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Umfassende Sammlung von 49 Vokabelkarten zu den Grundlagen des Marketings, basierend auf Vorlesungshandouts und Klausurfragen.
Name | Mastery | Learn | Test | Matching | Spaced | Call with Kai | Chat |
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Transaktionsmarketing vs. Beziehungsmarketing
Transaktionsmarketing ist kurzfristig und produktorientiert; Beziehungsmarketing ist langfristig, dialogorientiert und berücksichtigt Kundendeckungsbeitrag sowie Kundenwert.
Inside-out- vs. Outside-in-Perspektive
Inside-out beginnt bei Produkten und internen Fähigkeiten; Outside-in startet bei Kundenbedürfnissen und richtet das Angebot daran aus.
Zentrale Aufgaben des Beziehungsmarketings
Umfasst Kundenakquisition, Kundenbindung und Kundenrückgewinnung.
Indikatoren erfolgreicher Kundenbindung
Wiederkauf bzw. Wiederkaufabsicht, Zusatzkauf bzw. Zusatzkaufabsicht sowie Weiterempfehlung bzw. Weiterempfehlungsabsicht.
Confirmation-Disconfirmation-Paradigma
Kundenzufriedenheit resultiert aus dem Vergleich von Ist-Leistung und Soll-Erwartung (Ist<Soll: Unzufriedenheit; Ist=Soll: Bestätigung; Ist>Soll: positive Diskonfirmation).
Klassischer Marketing-Mix (4Ps)
Besteht aus Product (Produktpolitik), Price (Preispolitik), Promotion (Kommunikationspolitik) und Place (Vertriebspolitik).
Produktpolitik
Entscheidungen zur Gestaltung des Leistungsprogramms, wie Innovation, Variation, Differenzierung, Eliminierung sowie Markierung und Verpackung.
Produktinnovation
Die Entwicklung und Markteinführung eines vollkommen neuen Produkts.
Produktvariation
Veränderung eines bestehenden Produkts, wobei die alte Version ersetzt wird und die Produktanzahl gleich bleibt.
Produktdifferenzierung
Ergänzung eines bestehenden Produkts um eine weitere Variante, wodurch die Gesamtzahl der angebotenen Produkte steigt.
Produkteliminierung
Die Entfernung eines Produkts aus dem Sortiment, oft wegen sinkendem Absatz oder starker Kannibalisierung.
Neuproduktentwicklung (Phasen)
Innovationsstrategie, Ideensuche, Screening, Konzepttest, Marketingstrategie, Analyse, Entwicklung, Testmarkt und Markteinführung.
Methoden der Kundeneinbindung
Verfahren wie Open Innovation, Crowdsourcing, Customer Co-Creation und Lead-User-Ansätze.
Phasen des Produktlebenszyklus
Einführung, Wachstum, Reife, Sättigung und Rückgang/Degeneration.
Substantielles Produktverständnis
Das Produkt als Bündel physisch-technischer Eigenschaften (z.B. Display, Prozessor, Akku eines Smartphones).
Erweitertes Produktverständnis
Das Produkt inklusive ergänzender Leistungen wie Marke, Design, Garantie oder Service.
Generisches Produktverständnis
Die Gesamtheit aller materiellen und immateriellen Facetten, aus denen Kundennutzen entstehen kann.
Einzelmarkenstrategie
Entwicklung eigenständiger Marken für einzelne Produkte (z.B. Nutella, tic tac, duplo).
Mehrmarkenstrategie
Führen mehrerer Marken für ähnliche Segmente (z.B. Persil, Spee, Weißer Riese, Perwoll).
Markenfamilienstrategie
Nutzen einer einheitlichen Markenbezeichnung für eine ganze Produktgruppe (z.B. Nivea oder Dove).
Dachmarkenstrategie
Verbindung des Firmennamens mit sämtlichen Leistungen (z.B. Siemens oder Microsoft).
Markenallianz
Zusammenarbeit von zwei oder mehr Marken in einem gemeinsamen Marktauftritt.
