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Ruheatmung
3 Phasen
Inspiration ⁃ Expiration ⁃ Atempause
Dauer von Ein⁃ und Ausatmung beträgt im Verhältnis 1:1,5
Anzahl der Atemzüge im Erwachsenenalter ca. 10⁃20 pro min.
physiologisch: kostoabdominale Atmung (Brust⁃Bauch⁃Flankenatmung
unphysiologisch: Thorakal⁃ oder Kostalatmung, Klavikularatmung, Hochatmung
Sprechatmung
→ von Art und Länge der mündlichen Aussagen geprägte Form des Atemablauf
physiologisch: gleichmäßig, ausgeglichen, regelmäßig
unphysiologisch: flach, Luft verschwenden, inspiratorisches Sprechen, schnappen, Stridor
Exspirationsdauer
→ Ausatmung
erschaffene Diaphragma wird durch den Bauchraumdruck nach oben gewölbt, die Lungen zusammengedrückt, der Brustkorb senkt sich → Luft strömt nach außen
physiologisch: 15⁃30sek
unphysiologisch: unter 10 sek (Aufregung bedenken)
Atemfrequenz
→ Atemzüge pro Minute
Abhängig von:
Alter
Geschlecht
Körperhaltung
psychischen Faktoren
physiologisch: ca.16 → Erwachsene, 20⁃25 → Kinder pro min.
u
Vitalkapazität
→ max. Atemvolumen
Stimmeinsatz
→ akustische Effekt, der sich aus der Stimmlippenstellung zu Beginn der Phonation ergibt
physiologisch: weich⁃fest
unphysiologisch: hart/knarrend oder verhaucht
Stimmansatz/Stimmsitz
→ Zusammenspiel, Stellung der Organteile des Stimmapparates zueinander
physiologisch: vorderer und mittlerer Stimmsitz
unphysiologisch: rückverlagert oder übertrieben vorgelagert (verstärkte Nasalität) → KK zieht sich hoch, Ansatzrohr verengt
→ Folgen für Resonanzräume → reduzierter dyn. Akzent
Stimmabsatz
→ Zurücknahme der Spannung
→ Stimme senkt sich normalerweise am Ende des Satzes (Anblasedruck wird geringer)
Wie verhalten sich die Stimmlippen?
muskuläre Unterspannung auf Glottisebene: Stimme verhaucht bis aphon
muskuläre Überspannung auf Glottisebene: Abknarren
physiologisch: weich, fest
unphysiologisch: hart, verhaucht, “abknarren”
Mittlere Sprechstimmlage
→ die Tonhöhe, um die die Stimme des Sprechers moduliert
Frauenstimmen: f⁃h
Männerstimme: f⁃h eine Oktave darunter
Überprüfung: Gespräch
Indifferenzlage (Personaler Eigenton)
→ ungespannte mittlere Sprechstimmlage
ca. 1 Terz tiefer als MSL
Überprüfung: Kauton, Zählen von Geldscheinen
→ Tonbestimmung auf Klavier
Steigerungsfähigkeit
→ Lauter werden in kleinen Schritten
→ Tonhöhe bleibt unverändert
Schwellton
→ Ton gleichmäßig lauter und wieder leiser werden lassen
→ Stimme soll dabei stabil bleiben, Tonhöhe unverändert
→ während an⁃ und abschwellen eines Tones verändern sich Stimmlippenspannung⁃ und dicke, Schwingungsamplitude, Anblasedruck und glottischer Widerstand
Glissando
→ Gleitton
→ Sirenenton → Stimme gleitet bei gleichbleibender Lautstärke über mehrere Töne hinweg
→ Armbewegung kann unterstützen
Ventiltönchen
→ stimmloser Glottisschlag → Sprengung des Stimmlippenschlusses
→ “Abknallen”
Prosodie
→ die verschiedenen musikalischen Akzente, die beim Sprechen gesetzt werden
→ dazu gehören klangfarbliche Merkmale, Sprechtempo, Lautstärke, Betonungsschwerpunkt sowie der Einsatz von Sprechpausen
→ diese Akzente sind neben der Artikulation für das Verständnis einer Aussage von wesentlicher Bedeutung
3 Arten der Akzentuierung:
melodischer
dynamischer
temporaler
→ Akzent
Stimmumfang
→ das Maß der Fähigkeit, verschiedene Tonhöhen hervorzubringen
Physiologisch: mind. 1,5 Oktaven
Tonhaltedauer
→ gesunde Lungenfunktion mit angemessener Lungenkapazität
→ Fähigkeit der dosierten Luftabgabe
→ Angleichung von subglottischem Druck und Glottiswiderstand ist entscheidend für Länge des gehaltenen Tones
Stimmfeldmessung
→ Stimmumfang bezüglich Lautstärke und Tonhöhe