Hydraulik 1 - Eigenschaften des Wassers und Grundlagen der Hydrostatik

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Vokabel-Lernkarten zu den physikalischen Eigenschaften des Wassers und den Grundlagen der Hydrostatik aus den Vorlesungen Hydraulik 1.

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1
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Technische Hydraulik

Teilgebiet des Bauingenieurwesens, das sich hauptsächlich mit Wasser im flüssigen Zustand befasst.

2
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Arten von Fluiden

Klassifizierung von Fluiden nach Zusammendrückbarkeit (Gase sind kompressibel, Flüssigkeiten inkompressibel), Reibungsverhalten (ideal vs. real) und Scherverhalten (newtonisch vs. nonnewtonisch).

<p>Klassifizierung von Fluiden nach Zusammendrückbarkeit (Gase sind kompressibel, Flüssigkeiten inkompressibel), Reibungsverhalten (ideal vs. real) und Scherverhalten (newtonisch vs. nonnewtonisch).</p>
3
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Schmelzwärme (Wasser)

Die beim Phasenübergang von fest zu flüssig benötigte Wärmeenergie; beträgt bei Normaldruck und einem Schmelzpunkt von 0C0\,^\circ\text{C} genau 33.3×104J/kg33.3 \times 10^4\,\text{J/kg}.

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Verdampfungswärme (Wasser)

Die beim Phasenübergang von flüssig zu gasförmig benötigte Wärmeenergie; beträgt bei Normaldruck und einem Siedepunkt von 100C100\,^\circ\text{C} genau 22.6×105J/kg22.6 \times 10^5\,\text{J/kg}.

5
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Spezifische Wärmekapazität (Wasser)

Die benötigte Energie zur Erwärmung von flüssigem Wasser; beträgt 4182\,\text{J/(kg\,\cdot\,^\circ C)}.

6
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Dampfdruck

Absoluter Druck, bei dem Wasser bei einer gegebenen Temperatur in die gasförmige Phase übergeht (z. B. 1013,25hPa1013,25\,\text{hPa} bei 100C100\,^\circ\text{C} und 23,4hPa23,4\,\text{hPa} bei 20C20\,^\circ\text{C}).

7
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Kavitation

Phänomen, bei dem der absolute Druck in einer Strömung auf den Dampfdruck sinkt, sodass Wasser verdampft, sich Hohlräume bilden und die Strömung abreisst (theoretisch bei 10mWS\sim -10\,\text{mWS}, praktisch bei 7mWS\sim -7\,\text{mWS}).

8
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Anomalie des Wassers

Physikalische Eigenschaft von Wasser, bei einer Temperatur von 4C4\,^\circ\text{C} seine grösste Dichte aufzuweisen.

9
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Relative Raumausdehnung (β\beta)

Kenngrösse für die temperaturabhängige Volumenänderung, definiert als β=ρ0ρ1\beta = \frac{\rho_0}{\rho} - 1, mit einem sprunghaften Anstieg von ca. 9%9\% bei Eisbildung.

10
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Elastizitätsmodul (EWE_W)

Auch Kompressionsmodul genannt; Kenngrösse für die Volumenelastizität von Wasser mit einem Mittelwert von EW=2.1×109N/m2E_W = 2.1 \times 10^9\,\text{N/m}^2 (Pa\text{Pa}) bei Normaldruck und 20C20\,^\circ\text{C}.

11
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Kompressibilitätskoeffizient (κ\kappa)

Kehrwert des Elastizitätsmoduls (κ=1EW\kappa = \frac{1}{E_W}); beträgt für Wasser 4.73×1010m2/N4.73 \times 10^{-10}\,\text{m}^2/\text{N} (Pa1\text{Pa}^{-1}).

12
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Volumenänderung bei Druckänderung

Gleichung zur Ermittlung der Volumenänderung ΔV\Delta V infolge einer Druckänderung Δp\Delta p: ΔV=VΔpEW=VκΔp\Delta V = -V \cdot \frac{\Delta p}{E_W} = -V \cdot \kappa \cdot \Delta p.

13
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Schallgeschwindigkeit in Wasser (a0,Wa_{0,W})

Geschwindigkeit der Ausbreitung von Störungen/Druckwellen im Wasser (a0=EWρ=1κρa_0 = \sqrt{\frac{E_W}{\rho}} = \sqrt{\frac{1}{\kappa \cdot \rho}}); beträgt bei Normaldruck und 20C20\,^\circ\text{C} ca. 1450m/s1450\,\text{m/s}.

14
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Dynamische Viskosität (η\eta)

Proportionalitätsfaktor zur Umrechnung vom Geschwindigkeitsgefälle zur Schubspannung (τ=ηdvdn\tau = \eta \cdot \frac{\mathrm{d}v}{\mathrm{d}n}) mit der Einheit Ns/m2\text{N\,s/m}^2.

15
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Kinematische Viskosität (ν\nu)

Auf die Dichte bezogene dynamische Viskosität (ν=ηρ\nu = \frac{\eta}{\rho}) mit der Einheit m2/s\text{m}^2/\text{s}.

