1/51
Looks like no tags are added yet.
Name | Mastery | Learn | Test | Matching | Spaced | Call with Kai |
|---|
No analytics yet
Send a link to your students to track their progress
Warum bauen CF-Analysen auf Marktwerten nicht auf Buchwerten auf?
am Markt erzielbare Veräußerungserlöse finden wir in der Marktwertbilanz
keine Verzerrung durch Abschreibungsregeln
keine Verzerrung durch Niederstwertprinzip, keine stillen Reserven
immaterielle Vermögensgegenstände werden berücksichtigt
Investoren nehmen bei Renditeberechnung immer Marktwerte
Zwei Arten von Risiko
• Unternehmensindividuelles Investitionsrisiko
Beispiele für Einflussgrößen:
−Variabilität der Umsatzerlöse
−Variabilität der Input-Kosten
−Möglichkeit, die Absatzpreise an geänderteInput-Kosten anzupassen
−operating leverage
• Unternehmensindividuelles Finanzierungsrisiko:
Das Finanzierungsrisiko steigt mit zunehmendem Verschuldungsgrad → Der Kapitaldienst an FK-Geber ist zustandsunabhängig zu leisten
Separationstheorem
Da die Finanzierung keinen Einfluss auf den Unternehmenswert hat, kann die Investitionsentscheidung
getrennt (und unabhängig) von der Finanzierungsentscheidung getroffen
werden
Tax Shield
Steuervorteil bei Mischfinanzierungdurch
periodischer Steuervorteil = t * r(D) * D (€)
periodischer Steuervorteil = r(D) * (1 - t) (%)
Present Value of Tax Shields im Rentenfall
Der Barwert von Steuervorteilen, die durch die Abzugsfähigkeit von Zinsen in einer Mischfinanzierung entstehen.

Law of one price
Das "Law of One Price" besagt, dass Unternehmen/Projekte mit gleichem Einkommen den gleichen Preis haben müssen → das teuere Projekt wird verkauft, das günstigere gekauft → es werden alle teuren Projekte verkauft und somit fällt ihr Preis → es werden alle billigen Projekte gekauft und somit steigt Preis → geschieht solange bis keine Differenzen mehr existieren
Grundlage für Arbitragefreiheit und Preiskonvergenz
Beispiel:
Wenn ein Kilo Gold in New York 60.000 $ kostet, darf es in London (bei gleichem Goldgehalt) nicht 55.000 $ kosten – sonst würden Händler sofort billig in London kaufen und teuer in New York verkaufen (Arbitrage), bis die Preise sich angleichen.
WACC Formel
Die WACC Formel (Weighted Average Cost of Capital) ist eine Berechnung zur Bestimmung der durchschnittlichen Kapitalkosten eines Unternehmens, die sowohl Eigen- als auch Fremdkapital berücksichtigt. Sie wird verwendet, um die Rentabilität von Investitionen zu beurteilen.

r(E) Formel → Leverage Effekt
Die r(E) Formel ist die Berechnung der Eigenkapitalkosten, die die erwartete Rendite der Eigenkapitalgeber eines verschuldeten Unternehmens darstellt
Leverage-Effekt → Je höher die Verschuldung, desto höher ist die erwartete Rendite (mit steigendem Finanzierungsrisiko steigende Renditeerwartungen), solange:
r(A) > r(D)
erwartete Rendite unverschuldet > zu zahlender Zins
Gesamtkapitalrentabilität > zu zahlender Zins

r(A)
Entspricht den Eigenkapitalkosten, diedie erwartete Rendite der Eigenkapitalgeber eines unverschuldeten Unternehmens darstellt
WACC Alternativ Formel
Je höher der Anteil an Fremdkapital desto niedriger die der gewichtete Durchschnitt der Renditeforderung der einzelnen Kapitalgeber (WACC)

Wann schrumpfen PVTS?
Warum werden mit höherem Verschuldungsgrad die PVTS unsicherer?
keine Gewinne → keine Steuerzahlung → kein PVTS
man kann Zinsen nichtmehr zahlen
Welche Einflussfaktoren der Kapitalstruktur auf den Unternehmenswert gibt es noch?
