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Diagnostik Depressive Episode (F32)
Mind 2 Haupt + 2 Nebensymptome anhaltend mind. 2 Wochen

verschiedene VErlaufsformen der Depression
~ 15-50% eine Episode
~ 20-30% bis zu drei Episoden
~ 15-30% Chronifizierung

Subtypisierung

Ausschlussdiagnosen

Komorbiditäten von Depression

Diagnostik Manische Episode (F30)
Hauptsymptom + Mind. 3 Nebensymptome

Bio-psycho-soziales / Multifaktorielles Modell

Kognitive Neubewertung

Leitlinien Entwicklung

Die S3-Leitlinie Evidenz- und Empfelungsgrade
Beurteilung der Wirksamkeit nicht der Vor, und Nachteile der jeweiligen Behandlungen (zb. Neben- oder Wechselwirkungen)

Kritik an den S3-Leitlinien Evidenz- und empfehlungsgrade
Einengung der Entscheidungsspielräume der Behandler*innen?
- Qualitativ hochwertige S3-Leitlinien liegen nur für häufige Krankheitsbilder vor
- wissenschaftliches Konsensverfahren: nur wenige der als relevant erachteten Behandlungsschritte werden in Leitlinien aufgenommen
- Aktualität? (~min. 2 Jahre)
- Publikationsbias
- Mangelnder Konsens (zb. Nationale vs. internationale Leitlinien)
- Individuelle Behandlung und Konsens der Patienten
S3 Leitlinie Behandlung depressiver Störungen
Primäre Behandlungstrategie
Psychotherapeutische Behandlung
Medikamentöse Behandlung
Kombinationstherapie

Wetter Behandlungsstrategien
Digitale Gesundheitsanwendungen DIGA
Lichttherapie
Wachttherapie
Sport
Elektrkonvulsionstherapie EKT
Transkranielle Magnetstimulation TMS
Definition Therapie Resistente Depression TRD
„ALs therapieresistent gelten allgemein Patienten die auf mind. Zwei unterschiedliche, adäquat (auf-) dosierte Antidepressiva aus verschiednen Wirkstoffklassen nicht angesprochen haben“
Erweiterung zur Berücksichtigung psychotherapeutischer Behandlungsverfahren: Nichtansprechen auf eine initiale sowie min. 1 weitere Behandlungsstrategie
Besser als „Schwer zu behandelte Depression“ benennen impliziert sonst Hilfs- oder Hoffnungslosigkeit
Nationaler Leitfaden Unipolarer Depression

Unterscheidung Adaptive und pathologische Angst
Adaptive Angst
Sinnvolle Reaktion auf Gefahren
Pathologische Angst
Auftreten unabh‰ngig von Bedrohungssituation oder im ¸bertriebenen Ausmafl (z.B. Spinnenphobie in Europa)
Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse HPA
Bei Stress Auswirkungen auf Autonomes Nervensystem → Aktiviert Sympathikus

Komorbiditäten bei Angststörung
Eine weitere psychische Störung
Depressive Störung
Somatoforme Störung
Zwangsstörung
Alkohol Abhängigkeit
Essstörungen (eher selten)

Angststörung nach (F40)
Störungsbilder
Agoraphobie (F40.0) Menschenmengen
Soziale Phobie (F40.1)
Spezifische Phobie (F40.2)
Panikstörung (F41.0) → Auslöser nicht erkennbar - vorherige Anspannung aber kein spezifischer Auslöser
Generalisierte Angststörung (F41.1)
Phobien = spezifische(r) Auslöser
Angst & Depression gemischt (F41.2)
Posttraumatische Belastungsstörung (F43.1)
DSM-5: Trennungsstörung im Erwachsenenalter und selektiver Mutismus
Diagnostik Panikstörung F41 → reinste Form der Angststörung
Vegetative Symptome:
Palpilationen, Herzklopfen oder erhöhte Herzfrequenz
Schweiflausbrüche
Fein- oder grobschlägiger Tremor
Mundtrockenheit
Symptome, die Thorax und Abdomen betreffen:
Atembeschwerden
Beklemmungsgefühl
Thoraxschmerzen und –missempfindungen
Nausea oder abdominale Missempfindungen
Psychische Symptome:
Gefühl von Schwindel, Unsicherheit, Schwäche oder
Benommenheit
Derealisation
Depersonalisation
Angst vor Kontrollverlust / „verrückt“ zu werden
Angst zu sterben
Allgemeine Symptome
Hitzewallungen oder Kälteschauer
Gefühllosigkeit oder Kribbelgefühle

