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Diese Flashcards decken die wesentlichen Begriffe und Konzepte der Vorlesung 'Management von Wertschöpfungsnetzwerken' ab, einschließlich klassischer Führungstheorien, Internationalisierung, Strategiegestaltung und Organisation.
Name | Mastery | Learn | Test | Matching | Spaced | Call with Kai | Chat |
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Wertschöpfung
Die Differenz zwischen der Gesamtleistung eines Unternehmens und den von anderen Unternehmen empfangenen Vorleistungen.
Makroumwelt
Nicht oder kaum beeinflussbare Einflüsse aus politisch-rechtlichen, ökonomischen, technologischen, gesellschaftlichen und ökologischen Sphären.
Scientific Management (Taylor)
Ansatz zur Steigerung der Produktivität durch extreme Arbeitsteilung und die strikte Trennung von Planung und Ausführung.
Hawthorne-Effekt
Die Beobachtung, dass allein das Bewusstsein der Mitarbeiter, Teil einer Untersuchung zu sein, zu einer Verhaltensänderung und Produktivitätssteigerung führen kann.
Human-Ressourcen-Ansatz
Betrachtet Mitarbeiter als wichtigste Leistungsreserve des Unternehmens mit Fokus auf deren Entfaltung statt nur als soziale Wesen.
Prinzipal-Agenten-Theorie
Teil der Neuen Institutionenökonomik, die Beziehungen zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer sowie Probleme durch Informationsasymmetrie beschreibt.
Transaktionskostentheorie
Theorie mit dem Ziel, die Organisationsform (Markt, Hierarchie oder Hybrid) zu wählen, welche die Kosten der Übertragung von Verfügungsrechten minimiert.
Containerisierung
Erfindung durch Malcom McLean (1956), die durch Standardisierung die Hafenumschlagskosten drastisch senkte und die Globalisierung beschleunigte.
Reshoring
Die Rückverlagerung von zuvor ins Ausland ausgelagerten Unternehmensaktivitäten in das Heimatland (z. B. Steiff).
EPRG-Modell (Perlmutter)
Konzept zur internationalen Ausrichtung: Ethnozentrisch (Heimatland), Polyzentrisch (Gastland), Regiozentrisch (Region) und Geozentrisch (Welt).
Transnationale Strategie (Bartlett/Ghoshal)
Strategieform, die globale Effizienz (Standardisierung) und lokale Anpassungsfähigkeit (Differenzierung) in einer Netzwerkstruktur kombiniert.
Produktlebenszyklustheorie (Vernon)
Beschreibt die Internationalisierung in Phasen: Innovation im Heimatland, Export, Direktinvestition im Ausland und schließlich Reimport.
Satisfizierungsziele
Zielausmaß, bei dem ein bestimmtes, als ausreichend empfundenes Anspruchsniveau erreicht werden soll.
Unternehmensleitbild
Konkretisierung der Vision durch Definition des Kerngeschäfts (,,Wo?“), der Kompetenzen (,,Wie?“) und der Werte (,,Warum?“).
Shareholder-Ansatz
Management-Konzept, das auf die Maximierung des Unternehmenswertes im Sinne der Eigentümer (Aktionäre) fokussiert ist.
Stakeholder-Ansatz
Management-Konzept, das die Interessen aller Anspruchsgruppen wie Mitarbeiter, Kunden, Staat und Eigentümer berücksichtigt.
Issue-Analyse
Beobachtung des Lebenszyklus von Themen über die Phasen Latenz, Emergenz, Aufschwung, Reife und Abschwung.
Dualistisches System
In Deutschland gebräuchliches Modell mit strikter Trennung zwischen dem leitenden Organ (Vorstand) und dem kontrollierenden Organ (Aufsichtsrat).
Modell von Schein
Drei-Ebenen-Konzept der Unternehmenskultur bestehend aus Artefakten (sichtbar), Werten und Normen (teils bewusst) sowie Grundannahmen (unbewusst).
BCG-Matrix
Portfolio-Instrument zur Bewertung von Geschäftseinheiten basierend auf Marktwachstum und relativem Marktanteil (Stars, Cash Cows, Questionmarks, Poor Dogs).
Erfahrungskurveneffekt
Theorie, nach der bei einer Verdopplung der kumulierten Menge die Stückkosten um 20−30% sinken.
Produkt-Markt-Mix (Ansoff)
Wachstumsmatrix mit den vier Feldern Marktdurchdringung, Markterweiterung, Produkterweiterung und Diversifikation.
Porter's Five Forces
Modell zur Branchenstrukturanalyse: Rivalität, Bedrohung durch neue Konkurrenten, Ersatzprodukte sowie Marktmacht von Lieferanten und Abnehmern.
BERI-Index
Punktbewertungsverfahren zur Länderbewertung basierend auf den Faktoren ORI, PRI, RF und POR.
Pionier-Strategie
Strategischer Markteintritt mit dem Ziel, Pioniergewinne zu erzielen und Marktbarrieren zu errichten, trotz hoher Umweltrisiken.
Schwarzes Loch (Rollenmuster)
Bezeichnet eine Tochtergesellschaft in einem strategisch sehr wichtigen Markt mit jedoch nur geringer eigener Kompetenzstärke.
Sprinkler-Strategie
Ein Markteintrittsmuster, bei dem zeitgleich in viele verschiedene Ländermärkte investiert wird, was hohe Ressourcen erfordert.
Gegenstrom-Planung
Iterativer Planungsprozess, der Elemente der Top-Down- und Bottom-Up-Planung verbindet.
Bayes-Regel
Ein Entscheidungsmodell unter Risiko, bei dem die Alternative mit dem höchsten Erwartungswert gewählt wird.
Savage-Niehans-Regel
Regel des kleinsten Bedauerns bei Unsicherheit, bei der die Alternative mit dem geringsten maximalen Nachteil (Opportunitätskosten) gewählt wird.
Validierung
Der Prozess der Prüfung, ob das gewählte Modell für die Abbildung der Realität geeignet ist (,,Lösen wir die richtigen Gleichungen?“).
Verifikation
Der Prozess der Prüfung, ob ein Algorithmus oder Programm innerhalb eines Modells fehlerfrei rechnet (,,Lösen wir die Gleichungen richtig?“).
Aufbauorganisation
Regelt die dauerhafte Strukturierung der Arbeitsteilung, Weisungsbefugnisse und Koordination der Aufgabenträger.
Matrixorganisation
Strukturform, die funktionale und objektorientierte Spezialisierung in einem Mehrliniensystem gleichzeitig miteinander verknüpft.
Globale Innovatoren
Netzwerkteilnehmer (oft die Muttergesellschaft), die viel Wissen an das Netzwerk abgeben, aber selbst kaum Wissen von anderen beziehen.