Fitnesstrainer(in)-B-Lizenz Lernkarten

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Diese Flashcards decken die wesentlichen Definitionen und Konzepte der Fitnesstrainer-B-Lizenz Ausbildung ab, einschließlich Physiologie, Trainingslehre, Anatomie und Ernährungslehre.

Last updated 8:46 PM on 7/28/26
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30 Terms

1
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Gleitfilamenttheorie

Modell zur Erklärung der Muskelkontraktion, bei dem die dünnen Aktinfilamente von den dicken Myosinfilamenten durch Querbrückenbildung zur Mitte gezogen werden, was das Sarkomer verkürzt.

2
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Sarkomer

Die kleinste funktionelle Einheit des Skelettmuskels, begrenzt durch zwei Z-Scheiben, bestehend aus Aktin-, Myosin- und Titinfilamenten.

3
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Adenosintriphosphat (ATP)

Energiereiches Phosphat, das als unmittelbare Energiequelle für alle zellulären Prozesse und Muskelkontraktionen dient; es liefert Energie durch Abspaltung einer Phosphatgruppe, wodurch ADPADP entsteht.

4
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Superkompensation

Modell der Trainingslehre, das beschreibt, wie der Organismus nach einer Belastung und anschließender Erholung die Leistungsfähigkeit über das ursprüngliche Ausgangsniveau hinaus steigert.

5
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Body-Mass-Index (BMI)

Maß zur Bewertung des Körpergewichts im Verhältnis zur Körpergröße, berechnet durch die Formel: BMI=Ko¨rpergewicht in kg(Ko¨rpergro¨ße in m)2\text{BMI} = \frac{\text{Körpergewicht in kg}}{(\text{Körpergröße in m})^2}.

6
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Mitochondrien

Als „Kraftwerke der Zellen“ bekannt, sind diese Organellen für die Zellatmung und die Erzeugung von chemischer Energie (ATPATP) unter Sauerstoffverbrauch verantwortlich.

7
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Hypertrophie

Zellen- oder Organvergrößerung (z. B. Dickenwachstum der Muskelfasern) infolge eines überschwelligen Reizes bei gleichbleibender Zellanzahl.

8
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Atrophie

Muskelschwund oder Gewebeabbau durch verminderte Beanspruchung, lange Trainingspausen, Verletzungen oder Alterungsprozesse.

9
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Sinusknoten

Der primäre Impulsgeber (Schrittmacher) des Herzens im rechten Vorhof, der ca. 7070 bis 8080 elektrische Erregungen pro Minute generiert.

10
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PAL-Faktor (Physical Activity Level)

Ein Faktor zur Bezifferung des täglichen Mehrverbrauchs an Energie durch körperliche Aktivität, der zur Berechnung des Leistungsumsatzes mit dem Grundumsatz multipliziert wird.

11
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One-repetition maximum (1RM)

Das maximale Gewicht, das eine Person für eine einzige Wiederholung bei korrekter Technik bewegen kann; dient als Basis zur Bestimmung der Trainingsintensität.

12
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Frequenz

Ein Trainingsparameter, der beschreibt, wie oft eine Muskelgruppe innerhalb eines bestimmten Zeitraums (meist pro Woche) trainiert wird.

13
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Intensität

Maß für die Stärke des Trainingsreizes, im Kraftsport meist als Prozentsatz des $1RM$ definiert.

14
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Lordose

Die natürliche Krümmung der Wirbelsäule nach vorne (nach innen zum Körperzentrum), wie sie in der Hals- und Lendenwirbelsäule vorkommt.

15
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Kyphose

Die natürliche Krümmung der Wirbelsäule nach hinten (nach außen), charakteristisch für den Bereich der Brustwirbelsäule und des Kreuzbeins.

16
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Osteoblasten

Spezialisierte Knochenzellen, die für den Aufbau von neuer Knochenmatrix (Osteoid) und die Mineralisierung zuständig sind.

17
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Osteoklasten

Zellen, die Knochensubstanz abbauen und somit den Mineralaustausch im Knochengewebe ermöglichen.

18
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Flexion

Anatomische Bewegungsbezeichnung für die Beugung eines Gelenks.

19
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Extension

Anatomische Bewegungsbezeichnung für die Streckung eines Gelenks.

20
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Abduktion

Das seitliche Abspreizen eines Körperteils von der Körpermitte weg.

21
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Adduktion

Das Heranführen eines Körperteils zur Körpermitte hin.

22
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Reziproke Vorwärtshemmung

Ein neurophysiologisches Prinzip, bei dem die Anspannung eines Muskels (Agonist) zeitgleich zur Entspannung des Gegenspielers (Antagonist) führt.

23
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Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation (PNF)

Eine Dehnmethode, die Anspannungs- und Entspannungsphasen kombiniert, um durch neuronale Effekte eine maximale Beweglichkeit zu erreichen.

24
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Taille-Hüft-Quotient (THQ)

Indikator für die Fettverteilung im Körper, berechnet durch: THQ=Taillenumfang in cmHu¨ftumfang in cm\text{THQ} = \frac{\text{Taillenumfang in cm}}{\text{Hüftumfang in cm}}; Werte über 1,01,0 (Männer) bzw. 0,850,85 (Frauen) gelten als gesundheitlich bedenklich.

25
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Maximalkraft

Die größtmögliche Kraft, die das Nerv-Muskel-System willkürlich gegen einen Widerstand ausüben kann.

26
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Karvonen-Formel

Methode zur Bestimmung der Trainings-Pulsfrequenz (TPF): \text{TPF} = \text{HF}_{\text{Ruhe}} + [(\text{HF}_{\text{max}} - \text{HF}_{\text{Ruhe}}) \times \text{Intensität in %}] \text{ mit } \text{HF}_{\text{max}} = 220 - \text{Alter}.

27
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Aerobe Energiebereitstellung

Energiegewinnung in den Zellen unter Verbrauch von Sauerstoff durch die Oxidation von Kohlenhydraten (aerobe Glykolyse) oder Fetten (Beta-Oxidation).

28
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Anaerob-laktazide Energiebereitstellung

Unvollständiger Abbau von Glukose ohne Sauerstoff, wobei als Stoffwechselendprodukt Milchsäure (Laktat) anfällt.

29
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RPE (Rate of Perceived Exertion)

Skala des subjektiven Belastungsempfindens, im Kraftsport oft von 11 bis 1010 genutzt, wobei 1010 dem Erreichen des Muskelversagens entspricht.

30
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Sinus bradycardie (Sportherz)

Anpassungserscheinung des Herzens bei Ausdauersportlern, gekennzeichnet durch ein vergrößertes Schlagvolumen und eine niedrigere Ruheherzfrequenz.