Personalmanagement - Prof. Dr. Nicola Berg

0.0(0)
Studied by 0 people
call kaiCall Kai
learnLearn
examPractice Test
spaced repetitionSpaced Repetition
heart puzzleMatch
flashcardsFlashcards
GameKnowt Play
Card Sorting

1/33

flashcard set

Earn XP

Description and Tags

Umfassendes Vokabular basierend auf der Vorlesung Personalmanagement von Prof. Dr. Nicola Berg, deckend Theorien, Akteure, rechtliche Bedingungen und Instrumente.

Last updated 5:01 PM on 6/15/26
Name
Mastery
Learn
Test
Matching
Spaced
Call with Kai

No analytics yet

Send a link to your students to track their progress

34 Terms

1
New cards

Produktionsfaktoransatz

Traditioneller Ansatz, bei dem Mitarbeiter als Mittel (Inputfaktoren) zur Realisierung betrieblicher Zielsetzungen angesehen werden und nicht als Selbstzweck.

2
New cards

Maslows Bed6rfnispyramide

Hierarchische Anordnung menschlicher Bed6rfnisse in f6nf Stufen: Physiologisch, Sicherheit, Sozial, Wertsch4tzung und Selbstverwirklichung.

3
New cards

Zwei-Faktoren-Theorie (Herzberg)

Unterscheidung zwischen Motivatoren, die Zufriedenheit erzeugen, und Hygienefaktoren, die Unzufriedenheit verhindern, aber keine echte Zufriedenheit ausl6sen.

4
New cards

Gerechtigkeitstheorie (Adams)

Theorie, nach der Menschen ihre eigene Anstrengung und Belohnung mit denen anderer Personen vergleichen und bei Ungerechtigkeit kognitive Dissonanz empfinden.

5
New cards

VIE-Theorie (Vroom)

Motivationstheoretisches Modell, das besagt, dass Motivation ein Produkt aus Valenz (VV), Instrumentalit4t (II) und Erwartung (EE) ist.

6
New cards

Crowding-out-Effekt

Ph4nomen, bei dem ein 6berma3 an extrinsischen Anreizen (z.B. Geld) die intrinsische Motivation verdr4ngt.

7
New cards

Principal-Agent-Theorie

Ansatz zur Analyse von Informationsasymmetrien zwischen einem Auftraggeber (Prinzipal) und einem Auftragnehmer (Agent).

8
New cards

Transaktionskostentheorie

Theorie, die die Kosten der vertraglichen Koordination am Markt (buy) mit den Kosten der hierarchischen Koordination (make) im Unternehmen vergleicht.

9
New cards

VRIO-Schema

Analyserahmen f6r Ressourcenbasierte Wettbewerbsvorteile: Werthaltigkeit (Value), Knappheit (Rareness), Nicht-Imitierbarkeit (Non-imitability) und organisatorische Einbettung (Organization).

10
New cards

Weak Ties

Nicht-redundante soziale Beziehungen zu Personen in anderen Netzwerken; sie sind oft wertvoller f6r den Informationsfluss als enge Bindungen (Strong Ties).

11
New cards

Arbeitnehmer

Personen, die aufgrund eines privatrechtlichen Vertrags in pers6nlicher Abh4ngigkeit und Weisungsgebundenheit gegen Entgelt t4tig sind.

12
New cards

Arbeitnehmer4hnliche Personen

Wirtschaftlich abh4ngige, aber pers6nlich unabh4ngige Erwerbst4tige, die h4ufig f6r nur einen Auftraggeber arbeiten (z.B. freie Mitarbeiter).

13
New cards

Zeitarbeit (Arbeitnehmer6berlassung)

Dreiecksverh4ltnis, bei dem ein Verleiher (Arbeitgeber) den Arbeitnehmer an einen Entleiher (Kundenunternehmen) zur Arbeitsleistung 6berl4sst.

14
New cards

Leitende Angestellte

F6hrungskr4fte, die Arbeitgeberfunktionen wie Personalbefugnisse oder Generalvollmachten wahrnehmen und nicht dem BetrVG unterliegen.