Diagnostik Agoraphobie F40.0

Diagnostik spezifische Phobie F40.2
→ Unangemessene, exzessive Angst und Vermeidung von isolierten/spezifischen Reizen
→ Beeinträchtigung hängt von Möglichkeit der Stimulusvermeidung ab
Tierphobien: Spinnenphobie Arachnophobie
Phobien vor Naturereignissen: Angst vor Blitz und Donner Astraphobie
Situative Phobien: Flugangst Aviophobie
Medizinische Phobien: Angst vor Blut Hämatophobie

Diagnostik Spezifische (isolierte) Phobien F40.2 Beispiel: Dentalphobie
Epidemiologie
- 7 von 10 deutschen haben Angst vor dem Zahnarzt
- 5-10% Dentalphobie
Definition AWMF-Leitlinie
- Intensive Gefühlsreaktion auf Elemente der zahnärztlichen Behandlungssituation, die Leiden verursacht… und übertrieben erscheint
- Emotion: Angst & Unbehagen, kognitive Verzerrungen, physiologische Veränderungen, Vermeidungsverhalten
- Risiken für Zahngesundheit
Komorbidität
- Blut-, Spritzen-, und Verletzungsphobie (bis 57%)
- Andere Angststˆrungen (bis 40%) und affektive Stˆrungen (bis 17%)
Ätiologie
- Modelllernen, traumatische Erfahrungen, individuelle Eigenschaften (z.B. Persönlichkeit,

Diagnostik Generalisierte Angststörung F41.1

Somatische Differenzial Diagnostik
- Lungenerkrankungen (z.B. Asthma bronchiale, chronisch-obstruktive Lungenerkrankung)
- Herz-Kreislauferkrankungen (z.B. Angina pectoris, Myokardinfarkt, Synkopen)
- Neurologische Erkrankungen (z.B. Migräne, Multiple Sklerose, Tumore)
Endokrine Störungen (z.B. Hypoglykämie, Hyperthyreose)
- Weitere Krankheitsbilder (z.B. periphere Vestibularisstörung, beningner paroxysmaler Lagerungsschwindel)
Ausschluss organischer Ursache durch
- Anamnese - EKG
- Körperliche Untersuchung
- Ggf. kranielle Bildgebung (MRT, CT)
- Blutbild, Blutzucker
- Ggf. EEG
- Elektrolyte (Ca++, K+)
- Ggf. Lungenfunktion
- Schilddrüsenstatus (TSH)
Bio-psycho-soziales / multifakorielles Modell Angststörung

Teufelskreis der Angst

Ansatzpunkte für die Behandlung - Teufelskreis der Angst

Behandlungsoptionen
Psychotherapie
Vermeidungsverhalten? Dann kognitive Verhaltenstherapie KVT mit Expositionselementen, zusätzlich Sport (KKP)
→ insbesondere bei spezifische Phobien
Pharmakotherapie
Bei Generalisierter Angststörung GAD, soziale Phobie & Agoraphobie/panikstörung
VR Expositionstherapie
Digitale Gesundheit Anwendung DIGA
Psychologische Modelle- Erlernte Hilfslosigkeit
Depression als Folge eines internalen, globalen und stabilen Atributionsstile bei Misserfolgen
Depression als erlernte Hilfslosigkeit → Überzeugung keinen Einfluss nehmen zu können
Zu der es kommt wenn betroffene keine Kontingenz zwischen verhalten und aversiven Ereignissen erkennen
Attributionstile