Einkommenssteuer
Kosten, die mit sehr hohen Verschuldungsgraden einher gehen (können)
Insolvenzkosten
Einkommenssteuer
In deutschem Steuersystem lohnt sich Unternehmensverschuldung auch unter Berücksichtigung der Einkommenssteuer
Trade Off Theory
Das Risiko steigt, dass bei sehr hohen Verschuldungsgraden ein “Financial Distress” entsteht
→ Es gibt einen unternehmensspezifischen optimalen Verschuldungsgrad
Mögliche Anzeichen für einen “Financial Distress”
steigende FK/Verschuldungszinsen
Dividendenkürzung
Aktienkurs fällt
fallende Ratings
Entlassungen
Management verlässt Unternehmen
Costs of Financial Distress (cofd)
Financial Distress verursacht Kosten
→ Abwanderung von Kunden
→ Panikverkäufe
→ Umsetzung von Projekten mit negativem NKW
→ “Monitoring Costs” der Gläubiger
→ Steigende Finanzierungskosten
→ Insolvenzkosten im engeren Sinn (Insolvenz als äußerste Form von Financial Distress) (Bsp. Gericht, Gutachter)
Bereits die Möglichkeit von FD kann cofd verursachen
PV (Barwert) of Financial Distress ist abhängig von
der Eintrittswahrscheinlichkeit von FD
Konjunkturabhängigkeit, Fixkostenanteil,..
der Höhe der ggf. anfallenden cofd
Einflussfaktoren auf den Verschuldungsgrad
Profitabilität (Höhe des Gewinns / Nutzbarkeit von Steuervorteilen)
Höhere Gewinne = bessere Fähigkeit zur Bedienung von Zinsen.
die Risikostruktur der operativen Cashflows
Schwankende oder unsichere Cashflows bedeuten höheres Insolvenzrisiko, wenn Fremdkapital aufgenommen wird.
die Zusammensetzung der assets (“dept capacity”, d.h. die beggebaren Sichterheiten)
Unternehmen mit viel materiellem Anlagevermögen (z. B. Immobilien, Maschinen) können leichter Kredite bekommen – diese Vermögenswerte dienen als Sicherheiten.
die steuerlichen Rahmenbedingungen / der Steuersatz
Je höher der Steuersatz, desto wertvoller ist der steuerliche Vorteil von Fremdkapitalzinsen.
Rückkopplungseffekte bei hoher Verschuldung
Das Finanzierungsrisiko hat im „Normalfall“ keine Auswirkung auf das Business Risk ⇒ bei moderater Verschuldung werden Investitions- und Finanzierungsrisiko deshalb separat betrachtet.
Bei sehr hohen Verschuldungsgraden hingegen können „Rückkopplungseffekte“ zwischen den Risiken auftreten: die (sehr hohe) Verschuldung hat dann Auswirkungen auch auf das operative „Business Risk“.
Beispiel: Kunden befürchten aufgrund der hohen Verschuldung, dass zukünftige Gewährleistungsansprüche nicht mehr erfüllt werden und verzichten deshalb auf das operative Geschäft mit dem hoch verschuldeten Unternehmen.
Dies ist bei der Analyse/Bewertung von sehr hoch verschuldeten Unternehmen (wertmindernd) zu berücksichtigen. Diese Kosten werden auch als „Insolvenzkosten im weiteren Sinne“ bezeichnet.
Grundannahme der Pecking-Order-Theory
Informationsasymmetrie
Asymmetrisch verteilte Infos zwischen Manager und Investor
Manager verfügen über Insiderwissen hinsichtlich Zukunftsaussichten und Chancen/Risiken
Folge der Informationsasymmetrie
Außenstehende Kapitalgeber können den wahren Wert der Aktie weniger gut einschätzen als Manager
Reduzierung von Informationsasymmetrie
Weitergabe detaillierter Informationen an Investoren (Investor Relations), aber:
zeit- und kostenaufwändig
kann Wettbewerbsfähigkeit gefährden
es bleibt immer ein Rest an Informationsasymmetrie (bsp. rechtliche Gründe)
Schlussfolgerung der Packing Order Theory
Bei Informationsasymmetrie und rationalem Verhalten wird die Emission von EK möglichst vermieden. Unternehmen werden die Aufnahme von FK bevorzugen!