15
New cards

Betriebsrat

Kollektives Organ der Arbeitnehmermitbestimmung, das in Betrieben ab f6nf st4ndigen wahlberechtigten Arbeitnehmern gew4hlt werden kann.

16
New cards

Mitbestimmungsgesetz (1976)

Regelt die parit4tische Mitbestimmung im Aufsichtsrat von Unternehmen mit in der Regel mehr als 2.000 Mitarbeitern.

17
New cards

Wertsch6pfungscenterkonzept

Organisatorisches Modell, das die Personalabteilung als Cost-Center, Revenue-Center oder Profit-Center steuert.

18
New cards

Rosenkranz-Formel

Formel zur analytischen Personalbedarfsplanung: PB=mi×ti+tVT×fNVPB = \frac{\sum m_i \times t_i + t_V}{T} \times f_{NV}

19
New cards

Signaling

Strategie, bei der Unternehmen (z.B. durch ein Arbeitgeberimage) Signale aussenden, um die Informationsasymmetrie gegen6ber Bewerbern zu verringern.

20
New cards

Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)

Gesetz zur Verhinderung und Beseitigung von Benachteiligungen u.a. aufgrund von Geschlecht, Rasse, Alter oder Behinderung.

21
New cards

Validit4t (G6ltigkeit)

G6tekriterium, das angibt, inwieweit ein Auswahlverfahren tats4chlich das misst, was es zu messen vorgibt (z.B. sp4tere Arbeitsleistung).

22
New cards

Assessment Center

Kombination verschiedener Auswahlverfahren (Pr4sentationen, Gruppendiskussionen, Rollenspiele), um Bewerber unter kontrollierten Bedingungen zu beurteilen.

23
New cards

Mentoring

Instrument der Personalentwicklung, bei dem eine erfahrene Person (Mentor) ihr Wissen und ihre Erfahrung an eine weniger erfahrene Person (Mentee) weitergibt.

24
New cards

Corporate University

Unternehmenseigene Bildungseinrichtung zur Bündelung und strategischen Ausrichtung aller Weiterbildungsaktivit4ten.

25
New cards

Peter-Prinzip

Hypothese, nach der jedes Mitglied einer Hierarchie dazu neigt, bis zu seiner Stufe der Unf4higkeit aufzusteigen.

26
New cards

Ordentliche K6ndigung

Beendigung eines Arbeitsverh4ltnisses unter Einhaltung der gesetzlich, tariflich oder vertraglich festgelegten K6ndigungsfristen.

27
New cards

Sozialauswahl

Pflicht des Arbeitgebers bei betriebsbedingten K6ndigungen, soziale Kriterien (Dauer der Zugeh6rigkeit, Alter, Unterhaltspflichten, Behinderung) zu berücksichtigen.

28
New cards

Kurzarbeit

Vor6bergehende Reduzierung der vertraglichen Arbeitszeit zur Vermeidung betriebsbedingter K6ndigungen bei konjunkturellem Arbeitsausfall.

29
New cards

Job Enrichment

Ma3nahme zur Aufgabenbereicherung durch die 6bernahme h6herwertiger Planungs- oder Kontrollt4tigkeiten (vertikale Erweiterung).

30
New cards

Job Enlargement

Ma3nahme zur Aufgabenerweiterung durch Zusammenschluss mehrerer gleichwertiger Teilaufgaben (horizontale Erweiterung).

31
New cards

Hofstedes Kulturdimensionen

Modell zur Klassifizierung von Nationalkulturen anhand von Dimensionen wie Machtdistanz, Unsicherheitsvermeidung und Individualismus.

32
New cards

Outplacement

Beratungsdienstleistung f6r ausscheidende Mitarbeiter zur Abmilderung der Folgen einer K6ndigung und Unterstützung bei der Neuorientierung.

33
New cards

K6ndigungsschutzgesetz (KSchG)

Gesetz, das die soziale Rechtfertigung von K6ndigungen regelt und ab einer Betriebsgr63e von mehr als zehn Arbeitnehmern gilt.

34
New cards

Vertrauensarbeitszeit

Arbeitszeitmodell, bei dem die Erbringung der Arbeitsleistung im Vordergrund steht und auf eine formale zeitliche Kontrolle durch den Arbeitgeber verzichtet wird.