Allgemeine Psychologie 1 - Modul M 1 - Vorlesung 1 & Paradigmen

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Diese Flashcards decken die Einführung in die Allgemeine Psychologie, die Konzepte des Universalismus und Funktionalismus sowie wichtige wissenschaftstheoretische Paradigmen (Kuhn, Popper, Lakatos) ab.

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18 Terms

1
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Allgemeine Psychologie

Die wissenschaftliche Untersuchung der universellen Prinzipien des menschlichen Erlebens und Verhaltens.

2
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Universalismus

Die Grundannahme, dass Menschen universelle Prozesse des Wahrnehmens, Denkens und Handelns gemein haben, auch wenn Inhalte von Person und Kontext abhängen.

3
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Differenzielle Psychologie

Teilgebiet der Psychologie, das sich im Gegensatz zur Allgemeinen Psychologie mit den Unterschieden zwischen Menschen befasst, wie z. B. Persönlichkeit oder Fähigkeiten.

4
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Funktionalismus

Die Ausrichtung der Allgemeinen Psychologie auf den Ablauf psychischer Vorgänge (das „Wie“), weniger auf deren spezifische Inhalte (das „Was“).

5
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Metatheorie

Theorien über Theorien, die sich mit wissenschaftstheoretischen Ansätzen und Methodologien befassen.

6
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Logischer Empirismus

Wissenschaftstheoretischer Ansatz (u.a. Rudolf Carnap), der untersucht, wie Theorien formal beschaffen sein sollten.

7
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Kritischer Rationalismus

Wissenschaftstheoretischer Ansatz von Karl Popper, der sich mit der Frage befasst, wie Theorien durch Falsifikation überprüft werden können.

8
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Historisch-soziologische Analyse (Kuhn)

Analyse von Thomas Kuhn, die beschreibt, wie Wissenschaft in der Praxis durch wissenschaftliche Gemeinschaften und Paradigmen funktioniert.

9
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Wissenschaftliche Gemeinschaft (scientific community)

Spezialistengruppen, innerhalb derer wissenschaftliche Arbeit und Austausch laut Kuhn stattfinden.

10
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Paradigma

Von der wissenschaftlichen Gemeinschaft akzeptierte theoretische Annahmen, Begriffe, empirische Generalisierungen, Methoden und Hilfsmittel.

11
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Wissenschaftliche Revolution

Ein durch einen Paradigmenwechsel herbeigeführter Fortschritt, der nicht rein inkrementell durch kumulative Schaffung neuen Wissens erfolgt.

12
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Methodologie wissenschaftlicher Forschungsprogramme

Ein von Imre Lakatos entwickelter Ansatz, der versucht, die Ansätze von Popper und Kuhn zu vereinen.

13
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Naiver Falsifikationismus

Die Auffassung, dass existierende Theorien nicht verworfen werden sollten, solange keine bessere Theorie vorliegt, selbst wenn sie inkonsistent mit Daten sind.

14
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Forschungsprogramm

Kontext, in dem Theorien nicht isoliert, sondern in Abfolge (z. B. T1T2T_1 \rightarrow T_2) bewertet werden, wie der Übergang vom Kurzzeitgedächtnis zum Arbeitsgedächtnis.

15
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Gestaltpsychologie

Ein psychologischer Ansatz, der davon ausgeht, dass das Ganze mehr ist als die Summe seiner Einzelteile.

16
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Ideomotorischer Ansatz

Ein Erklärungsmodell für Handlungen, bei dem antizipierte Handlungseffekte die Auswahl der passenden Handlung steuern.

17
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Ökologischer Ansatz

Ein Paradigma, das sich mit Konzepten wie Affordanz und dem optischen Fluss (optic flow) im Kontext der Wahrnehmung und Handlung befasst.

18
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Figur-Grund-Unterscheidung

Ein Prinzip der Wahrnehmung (z. B. Rubin-Vase oder Kanizsa-Dreieck), bei dem Objekte als Vordergrund gegenüber einem Hintergrund organisiert werden.