16
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Oberflächenspannung (σ\sigma)

Infolge von Molekülanziehungskräften an der Grenzfläche wirkende Spannung; für Wasser und Luft bei 20C20\,^\circ\text{C} beträgt σWasser=0,073N/m\sigma_{\text{Wasser}} = 0,073\,\text{N/m}.

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Kapillare Steighöhe im Rohr

Die Steighöhe hkaph_{\text{kap}} einer Flüssigkeit in einem kreisrunden Kapillarrohr mit Durchmesser dd, berechnet nach hkap=4σρgdcos(α)h_{\text{kap}} = \frac{4 \cdot \sigma}{\rho \cdot g \cdot d} \cdot \cos(\alpha).

18
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Kapillare Steighöhe im engen Spalt

Die Steighöhe hkaph_{\text{kap}} einer Flüssigkeit in einem engen Spalt der Weite bb, berechnet nach hkap=2σρgbcos(α)h_{\text{kap}} = \frac{2 \cdot \sigma}{\rho \cdot g \cdot b} \cdot \cos(\alpha).

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Hydrostatik

Lehre von den ruhenden Flüssigkeiten und den sich in ihnen ausbildenden Kräften unter der Wirkung äusserer Kräfte.

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Druck (pp)

Die auf eine Fläche wirkende Kraft (p=FAp = \frac{F}{A}) in der Einheit Pascal (Pa=Nm2=kgm1s2\text{Pa} = \text{N\,m}^{-2} = \text{kg\,m}^{-1}\,\text{s}^{-2}).

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Atmosphärendruck (p_{\amb})

Umgebungs- bzw. Luftdruck; der Standarddruck auf Meereshöhe beträgt ca. 1013hPa1013\,\text{hPa} und schwankt wetterabhängig zwischen 880hPa880\,\text{hPa} und 1080hPa1080\,\text{hPa}.

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Druckhöhe (hDh_D)

Die zu einem bestimmten Druck pp äquivalente Flüssigkeitssäule in Metern, berechnet über hD=pρgh_D = \frac{p}{\rho \cdot g}.

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Relativer vs. Absoluter Druck

Der absolute Druck pabsp_{\text{abs}} wählt den absoluten Nullpunkt als Bezugsgrösse (pabs=0p_{\text{abs}} = 0), während der relative Druck den Atmosphärendruck p_{\amb} als Referenz nutzt.

<p>Der absolute Druck $$p_{\text{abs}}$$ wählt den absoluten Nullpunkt als Bezugsgrösse ($$p_{\text{abs}} = 0$$), während der relative Druck den Atmosphärendruck $$p_{\amb}$$ als Referenz nutzt.</p>
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Hydrostatischer Druck

Der Druck in einer ruhenden Flüssigkeit in der Tiefe zz, gegeben durch die Formel p=p0+ρgzp = p_0 + \rho \cdot g \cdot z.

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Isobaren

Niveauflächen bzw. Flächen konstanten Drucks innerhalb einer Flüssigkeit.

26
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Kommunizierende Gefässe

Verbundenes Gefässsystem, bei dem der Wasserstand bei gleichem Druck auf den Wasserspiegel unabhängig von der Gefässform überall auf gleicher geodätischer Höhe liegt.

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U-Rohr-Manometer

Messgerät zur Bestimmung des Drucks p1p_1 mittels Flüssigkeitssäule und Sperrflüssigkeit nach der Formel p1=p0+ΔhgρHgh1gρwp_1 = p_0 + \Delta h \cdot g \cdot \rho_{\text{Hg}} - h_1 \cdot g \cdot \rho_w.

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Satz von Steiner

Formel zur Berechnung des Flächenträgheitsmoments bezüglich einer parallel verschobenen Achse: Ix=Iˉ0x+Ay2I_x = \bar{I}_{0x} + A \cdot y^2 bzw. I_y = \n\bar{I}_{0y} + A \cdot x^2.

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Couette-Viskosimeter

Messgerät zur Bestimmung der Viskosität von Flüssigkeiten anhand des gemessenen Drehmoments bei gegebener Drehzahl.

<p>Messgerät zur Bestimmung der Viskosität von Flüssigkeiten anhand des gemessenen Drehmoments bei gegebener Drehzahl.</p>
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Flächenträgheitsmomente (Rechteck und Quadrat)

Flächenmomente 2. Grades bezüglich der Schwerachsen für Rechteck (Ix=bh312I_x = \frac{b \cdot h^3}{12}, Iy=hb312I_y = \frac{h \cdot b^3}{12}) und Quadrat (Ix=Iy=a412I_x = I_y = \frac{a^4}{12}).

<p>Flächenmomente 2. Grades bezüglich der Schwerachsen für Rechteck ($$I_x = \frac{b \cdot h^3}{12}$$, $$I_y = \frac{h \cdot b^3}{12}$$) und Quadrat ($$I_x = I_y = \frac{a^4}{12}$$).</p>