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21 Terms

1
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Phonetische Störungen Merkmale

  • Sprechstörung → Fehlbildungen aufgrund artikulationsmotorischer Schwierigkeiten

  • Ziellaut wird meistens durch nicht muttersprachlichen Laut ersetzt

  • Ziellaut wird konstant ersetzt

  • Ziellaut wird konsequent (immer in gleicher Weise) ersetzt

  • Ziellaut befindet sich nicht im Lautinventar und kann isoliert nicht gebildet werden → Stimulierbarkeitsprobe negativ

  • oft in Kombination mit FOFS

2
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Sigmatismus

interdentalis:

→ Zungenspitze zwischen die Zähne gepresst

→ Luftstrom gebremst, fächerförmig, Verwirbelungen an Zähnen

→ Klang: dumpf, unscharf

addentalis:

→ Zungenspitze gegen die Zähne gepresst

→ Luftstrom gebremst, fächerförmig, Verwirbelungen an Zähnen

→ Klang: dumpf, unscharf

3
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Behandlungsbedarf phonetische Störungen

→ [s] & [z] oft bis ind 6.Lebensjahr phonetisch nicht sicher realisiert

→ Therapiebedarf ca. 6⁃12 Monate nach Erreichen Erwerbsalter

4
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Phonologische Störungen Merkmale

  • Sprachstörung → Schwierigkeiten bei regelhafter Anwendung der Laute

  • Artikulation durch phonologische Prozesse gekennzeichnet

  • Ziellaut/Ziellautverbindung wird inkonstant ersetzt, ausgelassen

  • Ziellaut wird inkonsequent (auf unterschiedliche Weise) ersetzt, ausgelassen

  • Ziellaut befindet sich im Lautinventar und kann isoliert gebildet werden → Stimulierbarkeitsprobe positiv

  • Kein Zusammenhang FOFS

5
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Phonologische Prozesse

6
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Hilfen

  • Aufforderung SK → bei fluktuierender Aufmerksamkeit

Verbale Hilfen:

  • erarbeitete Parameter zur Lautbildung

  • Erarbeitete Lautmerkmale

  • Erarbeitete Wortstrukturen

  • Vorstellungshilfen

  • Betonen, dehnen der Zielstruktur

Visuelle Hilfen:

  • Mundbild Therapeutin

  • Spiegel

  • Abbildungen

  • Referenzkarten

Motivationshilfen:

  • Lob

  • Erfolge verdeutlichen, dokumentieren

  • Token sammeln

  • selbstbestimmte Zeit am Ende der BE

7
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Steigerungen

Rezeptive Übungen

  • Lautebene weiter Kontrast ⁃ enger Kontrast

  • Silbenebene Onset ⁃ Koda

  • Wortebene Onset ⁃ Koda ⁃ Onset 2. Silbe

Produktive Übungen phonetisch

  • Lautebene, Silbenebene, Wortebene, Satzebene

  • Gelenkte Rede

  • Spontansprache

Produktive Übungen phonologisch

  • Minimalpaare

  • Stabilisierung auf Wortebene, Satzebene

  • Generalisierung und Transfer

8
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Therapiebereiche Phonetische Therapie

1 Hörtraining

2 Artikulationsübungen

3 Mundmotorik

4 Elternarbeit

9
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TB Hörtraining Ziele

Fremdwahrnehmung

→ Sensibilität für Ziellaut verbessern

→ Ziellaut sicher erkennen

→ Ziellaut sicher vom fehlgebildeten Laut unterscheiden

Selbstwahrnehmung

→ Sensibilität für eigene Lautbildung verbessern

→ sich selbst zuhören, auf einzelne Laute horchen

→ bei eigener Produktion Ziellaut sicher vom fehlgebildeten Laut unterscheiden

10
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TB Artikulationsübungen Ziele

→ Einzellautbehandlung

→ Anbahnen und Festigen eines nicht im Lautinventar vorhandenen oder fehlgebildeten Lautes

11
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TB Hörtraining Übungsbereiche und typische Übungen

ÜB 1: Identifikation

→ Erkennen des Ziellautes in Laut⁃, Silben⁃ und Wortreihen

ÜB 2: Differenzierung

→ Unterscheiden des Ziellautes von Vergleichslauten/vom fehlgebildeten Laut in Laut⁃, Silben⁃, Wortreihen

Üb 3: Lokalisation

12
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TB Artikulationsübungen Übungsbereiche und typische Übungen

