Konjunktur, Geld- und Wirtschaftspolitik

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Diese Flashcards decken die Kernkonzepte der Konjunkturlehre, der Wirtschafts- und Geldpolitik sowie der Preisstabilität und Wechselkurse basierend auf dem Unterrichtsskript ab.

Last updated 6:26 PM on 5/11/26
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1
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Konjunktur

Widerspiegelt die Gesamtsituation einer Volkswirtschaft.

2
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Konjunkturzyklus

Bezeichnet den schwankenden Verlauf der Wirtschaft bzw. des Wirtschaftswachstums.

3
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Reales Bruttoinlandprodukt (BIP)

Messgrösse für das Wirtschaftswachstum, die angibt, was effektiv mehr oder weniger produziert wird, ohne Berücksichtigung der Teuerung.

4
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Produktionspotenzial

Die Produktionsmöglichkeiten von Unternehmen und dem Staat bei einer normalen Kapazitätsauslastung.

5
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Hochkonjunktur (Boom)

Phase mit einer Kapazitätsauslastung über der Normalauslastung, Überstunden, Vollbeschäftigung sowie steigenden Preisen, Löhnen und Investitionen.

6
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Konjunkturabschwung

Phase der Abschwächung von Konsum und Investitionen, wobei die Auslastung nach wie vor über der Normalauslastung liegt.

7
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Rezession

Wirtschaftsphase mit einer Auslastung unter Normalkapazität und einer Abnahme des BIP während zwei aufeinanderfolgenden Quartalen.

8
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Depression

Sehr starke Rezession, bei der das BIP um mehr als 10%10\,\% oder während mindestens 33 aufeinanderfolgenden Jahren schrumpft.

9
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Konjunkturaufschwung

Trendwende in der Wirtschaft, bei der sich neue Investitionen und ein Arbeitsplatzaufbau abzeichnen.

10
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Konjunkturindikatoren

Dienen als Anzeiger des Gesundheitszustands einer Volkswirtschaft; das reale BIP ist hierbei der Hauptindikator.

11
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Frühindikatoren

Vorauseilende Konjunkturindikatoren wie Baubewilligungen, Konsumentenstimmung oder offene Arbeitsstellen.

12
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Präsenzindikatoren

Indikatoren, die gleichauf mit der Konjunktur verlaufen, wie das BIP, Branchenumsätze oder der private Konsum.

13
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Spätindikatoren

Nachhinkende Indikatoren wie die Arbeitslosenquote, Konkurse oder steigende Zinsen aufgrund vorangegangener Investitionstätigkeit.

14
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Konjunkturpolitik

Die Summe aller staatlichen Massnahmen zur Steuerung der Konjunktur mit dem Ziel, grosse Schwankungen im Wirtschaftsverlauf zu verhindern.

15
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Wirtschaftspolitik

Alle Massnahmen des Staates zur Beeinflussung der Wirtschaft, bestehend aus Struktur-, Ordnungs-, Geld-, Konjunktur- und Umweltpolitik.

16
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Magisches Sechseck

Modell der wirtschaftspolitischen Ziele, bei dem es als magisch gilt, da es unmöglich ist, alle sechs Ziele gleichzeitig zu erreichen.

17
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Zielkonflikt

Eine Zielbeziehung, bei der das Erreichen eines Ziels die Erreichung eines anderen Ziels beeinträchtigt.

18
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Fiskalpolitik (Finanzpolitik)

Teil der Wirtschaftspolitik, bei dem der Staat über Steuern, Ausgaben und Subventionen die Konjunktur beeinflusst.

19
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Antizyklisches Verhalten

Wirtschaftspolitisches Prinzip, nach dem der Staat in einer Rezession mehr Geld ausgeben soll (z. B. durch Erhöhung der Ausgaben oder Senkung der Steuern).

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Geldpolitik

Massnahmen der Schweizerischen Nationalbank (SNB) zur Steuerung der Geldmenge und des Zinssatzes.

21
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Transaktionskosten

Kosten, die im Zusammenhang mit dem Kaufen und Verkaufen von Waren oder Dienstleistungen sowie der Teilnahme am Marktgeschehen anfallen.

22
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Buchgeld

Geld, das rein in den Büchern bzw. elektronisch existiert (z. B. auf Bankkonten).

23
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Preisstabilität

Ziel der SNB, bei dem die Teuerung (Inflation) zwischen 0%0\,\% und 2%2\,\% gehalten wird.

24
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SARON (Swiss Average Rate Overnight)

Referenzzinssatz am besicherten Schweizer Geldmarkt, an dem sich der SNB-Leitzins orientiert.

25
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Repo-Geschäft (Repurchase Agreement)

Hauptinstrument der SNB zur Steuerung der Liquidität, bei dem Wertschriften gegen einen Kredit mit Rückkaufsvereinbarung getauscht werden.

26
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Devisenmarktinterventionen

Kauf oder Verkauf von ausländischen Währungen durch die SNB, um den Wert des Schweizer Frankens zu beeinflussen.

27
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Inflation

Anhaltender Anstieg des Preisniveaus, bei dem der Wert des Geldes sinkt und die Kaufkraft abnimmt.

28
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Landesindex der Konsumentenpreise (LIK)

Misst die Preisentwicklung anhand eines Warenkorbes, der die wichtigsten Ausgabenkategorien privater Haushalte beinhaltet.

29
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Deflation

Anhaltender Rückgang des Preisniveaus, bei dem der Wert des Geldes steigt und die Kaufkraft zunimmt.

30
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Stagflation

Wortkreation aus Stagnation und Inflation; bezeichnet eine Situation mit geringem oder negativem Wirtschaftswachstum bei gleichzeitig steigenden Preisen.

31
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Aufwertung des CHF

Der Schweizer Franken gewinnt an Wert gegenüber einer anderen Währung, wodurch der Wechselkurs (z. B. CHF/EUR) sinkt.

32
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Abwertung des CHF

Der Schweizer Franken verliert an Wert gegenüber einer anderen Währung, wodurch der Wechselkurs (z. B. CHF/EUR) steigt.