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Diese Flashcards decken die grundlegenden Vokabeln und Konzepte des Kurses DLBSAPSY01-01 (Psychologie) ab, einschließlich wissenschaftlicher Grundlagen, Biopsychologie, Kognition, Lernen, Emotion und Sozialpsychologie.
Name | Mastery | Learn | Test | Matching | Spaced | Call with Kai | Chat |
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Psychologie
Die Wissenschaft vom Verhalten und Erleben des Menschen.
Instanzenmodell
Ein von Sigmund Freud entwickeltes Modell der Persönlichkeit, das aus dem Es (Triebe), dem Ich (Steuerung und Abwehr) und dem Über-Ich (Moral und Werte) besteht.
Behaviorismus
Eine psychologische Richtung, die sich auf beobachtbares Verhalten konzentriert und dieses durch Reiz-Reaktions-Zusammenhänge, Belohnung und Bestrafung erklärt.
Kognition
Umfasst alle Prozesse, die an der Verarbeitung von externen und internen Informationen beteiligt sind, wie Wahrnehmen, Denken, Problemlösen oder Erinnern.
Falsifizierbarkeit
Ein Merkmal einer guten Theorie, die empirisch prüfbar sein muss und Vorhersagen erlauben sollte, die sich prinzipiell widerlegen lassen.
Operationalisierung
Der Vorgang, bei dem abstrakte Prozesse oder theoretische Konzepte in messbare Indikatoren oder Beobachtungen umgewandelt werden.
Zentralnervensystem (ZNS)
Der Teil des Nervensystems, der aus dem Gehirn und dem Rückenmark besteht und als zentrale Steuerinstanz des Körpers fungiert.
Autonomes Nervensystem (ANS)
Auch Vegetatives Nervensystem genannt; es reguliert unbewusste Körperfunktionen wie Atmung, Verdauung und Erregung und gliedert sich in Sympathikus und Parasympathikus.
Aktionspotenzial
Eine vorübergehende Abweichung des Membranpotenzials einer Zelle vom Ruhepotenzial, das als elektrisches Signal entlang des Axons weitergeleitet wird.
Hemisphärenlateralisation
Die relative Dominanz einer Gehirnhälfte für spezifische Funktionen, wie beispielweise die Sprache in der linken Hemisphäre.
Transduktion
Das Prinzip des Wahrnehmungsvorgangs, bei dem eine Energieform (Umweltreiz) in eine andere (elektrische Nervenimpulse) umgewandelt wird.
Weber’sches Gesetz
Besagt, dass sich zwei Reize in einem konstanten Verhältnis unterscheiden müssen, damit ein Unterschied zwischen ihnen wahrgenommen wird.
Bottom-up-Prozesse
Datengesteuerte und aufsteigende Informationsverarbeitung, die bei den Sinnesrezeptoren beginnt und bis zu höheren Ebenen der Verarbeitung im Gehirn führt.
Halo-Effekt
Eine Wahrnehmungsverzerrung, bei der eine einzelne zentrale Eigenschaft einer Person auf den Gesamteindruck dieser Person ausstrahlt.
Fundamentaler Attributionsfehler
Die Tendenz, situative Faktoren bei der Beurteilung des Verhaltens anderer zu unterbewerten und dispositionale (personale) Faktoren überzubewerten.
Heuristik
Mentale Strategien, Faustregeln oder Abkürzungen, um kognitive Prozesse und Entscheidungsfindungen zu vereinfachen.
Emotionale Intelligenz
Die Fähigkeit, Emotionen wahrzunehmen, zu verstehen, zu regulieren und für das Denken bzw. Handeln effektiv zu nutzen.
Klassische Konditionierung
Ein Lernprinzip, bei dem ein neutraler Reiz durch wiederholte Kopplung mit einem unkonditionierten Reiz eine konditionierte Reaktion auslöst.
Operante Konditionierung
Lernen durch Konsequenzen, bei dem ein Verhalten durch Verstärkung bekräftigt oder durch Bestrafung abgeschwächt wird.
Habituation
Die Gewöhnung oder Abnahme der Reaktionsbereitschaft eines Organismus aufgrund wiederholter Darbietung eines Reizes.
Modelllernen
Auch Beobachtungslernen genannt; ein kognitiver Prozess nach Bandura, bei dem Verhalten durch Beobachtung und Nachahmung eines Modells erlernt wird.
Deklaratives Gedächtnis
Auch Wissensgedächtnis genannt; es speichert bewusst zugängliches Faktenwissen (semantisch) und eigene Erfahrungen (episodisch).
Intrinsische Motivation
Ein in der Person liegendes Interesse oder Neugier, das dazu führt, eine Tätigkeit um ihrer selbst willen und ohne äußere Anreize auszuführen.
Korrumpierungseffekt
Das Phänomen, dass eine ursprünglich intrinsische Motivation durch die Einführung äußerer Belohnungen untergraben wird.
Basisemotionen
Kulturübergreifende Emotionen mit universellem mimischem Ausdruck, zu denen Freud, Traurigkeit, Wut, Angst, Ekel und Überraschung zählen.
Coping
Strategien zur Regulation von Emotionen und zur Bewältigung schwieriger oder stressiger Lebenssituationen.
Big Five
Das Fünf-Faktoren-Modell der Persönlichkeit, bestehend aus den Dimensionen Extraversion, Neurotizismus, Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit und Offenheit.
Selbstwirksamkeit
Die Überzeugung eines Menschen, schwierige Anforderungen oder neue Probleme aufgrund eigener Kompetenzen bewältigen zu können.
Assimilation
Ein Prozess der kognitiven Entwicklung nach Piaget, bei dem neue Informationen aus der Umwelt an bereits vorhandene geistige Schemata angepasst werden.
Kognitive Dissonanz
Ein unangenehmer Spannungszustand, der durch die Unvereinbarkeit zweier bedeutsamer Kognitionen (Gedanken, Einstellungen oder Wünsche) entsteht.