ÜB 1: Lautanbahnung

ÜB 2: Stabilisierung des Lautes

→ Artikulation des Ziellautes auf Laut⁃, Silben⁃, Wortebene oder im Satzkontext

ÜB 3: Transfer in die Spontansprache

13
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Methoden Lautanbahnung

Imitationsmethode

→ T als Vorbild, Kind ahmt Lautbildung nach

→ wichtig: stark ausgeformte Artikulation von T, Spiegel zum Vergleichen des imitierten Mundbildes mit eigenem

Ableitungsmethode

→ Ziellaut wird aus korrekt artikuliertem Laut (phonetisch gemeinsame Merkmale) abgeleitet

→ oft wird beherrschte Laut schnell aufeinanderfolgend artikuliert und geht dann in Ziellaut über

Anbahnung aus Geräusch/Vorstellungshilfen

→ aus nicht⁃sprachlichen Geräusch abgeleitet

→ Geräusch wird im Rahmen von Spielhandlungen evoziert (Tiergeräusche) und mit Vorstellungshilfen kombiniert

Instruktionsmethode/phonetische Lokalisation

→ T gibt in kinngerechter Form verbale Anweisungen zur Lautbildung

Mögliche Parameter:

  • Artikulationsmerkmale

  • Bewegungsablauf

  • Luftstrom

Mögliche Hilfen:

  • Visualisierung der Lautbildung

  • ggf. taktile Reize

14
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Phonologie Therapie

TB Wortstruktur und Wortbetonung (Einstieg 1)

TB Wahrnehmung lautlicher Eigenschaften (Einstieg 2) → MPA → Stabilisierung in der Produktion

15
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TB WN lautlicher Eigenschaften Übungsbereiche und typische Übungen

ÜB 1: Wahrnehmung von Silbenstrukturen

ÜB 2: Wahrnehmung von Lauten (Identifikation, Differenzierung)

  • SK einführen

  • Erkennen von Ziel⁃ und Ersatzlaut in Laut⁃ und Wortreihen

  • Unterscheiden von Ziel⁃ und Ersatzlaut in Laut⁃ und Wortreihen

ÜB 3: Wahrnehmung von Lautmerkmalen

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TB Minimalpaararbeit Übungsbereiche

ÜB 1: MPA mit unterschiedlichen Silbenstrukturen

ÜB 2: MPA mit Phonemkontrasten

  • Unterscheiden von Ziel⁃ und Ersatzlaut in MP

  • Produzieren von Ziel⁃ und Ersatzlaut in MP

ÜB 3: MPA mit Lautmerkmalen

  • Unterscheiden von exemplarischen Ziel⁃ und Ersatzlauten in MP

  • Produzieren von exemplarischen Ziel⁃ und Ersatzlauten in MP

ÜB 4: MPA mit kontextbedingten Kontrasten

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Phasen Minimalpaararbeit

1 Hinführung

2 Entiwcklungsauslösender Konflikt

3 Absicherung

4 Ausweitung

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Hinführung

→ Heranführen an entwicklungsauslösenden Konflikt durch MP mit maximaler Opposition

→ nur für MPA mit Phonemkontrasten relevant

1 → MP Ersatzphonem vs. Vergleichsphonem weiter Kontrast (rez)

2 → MP Zielphonem vs. Verglecihsphonem weiter Kontrast (rez)

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Entwicklungsauslösender Konflikt

→ Missverständnisse zischen 2 Bedeutungen werde gezielt herbeigeführt

→ Konflikt entsteht, wenn gemeintes und gesagtes nicht übereinstimmen

→ Konflikt soll Kind anregen, Aussprache zu korrigieren

1 → MP mit Ziel vs. Ersatzstruktur (rez)

2 → weiteres MP mit Ziel vs. Ersatzstruktur (rez)

3 → Rollentausch, produktive Übung → Entiwcklungsauslösender Konflikt entsteht

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Absicherung

→ im Anschluss an entwicklungsauslösenden Konflikt werden rezeptive und produktive Übungen mit weiteren MP eingesetzt

Bei Silbenstrukturprozessen (RKV)

→ weitere MP, die entsprechenden Kontrast enthalten

Bei Substitutionsprozessen

→ MP mit veränderter Position des Kontrastes im Wort (Onset 2. Silbe, Koda)

21
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Ausweitung

→ im Anschluss an entwicklungsauslösenden Konflikt werden rezeptive und produktive Übungen mit weiteren MP eingesetzt

Bei Silbenstrukturprozessen, Fernassimilationen

→ multiple Oppositionen

Bei Substitutionsprozessen

→ MP mit KV