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- r_E = r_U + D/E × (r_U − r_D)
- r_U = Rendite unverschuldetes Unternehmen,
r_D = Fremdkapitalkosten
- Nein
- WACC entspricht r_U, der Rendite des unverschuldeten Unternehmens
- Steigende Verschuldung → höhere EK-Kosten
- Gleichzeitig sinkt die EK-Quote in der WACC-Formel → geringere Gewichtung der höheren EK-Kosten
- Beide Effekte gleichen sich aus
- Steigende EK-Kosten (Risiko) und sinkende EK-Gewichtung heben sich gegenseitig auf
→ WACC bleibt gleich der Rendite des unverschuldeten Unternehmens
- Unternehmenswert = Diskontierung der operativen Cashflows (Assets)
- Unabhängig von der Kapitalstruktur
- Operatives Marktrisiko der Assets
- Unabhängig von der Finanzierung/Kapitalstruktur
- β_U = E/(E+D) × β_E + D/(E+D) × β_D
- Gewichtung von EK- und FK-Beta nach Kapitalanteilen
- β_E = β_U + D/E × (β_U − β_D)
- Umstellung der Asset-Beta-Formel nach β_E
- β_U → Risiko der Assets, unabhängig von Finanzierung
- + D/E × (β_U − β_D) → zusätzliches Risiko aus der Kapitalstruktur
- FK-Zinsen sind fix
- Aktienrückkauf mit FK-Mitteln → weniger Aktien im Umlauf - Gewinn verteilt sich auf weniger Aktien → EPS steigt
- Höheres Risiko durch FK
→ höhere Renditeanforderung (WACC steigt)
- Stärkere Diskontierung gleicht den EPS-Anstieg aus
→ Marktwert unverändert
- Vollkommener Kapitalmarkt
→ Finanztransaktionen schaffen oder vernichten keinen Wert
- Lediglich Neuverpackung/Umverteilung von Risiko
- Scheinbar gutes Geschäft ist entweder:
- zu gut, um wahr zu sein, oder
- nutzt Marktunvollkommenheiten aus