Preis-Absatz-Funktion
Beschreibt den Zusammenhang zwischen dem Preis p und der absetzbaren Menge x. Bei normaler Nachfrage sinkt x mit steigendem p.
Lineare Preis-Absatz-Funktion
Wird definiert als x(p)=a−b×p mit b>0; die inverse Funktion lautet p(x)=ba−x.
Marginalanalytische Preisbestimmung
Gewinnmaximale Preiswahl; im Monopol gilt Grenzumsatz=Grenzkosten.
Gutenbergsche Preis-Absatz-Funktion
Doppelt geknickte Funktion mit einem mittleren monopolistischen Bereich, in dem Kunden schwach auf Preisänderungen reagieren.
Penetrationsstrategie
Niedriger Einführungspreis für schnelle Marktdurchdringung und hohe Marktanteile.
Skimmingstrategie
Hoher Einführungspreis zur Abschöpfung hoher Zahlungsbereitschaft; der Preis sinkt im Zeitverlauf.
Preisdifferenzierung ersten Grades
Jeder Kunde zahlt seine individuelle maximale Zahlungsbereitschaft.
Preisdifferenzierung zweiten Grades
Kunden ordnen sich durch Auswahl von Menge oder Varianten selbst Preisgruppen zu.
Preisdifferenzierung dritten Grades
Zuordnung von Kunden zu Preisgruppen anhand beobachtbarer Merkmale wie Alter oder Status.
AIDA-Schema
Phasen der Werbewirkung: Attention (Aufmerksamkeit), Interest (Interesse), Desire (Wunsch) und Action (Handlung).
Virale Kommunikation
Gezielte Anregung einer nutzergetriebenen, schnellen Weiterverbreitung von Informationen über digitale Netzwerke.
Internetbasierte Kommunikation
Gekennzeichnet durch Interaktivität, Aktualität, Individualisierbarkeit, globale Verfügbarkeit und Messbarkeit.
Cross-Media-Kommunikation
Die inhaltlich und formal abgestimmte Nutzung mehrerer vernetzter Kommunikationsmedien.
Bruttoreichweite
Summe aller erzielen Kontakte, wobei Mehrfachkontakte derselben Person mitgezählt werden.
Nettoreichweite
Zahl der erreichten Personen nach Abzug aller Überschneidungen.
Interne vs. Externe Überschneidungen
Interne Überschneidungen betreffen Mehrfachkontakte im selben Medium; externe Überschneidungen betreffen Kontakte über verschiedene Medien.
ADBUDG-Modell
Modell zur Werbewirkung, welches den Marktanteil als Funktion der Werbeausgaben darstellt.
Akquisitorischer Vertrieb
Management der Distributionswege und Absatzorgane in rechtlicher und wirtschaftlicher Hinsicht.
Physischer Vertrieb (Logistik)
Die tatsächliche Übermittlung der Leistungen zum Abnehmer zur Überwindung von Raum und Zeit.
Push- vs. Pull-Strategie
Push richtet Marketing an den Handel; Pull erzeugt Nachfrage beim Endkunden.
Marktsegmentierung
Aufspaltung eines heterogenen Marktes in homogene Teilmärkte anhand von Käufermerkmalen.
SWOT-Analyse
Verknüpfung von internen Stärken (Strengths) und Schwächen (Weaknesses) mit externen Chancen (Opportunities) und Risiken (Threats).
Schwache Signale
Frühe, unstrukturierte und mehrdeutige Hinweise auf künftige Trends oder Marktverschiebungen.
Positionierungsanalyse
Mehrdimensionale Darstellung von Marken in der subjektiven Wahrnehmung der Kunden.
Customer Journey
Der Weg eines Kunden über verschiedene Touchpoints in der Vorkauf-, Kauf- und Nachkaufphase.
Adoption
Der individuelle Prozess, durch den ein Nachfrager ein neues Produkt dauerhaft übernimmt.
Gewinnmaximum im Pure-Skin-Fall
Wird erreicht bei p=14, x=116 und einem Gewinn=1.382.