→ Wird über EK emittiert gehen Investoren von einer Überbewertung der Aktie aus → denken CFO verfügt über Infos, dass Aktie eigentlich weniger wert ist → Aktienkurs wird sinken!
Pecking Order als Konsequenz asymmetrischer Informationsverteilung
Innenfinanzierung, falls finanziell möglich → über einbehaltene Gewinne
Aufnahme von FK
Aufnahme von EK
Zusammenhang Pecking Order Theory und Verschuldungsgrad
Gemäß der Theorie existiert kein fest definierter Ziel-Verschuldungsgrad
EK steht an erster (EK von innen generiert) und letzter Stelle (EK von außen generiert) der Pecking Order → “Hassliebe” für Manager
Die profitabelsten Unternehmen weißen im Einklang mit der Pecking Order Theory, entgegen der Trade Off Theory, die niedrigsten Verschuldungsgrade auf
Folge für PVTS bei wertorientierter Finanzierungspolitik
Der bislang verwendete Diskontierungssatz r(D) ist nicht mehr risikoäquivalent
Da D an VL geknüpft ist und Entwicklung von VL von den operativen CFs abhängt übertragt sich das Risiko auf D und somit auf Steuervorteile (weniger CF, weniger Gewinn, weniger VL, weniger D, weniger TaxShield)
Warum dennoch trotz Pecking Oder oft EK-Aufnahme (von außen)?
Falls ein Unternehmen bereits sehr hoch verschuldet ist, würden cofd überhandnehmen → Aufnahme von EK ist dann alternativlos.
Bei high-tech und high-growth Unternehmen ist die Aufnahme von FK oftmals schwierig
geringe Assets, hohe Risiko bei CF Strukur → wenig Absicherung für FK Geber
Informationsasymmetrie liegt ja nicht in jedem Fall vor.
Informationsasymmetrie kann auch bei auf FK-Aufnahme vorhanden sein:
→ hohe Risikoaufschläge → FK wird dann ebenfalls „teuer“.
Die Regulierung bei Banken erschwert die FK-Aufnahme.
Gefahr wenn Unternehmen zu geringe Finanzreserven aufweisen
Untern. muss evtl. FK aufnehmen und Costs of Financial Distress riskieren (vgl. Trade off-Theory) und/oder −
Untern. muss Eigenkapitalerhöhung durchführen und Kursrückgänge in Kauf nehmen (vgl. PO-Theory) und/oder −
Untern. kann Projekte mit positivem NKW nicht durchführen → (dies wird „underinvestment“ genannt).
Gefahr wenn Unternehmen zu hohe Finanzreserven aufweisen
Managern werden zu suboptimalen Investitionsentscheidungen verführt und zudem werden Projekte/Unternehmenszukäufe mit negativem NKW realisiert → (dies wird „overinvestment“ genannt).
Manager werden zu „perks“ und „empire building“ verführt.
perks = persönliche Vorteile wie Dienstwagen oder Boni
empire building = Bestreben von Managern, ihren Einfluss durch den Aufbau größerer Abteilungen oder Zuständigkeiten zu vergrößern.
Warum aus Sicht der Prinzipale (Agency Problematik) hohe Verschuldungsgrade?
→ die hohen vertraglichen Verpflichtungen des Kapitaldiensts „saugen“ den Free Cashflow ab und verringern so die Möglichkeit, wertvernichtende Projekte (overinvestment) zu realisieren.
→ „Hohe Verschuldungsgrade wirken disziplinierend auf Manager!“→ „Debt-Controll-Hypothese“ bzw. “Free Cash Flow-Hypothese”
Behavioral Corporate Finance - weitere Erklärungsversuche für (optimale) Kapitalstrukturen
Market Timing
Aktien-/EK-Emissionen erfolgen dann, wenn die Märkte überschwänglich sind (→ hohe Aktienkurse).
FK-Aufnahme dann, wenn die Marktstimmung am Aktienmarkt gedrückt ist.
beachte: hier erfolgt keine Bezugnahme auf Informationsasymmetrie!
Effect of Managers
Finanzentscheidungen werden auch von der Person (und dem Alter) des Top-Managers beeinflusst.
