Terminologie Stimmdiagnostik

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18 Terms

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Ruheatmung

3 Phasen

  • Inspiration ⁃ Expiration ⁃ Atempause

  • Dauer von Ein⁃ und Ausatmung beträgt im Verhältnis 1:1,5

  • Anzahl der Atemzüge im Erwachsenenalter ca. 10⁃20 pro min.

physiologisch: kostoabdominale Atmung (Brust⁃Bauch⁃Flankenatmung

unphysiologisch: Thorakal⁃ oder Kostalatmung, Klavikularatmung, Hochatmung

2
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Sprechatmung

→ von Art und Länge der mündlichen Aussagen geprägte Form des Atemablauf

physiologisch: gleichmäßig, ausgeglichen, regelmäßig

unphysiologisch: flach, Luft verschwenden, inspiratorisches Sprechen, schnappen, Stridor

3
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Exspirationsdauer

→ Ausatmung

  • erschaffene Diaphragma wird durch den Bauchraumdruck nach oben gewölbt, die Lungen zusammengedrückt, der Brustkorb senkt sich → Luft strömt nach außen

physiologisch: 15⁃30sek

unphysiologisch: unter 10 sek (Aufregung bedenken)

4
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Atemfrequenz

→ Atemzüge pro Minute

Abhängig von:

  • Alter

  • Geschlecht

  • Körperhaltung

  • psychischen Faktoren

physiologisch: ca.16 → Erwachsene, 20⁃25 → Kinder pro min.

u

5
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Vitalkapazität

→ max. Atemvolumen

6
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Stimmeinsatz

→ akustische Effekt, der sich aus der Stimmlippenstellung zu Beginn der Phonation ergibt

physiologisch: weich⁃fest

unphysiologisch: hart/knarrend oder verhaucht

7
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Stimmansatz/Stimmsitz

→ Zusammenspiel, Stellung der Organteile des Stimmapparates zueinander

physiologisch: vorderer und mittlerer Stimmsitz

unphysiologisch: rückverlagert oder übertrieben vorgelagert (verstärkte Nasalität) → KK zieht sich hoch, Ansatzrohr verengt

→ Folgen für Resonanzräume → reduzierter dyn. Akzent

8
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Stimmabsatz

→ Zurücknahme der Spannung

→ Stimme senkt sich normalerweise am Ende des Satzes (Anblasedruck wird geringer)

Wie verhalten sich die Stimmlippen?

  • muskuläre Unterspannung auf Glottisebene: Stimme verhaucht bis aphon

  • muskuläre Überspannung auf Glottisebene: Abknarren

physiologisch: weich, fest

unphysiologisch: hart, verhaucht, “abknarren”

9
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Mittlere Sprechstimmlage

→ die Tonhöhe, um die die Stimme des Sprechers moduliert

Frauenstimmen: f⁃h

Männerstimme: f⁃h eine Oktave darunter

Überprüfung: Gespräch

10
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Indifferenzlage (Personaler Eigenton)

→ ungespannte mittlere Sprechstimmlage

ca. 1 Terz tiefer als MSL

Überprüfung: Kauton, Zählen von Geldscheinen

→ Tonbestimmung auf Klavier

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Steigerungsfähigkeit

→ Lauter werden in kleinen Schritten

→ Tonhöhe bleibt unverändert

12
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Schwellton

→ Ton gleichmäßig lauter und wieder leiser werden lassen

→ Stimme soll dabei stabil bleiben, Tonhöhe unverändert

→ während an⁃ und abschwellen eines Tones verändern sich Stimmlippenspannung⁃ und dicke, Schwingungsamplitude, Anblasedruck und glottischer Widerstand

13
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Glissando

→ Gleitton

→ Sirenenton → Stimme gleitet bei gleichbleibender Lautstärke über mehrere Töne hinweg

→ Armbewegung kann unterstützen

14
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Ventiltönchen

→ stimmloser Glottisschlag → Sprengung des Stimmlippenschlusses

→ “Abknallen”

15
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Prosodie

→ die verschiedenen musikalischen Akzente, die beim Sprechen gesetzt werden

→ dazu gehören klangfarbliche Merkmale, Sprechtempo, Lautstärke, Betonungsschwerpunkt sowie der Einsatz von Sprechpausen

→ diese Akzente sind neben der Artikulation für das Verständnis einer Aussage von wesentlicher Bedeutung

3 Arten der Akzentuierung:

  • melodischer

  • dynamischer

  • temporaler

→ Akzent

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Stimmumfang

→ das Maß der Fähigkeit, verschiedene Tonhöhen hervorzubringen

Physiologisch: mind. 1,5 Oktaven

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Tonhaltedauer

→ gesunde Lungenfunktion mit angemessener Lungenkapazität

→ Fähigkeit der dosierten Luftabgabe

→ Angleichung von subglottischem Druck und Glottiswiderstand ist entscheidend für Länge des gehaltenen Tones

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Stimmfeldmessung

→ Stimmumfang bezüglich Lautstärke und Tonhöhe