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Vokabel-Flashcards zur Geschichte des Jazz, seinen Vorläufern und den wichtigsten Stilrichtungen von der Entstehung bis zum Free Jazz.
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Entstehung des Jazz
Vermischung von europäischen und westafrikanischen Musiktraditionen um 1900 in den Südstaaten der USA.
Europäische Elemente im Jazz
Melodik, Harmonik und Musikinstrumente.
Westafrikanische Elemente im Jazz
Improvisation, Call and Response sowie synkopierte Rhythmen.
Amerikanischer Bürgerkrieg (1861-1865)
Historische Voraussetzung für den Jazz, die zum Ende der Sklaverei und zur Auflösung von Militärorchestern führte.
Marching Bands
Von ehemaligen Sklaven gegründete Ensembles, die weiße Militärmusik imitierten und afrikanische mit europäischen Musizierweisen vermischten.
Worksongs
Lieder afroamerikanischer Arbeiter*innen, die durch Rhythmus und Call-and-Response körperliche Arbeit koordinierten.
Blues
Afroamerikanische Musikform, die Leid und Hoffnung durch charakteristische Harmonik und Melodik (Bluestone) ausdrückt.
Gospel
Religiöse Musik, die christliche Inhalte mit emotionalem Gesang und Call-and-Response verbindet.
Spirituals
Religiöse Lieder afroamerikanischer Sklaven, die biblische Inhalte mit der Hoffnung auf Erlösung und Freiheit verknüpften.
Ragtime
Stark synkopierte, meist klavierbasierte Musikrichtung um 1900, die europäische Marschrhythmik mit afroamerikanischer Rhythmik verbindet.
King Oliver's Creole Jazz Band
Eine stiltypische Jazz-Band aus den 1920er-Jahren.
Louis Armstrong
US-amerikanischer Jazztrompeter und Sänger, der die Entwicklung des Jazz im 20. Jahrhundert maßgeblich prägte.
Big Band (Jazz-Orchester)
Große Jazz-Band mit mehrfach besetzten Blasinstrumenten (Saxophone, Trompeten, Posaunen) und einer Rhythmusgruppe.
Swing (Entstehung)
In den 1930er-Jahren in den USA entstandener Jazzstil, der als tanzbare Unterhaltungsmusik fungierte.
Walking-Bass
Merkmal des Swing, bei dem der Bass gleichmäßige Viertelnoten spielt.
Bebop (Entstehung)
In den 1940er-Jahren vor allem in New York entstandener Stil als Gegenbewegung zum kommerziellen Swing.
Bebop Merkmale
Kleines Ensemble (Combo), hohes Tempo, komplexe Melodien/Harmonien und virtuose Einzelimprovisationen.
Wichtige Vertreter des Bebop
Charlie Parker, Dizzy Gillespie und Thelonious Monk.
Cool Jazz (Charakter)
In den späten 1940er/1950er-Jahren entstandener Stil mit ruhigen Tempi, weichem Klang und entspannter Wirkung.
Wichtige Vertreter des Cool Jazz
Miles Davis, Chet Baker und Dave Brubeck.
New-Orleans-Jazz
Durch Kollektivimprovisation (gleichzeitiges Improvisieren mehrerer Instrumente) und marschähnlichen Rhythmus geprägter Stil.
Chicago-Jazz
Weiterentwicklung mit Fokus auf Einzelimprovisationen der Solisten und häufigem Einsatz von Klavier und Saxophon.
Free Jazz
Experimentelle Form ohne feste Harmonie und Form, geprägt durch freie Improvisation und ungewohnte, teils chaotische Klänge.