1/14
Vokabel-Flashcards basierend auf dem Vorlesungsskript zu anatomischen Grundlagen der Wirbelsäule, der Rückenmuskulatur sowie technischen Voraussetzungen der Kraftmessung.
Name | Mastery | Learn | Test | Matching | Spaced | Call with Kai | Chat |
|---|
No analytics yet
Send a link to your students to track their progress
Wirbelsäule
Eine flexible Verbindung aus 24 freien Wirbeln, dem aus fünf fest verbundenen Wirbeln bestehenden Kreuzbein und dem Steißbein.
HWS, BWS und LWS
Die drei Abschnitte der Wirbelsäule: Halswirbelsäule, Brustwirbelsäule und Lendenwirbelsäule.
Physiologische Biegungen der Wirbelsäule
Bezeichnet als Halslordose, Brustkyphose, Lendenlordose und Sakralkyphose.
Komplette Rumpfbewegung
Beträgt ca. 182∘ und setzt sich aus der Beckenrotation (110∘) und der LWS-Streckung (72∘) zusammen.
Bewegungsumfang der Halswirbelsäule
Kann von der vollen Extension zur vollen Flexion bis zu 126∘ betragen.
Autochthon
Bedeutet „ureigen“, da diese Muskulatur bereits sehr früh in der embryonalen Entwicklung angelegt wird.
M. erector spinae
Der Rückenstrecker, der anatomisch in einen medialen Trakt (tiefliegend) und einen lateralen Trakt (oberflächlicher) gegliedert ist.
Beckenfixierung (Prinzip)
Maßnahme an der Lumbar Extensions-Maschine zur Isolation der Lumbalextensoren, um die Beckenmitrotation bei der Rumpfstreckung zu verhindern.
Oberkörpergegengewicht
Ein Mechanismus zur Kompensation der Gravitationskraft des Oberkörpers oder Kopfes, um valide Kraftmessungen ohne Verzerrungen (bis zu 500%) zu ermöglichen.
Total Functional Torque (TFT)
Die totale funktionelle Kraft (Drehmoment), die sich aus der Nettomuskelkraft und der Weichteilspannung zusammensetzt.
Net Muscular Torque (NMT)
Die Nettomuskelkraft, welche ausschließlich durch die reine Muskelkontraktion entsteht.
Stored Energy Torque (SET)
Die Weichteilspannung, die durch elastische Vorspannung der Lumbalextensoren und Kompression der Bauchweichteile entsteht.
Intramuskuläre Reibung
Eine von der Bewegungsgeschwindigkeit abhängige Fehlerquelle bei dynamischen Messungen, die den Informationswert um bis zu 50% senken kann.
Isometrische Kraftmessung
Ein verletzungssicheres Testverfahren in standardisierten Winkelpositionen, das Fehlerquellen durch Beschleunigungskräfte oder innere Reibung vermeidet.
Mindestanzahl der Messpositionen
Es müssen mindestens drei Messpositionen (Flexion, Extension und eine mittlere Position) getestet werden, um einen aussagekräftigen Kraftkurvenverlauf zu beurteilen.