Untersuchungen ergaben: Manager nehmen ihren Finanzierungs-„Style“ mit zum neuen Unternehmen, wenn sie das Unternehmen wechseln.
Schlussfolgerung der optimalen Verschuldungsgrade in der Praxis
Die Kapitalstruktur ist relevant
Es gibt keine allgemeingültige, für alle Unternehmen zutreffende Theorie, die den „optimalen“ Verschuldungsgrad erklären könnte
In der Praxis hängen Finanzierungsentscheidungen von der unternehmensindividuellen Bedeutung der besprochenen Einflussfaktoren ab
Anwendungsproblem vom APV Ansatz bei wertorientierter Finanzierungspolitik
Beim APV Ansatz sind die zukünftigen Fremdkapitalbestände zur Berechnung der Steuervorteile (Tax Shields) aus den zukünftigen Marktwerten des Gesamtkapitals abzuleiten, die jedoch gleichzeitig das gesuchte Bewertungsergebnis darstellen.
Dies führt zu einer gegenseitigen Abhängigkeit und einem Zirkelschluss, da das Ergebnis (Unternehmenswert) zur Berechnung des Ergebnisses benötigt wird
Zirkularitätsproblem
Welche zusätzliche Information liefert der APV-Ansatz im Vergleich zum WACC-Ansatz für die Entscheider?
Steuervorteile (PVTS) werden explizit gezeigt → APV gibt Auskunft, ob das Projekt auch ohne Steuervorteile vorteilhaft wäre.
Dreiklang

Ausgleich über das Investitionsvolumen
Finanzierungs- und Ausschüttungsentscheidung wird explizit geplant, die Restgröße wird der Investitionsentscheidung hinzugefügt
Eher schlecht da es fällte gibt wo man
sinnvoll investieren könnte aber mit gesetzten Plan nicht kann
investieren muss weil der Markt es fordert
unnötig den Rest investiert, weil der Plan es so vorsieht
Ausgleich über Kapital/Finanzierungsstruktur
Besser als Ausgleich über Invest aber:
Feste Tilgungspläne, man kann nicht einfach mehr zurück zahlen wenn etwas über bleibt
man bekommt evtl. keinen / nur sehr teuren Kredit um geplante Investitions- und Ausschüttungsentscheidungen umzusetzen
Residuale Ausschüttung / Ausgleich über Ausschüttungspolitik
Bei Umsetzung dieser strikten Shareholder-Value Strategie
keine Over- oder Underinvestments
Möglichkeit zur Wahl einer sinnvollen Finanzierungsstrategie
Aber:
Aktionäre müssen immer abwarten ob noch etwas abfällt (nicht gut)
Familienunternehmen haben potenziell für längeren Zeitraum kein Einkommen
Irrelevanz These
Annahmen: vollkommener Kapitalmarkt, insbesondere
das Investitionsprogramm eines Unternehmens ist gegeben und ist unabhängig von dessen Ausschüttungspolitik
keine Steuern.
→ Irrelevanz: Divdende hat keine Einfluss auf den Unternehmenswert
rational agierenden Investoren ist egal wie sich ihr Vermögen zusammensetzt:
keine Dividende: privates Vermögen bleibt unverändert, Aktienkurs bleibt unverändert (hoch)
mit Dividende: privates Vermögen erhöht sich, aber Aktienkurs sinkt um Dividende (“linke Tasche - rechte Tasche”)
Erklärungsmöglichkeiten für die Relevanz der Ausschüttungspolitik
Steuern
Signaling
Disziplinierung des Managements
Behavioral Finance
Ausschüttungspolitik: Steuern
Ausgangspunkt: MM-Irrelevanz These (vollk. KM, keine Steuern)
In DE: Abgeltungssteuer sowohl auf Dividende als auch auf realisierte Kursgewinne → Gleichbehandlung
Aber:
Aufgrund von Bartwerteffekt entsteht steuerlicher Vorteil bei (späterem) Verkauf von Aktien im Vergleich zur (sofortigen) Dividende
Vorraussetzung hierfür ist macht in der zwischenzeit kein overinvestment → Aktienkurse bleiben stabil
Ausschüttungspolitik: Signaling
Ausgangspunkt: Informationsasymmetrie
Dient nicht nur der Übertragung finanzieller Mittel sondern übersendet auch Informationen über die finanzielle Leistungsfähigkeit
Signal kann nicht von schlecht laufendem Unternehmen umgesetzt werden, daher als ernst anzusehen (bei Erhöhung)
Warum kann Signale senden weh tun?
