieren bilden 180L Ultrafiltrat in 24h. Dies entspricht von einer GFR von 120ml/min
Autoregulation der Niere
Um die Funktion aufrecht zu erhalten muss der renale Blutfluss und der Glomerulumdruck konstant gehalten werden. Bei Schwankungen reagieren die Wiederstandsfähigen Gefässe: Vas Afferenet und Vas Effferent mit Tonusanpassung. Bei einem Syst. Druck von unter 70mmhg kann die Autoregualtion nicht mehr gewährleistet werden. Verschiedene Mechanisem sind an der Autoregulation beteiligt:
Bayliss effekt oder myogener Autoregulationsmechanimus
Prostaglandine → fetthaltige Botenstoffe. Wirken Lokal
Tubologlobeluläres Feedback

Regulation Säure-Base Haushalt
Das Ziel eines Puffers ist es den PH Konstant zu halten. Die Niere kann den PH regulieren durch elimination von H+ Ionen und HCO3 Rückresorbiton.
Hormone der Nebenniere und ihre Funktionen
Aldosteron (Mineralkortikoid) → Wasser & Natrium Rückresorbtion / Kalium Sekretion
Cortisol (Glukokortikoid) → Stresshormon, Leistungssteigerung
Testosteron (Androgen) → Ausbildung männliche Geschlechtsmerkmal
Ertythropotein → Neubildung Erythrozyten
Hormone des Nebennierenmark
Adreanlin
Noradrenalin
Dopamin
Ertythropotein EPO
In der Nierenrinde wird EPO gebildet. Kommt es in der Nierenregion zu einer verminderet Sauerstoffzufuhr wird die EPO Bildung stimmuliert. Bei verminderten PO2 im art. Blut und/oder anämie wird ebenfalls die EPO Bildung in der Nieren stimmuliert. DIes führt zur Neubildung von Erythrozyten im Knochenmark.
Akutes Nierenversagen Definition und Ursachen
Nierenfunktionsverschlechterung innerhalb Std. - Tagen mit einer Abnahme von GFR und verminderter Ausschüttung von harnpflichtigen Substanzen.
Kann entstehen durch:
Störung im Elektrolythaushalt
Störung im Wasserhaushalt
Retention Harnpflichtiger Stoffe
Ein akutes Nierenversagen ist Grunsätlich reversibel.
Klinik akute Niereninsuffizient
Urinveränderung:
Anurgie > 100ml/ 24h
Oligure > 500ml/ 24h
Urin → konzentriert, Bernstein
Störung Wasser & Elektrolytenhaushalt:
Ödeme
Herz - Rhytmussstörungen
Kognition:
Bewusstseinsveränderung durch Retention harnpflichtiger Stoffe
ABGA:
met. Azidose → HCO3 rückresportion kann nicht mehr stattfinden
Pulmonal:
Tachypnoe → komp. mechanimus CO2 abatmung
Verschiedenen Formen der akuten Nierenschädigung
Prärenal: Vor der Niere = zu wenig Druck/Volumen durch → Sepsis, Schock, Verbrennung, Hypovolämie
→ Therapie: Volumengabe, Katecholamanie
Renal: innerhalb der Nieren durch tox. Medikamente, Glomerunolephritis, Rhabdomyolyse, Embolie etc.
→ Therapie: Ursache Behandeln (Rhabody. → gutes Flüssigkeitsmanagement, tox. Medikamente diese Absetzen)
Postrenal: obstruktives Problem durch bsp. Steine Tumor
→ Therapie: obstruktion lösen
Die störung muss nicht isoliert auftreten, kann auch überlappen
Klassifizierung der Akuten Nierenschädigung
Wird nach dem RIFLE oder AKIN score definiert.
RIFLE wird nach GFR und Diurese skaliert. Ist der ältere Score und steht für:
Risk (Risiko)
Injury (Schädigung)
Failure (Versagen)
Loss (Verlust der Funktion)
End-stage kidney disease (terminales Nierenversagen)
Der AKIN Score ist eine weiterentwiklung von RIFLE. Ist etwas sensibler für allem für früher veränderungen. Er hat 3 Stadien:
Stadium 1:
Kreatinin ↑ um ≥0,3 mg/dl oder 1,5–2× Ausgangswert
oder Urin <0,5 ml/kg/h für ≥6 h
Stadium 2:
Kreatinin ↑ auf 2–3×
oder Urin <0,5 ml/kg/h für ≥12 h
Stadium 3:
Kreatinin ↑ >3× oder ≥4 mg/dl oder Dialysepflicht
oder Urin <0,3 ml/kg/h für ≥24 h oder Anurie ≥12 h
Indikation für Hämodialyse
Therapiefraktäte Hypervolämie → Anurie, Lungenödem
Therapiefraktäre Hyperkaliämie → Kalium über 6.5
Therapiefrakätre metabolische Azidose
Symptomatische Urämie → Enzephalopathie
Harnstoff > 30mmol/L
Intoxikation → Methanol, Litium etc.
Chronische Niereninsuffizienz / Nierenschädigung
Strukturelle oder funktionelle Veränderung der Niere die länger als 3 Monate bereit anhält. Die GFR < 60ml ebenfalls seit mind. 3 Monaten.
Einteilung nach CKD Stadien
Stadium | eGFR | Bedeutung |
1 | > 90 | Normale oder erhöhte GFR, aber mit Zeichen einer Nierenschädigung (z. B. Proteinurie, auffälliger Ultraschall) |
2 | 60 - 89 | Leicht eingeschränkte Nierenfunktion + Zeichen der Nierenschädigung |
3a | 45 - 59 | Leichte - mässig eingeschränkt |
3b | 30 - 44 | Mässige - schwer eingeschränkt |
4 | 15 - 29 | Schwer eingeschränkt |
5 | < 15 | Nierenversagen / terminale Niereninsuffizienz (oft Dialysepflicht) |

Klinik der chronischen NI
Frühsymptome gibt es nicht. Sie treten erst ab dem 3-4 Stadium ein. (Nachlassende Diurese, Hyperkalämie, met. Azidose, Anämie)
Definiton und Symptome der Urämie
Harnstoffpflichtige Stoffe können nicht mehr durch die Niere ausgescheiden werden und sammeln sich in Blut.
Symptome:
Leistungsschwäche
Kopfschmerzen
Schwäche
Übelkeit / Erbrechen
Juckreiz
ausgeprägte Symptome:
Enzephalopathie (urämisches Koma)
Herzinsuffizienz
Ödeme (pheripher und Lunga)
Hypertonie
Ursachen chronischer Nierenschädigung
Vaskuläre Ursachen
Glomerulonephritis
Diabetische Nephropathie
Systemerlrankung
Unbekannte Ursachen