IU Internationale Hochschule: Einführung in die Psychologie

0.0(0)
Studied by 0 people
call kaiCall Kai
Locked
learnLearn
examPractice Test
spaced repetitionSpaced Repetition
heart puzzleMatch
flashcardsFlashcards
GameKnowt Play
Card Sorting

1/29

flashcard set

Earn XP

Description and Tags

Diese Flashcards decken die grundlegenden Vokabeln und Konzepte des Kurses DLBSAPSY01-01 (Psychologie) ab, einschließlich wissenschaftlicher Grundlagen, Biopsychologie, Kognition, Lernen, Emotion und Sozialpsychologie.

Last updated 9:13 AM on 7/1/26
Name
Mastery
Learn
Test
Matching
Spaced
Call with Kai
Chat

No analytics yet

Send a link to your students to track their progress

30 Terms

1
New cards

Psychologie

Die Wissenschaft vom Verhalten und Erleben des Menschen.

2
New cards

Instanzenmodell

Ein von Sigmund Freud entwickeltes Modell der Persönlichkeit, das aus dem Es (Triebe), dem Ich (Steuerung und Abwehr) und dem Über-Ich (Moral und Werte) besteht.

3
New cards

Behaviorismus

Eine psychologische Richtung, die sich auf beobachtbares Verhalten konzentriert und dieses durch Reiz-Reaktions-Zusammenhänge, Belohnung und Bestrafung erklärt.

4
New cards

Kognition

Umfasst alle Prozesse, die an der Verarbeitung von externen und internen Informationen beteiligt sind, wie Wahrnehmen, Denken, Problemlösen oder Erinnern.

5
New cards

Falsifizierbarkeit

Ein Merkmal einer guten Theorie, die empirisch prüfbar sein muss und Vorhersagen erlauben sollte, die sich prinzipiell widerlegen lassen.

6
New cards

Operationalisierung

Der Vorgang, bei dem abstrakte Prozesse oder theoretische Konzepte in messbare Indikatoren oder Beobachtungen umgewandelt werden.

7
New cards

Zentralnervensystem (ZNS)

Der Teil des Nervensystems, der aus dem Gehirn und dem Rückenmark besteht und als zentrale Steuerinstanz des Körpers fungiert.

8
New cards

Autonomes Nervensystem (ANS)

Auch Vegetatives Nervensystem genannt; es reguliert unbewusste Körperfunktionen wie Atmung, Verdauung und Erregung und gliedert sich in Sympathikus und Parasympathikus.

9
New cards

Aktionspotenzial

Eine vorübergehende Abweichung des Membranpotenzials einer Zelle vom Ruhepotenzial, das als elektrisches Signal entlang des Axons weitergeleitet wird.

10
New cards

Hemisphärenlateralisation

Die relative Dominanz einer Gehirnhälfte für spezifische Funktionen, wie beispielweise die Sprache in der linken Hemisphäre.

11
New cards

Transduktion

Das Prinzip des Wahrnehmungsvorgangs, bei dem eine Energieform (Umweltreiz) in eine andere (elektrische Nervenimpulse) umgewandelt wird.

12
New cards

Weber’sches Gesetz

Besagt, dass sich zwei Reize in einem konstanten Verhältnis unterscheiden müssen, damit ein Unterschied zwischen ihnen wahrgenommen wird.

13
New cards

Bottom-up-Prozesse

Datengesteuerte und aufsteigende Informationsverarbeitung, die bei den Sinnesrezeptoren beginnt und bis zu höheren Ebenen der Verarbeitung im Gehirn führt.

14
New cards

Halo-Effekt

Eine Wahrnehmungsverzerrung, bei der eine einzelne zentrale Eigenschaft einer Person auf den Gesamteindruck dieser Person ausstrahlt.

15
New cards

Fundamentaler Attributionsfehler

Die Tendenz, situative Faktoren bei der Beurteilung des Verhaltens anderer zu unterbewerten und dispositionale (personale) Faktoren überzubewerten.

16
New cards

Heuristik

Mentale Strategien, Faustregeln oder Abkürzungen, um kognitive Prozesse und Entscheidungsfindungen zu vereinfachen.

17
New cards

Emotionale Intelligenz

Die Fähigkeit, Emotionen wahrzunehmen, zu verstehen, zu regulieren und für das Denken bzw. Handeln effektiv zu nutzen.

18
New cards

Klassische Konditionierung

Ein Lernprinzip, bei dem ein neutraler Reiz durch wiederholte Kopplung mit einem unkonditionierten Reiz eine konditionierte Reaktion auslöst.

19
New cards

Operante Konditionierung

Lernen durch Konsequenzen, bei dem ein Verhalten durch Verstärkung bekräftigt oder durch Bestrafung abgeschwächt wird.

20
New cards

Habituation

Die Gewöhnung oder Abnahme der Reaktionsbereitschaft eines Organismus aufgrund wiederholter Darbietung eines Reizes.

21
New cards

Modelllernen

Auch Beobachtungslernen genannt; ein kognitiver Prozess nach Bandura, bei dem Verhalten durch Beobachtung und Nachahmung eines Modells erlernt wird.

22
New cards

Deklaratives Gedächtnis

Auch Wissensgedächtnis genannt; es speichert bewusst zugängliches Faktenwissen (semantisch) und eigene Erfahrungen (episodisch).

23
New cards

Intrinsische Motivation

Ein in der Person liegendes Interesse oder Neugier, das dazu führt, eine Tätigkeit um ihrer selbst willen und ohne äußere Anreize auszuführen.

24
New cards

Korrumpierungseffekt

Das Phänomen, dass eine ursprünglich intrinsische Motivation durch die Einführung äußerer Belohnungen untergraben wird.

25
New cards

Basisemotionen

Kulturübergreifende Emotionen mit universellem mimischem Ausdruck, zu denen Freud, Traurigkeit, Wut, Angst, Ekel und Überraschung zählen.

26
New cards

Coping

Strategien zur Regulation von Emotionen und zur Bewältigung schwieriger oder stressiger Lebenssituationen.

27
New cards

Big Five

Das Fünf-Faktoren-Modell der Persönlichkeit, bestehend aus den Dimensionen Extraversion, Neurotizismus, Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit und Offenheit.

28
New cards

Selbstwirksamkeit

Die Überzeugung eines Menschen, schwierige Anforderungen oder neue Probleme aufgrund eigener Kompetenzen bewältigen zu können.

29
New cards

Assimilation

Ein Prozess der kognitiven Entwicklung nach Piaget, bei dem neue Informationen aus der Umwelt an bereits vorhandene geistige Schemata angepasst werden.

30
New cards

Kognitive Dissonanz

Ein unangenehmer Spannungszustand, der durch die Unvereinbarkeit zweier bedeutsamer Kognitionen (Gedanken, Einstellungen oder Wünsche) entsteht.