nach Ausschüttung → weniger flüssige Mittel → fehlen für Investition → müssen anderweitig beschafft werden
Mindert EK → Aufnahme von FK (potenziell) → Steigert Risiko für Financial Distress
Einmal Dividende erhöht kann man nichtmehr zurück, würde am KM bestraft werden
Andererseits werden Erhöhungen auch oft als negativ angesehen da Fantasie und Kreatitvität für Projekte fehlte (lieber da rein die Kohle)
Signaling senden kann auch auf Kostengünstigere Weise passieren (Investor Relations)
Ausschüttungspolitik: Disziplinierung des Managements
Ausgangspunkt: Agency-Problematik
Manager handeln nicht stets im Interesse der EK-Geber
Ausschüttung senkt finanzielle Mittel und verhindert dadurch Gefahr von Overinvestment durch Manager
Manager muss für geplante Investitionen neues Kapital einwerben → Disziplinierung des Managements → Debt-Controll-/Free-Cashflow-Hypothese
Ausschüttungspolitik: Behavioral Finance
Bspw. Bildung mentaler Konten
Aktionär kann zwei unterschiedliche Konten haben
eins für erhaltene Dividende
eins für Kursgewinne
Falls U. nun Dividende kürzt und durch Kursgewinne substitiuiert könnte dies als negativ aufgefasst werden falls Aktionär Konto für erhaltene Dividende höher gewichtet
In diesem Fall (falls alle Aktionäre so denken) strebt das U. lieber eine konstante Dividendenpolitik an
Ausschüttungskanäle
Dividenden
Aktienrückkauf
Woraus ergibt sich die Dividende?
Aus dem Bilanzgewinn
Hauptversammlung beschließt über Verwendung des BG
Gesetzliche Vorgaben können Dividendenzahlung beschränken (“Ausschüttungsrestriktion”)
Beschränkungen für Dividende können auch vertraglich vereinbart (in Covenants) sein
Aktienrückkauf gesetzliche Grundlagen
Grundsätzlich Erwerbsverbot, von den nur in bestimmten Fällen (§ 71 Abs. 1 AktG) abgewichen werden darf
Beschränkung auf max. 10% des Grundkapitals
Vorraussetzung:
genug hohe Rücklagen
genug hohe Bilanzgewinne
sodass auch eine Dividendenzahlung möglich ist
Aktienrückkauf Charakterisierung
Durchführung:
Über Börse (Alt.: öffentliches Rückkaufangebot)
alle Aktionäre sind gleich zu behandeln
Ad-hoc Mitteilung erforderlich
Ruhezustand:
Wenn zurückgekauft sind sie weder stimm- noch dividendenberechtigt
Reduktion der Aktien im Umlauf
Verwendung der zurückgekauften Aktien
Einzug und Vernichtung
endgültig aus Verkehr gezogen
Akqusitionswährung bei M&A
Kaufpreis mittels eigener Aktien
Werden dann wieder “aktiv”
Vergütungsinstrument
Weitergabe an Belegschaft / Management
Werden dann wieder “aktiv”
Aktienrückkauf als Signalling-Instrument
Man kauft zurück wenn Aktien unterbewertet sind (Management diese für unterbewertet hält)
Manager sollten aber in keinem Fall privat diese Aktien kaufen
Aktienrückkauf und P-A-Konflikt
Durch Rückkauf weniger finanzielle Mittel → P-A-Konflikt wird vermindert (Debt-Controll-/Free-Cashflow-Hypothese)
EPS bei Aktienrückkauf
Wenn zurückgekauft und nicht anderweitig verwendet
→ EPS steigt da weniger Aktien im Umlauf
→ bei gleichbleibender Dividendensumme steigt zusätzlich DPS
Finanzpolitische Gründe für Aktienrückkaufe
Ausschüttung überschüssiger Finanzmittel
Alternative für Dividende
Signalisierung einer Unterbewertung
Kurspflege
Optimierung der Kapitalstruktur