Einführung/ Fragen / Zusammenfassung

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10 Terms

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Wer formulierte den ökologischen Imperativ?

  1. John Rawls

  2. Immanuel Kant

  3. Hans Jonas

  4. Aristoteles

Hans Jonas

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Was bezeichnet Commoning?

Commoning bezeichnet selbstorganisiertes und bedürfnisorientiertes gemeinsames Produzieren, Verwalten, Pflegen und/oder Nutzen.

3
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1.1 Beispiel Bastoy

Anti Alcrataz in Norwegen: Ganzheitliche Sichtweise des Strafvollzugs lohnt sich nicht nur in der Kosten-Nutzen-Rechnung sondern auch für eine bessere Zukunft.

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1.2 Denkweisen der traditionellen (alten) BWL und Anforderungen an die neue BWL

Denkweisen der traditionellen BWL:

  • Geprägt durch Optimierungsansätze „individual-rationaler, nicht-kooperativer Entscheidungsträger

  • Fokus auf das Management (gewinnorientierter wirtschaftlicher Erfolg → Gewinnmaximierung)

  • Orientiert an den Shareholdern nach US-amerikanischen Vorbild.

  • Die soziale Verantwortung der Unternehmen in der Gewinnmaximierung bereits erschöpft

  • Entwicklung in der Nachkriegszeit: rein empirisch-analytischen Wissenschaft, die der normativ-theoretischen Ebene nur in Randnotizen Platz ließ.

=> sachdienliches Werkzeug, das knappe Ressourcen effizient verwalten konnte.

Anforderungen an eine heutige, neue BWL:

  • muss zukunftsorientiert agieren und systemisch gedacht werden, statt nur den Status quo beibehalten zu wollen.

5
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1.2 Unterschied alte und neue BWL

Das mechanistische Weltbild der BWL, welches sich sehr stark am Homo Oeconomicus als rationalegoistischem Nutzenmaximierer orientierte und sehr stark in der Ursache-Wirkungs-Logik (weniger Kosten = mehr Gewinn) verhafet war, scheint immer mehr hinterfragt zu werden.

In einer neuen BWL muss systemisch und in relationalen Bezügen gedacht werden. Das eine geht nicht mehr ohne das andere und umgekehrt. Profit und Nachhaltigkeit schließen sich nicht aus. Unternehmen sind nicht nur in Märkte eingebettet, sondern vor allem auch mitten in der Gesellschaft<. Das Soziale muss gemeinsam mit dem Ökonomischen betrachtet werden. Unternehmen müssen zukunftsfähig werden.

6
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1.2 Der Weg von der alten hin zur neuen BWL – The Power of AND

wie kann ein Paradigmenwechsel auch in den Köpfen der einzelnen Entscheider:innen ankommen?

Weg von einer reinen Denkweise in

Knappheit der Ressourcen

Trade-off

Shareholder-Orientierung

Konkurrenz

Hin zu mehr

Fülle an Möglichkeiten

Profit und Nachhaltigkeit

Stakeholder-Orientierung

Kooperation

7
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Zusammenfassung

Die normativ-theoretische Sichtweise wurde in der klassischen Betriebswirtschaftslehre, wie sie seit Jahrzehnten, wenn nicht sogar Jahrhunderten, angewendet wird, lange Zeit ausgeblendet. Das Soziale erschöpfte sich zumeist in der Gewinnmaximierung. Die BWL entwickelte sich dadurch zu einem äußerst effizienten Werkzeug, welches die knappen Ressourcen im Zeitalter der Industrialisierung und der Nachkriegsjahre managen konnte.

Das mechanistische Weltbild der BWL, welches sich sehr stark am Homo Oeconomicus als rational-egoistischem Nutzenmaximierer orientierte und sehr stark in der Ursache-Wirkungs-Logik (weniger Kosten = mehr Gewinn) verhaftet war, scheint immer mehr hinterfragt zu werden.

In einer neuen BWL muss systemisch und in relationalen Bezügen gedacht werden. Das eine geht nicht mehr ohne das andere und umgekehrt. Profit und Nachhaltigkeit schließen sich nicht aus. Unternehmen sind nicht nur in Märkte eingebettet, sondern vor allem auch mitten in der Gesellschaft. Das Soziale muss gemeinsam mit dem Ökonomischen betrachtet werden. Unternehmen müssen zukunftsfähig werden.

Diese Sichtweisen werden in dieser Lektion von der ethischen, philosophischen, ontologischen, politikwissenschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Basis heraus beleuchtet, um anschließend einen möglichen Paradigmenwechsel hin zu einer „neuen BWL“ aufzuzeigen.

8
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Neue Realitäten in der Vuca Welt

V - Volatilität

U - Unsicherheit

C - Komplexität

A - Ambiguität

→ Zunahme an multiplen Krisen

→ erhöht die Gefahr von Systeminstabilitäten oder Zusammenbrüchen

9
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RESILIENZ ALS CHANCE FÜR NACHHALTIGES UNTERNEHMENSHANDELN

ZWEI PERSPEKTIVEN

  1. Wie stärke ich die Resilienz/ Fitness des eigenen Unternehmens?

  2. Wie kann das Unternehmen dazu beitragen, die Resilienz der Stake-holder/ Gesellschaft/ Umwelt zu stärken?

10
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Was bedeutet Resilienz? (4 Nachhaltigkeitskriterium)

Resilienz ist die Fähigkeit,

  • sich anzupassen,

  • zu reorganisieren oder

  • zu verändern,

während man mit Störungen fertig wird.