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Dieser Flashcard-Satz behandelt die Kernkonzepte der kognitiven Kontrolle, exekutiven Funktionen und der willentlichen Handlungssteuerung nach der Vorlesung von Prof. Dr. Christian Poth.
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Exekutive Funktionen
Ein Sammelbegriff ür Hirnfunktionen, die flexible, adaptive und situationsabhängige Kognition umfassen, wie Arbeitsged$$chtnis, Top-Down-Steuerung der Aufmerksamkeit und Inhibition.
Kognitive Kontrolle
Eine Teilfunktion der Exekutivfunktionen, die ntigist,wennautomatisierteRoutinehandlungennichtausreichen,umIntentionenzuverwirklichen,oderwennablenkendeReizeunterdrckt werden m$$ssen.
Libertarianische Freiheit
Eine Position zur Willensfreiheit, welche die "Letzturheberschaft$" erfordert, also die Freiheit, unter identischen Bedingungen anders handeln zu knnen.
Impossibilismus
Die theoretische Ansicht, dass freier Wille unmglichist,daHandlungenentwederdeterminiert(keineAlternativen)oderbeiIndeterminismuslediglichzufllig w$$ren.
Kompatibilismus
Die Auffassung, dass zwar Determinanten frHandlungenexistieren,dieseaberdennochdurchdenWillenmitbeeinflusstwerdenknnen.
Bereitschaftspotenzial (BP)
Die berdasEEGgemesseneneuronaleVorbereitungeinerBewegunginmotorischenHirnregionen,diebeiLibetetal.(1983)imMitteletwa500\,ms$$ vor dem Bewegungsbeginn einsetzte.
W-Urteil
Der von Versuchspersonen in Libet-Experimenten subjektiv eingeschtzteZeitpunktdesbewusstenBewegungsimpulses,derca.200\,ms$$ nach Beginn des Bereitschaftspotenzials liegt.
Intentionale Handlungen
Zielgerichtetes Verhalten, das durch einen erweiterten Zeithorizont, Reizunabhngigkeit,sprachlicheReprsentation von Regeln sowie Flexibilit$$t beim Umkonfigurieren von Aufgaben gekennzeichnet ist.
Volition und Selbstkontrolle
Metakognitive Strategien (z. B. BedrfnisantizipationoderAufmerksamkeitskontrolle),welchedieVerwirklichungvonAbsichtengegenkonkurrierendeGewohnheitenfrdern.
Pr$$ventive Selbstverpflichtung
Eine Strategie der Selbstkontrolle, bei der eigene zuknftigeHandlungsspielrume eingeschr$$nkt werden, um die Wahrscheinlichkeit des Nachgebens gegenüber Versuchungen zu reduzieren.
Supervisory Attentional System (SAS)
Ein von Norman & Shallice (1986) postuliertes System zur $$bergeordneten Steuerung intentionaler Handlungen.
Simon-Task
Ein klassisches experimentelles Paradigma zur Untersuchung kognitiver Konflikte, bei dem die r$$umliche Position eines Reizes mit der erforderlichen Reaktionsseite interferieren kann.
Wisconsin-Card-Sorting-Test (WCST)
Ein klassisches neuropsychologisches Testverfahren zur Erfassung exekutiver Funktionen, das h$$ufig zur Untersuchung von Frontalhirnfunktionen eingesetzt wird.
Persistenz-Flexibilit$$ts-Dilemma
Ein Kontrolldilemma zwischen der stabilen Aufrechterhaltung/Abschirmung von Zielen (Persistenz) und dem flexiblen Wechsel zwischen Zielen (Flexibilit$$t).
Abschirmungs-$$berwachungs-Dilemma
Der Konflikt zwischen der zielgerichteten Selektion relevanter Reize (Abschirmung) und der berwachungderUmweltaufpotenziellbedeutsameZielwechselreize(berwachung).