Atomaufbau, Atommodelle, PSE (inkl. praktische Anwendung), ‚gute/böse Elemente‘, Isotope

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Wie ist ein Atom aufgebaut?

Es besteht aus Atomkern und Elektronenhülle. Im Kern sind positive Protonen und neutrale Neutronen, in der Hülle negative Elektronen.

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Was sind Ordnungszahl und Massenzahl?

Ordnungszahl = Protonenzahl. Massenzahl = Protonen + Neutronen; daher gilt: Neutronen = Massenzahl − Ordnungszahl.

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Warum ist ein Atom normalerweise neutral?

Es besitzt gleich viele positiv geladene Protonen wie negativ geladene Elektronen.

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Was sind Valenzelektronen?

Elektronen der äußersten besetzten Schale. Sie bestimmen wesentlich das chemische Verhalten und die Bindungen eines Elements.

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Wie entwickelte sich das Atommodell?

Dalton: Kugelmodell → Thomson: Rosinenkuchenmodell → Rutherford: Kern-Hülle-Modell → Bohr: Schalen/Energieniveaus → Orbitalmodell: Aufenthaltswahrscheinlichkeiten.

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Was zeigte Rutherfords Streuversuch?

Das Atom besteht größtenteils aus leerem Raum; positive Ladung und fast die gesamte Masse befinden sich in einem sehr kleinen Kern.

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Was besagt das Bohrsche Schalenmodell?

Elektronen befinden sich auf bestimmten Schalen bzw. Energieniveaus um den Kern. Die inneren Schalen werden zuerst besetzt.

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Wie ist das Periodensystem aufgebaut?

Elemente sind nach steigender Ordnungszahl geordnet. Waagrecht = Perioden, senkrecht = Gruppen.

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Was kann man aus Periode und Hauptgruppe ablesen?

Periode → Anzahl besetzter Schalen. Bei Hauptgruppenelementen zeigt die Gruppe die Zahl der Valenzelektronen bzw. ähnliche Außenelektronenstruktur.

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Welche wichtigen Elementgruppen gibt es?

Alkalimetalle: 1. Gruppe, sehr reaktiv; Erdalkalimetalle: 2. Gruppe; Halogene: 17. Gruppe, reaktive Nichtmetalle; Edelgase: 18. Gruppe, sehr reaktionsträge.

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Wie kann man das PSE praktisch anwenden?

Man kann z. B. Elementsymbol, Ordnungszahl, Atommasse sowie Protonen-, Elektronen- und ungefähr Neutronenzahl bestimmen und chemische Eigenschaften abschätzen.

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Was bedeutet „gute und böse Elemente“?

Elemente sind nicht grundsätzlich gut oder böse. Ihre Wirkung hängt besonders von chemischer Form, Dosis und Aufnahmeweg ab.

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Was sind Isotope?

Atome desselben Elements mit gleicher Protonenzahl, aber unterschiedlicher Neutronenzahl und daher unterschiedlicher Massenzahl.

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Was ist Radioaktivität?

Der spontane Zerfall instabiler Atomkerne unter Aussendung ionisierender Strahlung.

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Welche drei wichtigen Arten radioaktiver Strahlung gibt es?

Alpha: Heliumkerne, geringe Reichweite; Beta: schnelle Elektronen/Positronen, mittlere Durchdringung; Gamma: elektromagnetische Strahlung, hohe Durchdringung.

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Warum kann ionisierende Strahlung gefährlich sein?

Sie kann Moleküle, Zellen und DNA schädigen. Dadurch können Zellschäden, Mutationen und Krebs entstehen; sehr hohe Dosen können tödlich sein.

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Was bedeutet Strahlendosis?

Sie beschreibt die Strahlenwirkung auf Körper bzw. Gewebe. Für das biologische Risiko wird häufig die effektive Dosis in Sievert (Sv) angegeben.

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Warum ist bei Radioaktivität die Dosis entscheidend?

Kleine kontrollierte Dosen können medizinisch genutzt werden; mit steigender Dosis nimmt das Risiko für Gewebe- und DNA-Schäden zu.

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Wie wird ionisierende Strahlung in der Medizin genutzt?

Z. B. zur Diagnostik mit radioaktiven Tracern und zur Behandlung von Tumoren durch Strahlentherapie.

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Wie funktioniert Kernenergie im Kernkraftwerk und was ist problematisch?

Bei der Kernspaltung z. B. von Uran-235 entsteht Wärme → Dampf → Turbine → Generator. Vorteile sind viel Energie und geringe direkte CO₂-Emissionen; Probleme sind radioaktiver Abfall, Endlagerung und Unfallrisiko.