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Diese Flashcards decken die Anatomie der Haut, ihre Anhangsgebilde, diagnostische Verfahren sowie verschiedene gutartige und bösartige Hauterkrankungen basierend auf den Vorlesungsunterlagen ab.
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Perspicatio sensibilis
Wärmeregulation durch Schwitzen.
Äußere Haut
Ein schützendes, mehrschichtiges, verhorntes Plattenepithel mit einer Fläche von ca. 1,7m2.
Schleimhaut
Ein mehrschichtiges, unverhorntes Plattenepithel, das Körperhohlräume auskleidet und durch Sekrete feucht gehalten wird.
Epidermis
Der Fachbegriff für die Oberhaut.
Dermis (Corium)
Der Fachbegriff für die Lederhaut.
Subcutis
Der Fachbegriff für die Unterhaut, die aus Fettgewebe besteht und der Wärmeisolation sowie Polsterung dient.
Stratum corneum
Die Hornschicht der Epidermis.
Melanozyten
In der Basalzellschicht eingebettete Zellen, die das UV-Schutz-Pigment Melanin bilden.
Hautregenerationszyklus
Der Prozess, bei dem sich die Haut innerhalb von 30 Tagen durch Zellwanderung von der Keimschicht zur Hornschicht erneuert.
Haarpapille
Bereich am Grund einer 3−5mm tiefen Einsenkung der Epidermis, in dem sich verhornende Zellen zum Haar bilden.
Follikel
Die Haarwurzel, die eine Drüse und einen kleinen Muskel zur Aufrichtung des Haares (Gänsehaut) besitzt.
Nagelmatrix
Der Bereich unter dem weißlichen, halbmondförmigen Abschnitt der Nagelplatte, in dem der Nagel täglich ca. 0,1mm wächst.
Schweißdrüsen
Etwa 2,5Mio. Drüsen, die täglich ca. 1l Schweiß zur Wärmeisolation und Hemmung von Bakterienwachstum produzieren.
Talgdrüsen
Drüsen an den Haarwurzeln, die Fettstoffe abgeben, um die Haut zu schmieren und Haare wasserabweisend zu machen.
Duftdrüsen
Drüsen in Achsel-, Scham- und Afterregion, die einen individuellen Körpergeruch (Pheromone) abgeben.
Ekzem
Eine meist örtlich begrenzte Entzündung der Haut.
Exanthem
Ein akuter oder chronischer Hautausschlag, der am ganzen Körper auftritt.
Dermatoskop
Ein spezielles Betrachtungsgerät mit Licht und Lupe zur vergrößerten Untersuchung von Hautveränderungen.
Biopsie
Eine Gewebeprobe zur klinischen Diagnosestellung.
Pricktest
Untersuchung auf Inhalationsallergene (z. B. Pollen, Hausstaubmilben) an den Unterarmen mit Ablesung nach 20Minuten.
Epikutantest
Pflastertest am Rücken zur Identifizierung von Kontaktallergenen wie Nickel, Chrom oder Duftstoffen.
Effloreszenzen
Der medizinische Fachbegriff für krankhafte Hauterscheinungen.
Psoriasis (Schuppenflechte)
Eine chronisch-entzündliche, nicht ansteckende Autoimmunerkrankung, die in Schüben verläuft und etwa 2−3% der Bevölkerung betrifft.
Keratinozyten (bei Psoriasis)
Hornbildende Zellen, die sich fast 10-mal schneller teilen und in nur 4 Tagen an die Oberfläche wandern.
Plaques
Klar begrenzte, silbrig glänzende Hauterhebungen, die bei Psoriasis stark schuppen.
Lipome
Gutartige, weiche und elastische Knoten aus Fettgewebe.
Basaliom
Basalzellkarzinom; ein semimaligner Tumor, der infiltrierend wächst, aber nicht metastasiert.
Plattenepithelkarzinom (Spinaliom)
Ein bösartiger Tumor, der aus Plattenepithelzellen oder Krebsvorstufen (aktinischen Keratosen) entsteht.
Malignes Melanom
Schwarzer Hautkrebs; ein aggressiver Tumor, der frühzeitig in andere Organe streut (Metastasen).
ABCDE-Regel
Diagnoseschema für Melanome: Asymmetrie, Begrenzung, Color (Farbe), Durchmesser (>0,5cm), Erhabenheit.
Furunkel
Eine eitrige Haarbalgentzündung.
Karbunkel
Eitrige Entzündung mehrerer Haarbälge und Talgdrüsen.
Phlegmone
Eine flächenhafte Eiteransammlung im Gewebe.
Erysipel (Wundrose)
Eine durch Streptokokken verursachte, flächenhafte Vereiterung der Haut.
Panaritium
Der Fachbegriff für den Nagelumlauf (eitrige Entzündung des Nagelbettes).
Mundsoor
Hefepilzbefall der Mundschleimhaut.