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Diese Flashcards decken die Einführung in die Allgemeine Psychologie, die Konzepte des Universalismus und Funktionalismus sowie wichtige wissenschaftstheoretische Paradigmen (Kuhn, Popper, Lakatos) ab.
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Allgemeine Psychologie
Die wissenschaftliche Untersuchung der universellen Prinzipien des menschlichen Erlebens und Verhaltens.
Universalismus
Die Grundannahme, dass Menschen universelle Prozesse des Wahrnehmens, Denkens und Handelns gemein haben, auch wenn Inhalte von Person und Kontext abhängen.
Differenzielle Psychologie
Teilgebiet der Psychologie, das sich im Gegensatz zur Allgemeinen Psychologie mit den Unterschieden zwischen Menschen befasst, wie z. B. Persönlichkeit oder Fähigkeiten.
Funktionalismus
Die Ausrichtung der Allgemeinen Psychologie auf den Ablauf psychischer Vorgänge (das „Wie“), weniger auf deren spezifische Inhalte (das „Was“).
Metatheorie
Theorien über Theorien, die sich mit wissenschaftstheoretischen Ansätzen und Methodologien befassen.
Logischer Empirismus
Wissenschaftstheoretischer Ansatz (u.a. Rudolf Carnap), der untersucht, wie Theorien formal beschaffen sein sollten.
Kritischer Rationalismus
Wissenschaftstheoretischer Ansatz von Karl Popper, der sich mit der Frage befasst, wie Theorien durch Falsifikation überprüft werden können.
Historisch-soziologische Analyse (Kuhn)
Analyse von Thomas Kuhn, die beschreibt, wie Wissenschaft in der Praxis durch wissenschaftliche Gemeinschaften und Paradigmen funktioniert.
Wissenschaftliche Gemeinschaft (scientific community)
Spezialistengruppen, innerhalb derer wissenschaftliche Arbeit und Austausch laut Kuhn stattfinden.
Paradigma
Von der wissenschaftlichen Gemeinschaft akzeptierte theoretische Annahmen, Begriffe, empirische Generalisierungen, Methoden und Hilfsmittel.
Wissenschaftliche Revolution
Ein durch einen Paradigmenwechsel herbeigeführter Fortschritt, der nicht rein inkrementell durch kumulative Schaffung neuen Wissens erfolgt.
Methodologie wissenschaftlicher Forschungsprogramme
Ein von Imre Lakatos entwickelter Ansatz, der versucht, die Ansätze von Popper und Kuhn zu vereinen.
Naiver Falsifikationismus
Die Auffassung, dass existierende Theorien nicht verworfen werden sollten, solange keine bessere Theorie vorliegt, selbst wenn sie inkonsistent mit Daten sind.
Forschungsprogramm
Kontext, in dem Theorien nicht isoliert, sondern in Abfolge (z. B. T1→T2) bewertet werden, wie der Übergang vom Kurzzeitgedächtnis zum Arbeitsgedächtnis.
Gestaltpsychologie
Ein psychologischer Ansatz, der davon ausgeht, dass das Ganze mehr ist als die Summe seiner Einzelteile.
Ideomotorischer Ansatz
Ein Erklärungsmodell für Handlungen, bei dem antizipierte Handlungseffekte die Auswahl der passenden Handlung steuern.
Ökologischer Ansatz
Ein Paradigma, das sich mit Konzepten wie Affordanz und dem optischen Fluss (optic flow) im Kontext der Wahrnehmung und Handlung befasst.
Figur-Grund-Unterscheidung
Ein Prinzip der Wahrnehmung (z. B. Rubin-Vase oder Kanizsa-Dreieck), bei dem Objekte als Vordergrund gegenüber einem Hintergrund organisiert werden.